DE8802523U1 - Latzhose - Google Patents

Latzhose

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DE8802523U1
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apron
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DE8802523U
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Bayer Pharma AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

Latzhose ' &igr;
Persönliche Körperschutzraittel sind überall dopt erforderlich, wo Gesundheitsgefahren trotz Anwendung technischer Mittel und sicherer Arbeitsmethoden nicht völlig auszuschließen sind. Je nach Art und Umfang der möglichen Gefährdung ist eine entsprechende Schutzbekleidung erforderlich.
In Betrieben, in denen selbstentzündliche Stoffe - wie z. B. aluminiuEiorganisehe Verbindungen - hergestellt, abgefüllt oder verarbeitet werden, ist bei einem Unfall die Gefahr von Verbrennungen and Kleiderbränden besonders groß; daher ist in solchen Betrieben für Beschäftigte das Tragen von flammfester Schutzkleidung Pflicht. Bewährt hat sich eine Schutzbekleidung, die über der Arbeitskleidung zu tragen ist und die aus Latzhosen und gegebenenfalls Jacken mit einer einseitig beschichteten aluminierten Oberfläche besteht.
Die bekannten Latzhosen, z. B. Latzhose der Fa. Wittig (4240 Emmerich) erfüllen zwar ihre Schutzfunktion und besitzen auch einen gewissen Tragekomfort. Sie bestehen aus einer Brustlatzschürze aus aluirtrilertem Gewebe, die in ßürtelhöhe eine Versciilußvorrichtung aus Kette und Hakenteil besitzt und die ab dem Schritt geteilt und zu einem hosenartigen Beinteil ausgebildet 1st und die im oberen Belnteil über Klettverschlüsse verfügt.
Die bekannten Latzhosen sind aber, was das An- und Ausziehen dieser Schutzbekleidung betrifft, unbefriedigend. Diese Nachteile rühren daher, daß die Schürzenbinder leicht verknoten und dann schwer zu lösen sind, und daß die unteren Beinteile durch das Verschlußstuck fest verbunden sind.
Bei einem Unfall und köperlichem Kontakt mit eelbstentzündlichen Stoffen, wie z. B. AluminiumaJkylen, muß die kontaminierte Schutzkleidung aber sehr schnell und auch ohne fremde Hilfe angelegt werden können.
Diese Nachteile werden beseitigt durch eine Latzhose (siehe Pig. 1) bestehend aus einer BruetlatzschUrze aus aluminiertem Gewebe (1), die in Gürtelhöhe SchÜrzenbHnder zum Zubinden besitzt und die ab dem Schritt geteilt und zu einem hosenartigen Beinteil ausgebildet ist, und die in den oberen Belnteilen Ober KlettverschlUsse verfügt, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Versclußvorrichtung in GUrtelhöhe aus dem ilakenteil (&Iacgr;) und der Verßchlußkette (3) besteht, wobei das Hakenteil (1) mittels eines oder mehreren Druckknöpfen (6, 7) an dem Schürzenteil (1) befestigt ist und daß die beiden unteren Beinteile Jeweils über Druckknöpfe als Verschlußvorrichtung verfügen, wobei die DruckknopfOberteile (7) an dem Hosenteil jnd die Druckknopfunterteile £6) an dem Verschlußteil
(5) befestigt sind und daß gegebenenfalls auch das Trägerband (10) mittels Druckknopfen (6, 7) an dem Schürzenteil (1) befestigt ist.
der erfindungsgemäßen Latzhose läßt sich nicht nur d,er an sich bekannte Klettverschluß im oberen Beinteil, sondern auch die Verschlußkette im Rücken durch Aufreißen des Druckknopfes bzw. der Druckknopfe (6, 7) von der anderen Schürzenseite lösen und die unteren Kosenteile durch Aufreißen der Druckknöpfe, bestehend aus den Unterteilen (6) und den Oberteilen (7), öffnen. Die erfindungsgemäße Latzhose kann so in Sekundenschnelle und ohne fremde Hilfe abgelegt werden. Gegebenenfalls kann auch das Trägerband (10) mittels Druckknopfen (6, 7) dem Schürzenteil befestigt und damit leicht lösbar sein.
Auch beim täglichen An- und Ablegen der Schutzkleidung bringt die erfindungsgemäße Latzhose eine wesentliche Erleichterung; denn - auch wegen der vorgeschriebenen Arbeitsschuhe - ist das Einsteigen in die relativ engen Hosenbeine der bekannten Latzhose, ebenso wie das Ausziehen beschwerlich. Das erfindungsgemäße Schürzenteil wird einfach angelegt und die unteren Beinteile zugeknöpft und ebenso leicht wieder abgelegt.
Dieoe einfaohe und optimale LtJcung ist offensichtlich nicht schon früher angewendet worden, weil man wohl glaubte, auf eine feste Verbindung der unteren Beinteile nicht veraichten zu könn^'n.
Erläuterung zu Figur. Ij
(1) Latzhose (Von innen)
(2) Knickfalte für Beinteile
(3) Verschlußkette
(4) Haken mit Druckknopf für Verschlußkette
(5) Verschlußtell für unteres Beinteil
(6) Druckknopfunterteil
(7) Druckknopfoberteil
(8) Klettverschluß für oberes Beinteil
(9) Band für Klettverschluß
(10) Trägerband

Claims (1)

  1. Schutzanspruch
    Latzhose, bestehend aus einer Brustlatzschürze aus aluminiertem Gewebe (l), die in Gürtelhöhe Schürzenbänder zum Zubinden besitzt"und die ab dem Schritt geteilt und zu einem hosenartigen Beinteil ausgebildet ist, und die in den oberen Beinteilen über Klettverschlüsse verfügt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorrichtung in Gür telhöhe aus dem Hakenteil (U) und der Verschlußkette (3) besteht, wobei das Hakenteil (H) mittels eines oder mehre ren .Druckknopfen (6, 7) an dem Schürzenteil (1) befestigt ist, und daß die beiden unteren Beinteile jeweils über Druckknöpfe als Verschlußvorrichtung verfügen, wobei dje DruckknopfOberteile (7) an dem Hosenteil und die Druckknopfunterteile (6) an dem Verschlußteil (5) befestigt sind, und daß gegebenenfalls auch das Trägerband (10) mittels Druckknöpfen (6, 7) an dem Schürzenteil (1) befestigt ist.
    • · Mt*
DE8802523U 1988-02-26 1988-02-26 Latzhose Expired DE8802523U1 (de)

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DE8802523U1 true DE8802523U1 (de) 1988-04-07

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