DE8802446U1 - Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte - Google Patents

Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte

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DE8802446U1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/14Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for operation by a part of the human body other than the hand, e.g. by foot
    • H01H3/141Cushion or mat switches

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Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Schaltmatte der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art. Die bekannte Schaltmatte (DE-GM 71 42 981) besitzt Metallgewebe als Kontaktlagen. Diese besitzt zwar eine ausreichende Flexibilität, wie sie die Anwendung in Kraftfahrzeugsitzen erfordert, doch erweist sich die Schaltsicherheit der bekannten Matte als unbefriedigend, vor allem nach längerer Benutzungsdauer. Aufgrund der Flexibilität korpmt es nämlich insbesondejra bei stellenweise hohen Belastungen zu bleibenden Deformationen im Metallgewebe, die eine Kontaktberührung auch dann fortsetzen, wenn die Belastung nicht mehr wirkt. Bildet man, um diese Gefahr herabzusetzen, die Zwischenlage dicker aus oder wählt man elastisch härteres Material für die Zwischenlage, so kann es andererseits vorkommen, daß bei kleinen im Gebrauchsfall eintretenden Belastungen eine Kontaktierung zwischen den beiden Metallgeweben nicht mehr zustande kommt. Beide Kontaktierungsfehler sind für die Anwendung von Schaltmatten in Kraftfahrzeugsitzen aus Sicherheitsgründen nicht tragbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für Kraftfahr* zeugsitze geeignete Schaltmatte zu entwickeln, die sowohl nach Ausübung stellenweise hoher Belastungen die Kontaktberührung wieder öffnet als auch bei den Gebrauchsfall kennzeichnenden geringen Belastungen mit Sicherheit eine Kontaktierung herbeiführt, wobei diese Schaltsicherheit auch nach einer langen Gebrauchsdauer der Schaltmatte erhalten bleibt. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende Bedeutung zukommt. Als Mischprodukt eignen sich Filze oder Vliese aus metallischen und textlien Fasern, vor allem aber Mischgewebe oder Misch-Gewirke aus textlien und metallischen Fadenkomponenten. Nachfolgend soll kurz vom "Mischgewebe" bzw. der "Mischgewebelage" die Rede sein, womit aber alle diese Ausführungsmöglichkeiten zugleich angesprochen sind.
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Die textile Faserkomponente des erfindungsgemäßen Mischgewebes bringt eine Elastizität ins Kontaktgewebe, die seine Einwölbung im Durchbruch mit Sicherheit wieder rückgängig macht, wenn die Belastung aufhört. Wegen seiner textlien Komponente geht das Mischgewebe auch dann in seine Ausgangslage zurück, wenn stellenweise hohe Belastungen auf die Schaltmatte eingewirkt haben. Die textile Komponente gibt dem erfindungsgemäßen Mischgewebe auch eine besondere Weichheit, die es möglich macht, die Schaltmatte im nachgiebigen Polsterbereich des Kraftfahrzeugsitzes unterhalb seines Rezagsstoffes zu verwenden. Die Anwendung in diesem Bereich bringt den weiteren Vorteil, daß durch den reaktiven Gegendruck der Polsterung auch die untere Mischgewebelage der erfindungsgemäßen Schaltmatte sich zu einem Gegenkontaktvorsprung in den Durchbruch einwölbt, womit die Sicherheit der Kontaktierung wesentlich verbessert wird. Die lichte Weiue der Durchbrüche in der Zwischenlage wird nämlich unter Berücksichtigung der Wölbungshöhen beider Mischgewebelagen beme-sen. Obwohl die Belastung nur einseitig wirkt, entstehen bei der erfindungsgemäßen Schaltmatte durch die spiegelbildlich zueinander entstehenden Einwölbungen Kontakt- und Gegenkontakt-Vorsprünge, die mit Sicherheit zu einer Kontaktierung führen werden, weil die im Belastungsfall sich ergebende Reststärke der Zwischenlage gegenüber der Summe der beiden Wölbungshöhen geringer ausgebildet ist. Dadurch ist sichergestellt, daß die textlien Fadenkomponenten nur in ihrem Elastizitätsbereich beansprucht werden und dahei für eine zuverlässige Rücketellbswegung der metallischen Fadenkomponenten im Mischgewebe sorgen.
Bedeutungsvoll ist das insbesondere als Mischgewebe gestaltete erfindungsgemäße Mischprodukt für die Kontaktierung der elektrischen Zuleitungen. Eine mit einem Metallbelag versehene Platine sorgt über eine Verlötung/ die durch eine Lötpaste oder dergleichen erzeugt wird/ für eine
einwandfreie elektrische Verbindung zwischen der elektrischen Leitung und der metallischen Fadenkomponente im Mischgewebe.
Die Gewebeporen der textlien Fadenkomponente saugen nämlich das Lötmittel auf und sorgen für eine gute Haftung. Daher wird man damit bereits die Platine mechanisch am Gewebeende zuverlässig befestigen können. Alternativ kann aber auch noch eine Verklebung, insbesondere eine Heiß-Schmelz-Verklebung der Platine für eine mechanische Festigkeit sorgen.
Von besonderem Vorteil ist es, im Mischgewebe als metallische Fadenkomponente Lahnfäden vorzusehen. Diese bestehen aus einem textlien Trägerstrang, um welchen herum ein flachgewalzter Metalldraht herumgewickelt ist. Dadurch besitzt selbsc der metallische Lahnfaden die vorstehend erläuterte Elastizität für die Rückstellung des Mischgewebes nach der Entlastung des Kraftfahrzeugsitzes. Solche Lahnfäden sollten sowohl in Schuß- als auch in Kettrichtung des Mischgewebes verlaufen, wenn auch in zueinander unterschiedlicher Dichte, was im Zusammenhang mit der Beschreibung näher erläutert wird. Durch eine geeignete Webbind ;ng sollte weiter darauf geachtet werden, daß die Lahnfäden auf der zur Zwischenlage bin gerichteten Innenseite in größeren Bereichen freiliegen, als auf der für die Kontaktierungszwecke nicht interessierenden abgekehrten Außenseite. Auf diese Weise können, trotz der Einbindungen mit den übrigen Textilfaden, die überwiegenden Längenbereiche der Lahnfäden zur Kontakte!dung herangezogen werden. Bewährt hat sich dabei, nebeneinanderliegende Lahnfäden, aber auch Textilfaden, gruppenweise einheitlich binden zu lassen. Eine besonders wirkungsvolle Bindung ist in der nachfolgenden Beschreibung näher beschrieben, was als erfindungswesentlich anzusehen ist.
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Wegen der Anordnung der Schaltmatte im oberen nachgiebigen Polsterbereich des Sitzes empfiehlt es sieh/ für den flachen Metalldraht des Lahnfadens korrosionsfestes Material zu verwenden, das Schweiß oder anderen aggressiven Flüssigkeiten standhalten kann. Weil es nur auf die oberflächliche Korrosionsfestigkeit ankommt, ist es auch vertretbar, Versilberungen oder Vergoldungen dabei zu verwenden. Zur Verfestigung des Mischgewebes sollte man auf der bezüglich der Zwischenlage abgekehrten Außenseite Kunststoffschichten aufbringen. Damit sich Bewegungen auf der Oberseite des Sitzes nicht in Verschiebungen der einzelnen Bestandteile der Schaltmatte auswirken können.* sollte schließlich die Zwischenlage mindestens mit einem der beiden Mischgewebe lagen verbunden sein. Es empfiehlt sich hierfür eine vollflächige Verklebung zu verwenden.
Die verwendeten Mischgewebelagen sind wenigstens abschnittweise bandförmig gestaltet, um sie den Steppnähten im Sitz anzupassen und gezielt an den im Gebrauchsfall aufnehmenden Sitzbereichen anzuordnen.
Dazu gliedert man das Kontaktgewebe in einen oder mehrere längs- und querverlaufende Streifen. Sofern man von einer Breitgewebebahn ausgeht, können solche in Streifen gegliederten Formen des erfindungsgemäßen Kontaktgewebes durch Stanzlinge erzeugt werden. In diesem Fall sollte man die Stanzrichtung der beidseitigen Kontaktgewebe zueinander senkrecht in der Bahn verlaufen lassen, weil damit die Verlaufsrichtung der Schuß- und Kettfäden sich in den beiden Geweben vertauscht* Der durch die Gewebebindung entstehende Rippencharakter der beidseitigen Gewebe wird dadurch ausgeglichen. Wenn man von Mischgewebebahnen ausgeht, könnte man aber auch die Streifen in Sandform
ausschneiden und dann überlappend elektrisch verbinden, weil dies einen Schnittabfall in der Bahn vermeidet. Eine weitere gute Möglichkeit für die Herstellung einzelner Streifen besteht schließlich, sie als Bandgewebe für sich herzustellen, dann entsprechend der Streifenlänge abzulängen und in der geschilderten Weise überlappend elektrisch zu verbinden. In diesem Fall ergeben sich nämlich fest gewebte Bandkanten an den einzelnen Streifen, die eine sonst erforderliche Kantenverfestigung durch Kleben oder Schweißen entbehrlich machen.
Um Fehlkontaktierung im Kantenbereich der Streifen zu vermeiden, sollte man die Zwischenlage ihnen gegenüber breitenmäßig größer ausbilden. Für eine zuverlässige Befestigung der Matte können Steppnähte im Bezugsstoff des Kraftfahrzeugsitzes herangezogen werden, wenn man die Zwischenlage in diesen Zonen frei von Durchbrüchen macht. Ein Durchnähen der Matte in diesen Zonen vermeidet eine Kontaktbildung, auch wenn die textlien Nähfäden dabei durch die erfindungsgemäßen Mischgewebe geführt sind. Der Mischgewebecharakter bei der Erfindung verbessert auch die Nähfestigkeit der erfindungsgemäßen Matte entscheidend.
Die elektrischen Leitungen des Kabels können über eine Zugentlastung an der erfindungsgemäßen Platine besonders sicher angesetzt sein, ohne daß durch eventuelle Zugbeanspruchungen die elektrische Verbindung gefährdet ist. Von besonderem Vorteil wäre es aber, für die Platine eine flexible meta11beschichte Folie zu verwenden, die mit einer Verlängerung versehen ist, welche zugleich die Funktion der elektrischen Zuleitungen für die Schaltmatte liefert. In
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dieser Verlängerung können nämlich, als elektrische Leitungen/ entsprechende gegeneinander in Abstand angeordnete Metal1-züge vorgesehen sein. Dadurch ist die Herstellung und die elektrische Verbindung von Zuleitungen eingespart.
Die Schutzlage der Schaltmatte wird im einfachsten Fall aus einer allseitig geschlossenen schlauchförmigen Mülle gebildet, deren Kantenbereiche vorzugsweise geschweißt sind. Einfacher wäre es, als Schutzlage ein Klebeband zu verwenden, das in Verlaufsrichtung der einzelnen Streifen im Umriß der Kontaktgewebe angeordnet ist. Die Klebeschicht, insbesondere, wenn sie als Selbstklebeschicht ausgebildet ist, kann nämlich an der Außenseite der Kontaktgewebe unmittelbar angreifen und diese in ihrer Elastizität unterstützen. Solche Selbstklebebänder werden mit überstehenden Kantenzonen versehen, die durch ihre Klebeschicht, insbesondere Selbstklebeschicht, aneinander geheftet werden und daher eine geschlossene Umhüllung erzeugen.
Für die Befestigung der Matte wird man bedarfsweise Befest igunqs löcher vorsehen, die in den Randbereichen angeordnet sind, vorzugsweise außerhalb der Kontaktgewebe in der schlauchförmigen Hülle. Ösen können solche Befestigungslöcher randseitig verstärken.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich. Dabei richtet sich die Erfindung auf alle neuen Merkmale, auch wenn diese nicht ausdrucklieh in den Unteransprüchen angeführt sind. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
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Fig. 1 in Draufsicht Abschnitte der
Sehaltmatte im Ausbruch, ua den inneren Aufbau zu verdeutlichen,ohne Anschlußleitung und Hüll«
Fig. 2 in starker Vergrößerung den Endbereich der Matte
von Fig. 1 la'ngs der Schnittlinie H-II von Fig. l#mit Anschluflleitung, aber ohne Hülle,
Fig. 3 in starker Vergrößerung schematisch die Draufsicht
auf ein Teilstück des bei der erfindungsgemäfien Matte verwendeten Mischgewebes ,
Fig. 4 und 5 schematisch den Querschnitt durch eine im Kraftfahrzeugsitz eingebaute Matte nach der Erfindung, einmal im entlasteten Zustand und zum anderen im Belastungsfall und
Fig. 6 in starker Vergrößerung den Aufbau eines Lahn-
fad<=ns, der wesentlicher Bestandteil des bei der ; Schaltmatte von Fig. 1 verwendeten Mischgewebes ist.
Wie am besten aus Fig. 1 und 4 zu entnehmen ist, besteht die erfindungsgemäße Schaltmatte 10 aus zwei besonderen Mischgewebelagen 11, II1, die durch eine elastisch verfori'ibare, elektrisch isolierende Zwischenlage 12 aus Schaumstoff voneinander getrennt sind. Dieses Vorprodukt ist allseitig von einer Schutzlage 13, 13' umgeben, die hier aus einer randseitig geschlossenen schlauchförmigen Hülle aus einer Kunststoff-Folie od. dgl. gebildet ist, deren Hüllenkanten gemäß 14 über eteher und miteinander verklebt öder verschweißt sind.
: Die Gewebelagen 11, 11' und die Zwischenlage 12 sind in
längs- und querverlaufende Streifen 15, 16 gegliedert- 'ie
j hier eine T-Form aufweisen. Die beiden Streifen 15, 16 sind
einstückig und durch einen Stanzling dieser T-Form erzeugt.
Alternativ wäre es auch möglich, die Streifen 15, 16 für sich als Bandprodukt herzustellen mit festen Bandkanten oder aus einem bandförmigen Zuschnitt eines Breitgewebes bzw. einer Schaumstoff-Bahn 12 auszubilden,
wobei im Überlappungsbereich die beiden Streifen 15, 16 der Gewebelagen Il bzw. II1 miteinander elektrisch verbunden, insbesondere verlötet werden. Entsprechend dieser T-Form ist natürlich auch die Schutzhülle mit ihren beiden Lagen 13, 13' zugeschnitten. Bei ausgeschnittenen oder
ausgestanzten Streifen 15, 16 sind die Schnittkanten 17 der Kontaktgewebe 11 bzw. 11* verfestigt, was durch ein Verkleben oder kantenseitiges Verschweißen erfolgen kann. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist mindestens die eine Seite der Zwischenlage 12 mit der einen Gewebelage H über eine Klebschicht 18 vollflächig verbunden, wodurch sich die Gewebelage bezüglich der Zwischenlage nicht verschieben können. Die beiden Außenseiten 19, 19' der Gewebelagen 11, li1 sind vorzugsweise mit einer Kunststoffschicht versehen, die sie verfestigt und daher zur Festigkeit der Kanten gegenüber dem unerwünschten Ausfransen der Gewebefäden verantwortlich ist.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, hat die Zwischenlage 12 eine größere Breite 20, als der entsprechenden Breite 21 der beiden Gewebelagen H, 11' entspricht. Die Lagenbreite der umschließenden Hülle 13 ist dabei um die weitere Kantenzone 14 verbreitet, in welcher dann zu Befestigungszwecken auch Löcher 22 vorgesehen sein können, in welchen durch ösenteile bewirkte Verstärkungen bedarfsweise eingefügt werden. Die Zwischenlage 12 ist mit einer Schar von Durchbrüchen versehen, die zweckmä&bgr;igerweise Kreisform aufweisen, in denen die beiden Gewebelagen 11, 11' einander in einem
Ausgangsabstand 24 im unbelasteten Fall gegenüberliegen, welcher der Stärke der nicht zusammengedrückten Schaumstoff-Zwischenlage 12 entspricht, was aus Fig. 4 zu entnehmen ist. Die beiden Gewebelagen n, n« bestehen aus dem gleichen Mischgewebe besonderer Zusammensetzung und Bindung, was in Fig. 3 näher zu erkennen ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Gewebe besteht grundsätzlich aus zweierlei Fadenmaterial, nämlich den in Fig. 3 glattrandig gezeichneten Textilfaden 33, 33.' die hier aus Baumwolle bestehen, eine Eigenelastizität aufweisen und elektrisch nicht leitend sind, sowie aus sogenannten Lahnfäden 30,30', die elektrisch leitend sind und einen Aufbau aus zwei Fadenkomponenten besitzen. Der Aufbau eines solchen Lahnfadens 30 ist in starker Vergrößerung in Fig. 6 gezeigt. Der Lahnfaden 30 besteht aus einem Trägerstrang 31 textlien Materials, wie Chemiefasern, um den herum ein flach ausgewalzter Metalldraht 32, der sogenannte "Lahn" wendelförmig herumgewickelt ist. Benachbarte Windungen des Lahnfadens stehen dabei in einem Windungsabstand 34, der eine Berührung benachbarter Windungen ausschließt. Diese Lahnfaden sind in Fig. 3 mit ihrer Metalldraht-Umspinnung erkennbar.
Daraus ergibt sich, daß die in Fig. 3 querverlaufend gezeichneten Schußfäden 35im Wechsel einmal aus einem Textilfaden 33 und einmal aus einem Lahnfaden 30 bestehen, während die in Fig. 3 längsverlaufend eingezeichneten Kettfäden 36 weit überwiegend aus elektrisch nicht leitenden Textilfaden 33· bestehen und lediglich in jedem fünften in Fig. 3 angedeuteten Bindungsrapport 37 ein Lahnfaden 30'verwendet wird. Der Metalldraht 32 des Lahnfadens besteht aus oberflächig versilbertem Kupfer, der Trägeretrang 31 aus Polyester-Material. Bindungstechnisch läßt sich das Mischgewebe 11
als eine Kombination aus einer Rips- und Leinwandbindung beschreiben. Die in Fig. 3 mit 36' bezeichneten Kettfaden weisen in Kettrichtung zehn gleichbleibende Bindungsstellen
auf; jeweils zwei nebeneinanderliegende Kettfaden 36" arbeiten zehn Schüsse ia> Hochgang und zehn Schüsse im Tiefgang abwechselnd, bilden also einen sogenannten zehnschüssigen Querrips. Zwischen den beiden in Ripsbindung arbeitenden Kettfaden 36' befindet sich jeweils ein in Leiawandbindung arbeitender Kettfaden 36", wodurch die entstehenden Querrippen im Gewebe unterbrochen werden. Der einzelne in Kettrichtung verlaufende Lahnfaden 30 ist zugleich ein solcher in Leinwandbindung arbeitender Kettfaden 36". Die Bindung l?ßt sich alternativ auch durch die Feststellung beschreiben, daß in einer Breitenzone 38, welche in der Gesamtbindung der halben Rapportlänge entspricht, ulso sich über zehn Schüsse erstreckt, die Lahn-Schußfäden 30 --eweils über zwei und unter vier benachbarten Kettfaden 36 im Bindungs-Breitenrapport 37 flottieren, während umgekehrt, die Textil-SchußfMden 33 über vier und unter zwei benachbarter Kettfaden 36 sich erstrecken. In der sich daran anschließenden nächsten halben Rapportlänge 38 tritt in der vorbeschriebenen Bindung ein Versatz in Verlaufsrichtung des Schusses ein, wo die Flottierungen der Textil-und Lahnfaden-Schüsse 33, 30 in Kettverlaufsrichtung jeweils mit den in der vorausgehenden Zone 38 unterhalb der Kettfäden vorgesehenen Flottierungen ausgerichtet sind. Es entsteht jedenfalls ein poröses Gebilde, das für die noch zu beschreibenden Verlötungen ist, wobei, ausweislich der vorbeechriebenen Bindung, die Außenseiten 19, 19' ein gegenüber den entsprechenden Innenseiten 29, 29' der Mischgewebe 11, 11· ein unterschiedliches Aussehen haben. Die Fig. 3 zeigt nämlich die im Benutzungs-
fall von der Zwischenlage 12 voneinander abgekehrten Außenseiten 19, 19', in denen die in Kettrichtung verlaufenden Lahn-Schußfäden 30 lediglich zwei nebeneinander liegende Bindungspunkte oberhalb der Kettfaden 36 aufweisen. Demgegenüber erscheint auf der in Fig. 3 nicht erkennbaren gegenüberliegenden Innenseite 29 dieses Mischgewebes 11 der vorbeschriebene flottierende Verlauf der Lahnfäden 30 über vier Kettfäden, weshalb die der Schaumstoff-Zwischenlage zugekehrten Gewebeinnenseiten 29,29' gemäß Fig. 2 einen wesentlich ausgeprägteren "MetallCharakter" als die gegenüberliegenden Gewebe-Außenseiten 19, 19' besitzen. Dies ist günstig, weil die Innenseiten gerade die noch näher zu beschreibenden Kontaktflächen 29, 29' der beiden Mischgewebelagen 11, 11' sind. Durch den längsverlaufenden Lahn-Kettfaden 30', der in den eingangs beschriebenen Rapportabständen angeordnet ist, entsteht eine gute elektrische Querkontaktierung zwischen den einzelnen für die Kontaktbildung maßgeblichen, auf der jeweiligen Innenseite 29, 29· rippenartig vorspringenden Lahn-Schußbäden 30. Dafür So.nd die in Fig. 3 angedeuteten Fadenkreuzungsstellen 39 verantwortlich.
Wie bereits erwähnt wurde, geht man bei der Herstellung der beiden Mischgewebelagen 11, 11· von einem Breitgewebe aus, aus welchem dann entweder die T-förmigen Stanzlinge oder aber die einzelnen sie aufbauenden Streifen 15, 16 ausgeschnitten werden. In manchen Anwendungsfällen ist es zur Verbesserung der Kontaktierung nützlich, die Verlaufsrichtung der Streifen 15 bzw. 16 in den beiden Mischgewebelagen 11, 11* zueinander rechtwinklig zu legen, jo daß bei der einen Mischgewebelage 11 beispielsweise die Kettfäden in Streifenlängsrichtung 15 verlaufen, während in der gegenüberliegenden Mischgewebelage 11' sich in dieser
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Richtung die Schußfäden 35 des Gewebes erstrecken. Die dabei entstehenden Rippen auf den Kontaktinnenseiten 29, 29' liegen dann rechtwinklig zueinander und verbessern die Kontaktierungswirkung. In entsprechender spiegelbildlicher Weise könnte man natürlich auch bei einem Diagonalverlauf in den beiden Mischgeweben 11, 11'vorgehen . Anstelle der beschriebenen Lahnfäden 30, 30' könnten in dem Mischgewebe 11, 11' auch Metall-Litzen verarbeitet sein. Die elektrisch leitende Faserkomponente des Mischprodukts 11' könnte schließlich auch durch andersartiges Metallisieren von Textilfaden erzielt sein, die beispielsweise von einer elektrisch leitenden Aktivlösung durchtränkt sind, welche die Textilfaden nach ihrer Austrocknung elektrisch leitend macht. Als Mischprodukt könnte man schließlich auch von in einem Raster metallisierten Folien ausgehen, dervsn Rasterverlauf den Bindungspunkten der Metallfaden in einem solchen Mischgewebe 11, 11' nachgeformt ist.
Wie aus Fig. 1 und 2 näher ersichtlich ist, ist am einen Streifenende 25 der beiden Mischgewebe 11, 11' eine gemeinsame Platine 40 angeordnet, die auf ihren beiden Seiten einen in einem bestimmten Muster angeordneten Metallbelag 41, 41' aufweist. Das Muster läßt auf der in Fig. 1 sichtbaren einen Seite ein oberes Montagefeld 42 entstehen, das auch die aus isolierendem Kunststoff bestehende Platine 40 durchdringende Bohrungen 43 aufweist, um eine Zugentlastungsklammer, die mit ihren beiden Schenkelspitzen diese Bohrungen 43 durchgreift, mit einem auf der Gegenseite angeordneten Kupplungsglied 45 fest zu verbinden. Durch die Zugentlastungsklammer werden die in einem Schutzschlauch 46 steckenden beiden Anschlußleitungen 47 festgehalten.
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Beidseitig des Montagefeldes 42 befindet sich je ein Anschlußfeld 48/ 48'/ an welches jeweils der eine elektrische Leiter der genannten Anschlußleitung 47 festgelötet wird. Zwischen den beiden Anschlußfeldern 48, 48' befindet sich schließlich ein mitT-bzw. L-förmigem Umriß versehenes, im Schnitt in Fig. 2 erkennbares Kontaktfeld 49 bzw. 49', das sich auf gegenüberliegenden Seiten jeweils über die ganze untere Randzone der Platine 40 erstreckt und zur elektrisch leitenden Verbindung der zugehörigen Mischgewebe-Lage 11, II1 dient. Das eine Anschlußfeld 48' für die eine elektrische Leitung kann seinerseits mit einer durch die Platine 40 ganz durchgehenden Bohrung versehen sein, durch welche nach erfolgter Verlötung eine elektrische Verbindung mit einem nur aus Fig. 2 erkennbaren darunterliegenden Gegenanschlußfeld 48'' zustande kommt, wobei dieses Feld 48"einstückig mit dem auf jener Platinenseite befindlichen bereits erwähnten Kontaktfeld 49' zusammenhängt. Auf diese Weise gelangt die zwischen den beiden Anschlußleitungen 47 herrschende Spannung auf die an gegenüberliegenden Seiten der Platine 40 befindliche Kontaktfelder 49, 49' der jeweiligen Metallbeläge 41, 41'. Zur Beseitigung von eventuell auftretenden Spannunqsspitzen können Abschlußwiderstände jeweils zwischen den Kontaktfeldern 49, 48, 48' vorgesehen sein.
Die erwähnte elektrische Verbindung kommt an den Streifenenden 25, gemäß Fig. 2, dadurch zustande, daß eine Verlötung 50, 50' mit den jeweiligen Kontaktfeldern 49, 49' erfolgt, die in die bereits erwähnten ausgeprägten
Gewebeporen der Mischgewebe-Lagen 11, 11· eindringt und dort fest haftet. Hierfür können Lötpasten, aber vor allen Dingen auch Zinnlot ohne Flußmittel verwendet werden. An sich genügt eine solche Lötverbindung 50, 50' auch für eine ausreichend mechanisch feste Verbindung zwischen den Gewebelagen 11, 11* und der Platine 40. Ergänzend kann man aber, wie in Fig. 2 bei 51, 51' angedeutet ist, eine die üichäüischs Festigkeit erhöhende Kunststoffverklebun0 zwischen den Mischgewebelagen 11, 11' und dem untersten Platinenbereich 52 herstellen. Als Verklebung eignet sich besonders eine Heißschmelzklebung, wobei auch hier wieder die Gewebeporen in der geschilderten besonderen Bindung des Mischgewebes 11, 11' sehr günstig sind.
Der Mischgewebecharakter ermöglicht es, die erfindungsgemäße Schaltmatte 10, wie Fig. 4 verdeutlicht, im nachgiebigen Polsterbereich 60 anzuordnen, und zwar gleich unterhalb des Polsterbezugs 61. Dabei wirkt sich die beschriebene Streifenform 15, 16 der Schaltmatte 10 günstig aus, weil diese Streifen dann zwischen zwei Steppnähten des Polsters 60 zu liegen kommen. Die vorbeschriebenen Befestigungslöcher 22 körnen zu einer Vormontage herangezogen werden. Steppnähte können aber auch mitten durch die Schaltmatte in aus Fig. 1 ersichtlichen durchbruchsfreien Zonen 28 hindurchgeführt werden, wobei die Nähfaden, die aus elektrisch nicht leitendem Fadenmaterial bestehen, die beiden Mischgewebelagen 11, 11' durch die Zwischenlage 12 hindurch verbinden. Die elektrisch isolierende Zwischenlage 12 sorgt trotz der Nähte für keine elektrische Kontaktierung zwischen den Gewebelagen 11, 11r. In den anderen mit den Durchbrüchen 23 versehenen Zonen entstehen aber besondere Verhältnisse, die aus einem Vergleich zwischen Fig. 4 und 5 erkennbar werden. Entsteht auf
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clem Sitz durch eine Person die in Fig. 5 durch den Pfeil 53 verdeutlichte Belastung von oben/ so wird natürlich die Zwischenlage aus elastisch verformbarem Schaumstoff 12 zusammengedrückt auf eine Reststärke 24*. Die aus Fig. 4 entnehmbare lichte Weite 54 ist nun im Hinblick auf diese Reststärke 24* so bemessen, daß es zu den aus Fig. 5 er** sichtlichen gegenseitigen Berührungen der KontaktinnenilScnen 29, 29 '■ aufgrund von wechselseitigen Einwolbungen der beiden Mischgewebelagen 11, II1 in der Durchbruchsöffnung 23 kommt.
Zunächst ist aus Fig. 5 erkennbar, wie durch die oberseitige, durch den Polsterbezug 61 hindurch wirkende Belastung eine als Kontakuvorsprung 55 wirksame Einwölbung der oberen Mischgewebelage 11 zustande kommt. Diese Belastung 53 wirkt sich aber, wie Fig. 5 erkennen läßt, zunächst in einer entsprechenden konkaven Verformung des Polsterbereiches 60 an dieser Stelle aus. Das Polster 60 wirkt aufgrund seiner Elastizität nach dem physikalischen Gesetz der "actio = reactio" mit einem entsprechenden durch den Gegenpfeil 53' verdeutlichten Gegendruck zurück. Diese führt aber nun im Bereich des Durchbruches 23 seinerseits zu einer konvex nach oben gerichteten Aufwölbung der unteren Mischgewebelage II1, die nun im Durchbruch 23 zu einem aus Fig. 5 ersichtlichen Gegenkontaktvorsprung 55* führt. Dieser Vorsprung 55 und Gegenvorsprung 55* besitzt dabei Wölbungshöhen 56, 56', die summativ mit Sicherheit größer sind, als die Reststärke 24* der zusammengedrückten Zwischenlage 12 bei einem für die Betätigung der Schaltmatte 10 angenommenen Grenzgewicht der auf dem Sitz befindlichen Person. Dadurch berühren sich die beiden V>r-Sprünge 55, 55' nicht nur punktuell, sondern in e
gewissen Kuppenbereich der spiegelbildlich zueinander liegenden Wölbungen, wodurch der aufgrund der Gewebebindung entstehenden gut kontaktleitenden Zonen beider Gewebe 11, II1 sich ausreichend flächenweit berühren und für einen niederohmigen Übergang sorgen. Die Schaltmatte kontaktiert daher bei den angenommenen Grenzbelastungen zuverlässig.
Umgekehrt ist sichergestellt, daß bei Nachlassen der Belastung 53 und damit auch des Gegendrucks 53' die Kontaktwirkung der Schaltmatte 10 mit Sicherheit wieder aufgehoben wird. Die Erfindung begnügt sich dabei nicht mit der Eigenelastizität des Schaumwerkstoffs der Zwischenlage 12, sondern stützt sich entscheidend auf die oesonderen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Mischgewebelagen 11, 11*. Die Textilfaden 33, 33* dieser Gewebe, aber auch die textlien Trägerstränge 31 der in Schuß- und Kettrichtung verlaufenden Lahnfäden 30, 30* haben eine ausreichende Eigenelastizität, um die beschriebenen Einwölbungen 55, 55* in den Durchbrüchen 23 wieder zu glätten. Das Mischgewebe 11, 11' streckt sich über den Durchbrüchen 23 wieder und holt die metallische Fadenkomponente, wie hier den Metalldraht 32, wieder zurück. Damit ist der im relevanten Belastungsfall 53, 53* eintretende Kontakt zwischen den beiden Mischgewebelagen 11, 11' wieder mit Sicherheit aufgehoben. Die Schaltmatte befindet sich in Ausechaltetellung. Dies wirkt eich, wie die Praxis zeigte, auch in jenen extremen Fällen aus, wo punktuelle Belastungen 53 Über spitze Gegenstände auf das Polster 60 ausgeübt werden. Die textile Fadenkomponente zieht auch solche an sich bleibend verformte Bereiche der metallischen Fadenkomponente wieder weitgehend in eine Streckposition zurück, die zu einer Unterbrechung des Kontakts führt.
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Statt der bereits beschriebenen in sich geschlossenen umhüllung 13, 13' kann als Schutzlage der Schaltmatte auch ein Klebeband, insbesondere ein Selbstklebeband, verwendet werden, das in Verlaufsrichtung der Streifen 15, 16 über die vormontierten Kontaktgewebe 11, 11* gelegt wird und diese auch außenseitig 19, 19 verklebt. Alternativ könnte man schließlich auch die Platine 4c und ihre Zuleitung 47 durch eine metallbeschichtete flexible Folie bilden, die in der beschriebenen Weise mit den Mischgeweben 11, II1 an den Streifenenden 25 elektrisch leitend verbunden wird, aber außer den beschriebenen Feldern 42 und 48 bis 49' analoger Metallbeschichtungen 41, 41* auch linienförmige Beschichtungen im weiteren Folienverlauf als Ersatz für gesonderte Anschlußleitungen 47 benutzt. So spart man Zugentlastungen 44, 45 und Anschlußlötungen.
zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
.BUSE· DiPLPHYS.MENTZEL·dipl-ing.LUDEWIG
Unterdörnen 114 - Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 - Telefon (0202) 557022/23/24 · Telex 8591606 wpat · Telefax 0202/557024
56 5600 Wuppertal 2, den
Kennwort: "Texti1scha1tmatte n Bezugszeichenliste:
10 Schaltmatte
12, II1 Gewebelage Mischgewebe 12 Schaumstoff-Zwischenlage
13, 13' Schutzlage, Schutzhülle
14 Hüllenkante
15 Streifenfonn
16 Streifenform
17 Schnittkante von 11
18 Klebschicht
19, 19' Außenseite von 11 bzw. 11'
20 Breite von 12
21 Breite von 11, II1
22 Befe^tigungsloch
23 Durchbruch
24 Absta&mdash;i von 11, II1 unbelastet
24* Reststärke von 12 im Belastungsfall
25 Streifenende von 11, 11' 26
27
28 durchbruchsfreie Zone von
29, 29· Innenseite, Kontaktfläche von 11,
30 Schuß-Lahnfaden 30' Kett-Lahnfaden
31 Trägerstrang von 30
32 plattierter Metalldraht von
33 Schuß-Textilfaden 33' Kett-Textilfaden
34 Windungsabstand von
35 Schußfäden
36 Kettfäden
36',36*'unterschiedlich bindender Kettfaden
37 Bindungsrapport-Breite
38 halbe Rapportlänge
39 Fadenkreuzungsstellcm von 30, 30'
40 Platine
41, 41* Metallbelag von 40
42 Montagefeld
43 Bohrung
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44 Zugentlastungsklemme
45 Gegenkupplungsglied von 44
46 Schutzschlauch von 47
47 Anschlußleitung
48, 48' Anschlußfeld
48'· Gegen-Anschlußfeld zu 48'
49, 49' Kontaktfeld
50, 50' Verlötung zwischen 49, 49' und 11, II1
51, 51' Verklebung zwischen 40 und 11, 11'
52 unterer Platinenbereich
53 Belastungspfeil 53' Gegendruckpfeil
54 lichte Weite von 23
55 Wölbunq des Kontaktvorsprungs von 11
55' Wölbung des Gegenkontaktvorsprungs von 11'
56 Wölbungshöhe von 55 56' Wölbungshöhe von 55' 57
60 Polsterbereich
61 Polsterbezug
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Claims (1)

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    zugelassene Vertreter'beim'Europäiscrien Patentamt
    .BUSE DiPLPHYS.MENTZEL dipl-ing.LUDEWIG
    ünterdörnen 114 · Postfach 200210 · 56K) Wuppertal 2 · Telefon (0202) 557022/23/24 - Telex 8591606 wpat · Telefax 0202/557024
    5600 Wuppertal 2, den 15.4.1988
    Firma Kromberg & Schubert, Spitzenstraße 37, Wuppertal 22
    Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte
    Schutzansprüche:
    1.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte, wobei die Schaltmatte (10) aus zwei durch eine elastisch verformbare, elektrisch isolierende Zwischenlage (12) getrennt dbereinanderliegenden,elektrisch leitenden KontaktIac >n (11; 11 ·) besteht,
    die an je eine elektrische Leitung (47) angeschlossen sind und nach außen von einer Schutzlage (13,13·) umhüllt sind,
    die Zwischenlage (12) Durchbrüche (23) aufweist und die Kontaktlagen (11,11') bei Belastung der Matte (10) mit ihren gegeneinander gerichteten Seiten durch die Durchbrüche (23) der dann zusammengedrückten Zwischenlage (12) hindurch einander berühren,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schaltmatte (10) im nachgiebigen Polsterbereich (60) des Kraftfahrzeugsitzes angeordnet ist,
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    die beiden Kontaktlagen aus einem sowohl metallische (30;30') als auch textile (31;33,33f) Faserkomponenten aufweisenden Mischprodukt (11,1I1) bestehen,
    die Durchbrüche (23) in der Zwischenlage (12) eine solche lichte Weite (54) aufweisen, daß bei einer im Gebrauchsfall anfallenden Belastung (53) und einem reaktiven Gegendruck (531) der Polsterung (60), die beidseitigen Mischprodukte (11,1I1) aufgrund der Elastizität ihrer textlien Faserkomponenten (31;33,33') im Durch.':>ruchbereich (23), zueinander spiegelbildlich, zu einem Kontakt- und Gegenkontaktvorsprung (55,55·) elastisch einwölbbar sind,
    deren Wölbungshöhen (56,56') summativ großer als die Reststärke (2*') der dabei zusammengedrückten Zwischenlage (12) ausgebildet sind,
    daß sich am Ende (25) des Mischprodukts eine beidseitig einen Metallbelag (41,41') aufweisende Platine &khgr;40) aus Isolationsmaterial mit einem elektrischen Anschluß der beiden Leitungen (47) am zugehörigen Metallbelag (48, 48') befindet
    und daß die Platine v40) auf jeder Seite (49,49') mit einem der beiden Mischprodukte (11,11') elektrisch leitend verbunden ist, insbesondere durch eine in die jeweiligen Poren des Produkts eindringende Verlötung (50,50*).
    2.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ daß in der Schaltmatte (10) das Mischprodukt der Kontaktlagen aus einem Gewebe (Mischgewebelage 11; 11') mit einer metallischen Fadenkomponente (30,30*) besteht.
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    3.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) als metallische Fadenkomponente Lahnfäden (30, 30') verwendet sind,
    die aus einem textlien Trägerstrang (31) mit einer Umspinnung aus flach ausgewalztem Metalldraht (32) bestehen,
    und solche Lahnfäden (30,3O1) sowohl in Kettrichtung (30') als auch in Schußrichtung (30) verlaufen und sich an den Fadenkreuzungsstollen (39) elektrisch berühren.
    4.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Mischgewebelage (11,11') eine Webbindung aufweist, die auf der einen, jeweils der Zwischenlage (12) zugekehrten Innenseite (29,29') eine größere Flächenkonzentration der Lahnfäden (30,30') erzeugt als auf der davon abgekehrten Außenseite (19,19').
    5.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) jeweils eine Gruppe nebeneinander liegender Lahn- bzw. Textilfaden (30,33) des Mischgewebes stellenweise einheitlich bindet, insbesondere in einer konbitiierten mehrfädigen Rips- und Leinwand-Bindung .
    6.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) der Metalldraht (32) des Lahnfadens (30) aus korrosionsfestem Material besteht, insbesondere mit einer Versilberung bsw. Vergoldung versehen ist.
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    7.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Mischgewebelage (11,11') auf ihrer der Zwischenlage (12) abgekehrten Außenseite (19,19') durch Aufbringen einer Kunststoffschicht verfestigt ist.
    8.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Zwischenlage (12) mindestens mit einer der beiden Mischgewebelagen (11) verbunden, vorzugsweise vollflächig verklebt (18) ist.
    9.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Mischgewebelage (11,11') eine geometrische Form aufweist, die in einem oder mehrere längs- und querverlaufende bandförmige Streifen (15,16) gegliedert ist.
    10.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Mischgewebelage (11,11') als in sich gegliederter Stanzling aus einer Breitgewebebahn ausgeschnitten ist.
    11.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Schnittrichtung der beiden Mischgewebelagen (11,11*) der Gewebebahn zueinander senkrecht liegen, weshalb die Kett- und Schußfadenverläufe (36,35) in den beiden Gewebelagen gegeneinander vertauscht sind.
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    12«) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die den Umriß der Mischgewebelagen (11,11') bestimmenden längs- und querverlaufenden Streifen (15,16) jeweils streifenweise für sich hergestellt sind, die einzelnen Streifen entsprechend der geometrischen Form der Kontaktlage einander überlappen und an den Überlappungsstellen miteinander elektrisch verbunden, insbesondere verlötet, sind.
    13.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die einzelnen Streifen (15,16) als Bandprodukt jeweils für sich gewebt und entsprechend der einzelnen Streifenlänge in Bandabschnitte zerschnitten sind.
    14.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Zwischenlage (12) gegenüber der Breite (21) der einzelnen Streifen (15,16) der Mischgewebelagen (11,11') größer/gleiuh (20) ausgebildet ist.
    15.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Zwischenlage (12) durchbruchsfreie Zonen (28) aufweist, die gemeinsam mit den sie beidseitig überdeckenden Kontakt' lagen (11,11') kontaktfrei durchnähbar sind.
    16.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem öder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Platine (40) zusätzlich mit den beiden Mischgewebelagen (11,11'} durch eine Verklebung (tflr5l')r vorzugsweise eine Heiß-Schmelz-Klebung, mechanisch fest verbunden ist.
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    17,) Kraftfahrzeugsitz mit uingebauter Schaltmatke nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die elektrischen Leitungen (47) zusätzlich mit der Platine (40) über eine Zugentlastung (44,45) mechanisch verbunden sind.
    18.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Platine (40) aus einer metallbeschichteten flexiblen Folie gebildet ist
    und die Folie eine Verlängerung mit zwei gegeneinander isoliert verlaufenden Metallzügen aufweist,
    die als elektrische Zuleitungen (47) der Schaltmatte (10) dienen.
    19.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Seilutzlage der Matte(10) aus einer randseitig geschlossenen schlachförmigen Hülle (13,13') gebildet ist, deren überstehende Hüllenkanten (14) vorzugsweise geschweißt sind.
    20.) Kräftfahrzeugsitz: mit eingebauter Schaltmatte naeh einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Schutzlage (13,13·) aus einem oberseitigen und unter»- igen Klebeband, insbesondere Selbstklebeband, besteht,
    das entsprechend dem streifenförmigen Umriß der Mischgewebelage (11,111J verlauft.
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    die Klebeschicht mit der Außenseite (19,19') der zugehörigen Mischgewebelage (11,1I1) verbunden ist
    und die beidseitigen Klebebänder den Umriß der Kontaktgewebe überragende Kantenzonen besitzen, die aneinander haften.
    21.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Matte (10), vorzugsweise im Randbereich (14), mit Befestigungs- j löchern (22) versehen ist.
    22.) Kraftfahrzeugsitz mit eingebauter Schaltmatte nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltmatte (10) die Befestigungslöcher (22) durch Ösenteile verstärkt sind.
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