DE8802278U1 - Schienenfahrzeugrad - Google Patents
SchienenfahrzeugradInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/12—Discs; Drums for disc brakes
- F16D65/123—Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting
- F16D65/124—Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting adapted for mounting on the wheel of a railway vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KB-AG
19.04.1988
TP-hn^na
0320P
Die Neuerung betrifft ein Schienenfahrzeugrad nach dem Gattungsbegriff des Schutzanspruches 1.
Bei bekannten Schienenfahrzeugrädern sind beidseitig des Radsteges
Reibscheiben vorgesehen, weiche Ihrerseits in Reibscheibenhälften
bzw. Reibscheibensegmente aufgeteilt sein können« wobei Durchgangsschrauben oder sonstige Befestigungsmittel die
Reibscheiben und den Radsteg durchdringen. Die Reibscheiben sind hierbei am Radsteg abgestützt und kSnnnen sich bei thermischer
Belastung radial nach außen gerichtet ausdehnen. Die Durchgangsschrauben oder dgl. Befestigungsmittel sind hierbei Im
Wi riebe reich der beiden Reibflächen der Reibscheiben ausgebildet,
d.h. die verfügbare Gesamt-ReibflSche 1st hierdurch reduziert.
Es sind auch Schienenfahrzeugrlder mit Bremsscheiben bereits bekannt
(OE-PS 11 58 095), bei weichen die zu beiden Selten des
Fahrzeugrades an den Reibscheiben ausgebildeten Reibfilchen nicht
durch Durchgangsschrauben oder Bohrungen beeinträchtigt sind;
hierbei sind die Reibscheiben an Ihrem Innenumfang befestigt und
stützen sich gegenseitig mittels Distanzbuchsen ab, welch« unter
Spiel den Radsteg des Schienenfahrzeugrades durchsetzen.
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Der Nachteil derartiger Konstruktionen Hegt darin, daß das sogenannte Klaffen der Reibseheiben nicht verhindert werden kann,
d.h. der Abstand der Außenflächen der Reibscheiben kann sich mangels
fehlender Verschraubung Im Außenbereich verandern. Ungleichförmige
Abnutzung der Reibflächen kann sich hierdurch einstellen.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Neuerung darin, ein
Schienenfahrzeugrad der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß
die an beiden Selten des Radsteges befindlichen Reibscheiben im
Bereich Ihrer Reibflächen keinerlei Ausnehmungen für
Befestigungsmittel aufweisen; der Aufbau soll 1m besonderen so
ausgebildet sein, daß 1n das Schienenfahrzeugrad eingehende
Stöße - unabhSngig von Ihrer Richtung - nicht 1n die beiden
Reibscheiben eingeleitet werden. Andererseits sollen eventuelle
ungleichförmige Belastungen der Reibscheiben, z.B. hervorgerufen
durch ungleichförmige Beaufschlagung durch die Bremsbeläge, nicht
auf das Schienenfahrzeugrad übertragbar sein, vor allem nicht 1m
radial außenliegenden Bereich, um vorzugsweise for ruhige
Laufeigenschaften des Fahrzeugrades zu sorgen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale nach dem
Kennzeichnungstell des Schutzanspruches 1.
Die beiden Reibscheiben wirken infolge Ihrer Befestigung am
Innen- und Außenumfang im wesentlichen als selbständiges
konstruktives Gebilde d.h. Im radial außenliegenden Bereich des
Schienenfahrzeugrades eingehende Stoße werden unabhängig von ihrer Wirkungsrichtung nicht in die Reibscheiben eingeleitet, da die im
Bereich der radial außen!legenden Befestigungslaschen den Rädsteg
durchdringenden Durchgangsscnrauben mit ihren Distanzbuchsen
ausreichenden Abstand gegenüber den Radstegbohrungen aufweisen. Durch erhöhte thermische Belastungen auftretende, mit Hilfe der
Gleitpaßschrauben bevorzugt zentriert gerichtete Bewegungen der Reibscheiben verbleiben ohne Übertragung auf das
Schienenfahrzeugrad, da ein ausreichendes seitliches Spiel zwischen
• 4
den Reibscheiben und dem Radsteg als auch ausreichendes Spiel Im
Bereich der Radstegbohrungen für die Durchgangschrauben besteht. Die Befestigungslaschen am ^uOenumfang der beiden Reibscheiben
erstrecken sich unter einem, beliebigen Bogenabstand zueinander
radial nach außen gerichtet, wobei zwischen den verbleibenden
Frei räumen am Fahrzeugrad vorzugsweise Ausnehmungen zur Aufnahme von
an sich bekannten schall dämmenden Elementen vorgesehen sein können.
Hierdurch 1st eine wechselweise Besetzung des am gesamten Umfang
zwischen Spurkranz und Reibscheiben bestehenden Raumes ermöglicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in weiteren
Schutzansprüchen aufgeführt.
Die Neuerung 1st nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
1n Flg. 2, unter Darstellung der an einem Schienenfahrzeugrad
befestigten Bremsscheiben nach der Neuerung; und
Fig. 2 1st eine Te11 draufsieht auf eine der Reibscheiben, wobei
eine der an den radial Innenliegenden Befestigungslaschen
vorgesehenen Gleitpaßschrauben wiedergegeben 1st.
Das in Fig. 1 teilweise dargestellte Laufrad eines Schienenfahrzeuges ist mit einer Radbremsscheibe verbunden, welche
aus zwei Reibscheiben 1 und 3 besteht. Die beiden Reibscheiben sind
beidseitig des Radsteges 5 mittels Gleitpaßschrauben 7 an diesem befestigt» Geuse Pi§« 2 sind die Reibseheiben an Innen» bzw.
Außendureheiesser «it Befestigungslasehen 9 bzw. 11 versehen; die
Anzahl der Befestigungslasehen hängt von der Größe der Bremssscheiben und von den übertragenen Brerasmotiienten ab. fin
dargestellten Ausführungsbeispiel sind am Innendurchmesser 8
Befestigungslaschen und am Außendurchnesser 12 Befestigungslaschen
vorgesehen. We Befestigungslaschen 9 am Innendurchmesser sind
auf einen bestimmten Durchmesser gedreht, der mit dem Zentrlerbund
13 eine sogenannte Spiel passung aufweist.
Die Funktion der Gleitpaßschrauben 7 1st an sich bekannt.
Sie dienen dazu, die beiden Reibscheiben 1 und 3 zu befestigen, zu
zentrleren, das Drehmoment zu übertragen und sie bei thermischer
Belastung zentrisch ausdehnen zu lassen. Die Anordnung der
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Bereich Ihres MIttel schaftes parallel mit der Mittelebene 1n der
Achse des Laufrades verläuft.
Am Außenumfang, also radial außerhalb der Reibflächen der beiden
Reibscheiben 1 und 3 sind die Befestigungslaschen 11 von
Druchgangsschrauben 15 durchdrungen; die Durchgangsschrauben 15 sind
mittels Sicherungsmuttern 17 abgesichert.
Einander zugewandte plangedrehte Auflageflächen 19 an den Befestigungslaschen 11 Hegen jeweils am stimseitigen Ende einer
Distanzbuchse 21 an, so daß der Abstand zwischen den Befestigungslaschen 11 vorbestimmt 1st. Die Distanzbuchsen 21
Ihrerseits erstrecken sich mit ausreichend großem Spiel durch
Bohrungen 23 Im radial äußeren Bereich des Radsteges 5, wo dieser In
den eigentlichen Spurkranz 25 des Laufrades übergeht. Die
Befestigungslaschen 11 der beiden Reibscheiben 1 und 3, die
Durchgangsschrauben 15 und die Distanzbuchsen 21 sind untereinander
mit einem bestimmten Moment vorgespannt, so daß ein Klaffen, d.h.
Abheben der Reibscheiben 1 und 3 und somit eine Vergrößerung des Maßes X (Fig. 1) verhindert werden kann. Gleichzeitig wird der
Änsprechkraft der In Eingriff geiangenen Brensbacken
entgegengewirkt.
Die Radbremsscheiben sind« wie vorstehend erläutert 1st« nur im
Bereich der inneren Befestigungslaschen 9 reibschlüssig mit dem
•J it I
Radsteg 5 verbunden. Iff, übrigen Bereich Heger, die Reibscheiben An
Ra&£eg fen«* «·* Spurkranz nicht an, so daß Seltenstes«, welche das
Laufrad von der Schiene aufäinmt, tuf die Reibscheiben nicht
Übertragen werden. Eine derartige Anordnung Ist Insbesondere bei
großen Rtfdern vorteilhaft, weiche z.B. einen Außendurchmesser von
größer als 900 mm besitzen; In gleicher Welse erweist sich die
Anordnung vorteilhaft bei LaufrSdern mit gewölbten Radstegprofilen.
Gemäß Flg. 1 sind radial außerhalb der beiden Befestigungslaschen
11, d.h. also am Innenumfang des Spurkranzes 25 Ausnehmungen 27 zur Aufnahme von schalldämmenden Elementen (nicht dargestellt) an sich
bekannter Konstruktion vorgesehen. Die Ausnehmungen 27 befinden sich
jeweils zwischen zwei Befestigungslaschen 11, so daß sich die zur
Befestigung der schal !dämmenden Elemente dienenden Befestigungsschrauben oder dgl. Befestigungsmittel In den radialen
Freiraum erstrecken können, welcher zwischen den Befestigungslaschen besteht. Durch Verwendung der schalldämmenden Elemente oder Absorber
1st es also möglich, die Durchgangsschrauben und die Distanzbuchsen
21 In den radial äußersten Bereich der Reibscheiben 1 und 3 zu legen. Dieser Bereich Hegt In jedem Fall außerhalb der Reibflächen
der beiden Reibscheiben.
* ··■· ■ C f f I ■
KB-AG
15.02.88
hn-nu
0320P
| 1 | Reibscheibe |
| 3 | Reibscheibe |
| 5 | Radsteg |
| 7 | Gleitpaßschraube |
| 9 | Befestigungsiasche |
| 11 | Befestigungsiasche |
| 13 | Zentrlerbund |
| 15 | Du rchgangsschraube |
| 17 | Sicherungsmutter |
| 19 | Auflagefläche |
| 21 | Distanzbuchse |
| 23 | Bohrung |
| 25 | Spurkranz |
| 27 | Ausnehmung |
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Claims (3)
1. Schienenfahrzeugrad, mit an beiden Selten desselben angeordneten
Reibscheiben, welche an Ihrem Innenumfang mit Hilfe von
Gleitpaßschrauben mit dem Schienenfahrzeugrad verbunden sind und
sich beidseitig des Radsteges radial nach außen gerichtet erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang der beiden
Reibscheiben (1,3) radial auskragende Befestigungsieschen (11)
vorgesehen sind, daß sich durch die Befestigungslaschen und durch
Bohrungen (23) des Radsteges (5) Durchgangsschraub&n (15)
erstrecken, und da? die Durchgangsschrauben Distanzbuchsen (21) durchsetzen, deren stirnseitige Enden sich jeweils an einer
zugewandten Auflagefläche der Befestigungslaschen (11) abstutzen.
2. Schienenfahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungslaschen (11) radial außerhalb der Reibflächen der beiden Reibscheiben Hegen, und daß die Befestigungslaschen, die
Durchgangsschrauben und die Distanzbuchsen mittels an den
Sicherungsschrauben verschraubter Sicherungsmuttern (17) verspannnt
sind.
3. Schienenfahrzeugrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Reibscheiben unter Abstand zum
Radsteg (5) beidseitig zu diesem bis 1n den Bereich der Befestigungslaschen (11) erstrecken, und daß jeweils zwischen den
Distanzbuchsen und den Bohrungen (23) des Radsteges (5) ein Spiel besteht, derart, daß von der Schiene In das Fahrzeug eingehende
Seitenstösse nicht auf die miteinander verbundenen Reibscheiben
übertragbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802278U DE8802278U1 (de) | 1988-02-22 | 1988-02-22 | Schienenfahrzeugrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802278U DE8802278U1 (de) | 1988-02-22 | 1988-02-22 | Schienenfahrzeugrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802278U1 true DE8802278U1 (de) | 1988-05-26 |
Family
ID=6820949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802278U Expired DE8802278U1 (de) | 1988-02-22 | 1988-02-22 | Schienenfahrzeugrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802278U1 (de) |
-
1988
- 1988-02-22 DE DE8802278U patent/DE8802278U1/de not_active Expired
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