DE8802243U1 - Liege für die Kranken- und Altenpflege - Google Patents
Liege für die Kranken- und AltenpflegeInfo
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Description
88
Beschreibung
Titel: Liege für die Kranlien- und Altenpflege
Titel: Liege für die Kranlien- und Altenpflege
Gegenstand der Erfindung 1st eine fahrbare Liege für
die Kranken- und Altenpflege.
bisher sind weder Betten noch Fahrstühle bekannt/ die
eine vollständige Versorgung von pflegebedürftigen Personen
ermöglichen/ ohne daß diese das Bett bzw. den Fahrstuhl
ver lassen.
Bei der Kranken- und Altenpflege werden sogenannte Sitzlifter und Liegelifter eingesetzt/ mit dem der Patient
vom Bett zum Baden/ Duschen/ zur Toilette oder zum Rollstuhl und zurück gebracht wird/ ohne daß es einer anstrengenden
Hebeleistung des Pflegepersonals bedarf. Eine Versorgung
pflegebedürftiger Personen mittels derartiger Sitz- und
Liegelifter in privaten Haushalten ist umständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Liege
für die Kranken- und Altenpflege zu entwickeln/ die eine vollständige Versorgung der pflegebedürftigen Person ohne
Verlassen der Liege durch einen Pfleger ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale im Kennzeichen des Patentanspruches 1.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die erfindungsgeraäße Liege für die Kranken- und Altenpflege
zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:
Die pflegebedürftige Person kann von einem Pfleger aus
dem Bett auf die Liege verbracht werden/, auf der der
Pflegebedürftige seine Notdurft verrichten kann und auf der
anschließend der Gesäßbereich durch warmes Hasser aus
Sprühdüsen gereinigt und danach mit warmer Luft getrocknet
wird. Der Pfleger kann den ganzen Körper der pflegebedürftigen
Person auf der Liege reinigen, ohne daß diese im Wasser liegt. Die pflegebedürftige Person kann auf der Liege liegend,
sitzend oder in Zwischenstellungen ruhen und mit ihren Familienangehörigen am Tisch sitzen, essen, lesen, spielen
usw. Die pflegebedürftige Person kann die Liegestellung, die
Sitzstellung, weitere Zwischenstellungen und die Höhenstellung
der Liege selber einstellen. Schließlich kann die Liege zum Transport pflegebedürftiger Personen eingesetzt werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand scheraatischer
Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der in der Sitzposition
befindlichen Liege,
Fig. 4 eine Draufsicht dos Hubantriebs zum senkrechten Anheben und Absenken der Liege,
Flg. 6 eine perspektivische Darstellung der für die
Liege bestimmten Mehrzweckmatratze,
Flg. 7 einen Längsschnitt der Matratze nach Linie VIl-VIl
der Fig. 6,
Mg. 8 einen Querschnitt der Matratze nach Linie VIlI-VIII
der Hg. 7,
F1g. 9 ein Wirkschaltb1Id des Wassereystems für die
sanitären Einrichtungen der Li<ige und
sanitären Einrichtungen der Liege und jeweils in
vergrößerter Darstellung Fig. 11 eine ausschnittsweise Seitenansicht des vorderen
Abstützarmen und
Fig. 12 die Draufsicht auf die Befestigungskonsole der
Fig. 12 die Draufsicht auf die Befestigungskonsole der
Die Hauptmerkmale der fahrbaren Liege 1 nach den Fign. 1 bis 3 für die Kranken- und Altenpflege sind ein auf einem
Fahrgestell 2 mit Laufrädern 3 angeordnetes, durch einen motorischen Antrieb 4 senkrecht anhebbares und absenkbares
Mittelteil S mit einer Sitzplatte 6, an dem ein Kopfteil 7
und ein BeinteiL 8 gelenkig angebracht sind, die durch einen
weiteren motorischen Antrieb 9 in eine Sitzposition 7', 8' und eine Liegeposition 7", 8" schwenkbar sind, ferner am
Mittelteil 5 im Bereich einer öffnung 10 in der Sitzplatte 6
angeordnete sanitäre Einrichtungen mit einem Wasseranschluß zur Körperreinigung, ein unterhalb der Sitzplatte 6 in einer
Uberlaufwanne 11 aufstellbarer Sammelbehälter 12 zur Aufnahme
der durch die öffnung 10 der Sitzplatte 6 abgeführten Notdurft einer pflegebedürftigen Person und des Waschwassers sowie eine
auf der Liege 1 abnehmbar befestigte, körpergerecht geformte Matratze 13 aus elastischem Material mit einer der öffnung
1n der Sitzplatte 6 entsprechenden öffnung 14.
Der Hubantrieb 4 nach den Fign. 4 und 5 für die Liege 1 weist einen 1m Fahrgestellrahmen 15 eingebauten Elektromotor
auf, der über einen Kettenantrieb 17 eine vordere 18 und zwei hintere 1m Fahrgestell 2 drehbar gelagerte Säulen 19, 20 1n
Drehung versetzt, die jeweils über eine Spindelmutter 21 eine
vordere 22 und zwei hintere, an dem Mittelteil 5 der Liege 1 befestigte Spindeln 23, 24 in senkrechter Richtung verstellen.
Am Mittelteil 5 der Liege 1 ist ein Linearmotor 27 mit
einem Schneckengetriebe zum synchronen Schwenken von Kopf-
und Beinteil 7, 8 aus der Sitzposition ?', 8Mn die Liegeposition
7", 8" und umgekehrt angelenkte wobei Kopf- und BeinteiL 7, 8
durch ein Gestänge 26 miteinander verbunden sind.
Die auf der Liege ruhende oder sitzende pflegebedürftige
Person kann den elektrischen Hubantrieb 4 zum Anheben und Absenken des Mittelteils 5 und den elektrischen Schwenkantrieb
für das Kopfteil 7 und das Beinteil 8 durch in ihrem Wirkungsbereich am Mittelteil S der Liege 1 angebrachte
elektrische Schalter 27 betätigen.
In Abänderung von der beschriebenen Ausfuhrungsform der Liege können Kopf- und BeinteiL 7, 8 auch durch
(*\ gesonderte mechanische, elektromechanischen pneumatische
oder hydraulische Srhwenkantriebe betätigt werden.
An dem Beinteil 8 ist eine Fußstütze 28 mit am vorderen Ende angeordneten Stutz- und Laufrädern 29 schwenkbar
befestigt. Beim Anheben des Mittelteils 5 und Schwenken des Kopf- und des Be nteils 7, 8 in die waagerechte
Liegeposition 7", 8" schwenkt die Fußstütze 28 unter der
Wirkung ihres Eigengewichtes selbsttätig in die waagerechte
Liegeposition 28". Beim Absenken des Mittelteils 5 und Schwenken des Kopf- und des Beinteils 7, 8 in die Sitzposition
T , 8' wird das vordere Ende der Fußstütze 28 durch die sich auf dem Fußboden aufstellenden Stützräder 29 zur Einnahme der
" schrägen Stützposition 28' angehoben.
An dem Mittelteil 5 der Liege 1 ist ferner eine Stellvorrichtung zum Anheben des vorderen Endes der Sitzplatte
6 aus der waagerechten Liegeposition 6" in eine schräge
Sitzposition 6' und umgekehrt angeordnet. Die Stellvorrichtung
für die Sitzplatte 6 weist einen durch einen Stellhebel 30 drehbaren Exzenter 31 auf. Alternativ kann die Stellvorrichtung
als zweiarmiger Hebel ausgebildet sein.
Die sanitären Einrichtungen der Liege 1 umfassen eine
am Fahrgestell 2 aufhängbare Handbrause 32, eine oder mehrere
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unter der SitzpLatte 6 des Mittelteils 5 angeordnete, in den Bereich der Sitzplattenöffnung 10 ausfahrbare Teleskopdüse
33 bzw. Düsen, einen in den Fahrgestellrahmen 15 eingebauten, einstellbaren, selbstregelnden Durchlauferhitzer 34 mit
einem Strom- und einem Wasseranschluß zur Warmwasserversorgung der Reinigungsdüse bzw. Düsen 33 und der Handbrause 32, einen
am Mittelteil 5 angebrachten Behälter 35 für ein flüssiges Körperreinigungsmittel zum wahlweisen Anschluß an die
Handbrause 32 über eine Saugvorrichtung, z.B. eine Venturidüse, und ein unter der Sitzplatte 6 angeordnetes
Warmluftgebläse 36.
Das System nach Fig. 9 zur Wasserversorgung der sanitären Einrichtungen der Liege 1 «ird mittels eines
Schlauches 37 und einer beidseitig selbstschMeßenden
Kupplung 38, die ein schädliches Eindringen von Luft in den außer Betrieb befindlichen Durchlauferhitzer 34 verhindert,
an das Trinkwasser-Versorgungsnetz angeschlossen. Das
Frischwasser gelangt über ein Filter 39 und ein Druckminderventil 40 zur Erwärmung in dem Durchlauferhitzer
34. Bei geschlossenen Magnetventilen 41 und 43 sowie
geöffnetem Magnetventil 42 wird die Brause 32 mit reinem, warmem Duschwasser versorgt. Bei geschlossenen Magnetventilen
41 und 42 und geöffneten Magnetventil 43 tritt aus der
Brause 32 mit Flüssigseife gemischtes Duschwasser aus. Die Flüssigseife wird durch das von dem Durchlauferhitzer 34
kommende warme Wasser über die Venturidüse 44 aus dem mit einem Rückschlagventil 45 ausgestatteten Seifenbehälter
angesaugt. Nach Schließen der Magnetventile 42 und 43 und öffnen des Magnetventils 41 wird die Teleskopdüse 33 zur
Reinigunn des Gesäßes einer auf der Liege 1 ruhenden pflegebedürftigen Person mit warmem Wasser versorgt.
Die Liege 1 ist mit einer in dem vereinfachten
elektrischen schaltplan nach Fig. 10 dargestellten, programmierbaren Folgesteuerung 46 zur Betätigung der
Handbrause 32 für die Reinigung des Oberkörpers, der
Wasserdüse bzw. Düsen 33 für die Säuberung des Gesäßes und
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des Warmluftgebläses 36 2uffl Trocknen des Gesäßes einer
pflegebedürftigen Person ausgerüstet. Die Steuerung 46 der
sanitären Einrichtungen der Liege 1 1st In einem Schaltkasten 47 eingebaut/ der auf der Unterseite am
äußeren Ende des Kopfteils 7 angebracht ist/ an dem ferner ein Handgriff 48 zum Fahren de·* Liege 1 befestigt ist.
Die Stromversorgung für den Elektromotor 16 zum Anheben
und Absenken des Oberteils der Liege 1, den Linearmotor zum Schwenken von Kopfteil 7 und Beinteil 8/ das
Warmluftgebläse 36 und die Folgesteuerung 46 für die sanitären Einrichtungen der Liege wird durch den Hauptschalter
49/ der am Schaltkasten 47 angebracht ist/ eingeschaltet.
Auf- und Abwärtshub des Mittelteils 5 und der Schwenkhub des Kopfteils 7 und des Beinteils 8 der Liege 1 werden
durch Endschalter gesteuert. Es besteh'! ferner die Möglichkeit/ die automatische Steuerung 46 außer Betrieb
zu setzen und die sanitären Einrichtungen durch gesonderte/ am Schaltkasten 47 befindliche Schalter zu betätigen.
Der Sammelbehälter 12 zur Aufnahme der Notdurft und
des Waschwassers besitzt einen Henkel 50 oder Traggriffe zum Transport und einen Verschlußdeckel 51 gegen
Geruchsbelästigung.
Die aus Schaumstoff hergestellte Matratze 13 ist als Badematratze/ Sitz- und Liegepolster ausgebildet und besteht
aus einem aufstellbaren Kopfteil 52/ einem Mittelteil 53 und
einem neigbaren Beinteil 54. Die Matratze 13 mit einer konkaven Oberflächenformgebung 55 weist ein von einem
Kanal 56 umgebenes Kopfkissen 57 alt einer Vertiefung 58/ eine durch einen Deckel 59 verschließbare öffnung 14 zum
Abfuhren der Notdurft und des Waschwassers, Vertiefungen 61/ 62 zur Dekubitusprophylaxe. Längs- und Querkanäle 63, 64;
65-67 zum Ableiten des Waschwassers durch die Abflußöffnung
14 und die darunter befindliche öffnung 10 in der Sitzplatte
6 in den Sammelbehälter 12 sowie einen Spritzschutz 68 auf.
Die Schaumstoffmatratze 13 und der Kunststoffdeckel 59
zum Verschließen der Ab Leitöffnung 14 sind mit einem
!rautsympathischen Stoffüberzug 69 versehen.
Beim Waschen einer pflegebedürftigen Person wird über
den Stoffüberzug der Matratze 13 ein weiterer wasserdichter Bezug gezogen/ oder es wird um die Matratze eine wasserdichte
Folie gelegt.
Am Kopfteil 7 der Liege 1 ist ein Sicherheitsgurt 70
befestigt. Ferner ist am Kopfteil 7 ein Tischbrett 71 schwenkbar oder abnehmbar angebracht.
Am Mittelteil 6 sind Armlehnen 72 schwenkbar oder steckbar befestigt.
Ferner können am Oberteil oder am Fahrgestell der Liege nicht dargestellte Aufnahmevorrichtungen zur Befestigung von
Rehabilitationsgeräten angebracht sein.
Mindestens eines der Laufräder 3 des Fahrgestells 2 ist mit einer Feststellbremse 73 ausgestattet. Die Laufräder 3
sind als Lenkräder ausgebildet.
Die Liege 1 kann zusätzlich mit einem elektromotorischen
Antrieb für das Fahrwerk ausgerüstet werden.
Ferner besteht die Möglichkeit, das Mittelteil 5
zusammen nit den Kopfteil 7 und dem Beinteil 8 in Pfeilrichtung
a,b seitlich verschiebbar auf dem Fahrgestell Z der Liege 1
anzuordnen und Vorrichtungen zum Abstützen des z.B. Ober eine Badewanne geschobenen gesamten Oberteils der Liege 1
vorzusehen.
Am Vorderteil des Fahrgestells 2 1st eine Konsole 74 mit
zwei schwenkbaren Abstützarmen 75, 76 angebracht <F1gn. 11 und
12). 01« AbstÜtzarme 75, 76, die durch eine Zugfeder Tt
miteinander verbunden sind/ werden durch das BeinteU 8 1n
dessen Sitzposition 8'in der Ruhestellung 75', 76'gehalten
und werden beim Hochschwenken des Beinteils 8 über die
Zwischenstellung 8'" in die Liegestellung 8" durch die
Zugkraft der Feder 77 nach vorne in die Arbeitsstellung
75", 76" geschwenkt. Die Abstützarme 75, 76 dienen dazu, bei
einer normalerweise nicht auftretenden größeren Belastung
des Beinteils 8 in dessen Liegeposition 8" ein Kippen der
Liege 1 zu verhindern. Beim Herunterschwenken des Beinteils aus der Liegeposition 8" in die Sitzposition 8'werden die
Stützarme 75, 76 automatisch aus der Arbeitsstellung 75", 76"
in die Ruhestellung 75', 76'gegen das Fahrgestell 2 zuruckgeschwenkt.
Claims (27)
1. Fahrbare Liege für die Kranken- und Altenpflege, gekennzeichnet durch ein auf einem Fahrgestell (2) mit
Laufrädern (3) angeordnetes, durch einen motorischen Antrieb (4) senkrecht anhebbares und absenkbares Mittelteil (5) mit
einer Sitzplatte (6), an dem ein Kopfteil (7) und ein Beinteil
(8) gelenkig angebracht sind, die (7, 8) durch einen weiteren motorischen Antrieb (9) in eine Sitz- C7',8') und eine
Liegeposition (7", 8") schwenkbar sind, am Mittelteil (5) im
Bereich einer öffnung (10) in der Sitzplatte (6) angeordnete sanitäre Einrichtungen mit einem Wasseranschluß zur
Körperreinigung, einen unterhalb der Sitzplatte (6) in einer überlaufwanne (11) aufstellbaren Sammelbehälter (12) zur
Aufnahme der durch die öffnung (10) in der S'tzplatte (6)
abgeführten Notdurft einer pflegebedürftigen Person und des
Waschwassers sowie eine auf der Liege (1) abnehmbar befestigte, körpergerecht geformte Matratze (13) aus elastischem Material
mit einer der öffnung (10) in der Sitzplatte (6) entsprechenden öffnung (14).
2. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubantrieb (4) für die Liege (1) einen im Fahrgestellrahmen
(15) eingebauten Elektromotor (16) aufweist, der über einen Kettenantrieb (17) eine vordere (18) und zwei hintere im
Fahrgestell (2) drehbar gelagerte Säulen (19, 20) in Drehung versetzt, die jeweils ober eine Spindelmutter (21) eine vordere
(22) und zwei hintere, an dem Mittelteil (5) der Liege (1) befestigte Spindeln (23, 24) in senkrechter Richtung verstellen.
3. Liege nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch
einen am Mittelteil (5) gelenkig befestigten Linearmotor (25) mit einem Schneckengetriebe zum synchronen Schwenken von
Kopf- und Beinteil (7, 8) aus der Sitz- (7', 8') in die Liegeposition (7", 8") und umgekehrt, wobei Kopf· und Beinteil
(7, 8) durch ein Gestänge (26) miteinander verbunden sind.
4. Liege nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet Öurch
gesonderte mechanische, elektromechanische, pneumatische oder
hydraulische Schwenkantriebe für Kopf- und Beinteil (7, 8).
• &igr;
1 "*
5. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine am Beinteil (8) schwenkbar befestigte Fußstütze (28) ( mit am vorderen Ende angeordneten Stütz- und Laufrädern (29),
[ die beim Anheben des Mittelteils (5) und Schwenken des
Kopf- (7) und des Beinteils (8) in die waagerechte Liegeposition
(7", 8") aufgrund ihres Eigengewichtes selbsttätig in die
t waagerechte Liegeposition (28") schwenkt und deren vorderes
Ende beim Absenken des Mittelteils (5) und Schwenken des Kopf- (7) und des Beinteils (8) in die Sitzposition (7', 8')
durch die sich auf den Fußboden aufstellenden Stützräder (29)
zur Einnahme der schrägen Stützposition (28') angehoben wird.
6. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch eine am Mittelteil (5) angeordnete Stellvorrichtung zum
Anheben des vorderen Endes der Sitzplatte (6) aus der waagerechten Liegeposition (6") in eine schräge Sitzposition
(6') und umgekehrt.
7. Liege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stellvorrichtung einen durch einen Stellhebel (30) drehbaren Exzenter (31) aufweist.
8. Liege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dia
Stellvorrichtung als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist.
9. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet
durch eine am Fahrgestell (2) aufhängbare Handbrause (32), eine
oder mehrere untir der Sitzplatte (6) des Mittelteils (5)
angeordnete, in den Bereich der SitzpUttenöffnung (10)
ausfahrbare Teleskopdüse (33) bzw. Düsen sowie einen in den Fahrgestellrahmen (15) eingebauten Durchlauferhitzer (34) mit
einen Strom- und einem Wasseranschluß zur ggf. temperierbaren Warmwasserversorgung von Reinigungsdüsen (53) und Handbrause
(329.
10. Liege nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen
einstellbaren^ telbstrsgslnden Burchlauferhitzer (34).
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i f ' ■- ♦ · ·.'
11. Liege nach Anspruch 9 und 10/ gekennzeichnet durch
einen am Mittelteil (S) angebrachten Behälter (35) für
ein flüssiges Körperreinigungsmittel zum wahlweisen Anschluß
an die Handbrause (32) über eine Saugvorrichtung/ z.B. eine
Venturidüse (44).
12. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 11/ gekennzeichnet
durch ein unter der Sitzplatte (6) angebrachtes Warmluftgebläse
(36).
13. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet
/ durch eine programmierbare Folgesteuerung (46) zur Betätigung
der Handbrause (32) für die Reinigung des Oberkörpers/ der Wasserdüsen (33) für die Säuberung des Gesäßes und des
Warmluftgebläses (36) zum Trocknen des Gesäßes einer
pflegebedürftigen Person.
14. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 13/ dadurch gekennzeichnet/ daß der Behälter (12) zur Aufnahme der Notdurft
und des Waschwassers einen Henkel (50) und/oder Traggriffe zum Transport und einen Verschlußdeckel (51) gegen Geruchsbelästigung
aufweist.
15. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
V gekennzeichnet, daß die aus Schaumstoff hergestellte Matratze
(13) als Badematratze, Sitz- und Liegepolster ausgebildet ist
und aus einem aufstelLbaren Kopfteil (52), einem Mittelteil
(53) und einem neigbaren Beinteil (54) besteht.
16. Liege nach Anspruch 15/ dadurch gekennzeichnet/ daß
die Matratze (13) mit einer konkaven Oberflächenformgebung
(55) ein Kopfkissen (57)/ eine durch einen Deckel (59) verschließbare öffnung (14) zum Abführen der Notdurft und des
Waschwassers, Vertiefungen (61, 62) zur Dekubitusprophylaxe.
Längs- (63, 64) und Querkanäle (65-67) zum Ableiten des waschwassers in die Abflußöffnung (14) sowie einen Spritzschutz
(68) aufweist.
17. Hege nach Anspruch 15 und 16, gekennzeichnet durch
eirvin hautsympatMschen Stoffüberzug (69) der Matratze (13).
18. Liege nach Anspruch 15 bis 17, gekennzeichnet durch
einen über den Stoffüberzug (69) der Matratze (13) ziehbaren wasserdichten Bezug oder eine um die Matratze legbare
Folie.
19. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet
durch einen am Kopfteil (7) befestigten Sicherheitsgurt (70).
20. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet
durch ein am Kopfteil (7) schwenkbar oder abnehmbar befestigtos Tischbrett (71).
21. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet
durch am Mitteilteil (6) schwenkbar oder steckbar angebrachte Armlehnen (72).
22. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet
durch Aufnahmevorrichtungen zur Befestigung von
Rehabi litationsgeräten.
23. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet
durch eine Feststellbremse (73) für mindestens ein Laufrad (3)
des Fahrgestells (2).
24. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufräder (3) des Fahrgestells (2)
als Lenkräder ausgebildet sind.
25. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 24, gekennzeichnet
durch einen elektromotorischen Antrieb der Laufräder (3) des Fahrgestells (2).
26« Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 25, gekennzeichnet
durch eine seitliche Verschiebbarkeit (Pfeilrichtung a, b) des
Hitteilteits (5) mit Kopf- (7) und Beinteil (8) der Liege CD
auf dem Fahrgestell (2) und Vorrichtungen zum Abstützen des
z.B. über eine Badewanne geschobenen gesamten Oberteils der Liege (1).
27. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 26, gekennzeichnet durch am Vorderteil des Fahrgestells (2)
schwenkbar angeordnete Abstützarme (75, 76).
2o. Liege nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch
zwei durch eine Zugfeder (77) verbundene, durch das Beinteil (8) in dessen Sitzposition (8') in der Ruhestellung (75', 76')
gehaltene und beim Hochschwenken des Beinteils in die Liegestellung (8") durch die Kraft der Feder (77) in die
Arbeitsstellung (75", 76") nach vorne schwenkbare Abstützarme (75, 76).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802243U DE8802243U1 (de) | 1987-09-08 | 1988-02-22 | Liege für die Kranken- und Altenpflege |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3730074 | 1987-09-08 | ||
| DE8802243U DE8802243U1 (de) | 1987-09-08 | 1988-02-22 | Liege für die Kranken- und Altenpflege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802243U1 true DE8802243U1 (de) | 1988-04-07 |
Family
ID=25859540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802243U Expired DE8802243U1 (de) | 1987-09-08 | 1988-02-22 | Liege für die Kranken- und Altenpflege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802243U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0328087A1 (de) * | 1988-02-10 | 1989-08-16 | Paul, Albert, Dr. Dr. | Pflegestuhl |
-
1988
- 1988-02-22 DE DE8802243U patent/DE8802243U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0328087A1 (de) * | 1988-02-10 | 1989-08-16 | Paul, Albert, Dr. Dr. | Pflegestuhl |
| WO1989007431A1 (fr) * | 1988-02-10 | 1989-08-24 | Paul, Albert | Fauteil de soins |
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