DE8802078U1 - Kunststoffbecher - Google Patents

Kunststoffbecher

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/22Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
    • B65D1/26Thin-walled containers, e.g. formed by deep-drawing operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D17/00Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

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HOEQE^, ^TEUL'm ■C'lH r& PARTNER
PATENTA N W Ä LTE
UHLAMDSTRASSE 14 c D 7000 STUTTGART t
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17. Februar 1988
Anmelderin &igr;
Südmilch &Agr;&bgr;
Rösenäteinstraße 20
7000 Stuttgart - 1
'$ a ESCHREI B- UNG
Kunststoffbecher
Die Neuerung betrifft einen Kunststoffbecher, insbesondere für Kaffeesahne, mit einem Boden, durch den der Becher befüllbar ist, einen Deckel, in den zum Ausgießen der Flüssigkeit eine Ausgießöffnung einbringbar ist, und mit einem Gießschnabel mit einer Gießkante, dessen Oberseite in den Deckel übergeht, wobei die Ausgießöffnung die Form eines radial verlau" fenden Schlitzes aufweist und im Bereich der Gießkante des Gießschnabels endet und wobei die Ausgießöffnung in radialer Richtung von senkrechten Wänden begrenzt ist.
Kunststoffbecher dieser Art sind beispielsweise aus der DE-OS 33 37 456 bekannt. Die Ausgießöffnung ist bei diesen Kunststoffbechern in einem engen, bis zur Gießkante verlaufenden radialen Spalt angeordnet, dessen senkrechte Wände im gesamten Verlauf pa^ä^sl zueinander sind.
Nachteilig bei diesen Kunststoffbechern ist, daß der aus der Ausgießöffnung und obm engen Spalt austretende Strahl der im Becher enthaltenen Flüssigkeit eine
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stark turbulente Strömung aufweist, wodurch eine Ablenkung des Strahls aus der Radialrichtung des Bechers bereits durch kleinere Hindernisse an der Ausgießöffnung erfolgt, was immer wieder ein Verschütten des Becherinhalts zur Folge hat. Solche kleine Hindernisse an der Ausgießöffnung sind beispielsweise Reste des die Ausgießöffnung verschließenden Teils, die beim öffnen des Bechers an den Rändern der Ausgießöffnung übrigbleiben oder aber auch an den Rändern eingetrocknete Milch-oder Sahnereste.
Aufgabe der Erfindung ist es bei dem bekannten Becher das Ausgießverhalten so zu verbessern, daß der Flüssigkeitsstrahl beim Ausgießen stets in einer im wesentlichen radialen Richtung bezüglich des Bechers austritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die senkrechten Wände im Bereich der Gieäkante einen größeren Abstand aufweisen als in dem der Bechermitte zugewandten Bereich.
Durch diese Erweiterung des Spalts in dem Bereich, in dem der Flüssigkeitsstrahl aus dem Becher austritt, erfolgt eine wesentliche Beruhigung der Strömungen innerhalb dee Flüeeigkeltsetrahls, weshalb der Strahl mit einem größeren Querschnitt und damit mit einer geringeren strömungsgeschwindigkeit aus dem Becher bzw, dem im Deckelbereich vorhandenen Spalt austritt.
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Kleinere Hindernisse im Bereich der Ausgießöffnung, die selber weiterhin als schmaler Schlitz auch im erweiternden Bereich des Spalts ausgebildet sein kann, reichen nun in der Regel nicht mehr aus um den austretenden Flüssigkeitsstrahl aus der radialen Richtung des Bechers abzulenken. Damit wird ein sicheres Eingießen des Becherinhalts, beispielsweise der Kaffeesahne in Kaffeetassen, gewährleistet.
Besonders vorteilhaft sind KuniJtstoffbecher, bei denen die senkrechten Wände im Bereich der Gießkante eine deltaförmige Erweiterung des Spalts bilden; diese Form der Erweiterung des Spalts wird einer stufenförmigen Erweiterung deshalb vorgezogen, weil dadurch insbesondere an der Becheroberfläche aneinanderstoßende Wände im wesentlichen stumpfe Winkel bilden, so daß sich Flüssigkeitsreste hier weniger leicht festsetzen können.
Eine ausreichende Beruhigung der Strömung innerhalb des Flüssigkeitsstrahls wird dünn erreicht, wenn der Spalt im Bereich der Gießkante circa 1,3- bis 2-fach breiter ist als in dem der Bechermitte zugewandten Bereich. Optimale Ergebnisse werden dann erzielt, wenn die Breite des Spalte im Bereich der Gießkante das 1,5- bis 1,7-fache der der Bechermitte zugewandten Spaltbreite aufweist.
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Eine weitere Verbesserung des Ausgießverhaltens wird dadurch erreicht, daß die Ausgießöffnung mit ihren seitlichen Rändern parallel zum Verlauf der senkrechten Wände ausgebildet ist, d.h. daß sich die schlitzartige Ausgießöffnung zur Gießkante hin erweitert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Kunststoff bechers besteht darin, daß die Gießkante mit ihrem oberen Rand bündig mit der Oberseite der senkrechten Wände abschließt.
Ein sehr gutes Abtrennen des Flüssigkeitsstrahls bei der Beendigung des Ausgießens aus dem Becher wird dann erreicht, wenn die Gießkante an ihrem oberen Rand im Querschnitt spitz zulaufend ausgebildet ist. Hierbei eirnf iehlt es sich besonders im Bereich der Gießkante unterhalb deren oberem Rand auf der urafangsmäßigen Außenseite des Bechers eine Hohlkehle anzuschließen, wodurch erreicht werden kann, iaß der obere Rand der Gießkante die Form einer scharfen Kante erhält, die einen Winkel zu der ümfangsflache des Bechers bildet. Wegen der Oberflächenspannung der ausströmenden Flüssigkeit werden Flüssigkeitsreste beim Beenden des Ausgießens entweder zum Becherdeckel zurückfließen oder von der Gießkante abtropfen, so daß gewährleistet ist, daß die Ümfangsflache des Bechers nicht durch herablaufende Tropfen verschmutzt wird.
Vorteilhaft ist es, wenn man den Deckel des Bechers mit einem nach oben vorspringenden, umlaufenden Rand versieht/ der nur im Bereich der Ausgießöffnung unterbrochen ist. Dieser auf dem Deckel des Bechers umlaufende -Rand kann dabei eine Stapelfläche für oben aufzustellende Becher bilden oder aber selbst eine Stellfläche für den umgedrehten Becher bilden.
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Zweckmäßigerweise wird die Aufreißöffnung durch eine Aufreißlasche verschlossen sein, die an einer Ende mit einem Eandrriff verbunden ist. Diese Becher lassen sich ohne Zuhilfenahme irgendwelcher anderer Gegenstände leicht und sicher öffnen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieses Bechers ist darin zu sehen, daß der Handgriff ringförmig ist und bei verschlossener Ausgießöffnung in dem von dem Rand umgebenen Bereich flach auf dem Deckel liegt. Hierdurch wird die Stapelfähigkeit des Bechers durch den auf der Deckelmitte aufliegenden Handgriff in keiner Weise beeinträchtigt.
Vorzugsweise werden die erfindungsgemäßen Becher mit Ausnahme des Bodendeckels einstückig geformt.
Das öffnen des Kunststoffbechers läßt sich dadurch wesentlich erleichtern, daß die Aufreißlasche von einer Aufreißlinie umgeben ist, die durch eine Schwächung des Deckelmaterials gebildet wird.
Zweckmäßigerweise wird man den Kunststoffbecher so gestalten, daß die Umfangsflache des Bechere nach oben hin leicht konvergiert, so daß de.1 Schwerpunkt dee Bechers in der unteren Becherhälfte liegt und so die § Standfestigkeit des Bechere sowohl im gefüllten als
; auch im teilweise entleerten Zustand gegenüber Be-
u ehern mit zylindrischem Grundkörper verbessert ist.
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Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 - eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Kunststoffbechers;
Fig. 2 - eine Seitenansicht des Bechers von Fig. 1; Fig. 3 - eine Vorderansicht des Bechers von Fig.1;
Fig. 4 - eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 - eine Draufsicht auf den Becher von Fig. 1 und
Fig. 6 - ein Detail aus dem Bereich des Gießschnabels des erfindungsgemäßen Kunststoffbechers.
Der in der Zeichnung dargestellte Kunststoffbecher besteht aus zwei Teilen, nämlich dem eigentlichen Becher 12, der vorzugsweise einstückig aus Kunststoff im Tief&zgr;iehverfahren oder im Spritzgußverfahren hergestellt ist,und einen den 3echer 12 verschließenden, ebenen Bodendeckel 14, der mit einem achsparallelen
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Ringflansch in das Innere des Bechers hineinragt, während ein radial abstehender Ringflansch 16 am Becher flächig anliegt. Im verschlossenen Zustand ist der Bodendeckel mit dem Becher zwischen dem Ringflansch 16 und dem an dem Becher 12 einstückig angeformten Ringflansch 18 dicht verklebt.
Der Becher 12 selbst weist ein von seinem unteren Rand nach oben geringfügig konvergierendes unteres Teil und ein sich nach oben daran anschließendes kreiszylindrisches oberes Teil 22 auf, wobei der Außendurchmesser des oberen Teils geringer ist als der des unteren Teils, so daß sich im Ubergangsbereicht der beiden Teile eine nach innen einspringende Stufe ausbildet.
An einer Seite des zylinderförmigen, oberen Teils steht radial ein sich über die gesamte Höhe des oberen Teils 22 erstreckender Gießschnabel 26 hervor, der durch eine Umfangsflache 28, die stetig und ohne Knick in die Unifangsfläche 30 des unteren Teils des Bechers übergeht» durch zwei im wesentlichen senkrecht; dazu verlaufende, vertikale Seitenflächen 31, 32 sowie durch eine ebene Oberseite 34 begrenzt ist.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein ähnlicher Vorsprung angeordnet, der ein Griffteil 36 bildet und dieses Griffteil wird an seinem radial außen liegenden Ende durch eine umfangsflache 38 begrenzt, die ebenso wie die Umfangsfläche 28 des Gießschnabels
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«tetig und ohne Knick in die Umfangsflache 30 des unteren Teils 20 des Bechers 12 übergeht, sowie durch twei konkav ausgebildete, senkrechte Seitenflächen 39, 40, die aufgrund ihrer konkaven Ausgestaltung &bull;enkrechte Griffleisten bilden, und durch eine horilontale Oberseite 42. Das Griffteil 36 erstreckt sich ebenfalls im wesentlichen über die gesamte Höhe des oberen Teils 22 des Bechers 12.
Der kreiszylindrische obere Teil 22 wird von einer ebenfalls horizontalen oberen Abschlußflache oder einem Dekkel abgeschlossen, der von einem kreisförmigen, nach oben vorstehenden Rand 44 umgeben wird. Dieser Rand ist nur im Bereich des Gießsehnabels 26 unterbrochen. In diesem Bereich erstreckt sich in der oberen Abschlußfläche eine radial nach außen verlaufende, schlitzförmige Ausgießöffnung 46, die etwa beim halben Radius des zylindrischen oberen Teils 22 beginnt und sich bis an die umfangsflache 28 des Gießschnabels 26 erstreckt. Diese Ausgießöffnung 46 befindet sich unmittelbar in der oberen Abschlußfläche 43, während die Ausgießöffnung 46 im Bereich der Sich radial nach außen anschließenden Oberseite 34 des Schnabels 26 gegenüber dieser Oberseite tiefer liegt, so daß die Ausgießöffnung 46 im Bereich der Oberseite 34 von parallelen, radial sich erstreckenden, seitlichen Wänden 48 begrenzt wird. Die seitlichen Wände 48 bilden einen in radialer Richtung verlaufenden Spalt an der Oberseite des Gießschnabels 26, der sich in Richtung zur Umfangsfläche 28 hin deltaförmig erwei-
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tert. Der übergang der Oberseite 34 des Gießschnabels 26 in seine Umfangsflache». 28 wird durch eine Gießkante 50 gebildet, die im Querschnitt im Detail in Fig. gezeigt ist. Dadurch daß sich an die Gießkante 50 zur Ümfangsfläche 28 des Gießschnabels 26 hin eine Hohlkehle 52 anschließt, erhält die Gießkante 50 eine sehr scharfkantige Ausgestaltung, die zusammen mit der im Bereich der Hohlkehle rückspringenden Ümfangsfläche des Gießschnabels für eine sehr gute Trennung des Flüssigkeitsstrahls beim Beenden des Ausgießvorgangs sorgt, so daß keine Flüssigkeitsreste an der Becheraußenseite ablaufen, sondern daß die Flüssigkeit als Folge ihrer Oberflächenspannung entweder von der Gießkante 50 abtropft oder aber in den durch die Seitenwände 48 gebildeten Spalt zurückläuft.
Die seitlichen Wände 48 erstrecken sich radial einwärts bis zu dem Rand 44, innerhalb des Randes 44 liegt die ,i?ere Anschlußfläche 43 auf dem Niveau der Ausgießöffnung 46.
f Die Ausgießöffnung 46 ist mittels ein&r Aufreißlasche
j 54 verschlossen, die sich in der Ebene der oberen Ab-
r echluBflache 43 des Bechers 12 befindet und gegenüber
den seitlichen Wänden 48 sowie gegenüber der - ja Abschlußfläche 43 des Bechers durch eine Aufreißlinie 56 abgetrennt ist. Diese Aufreißlinie wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen linsenförmigen Bereich mit geringerer Materialdicke gebil-
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det, wobei jedoch in diesem Bereich der Becher noch flüssigkeitsdicht verschlossen ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist, wie in Fig. 6 gezeigt, die Ausgießöffnung ein sich zur Gießkante 50 hin erweiternder Schlitz, dessen Ränder im wesentlichen parallel zu ilen seitlichen Händen 48 verlaufen, die den Spalt für die Ausgießöffnung in dem Gießschnabel 26 bilden. Die Vorteile dieser Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform mit einer durch geradlinige Ränder begrenzten Ausgießöffnung (vgl. Fig. 5) liegt darin, daß durch die Verbreiterung der Ausgießöffnung im Bereich von der Gießkante 50 eine weitere Beruhigung des aus dem Becher austretenden Flüssigkeitsstroms eintritt, so daß im Flüssigkeitsstrahl selbst eine möglichst laminare Strömung erreicht wird, die in radialer Richtung aus dem Becher austritt und durch kleinere Hindernisse im Bereich des Randes der Ausgießöffnung oder auch des durch die Wände 48 gebildeten Spalts kaum beeinträchtigt wird.
An dem radial innenliegenden Ende der Aufreißlasche 54 ist einstückig über einen Steg 58 ein Aufreißring 60 angeformt, der bei verschlossenem Becher flach auf der oberen Abschlußfläche 43 des Bechers 12 aufliegt und nicht nach oben über den Rand 44 vorsteht.
Nach der Herstellung des Bechere let die Ausgießöffnung 46 durch die Aufreißlasche §4 filtiesigkeitedicht verschlossen, der Aufreißring 60 liegt in dem von
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dem Rand 44 umgebenen Bereich flach auf der Oberseite des Bechers auf (vgl. Fig. 1). Der beispielsweise mit Kaffeesahne gefüllte Becher wird mittels des Bodendeckels 14 in an sich bekannter Weise flüssigkeitsdicht verschlossen. In dieser Form kann der Becher entweder auf dem Bodendeckel aufstehen oder aber auf dem eine ebene Abstellfläche ausbildenden Rand 44 stehend transportiert und zum Verkauf angeboten werden.
Vor der Benutzung wird der Becher in jedem Fall auf dem Bodendeckel 14 aufgestellt, so daß das Griffteil 36 und der Gießschnabel 26 oben liegen. Die Ausgießöffnung 46 wird dann geöffnet, in dem die Aufreiß· lasche 54 mittels des Aufreißrings 60 entfernt wird. Dadurch ergibt sich eine radiale, schlitzförmige Ausgießöffnung, die sich bis an die in der Fortsetzung der Umfangsfläche 28 angeordnete Gießkante 50 erstreckt, Der wie eine kleine Kanne wirkende Becher kann an den als Griffleisten ausgebildeten Seitenflächen 39, 40 erfaßt, angehoben und gekippt werden, so daß die im Becher befindliche Sahne durch die Ausgießöffnung 46 ausgegossen werden kann. Nach dem Ausgießen wird der Becher wieder auf den Bodendeckel 14 aufgesetzt. Tropfen- und Flüssigkeitsreste, die sieh am Rand der Ausgießöffnung 46 befinden, können nicht seitlich am Becher herunterfließen, da sie dadurch einerseits durch die seitlichen Wände 48 und andererseits durch den Rand 44 gehindert werden, der die als sammeifläche wirkende obere Abschlußfläche 43 umgibt. Durch
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die schneidenartige Gestaltung und insbesondere durch die Anordnung der Hohlkehle 52 im Anschluß an die GieS-kante &Oacgr;0 ausgebildete Hohlkehle 52 wird ein sicheres Durchtrennen des Flüssigkeitsstrahls beim Absetzen des Bechers erreicht, so daß keinerlei Flüssigkeitsreste an der Hohlkehle 52 und der Umfangsfläche 28 herunterlaufen und den Becher verschmutzen können.

Claims (3)

HOEGER', STETlLTRtCTHTA PARTNER PATENTANWÄLTE UHUAt4DSTRASSE KcD 7OOO STUTTGART 1 A 48 017 u Anmelderin: 17. Februar 1988 Südmilch AG g - 223 Rosensteinstraße 20 7000 Stuttgart - 1 SCHUTZANSPRÜCHE
1. Kunststoffbecher, insbesondere für Kaffeesahne, mit einem Boden, durch den der Becher befüllbar ibt, einem Deckel, in dem zum Ausgießen der Flüssigkeit eine Ausgießöffnung einbringbar ist, und einem Gießschnabel mit einer Gießkante, wobei die Oberseite des Gießschnabels in den Deckel übergeht, wobei die Ausgießöffnung die Form eines radial verlaufenden Schlitzes aufweist, im Bereich der Gießkante des GießSchnabels endet und zumindest in ihrem der Gießkante benachbarten Teil in einem Spalt verläuft, der durch in radialer Richtung angeordnete senkrechte Seitenwände gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die senkrechten Wände(48)im Bereich der Gießkante (50 leinen größeren Abstand aufweisen als in dem der Bechern!tte zugewandten Bereich.
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2. Kunststoffbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet-.,
daß die senkrechten Wände(48)im Bereich der Gie2-kante(50)eine deltaförmige Erweiterung des Spaltes bilden.
3. Kunststoffbecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spalt im Bereich der Gießkante(50)circa 1,3 bis 2,0 fach breiter ist als in dem der Bechermitte zugewandten Bereich.
4. Kunststoffbecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgießöffnung(46)mit ihron Seitenrändern parallel zum Verlauf der senkrechten Wände(43) ausgebildet ist.
5. Kunststoffbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeicnnet,
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daß die Gießkanne {50) mit ihj.8iii <_>bsrsn RSTld bündi mit der Oberseite(34)der senkrechten Wände(48)ab schließt.
6. Kunststoffbecher nach einep der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gießkante(50)an ihrem oberen Rand im Querschnitt spitz zulaufend ausgebildet ist.
7. Kunststoffbecher nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Gießkante(50)unterhalb deren oberem Rand auf der umfangsmäßigen Außenseite(28) des Bechers eine Hohlkehle(52)ausgebildet ist.
8. Kunststoffbecher nach einem der veranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel(43)einen nach oben vorspringenden, umlaufenden Rand(44)aufweist, der nur im Bereich der Ausgießöffnung(46)unterbrochen ist.
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9. Kunststoffbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Aufreißöffnung (46)verschließende Aufreißlasche (54) an einem Ende mit einem Handgriff(60) verbunden ist.
10. Kunststoffbecher nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff(60)ringförmig ist und bei verschlossener Ausgießöffnung(46)in dem von dem Rand (44)umgebenen Bereich flach auf dem Deckel(43)liegt.
11. Kunststoffbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Becher(12)mit Ausnahme eines Bodendeckels (14) einstückig geformt ist.
12. Kunststoffbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet.
&Lgr; 48 017 U
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umgeben ist.
3 . Kunststoffbecher nach einem der voranstellenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangsflache(30)des Bechers(12)nach oben leicht konvergiert.
DE8802078U 1988-02-18 1988-02-18 Kunststoffbecher Expired DE8802078U1 (de)

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