DE877191C - Einrichtung zur Herstellung von Auszuegen aus Aromagebern, wie Kaffee, Tee od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Auszuegen aus Aromagebern, wie Kaffee, Tee od. dgl.

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DE877191C
DE877191C DEB2714A DEB0002714A DE877191C DE 877191 C DE877191 C DE 877191C DE B2714 A DEB2714 A DE B2714A DE B0002714 A DEB0002714 A DE B0002714A DE 877191 C DE877191 C DE 877191C
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DE
Germany
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water
fresh water
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heater
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DEB2714A
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Willi Brandl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/057Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers
    • A47J31/0573Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers with flow through heaters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/02Coffee-making machines with removable extraction cups, to be placed on top of drinking-vessels i.e. coffee-makers with removable brewing vessels, to be placed on top of beverage containers, into which hot water is poured, e.g. cafe filter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Auszügen aus Aromagebern, wie Kaffee, Tee od. dgl. Entgegen den üblichen Vorstellungen über die scheinbare Primitivität der maschinellen Herstellung von Auszügen aus Aromagebern, wie Kaffee, Tee od. dgl., sind an Einrichtungen zur Herstellung dieser Auszüge eine überraschend große Anzahl der verschiedensten Anforderungen zu stellen. Diese Anforderungen kennzeichnen, sich zunächst durch das Verlangen nach Herstellung eines die Duft- und Geschmacksstoffe des Aromagebers möglichst vollständig, dabei unverändert und unzersetzt enthaltenden, anregend, aber nicht aufregend wirkenden und von allen unerwünschten Stoffen, insbesondere Bitterstoffen, freien Auszuges. Die Einrichtung selbst soll völlig betriebssicher sein. Sie muß außerdem ständig betriebsbereit sein. Sie hat weiter die Aufgabe zu erfüllen, jede gewünschte Menge des Auszuges in kürzester Zeit zu liefern., so daß eine längere Vorratshaltung an bereits hergestellten, aromatischen Auszügen in Fortfall kommt. Bei baulich einfachster Ausbildung ist die Einrichtung so auszugestalten, d@aß sie die jedesmalige Verwendung von Frischwasser notwendig macht, das in kleinsten, möglichst tropfenweise und mit zeitlichen Abständen aufeinanderfolgenden Portionen auf den Aromageber zur Wirkung zu bringen ist. Der bereits hergestellte Auszug muß ohne jede Vermischungsmöglichkeit mit frischen, zu Brühzwecken noch bereit zu haltenden Wassermengen in einen gesonderten Getränkebehälter abgegeben bzw. in ihm, etwa zur Zubereitung von Tee, hergestellt werden können, ohne sich dort nennenswert abkühlen zu dürfen. Es scheiden daher sogenannte Perkolatoren, bei denen der bereits hergestellte Auszug in das zum Überbrühen dienende Wasser übertritt, mit diesem zusammen zirkuliert und in manchen Fällen mit ihm sogar nochmals aufgekocht wird, von vornherein als ungeeignet aus, weil es erwiesen ist, daß sich ein bereits gebildeter Auszug gegen Aufnahme weiteren Aromas abweisend verhält und die Qualität bereits aufgenommenen Aromas durch. späteres Aufkochen im stärksten Ausmaß beeinträchtigt wird. Selbstverständlich darf die, gesamte Einrichtung nicht den Eindruck einer Maschine erwecken, so, daß formschönes Aussehen und Verkapselungsmöglichkeit aller technischen Teile weiteren Bedingungen entsprechen. .
  • Eine Einrichtung, die zur Erfüllung sämtlicher Forderungen dieser Art vorgeschlagen wird, kennzeichnet sich, ausgehend von Einrichtungen dieser Art mit Aufnahmegefäß für zu erhitzendes Wasser und mit an dieser angeschlossener Steigleitung, die Brühwasser und Dampf in eine oberhalb des höchsten Frischwasserstandes und oberhalb des BrÜhkopfes liegende Kammer anliefert, erfindungsgemäß dadurch, daß die Steigleitung einen einzigen, Frischwasserbehälter und Kammer U-förmig verbindenden und. einen Durchflußerhitzer enthaltenden Rohr angehört, oberhalb dessen Übergangs zum Frischwasserbehälter Vorrichtungen angeordnet sind, die unter dem Einfluß. des eingefüllten Frischwassers den Durchlauferhitzer selbsttätig ein- und ihn ebenso selbsttätig ausschalten, sobald sich das Gefäß von der jeweiligen, als Brühwasser bestimmten und hierzu eingefüllten Frischwassermenge entleert hat.
  • Gegenüber den Einrichtungen, von denen hierbei als bekannt ausgegangen worden ist, führt die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung zu dem Fortschritt, daß sich durch die gemeinsame Führung von noch nicht verdampftem und bereits verdampftem Wasser im Steigrohr eine aus Wassertropfen und Dampfperlen bestehende Kette bildet. Dadurch wird das Wasser in die bereits erwähnte Kammer tropfenweise abgegeben, so daß es in gleicher Weise über einen zweckmäßig verschwenkbaren Ausgußarm dieser Kammer zum Brühkopf gelangt. Damit wird selbsttätig die, bekannte Arbeitsweise einer Hausfrau erreicht, die kochendes Wasser löffelweise demAromaträger zuführt. Es entstehen auf dieseWeise außerordentlich würzige und geschmackvolle Aromaauszüge, die frei von Bitterstoffen sind, weil der aus der Kammer bzw. beim Austritt des Wassers aus dem Brühkopf entweichende Dampf keine Gelegenheit zur Berührung des Aromaträgers erhält.
  • Ordnet man mehrere Getränkeaufnahmebehälter mit gleichem radialem Abstand zur Versdhwenkungsachse dieser Kammer unterhalb deren. Ausgußa.rmes an, so hat man die Möglichkeit, nacheinander mehrere Brühköpfe unter Verwendung der gleichen maschinellen Einrichtung mit Brühwasser zu versorgen. Als den Durchlauferhitzer selbsttätig ein- und ausschaltende Vorrichtung wird vorteilhaft ein Schaltschwimmer benutzt, der in. einer napfförmigen Ausnehmung des Bodenabschlusses des Frischwasserbehälters aufgenommen ist, deren Begrenzungswandungen ihm mit geringstmöglichem Abstand genähert sind. Ist mit dem Schaltschwimmer eine Anzeigevorrichtung zur äußerlichen Kenntlichmachung der Stellung verbunden, in der sich der Schaltschwimmer jeweilig befindet, so kann mit Sicherheit festgestellt werden, daß der Durchlauferhitzer bei eingefülltem Frischwasser eingeschaltet ist, und daß er ausgeschaltet ist, sobald sich das Frischwassergefäß entleert hat. Die bauliche Ausbildung des Schaltschwimmers kennzeichnet sich zweckmäßig dadurch, daß er ein Überrohr trägt, über das. der Schwimmer seine Führung an einem denFrischwasserbehälter durchsetzendem Innenrohr erhält, das in seinem Hohlraum eine am Überrohr befestigte Schaltstange für den. Kippschalter des Durchlauferhitzers aufnimmt.
  • Bringt man den Durchlauferhitzer im Hohlsockel einer die Frischwasser- und Getränkebehälter tragenden Säule unter, deren oberes Ende als den verschwenkbaren Ausgußarm aufnehmende Kammer ausgebildet ist, so erhält man eine formschöne Ausbildung des Ganzen, welche die inneren, rein technischen Zwecken dienenden Teile der Betrachtung des Beschauers entzieht.
  • Man erkennt sofort, daß diel vorgeschlageneAusbildung und Anordnung der Einrichtung zur Herstellung von Auszügen aus Aromagebern sämtlichen der eingangs aufgestellten Anforderungen genügt. Dadurch, daß; Frischwasserbehälter, Durchlauferhitzer, Steigrohr, Kammer bzw. Ausgußarm ein U-förmiges Rohr- bzw. Gefäßsystem bilden, dessen Schenkel miteinander kommunizieren, erhält man, eine völlig drucklose Bildung von Siedewasser, dessen Ausgußtemperatur man durch die Lage der Mündung des Steigrohres oberhalb des höchsten Wasserstandes im System der kommunizierenden Röhren bzw. Gefäße der Siedetemperatur weitestgehend nähern kann. Dabei tritt mindestens an der Mündung des Ausgußarmes eine selbsttätige Trennung von Dampf und Siedewasser ein, die dazu führt, daß auf den Aromageber unter keinen Umständen oberhalb des Siedepunktes liegende Temperaturen, zur Einwirkung kommen. Damit sind die Voraussetzungen dafür erfüllt, daß die anregenden Duft- und Geschmacksstoffe des Aromagebers einerseits vollständig unverändert und vor allem unzersetzt in das-Getränk übergehen, während andererseits die bitter und aufregend wirkenden Stoffe zurückbleiben, da deren. Lösung und Mitführung im Extrakt bei Anwendung von Druckdampf unvermeidlich sein würde.
  • Da der Auftrieb der Wassersäule im Steigrohr in dem Teil .desselben, :der oberhalb des kommunizierenden Wasserspiegels liegt, unter dem Einfluß der gebildeten Dampfperlen eintritt, erfolgt nicht der Austritt eines kontinuierlichen Wasserstrahles, sondern jeweils nur der Wassersäuleteile, die sich zwischen den Dampfperlen. befinden, so@ daß die Versorgung des Aromagebers mit kleinsten Wasserportionen in geringsten Zeitabständen aufeinanderfolgend, automatisch eintritt. Es wird hierbei etwa die Arbeitsweise der Hausfrau erzielt, die kochendes Wasser teelöffelweise auf das Filtergut zur Wirkung bringt. Die Einrichtung ist dabei schnellstens betriebsfähig; denn im Durchlauferhitzer und in den -,#,nsc'hlußl-eitungen zu den Gefäßen befindet sich nur eine verhältnismäßig geringeWassermenge, die momentan aufgeheizt wird, so daß die Förderung siedenden Brühwassers unmittelbar nach dem Einschalten des Durchlauferhitzers beginnt. Dadurch ist man nicht darauf angewiesen, größere Mengen fertig zubereiteten. Auszuges im Getränkebehälter aufzubewahren, da hierbei .die Duft- und Geschmacksstoffe in hohem Ausmaße in Verlust geraten; durch eine an sich bekannte Beheizung des Getränkebehälters, wärmeisolierte Unterbringung derselben kann die Erzeugungstemperatur des Auszuges unverändert erhalten werden.
  • Die Einrichtung arbeitet völlig betriebssicher, weil durch die Anordnung des Bodenabschlusses des Frischwasserbehälters oberhalb des Durchlauferhitzers letzterer unter allen Umständen mit Wasser gefüllt ist, wenn und solange er eingeschaltet ist; er wird automatisch ausgeschaltet, sobald der Wasserstand im Frischwasserbehälter auf die Niveauhöhe der im Bodenabschluß des Frischwasserbe#hälters liegenden Vorrichtung zur selbsttätigen. Ein.- bzw. Ausschaltung des Durchlauferhitzers abgesunken ist. Die vorgeschlagene Einrichtung entspricht auch allen wärmewirtschaftlichen Forderungen, weil infolge dieser Anordnung der selbsttätig wirksamenEin- und Ausschalteinrichtungen im Bodenabschluß des Frischwasserbehälters nur die Frischwassermenge erhitzt wird, die als Brühwasser in den Getränkebehälter gelangen soll. Gleichzeitig erzwingt dieselbe Anordnung die Verwendung von jeweils frischem Wasser, weil der Durchlauferhitzer erst abgeschaltet wird, wenn. sich der Frischwasserbehälter von dem eingefüllten Wasser völlig entleert hat. Die Sicherung dieser Frischwasserversorgung ist deshalb von größtem Wert, weil es sich gezeigt hat, daß nur unter Verwendung von völlig frischem Wasser wohlschmeckende Auszüge hergestellt werden können, während die- Verwendung abgestandenen oder gär bereits ausgekochten Wassers geschmacklich von höchst nachteiligem Einfluß ist. Durch die völlige Trennung der Frischwasser- und Getränkebehälter wird schließlich erreicht, daß keinesfalls bereits hergestellte Auszüge mit dem Aromageber zur Berührung kommen.
  • Trotz der dargestellten vorteilhaften Erfüllung aller genannten Bedingungen besitzt die hierzu vorgeschlagene Einrichtung äußerste Einfachheit, da sie im Grunde genommen nur aus zwei sowieso notwendigen Behältern, aus dem verbindenden Rohr, aus dem Heizkörper und aus der Steuerung besteht, welche die ganze Bedienung der Einrichtung allein auf die, Einfüllung des Frischwassers und selbstverständlich des Aromagebers beschränkt. Denn durch das Einfüllen des Frischwassers schaltet sich die Maschine selbsttätig ein und sie schaltet selbständig ab, sobald die insgesamt gewünschte Getränkemenge fertig zubereitet worden ist. Die besondere Anordnung der Schwimmersteuerung ermöglicht es dabei, jede gewünschte Menge an Auszug, seien es auch nur Bruchteile eines Tasseninhaltes, etwa in der Größenordnung eines Mokkaschaleninhaltes, herzustellen. Die Betriebssicherheit der Einrichtung ist dadurch gewährleistet, da,ß im Bereiche hoher Temperaturen, also in dem Bereich, in dem mit Ablagerungen von Kesselstein zu rechnen ist, alle bewegten und empfindlichen Teile vermieden sind, während die der Verkalkungsgefahr ausgesetztenTeile, wie- derDurchlauferhitzer und das Steigrohr, so angeordnet und ausgebildet sind, daß sie leicht, etwa, durch eine eingeführte und senkrecht bewegte Bürste, vom Kesselsteinansatz gereinigt werden können.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des Erfindungsgedankens am Beispiel einer Kaffeemaschine.
  • Fig. i ,gibt einen: senkrechten Längsschnitt durch die gesamte Maschine wieder, während Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine zeigt. Erfindungsgemäß ist an einen im Hohlsockel einer Säule i untergebrachten Durchlauferhitzer 13 mit der Heizdrahtwicklung 12 einerseits ein oberhalb des von derSäule i getragenenAufnahmebehälters i9 für den fertig zubereiteten Kaffee offen ausmündendes, zur Ablieferung des Brüllwassers dienendes, im Innern der Säule i verlaufendes Steigrohr 15, andererseits ein gleichfalls von der Säule i getragenes Aufnahmegefäß 2 für Frischwasser angeschlossen, dessen oberhalb des Durchlauferhitzers 12, 13 liegender Bodenabschluß Vorrichtungen aufweist, die unter dem Einfluß des eingeführten Frischwassers die Heizdrahtwicklung 12 selbsttätig ein- und sie ebenso selbsttätig ausschalten, sobald sich das Gefäß ,:2 von der jeweils als Brühwasser bestimmten und hierzu eingefüllten Frischwassermenge entleert hat. Zu dieseln Zweck ist im Bodenabschluß 3 des Frischwasserbehälters 2 eine napfförmige Ausnehmung q. vorgesehen, in der der Schaltschwimmer 5 aufgenommen. ist. Seine Führung erhält dieser Schaltschwimmer mittels eines an ihm befestigten Überrohres 7, das auf das Führungsrohr 6 aufgestülpt ist, das seinerseits am Boden der napfförmigen Vertiefung q. befestigt ist. Im Hohlraum des Führungsrohres 6 liegt die Schaltstange S, deren Stellungen über den Schaltarm io auf einen Quecksilberkippschalter iz übertragen werden. Die Teile io und i i sind in einem abgeteilten. Bodenraum 9 des Frischwassergefäßes 2 untergebracht. Die Verbindungsleitung 1q. zum Durchlauferhitzer 12, 13 mündet in der Nähe der unteren Begrenzung der napfförmigen Ausneh-Inung 4 in das Frischwassergefäß ein. Das überrohr 7 ist durch den Deckelabschluß des Frischwassergefäßes 2 durchgeführt, so daß an den Stellungen desselben jeweils erkennbar ist, ob dei Schaltschwimmer 5 über .den Quecksilberschalter i i die Stromzuführung zur Heizdrahtwicklung 12 eingeschaltet hat oder ob diese ausgeschaltet ist. Während das Frischwassergefäß 2 so, angeordnet ist, daß der Bodenabschluß@ 3, 4 desselben oberhalb des Durchlauferhitzers r2, 13, liegt, ist das Steigrohr 15 in eine Kammer 16 so eingeführt, daß seine Mündung oberhalb des höchsten Wasserstandes im Frischwasserbehälter 2 liegt. Dieser höchste Wasserstand ist dabei dadurch betimmt, daß der größte Frischwasserinhalt nach Durchführung des Briihvongangs im Getränkebdiäl@ter 1g Aufnahme finden kann. Die Kammer 16 ist verdrehbar. An sie angeschlossen ist der Ausgußarm 17. Im Getränkebehälter 1g ist der Brühkopfeinsatz 18 aufgenommen. Um den Getränkebehälter 1g ist eine weitere Außenwandung angeordnet, so daß der Behälter 1g gegen Wärmeabstrahlung gesichert ist. Flüssigkeitsstandsanzeiger und Abzapfhä'hne für das fertige Getränk vervollständigen. die Einrichtung.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Nachdem der Drühkopf 18 mit frischem Kaffeepulver in der Menge aufgefüllt worden ist, die erfahrungsgemäß zur Herstellung der gewünschten Kaffeemenge und Kaffeegüte erforderlich ist, wird die vorgesehene, der Kaffeepulvermenge entsprechende Frischwassermenge in das Gefäß 2 eingeschüttet. Dadurch hebt sich der Schaltschwimmer 5 selbsttätig an und bringt über das Schaltgestänge 7, 8 und io den. Quecksilberschalter i i in die Lage, in der der Stromzufluß zur Heizdrahtwicklung 12, eingeschaltet ist. Vorher hatte sich infolge des offenen, kommunizierenden Gefäß- bzw. Rohrsystems 2, 14, 13, 15 ein Niveauausgleich gebildet, der sich in@ einem bestimmten Wasserstand in den Teilen 2 und 15 des U-Systems 2, 14, 13, 15 auswirkt. Dadurch, daß unmittelbar nach der Einschaltung der Wicklung 12, der linke Schenkel 13, 15 des U-Systeins infolge der gebildeten Dampfblasen. leichter, wird als der rechte Schenkel 2, 14, vermag das Übergewicht des rechten Schenkels das siedende Wasser im Steigrohr 15 über dessen Mündung zu führen. Es kommt daher zum Abfluß des siedenden Wassers durch den Ausgußarm 17, wobei mitgeführte Dampfblasen an der Mündung des Ausgußarmes 17 zur Ausscheidung kommen. Das siedende Brühwasser tritt in kleinen Teilmengen, die sich durch den Abstand der gebildeten Dampfperlen im Steigrohr 15 ergeben, in zeitlich aufeinanderfolgenden Intervallen aus und wird über eine Lochplatte im Brühkopf 18 gleichmäßig auf das Kaffeepulver verteilt. Der gebildete Kaffee tritt in den Behälter 1g über und wird dort warm gehalten. Sobald das in den Frischwasserbehälter 2 eingefüllte Frischwasser praktisch über die Rohrleitung 14 abgezogen ist, senkt sich der Schwimmer 5 selbsttätig und bringt dabei den Kippschalter ii in die Lage, in der die Stromzufuhr zur Wicklung 12 abgeschaltet ist. Damit hört die Entwicklung weiteren Brüh- und Siedewassers auf. Sobald. der Rest des im Brühkopf angesammelten. B.rühwassers in den Behälter ig abgetropft ist, kann, Kaffee aus dem Behälter ig in beliebigen Mengen abgezogen werden. An die Stelle des Brühkopfes i8 für Kaffee kann ein Teesieb treten. Durch die Verschwenkbarkeit des Auslaufhahnes 17 besteht auch die Möglichkeit, weitere Brühvorrichtungen durch denselben Ausflußhahn zu bedienen, so daß die Einrichtung kontinuierlich in Betrieb gehalten werden kann.
  • Bei festem Standort der Maschine kann eine Wasserleitung mit Absperrhahn unmittelbar in den Frischwasserbehälter 2 eingeführt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Herstellung von Auszügen aus Aromagebern mit Aufnahmegefäß für zu erhitzendes Wasser und mit an dieses angeschlossener Steigleitung, die Brühwasser und Dampf in eine oberhalb des höchsten. Prischwasserstandes und des Brühkopfes liegende Kammer anliefert, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigleitung einem einzigen, Frischwasserbehälter (2) und Kammer (16) U-förmig verbindenden und einen Durchlauferhitzer (13) enthaltenden Rohr (15) angehört, oberhalb dessen Übergang zum Frischwasserbehälter (2) Vorrichtungen angeordnet sind, die unter dem Einfluß eingefüllten Kaltwassers den Durchlauferhitzer selbsttätig ein- und ihn ebenso selbsttätig ausschalten, sobald sich das Frischwassergefäß von der jeweils als Brühwasser bestimmten und hierzu eingefüllten Frischwassermenge entleert hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (16) einen verschwenkbaren Ausgußarm (17) für die angelieferten Wassertropfen aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Getränkeaufnahmebehälter (1g) mit gleichem radialem Abstand zur Verschv;enkungsachse der Kammer (16) unterhalb deren Ausgußarmes (17) angeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein, den Durchlauferhitzer selbsttätig ein- und ausschaltender Schwimmer (5) in einer napfförmigen Ausnehmung (4) des Bodenabschlusses (3) des Frischwasserbehälters (2) aufgenommen ist, deren Begrenzungswandungen ihm mit geringstmöglichem Spiel genähert sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine mit dem Schaltschwimmer (5) verbundene Anzeigevorrichtung (7) zur äußerlichen Kenntlidhmadhung der Stellung, in der sich der Schaltschwimmer jeweils befindet.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltschwimmer (5) ein Überrohr (7) trägt, über das der Schwimmer seine Führung an einem den Frischwasserbehälter durchsetzenden Innenrohr (6) erhält, das in seinem Hohlraum eine im Überrohr (7) befestigte Schaltstange (8) für den Kippschalter (i i) des Durchlauferhitzers aufnimmt.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Anspräche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlauferhitzer (13) im Hohlsockel einer Frischwasser- (:2) und Getränkebehälter (i9) tragenden Säule (i) angeordnet ist, deren oberes Ende als den verschwenkbaren Ausgußarrn (17) aufnehmende Kammer (16) ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 330:287, 615375-
DEB2714A 1944-02-28 1950-03-25 Einrichtung zur Herstellung von Auszuegen aus Aromagebern, wie Kaffee, Tee od. dgl. Expired DE877191C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097104B (de) * 1954-02-05 1961-01-12 E Osswald Fa Haushaltmaschine zur Herstellung von Auszuegen aus Kaffee, Tee usw.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE330287C (de) * 1919-05-11 1920-12-10 Hammer Geb Fluessigkeitserhitzer fuer Kaffeemaschinen
DE615375C (de) * 1933-06-16 1935-07-04 Heinrich Petitjean Kaffeebruehvorrichtung

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CH271879A (de) 1950-11-30

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