DE877105C - Kratzfreie Filmspule fuer Kleinbildkameras - Google Patents

Kratzfreie Filmspule fuer Kleinbildkameras

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DE877105C
DE877105C DET4518A DET0004518A DE877105C DE 877105 C DE877105 C DE 877105C DE T4518 A DET4518 A DE T4518A DE T0004518 A DET0004518 A DE T0004518A DE 877105 C DE877105 C DE 877105C
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DE
Germany
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film
film reel
spool
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retaining rings
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Application number
DET4518A
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English (en)
Inventor
Thomas D Trabbic
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/30Locating spools or other rotatable holders of coiled film
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B2217/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B2217/26Holders for containing light-sensitive material and adapted to be inserted within the camera
    • G03B2217/261Details of spools

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Kratzfreie Filmspule für Kleinbildkameras Es ist bekannt, daß die in Rollfilmkameras benutzten. Filme infolge der immer mehr verfeinerten Korngröße ihrer Emulsionen starke Vergrößerungen der Negativaufnahmen ermöglichen, und daß .dies auch einer der Gründe für die weite Verbreitung der mit 35-mm-Film arbeitenden Kleinbildkameras ist. Bei solchen Vergrößerungen zeigt sich aber in fast allen Fällen, -daß der Negativfilm Kratzer aufweist, die sich bei der Vergrößerung störend bemerkbar machen. Gerade bei Kleinbildaufnahmen, die bei einer 8- bis zofachen linearen Vergrößerung noch nicht einmal sehr große Positivbilder ergeben, wirken sich solche Verkratzungen des Negativs sehr nachteilig aus.
  • Es wurde nun, gefunden, daß man die übliche Filmkassette durch eine Filmspule ersetzen kann, die jegliches Verkratzen der Bildoberfläche des Films mit völliger Sicherheit ausschließt, also alle Ursachen für ein innerhalb der Kassette erfolgendes Verkratzen völlig beseitigt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf die Seitenscheibender in üblicherweise aus Kern und Seitenscheiben bestehenden Spulen Halteringe aufgesetzt sind, die auf den Seitenscheiben drehbar sind und die den Film bis an die innere Begrenzung seiner Perforation überdecken; .diese Halteringe sind mit einem Auslaßschlitz für den von. - der Spule abgezogenen Film versehen, dessen Funktion dem an den bisherigen Kassetten angebrachten Schlitz entspricht.
  • Die Vorteile der neuen Konstruktion sind offensichtlich. Durch den Wegfall des Kassettengehäuses sind sämtliche Ursachen für ein Verkratzen des Films innerhalb der Kassette oder bei ihrem Verlassen beseitigt. Die Bildfläche des Films, d. h. der zwischen den inneren Begrenzungen seiner Perfo- Tation: liegende Teil, läuft in die Kamera ohne irgendwelche Berührung mit festen Teilen der Filmspule ein. Er kann also überhaupt nicht mehr verkratzt- werden, mindestens- nicht insofern, als man die Ursache der Kratzer in der Kassette oder an ihrem Auslaß-schlitz zu suchen hatte.
  • Die Führung des Films erfolgt durch die beiden Halteringe bzw. ihre nach innen über den Film in der ganzen Breite von dessen Perforation ragende und flach ausgebildete Seite. Man kann diesen inneren flachen Fortsatz des Halteringes, der gleichzeitig den; Film auf der Spule plan hält; unmittelbar über der :inneren Perforationsbegrenzung des Films enden lassen, für 3@5-mm-Filmspulen also 5 mm breit machen oder bis zu etwa o;5 bis i;o mm über die .Perforation hinausgehen lassen. Hierbei bleibt die für die Aufnahme ausnutzbare Bildbreite des Films unberührt.
  • Der Haltering bewirkt außer ,der Führung des Films auch seine Abschirmung gegen Licht, das seitlich an den. Seitenscheiben entlang eindringen könnte. Der Film kann im übrigen in einfacher Weise dadurch gegen Vorbelichtung gesichert werden, daß man das Filmende lichtundurchlässig. macht oder .daß man an das auf, ,der Spule nach außen-'liegende Ende des Films einen lichtdichten, mit Perforation versehenen Papierstreifen von Filmbreite anklebt, dessen Länge sich aus den üblichen Kamera- und Spulenmaßen ergibt. Es genügt z. B., diesen Papierstreifen. so zu bemessen, daß ein zum Einfädeln: auf ,die den belichteten Film aufnehmende Spule bestimmtes Stück, dann; ein den Raum zwischen den beiden Spulen ausfüllendes Stück und schließlich noch i1/2 bis 2 Windungen auf der den unbelichteten Film enthaltenden Spule- vorgesehen ist. Hiermit kann ,der Film bei Tageslicht in die Kamera eingesetzt werden. Aufdrucke auf dem Papierstreifen und gegebenenfalls Pfeilzeichen an den Halteringen der Spule zeigen, wie weit der Papierstreifen bei geöffneter Kamera ohne Gefahr für .den unbelichteten Film auf die abnehmende Spule .gewickelt werden kann, bevor die Kamera, vor weiterer Filmbeförderung, geschlossen werden muß. Bis zum Einlegen des Films. in die Kamera kann das Ende des Papierstreifens durch einen Klebestreifen oder eine am Papierstreifen selbst angebrachte Gummierung festgehalten werden; in gleicher Weise kann der belichtete Film nach dem Rückspulen gegen Aufspringen gesichert werden.
  • Inden Zeichnungen ist eineAusführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der Filmspule; in der Richtung gegen den von der Spule ablaufenden< Film gesehen; Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Spule, Abb. 3 ein Längsschnitt auf der Linie 3-3 in Abb. z; Abb. q. zeigt eine Aufsicht auf die Spule und den aus ihr ablaufenden Film.
  • In Abb. z sind der an beiden Seiten über die (nicht gezeigten) Seitenscheiben herausragende Spulenkern i i, die Filmwicklung 12 und die auf beiden Seitenscheiben aufgesetzten Halteringe 13 gezeigt. Diese haben an ihrer äußeren Seite eine ringförmige Auskragung 1q., welche den Rand der Seitenscheibe umschließt. Die innere Seite 15 liegt flach auf der Filmwicklung 12 auf. Bei 16 ist der Auslaßschlitz für den von der Spule abgezogenen Film gezeigt, der aus einer oberen Begrenzung 17 und einer unteren Begrenzung 18 besteht. Bei 19 ist der ,durch den Schlitz auslaufende Film dargestellt.
  • Abb. 2 läß.t neben dem Spulenkern i r die Seitenscheibe 2o erkennen, auf der der Haltering 13 drehbar aufsitzt. Inder Kamera liegen die Halteringe fest; genau wie bisher die Kassette, und die Spule dreht sich in den Halteringen, wenn der Film von ihr abgewickelt -wird. Der Film i9 läuft aus dem Auslaßsehlitz 16. zwischen dessen obererBegrenzung 17; die sich in tangentialer Richtung als am Ende schwach aufwärts gebogener Fortsatz des Halteringes an, diesen anschließt, und der unteren Begrenzung 18, die von dem benannten Fortsatz überdeckt wird; aus: Das Ende der unteren Begrenzung 18 ist vorteilhafterweise ohne scharfe Kanten ausgebildet, so daß der Film glatt und ohne hängenbleiben zu können ausläuft.
  • Abb. 3 stellt die Spule im Längsschnitt dar. Auf dem Spulenkern ii sitzen, die Seitenscheiben 2o in fester Verbindung. Der Haltering 13 umfaßt mit seiner ringförmigen Auskragung 14 :die Seiten-Scheibe 2o derart, daß diese mit ihrem Rand 21 mit geringer Reibung in dem Haltering drehbar ist. Die innere Seite 1.5 des Halterings liegt auf der obersten Lage der Filmwicklung 12 auf und ist an ihrem Ende 2:7 vorzugsweise schwach aufwärts gebogen.
  • Aus Abb. q. ist insbesondere die Breite des Halterines 13 ersichtlich. Sein innerer Teil 15 ragt so weit Über die Filmwicklung 12, daß die Filmperforation 2.2 gerade bedeckt oder daß außer der Perforation höchstens ein schmaler Streifen von o,5 bis i mm, wie mit der punktierten. Linie 23 angedeutet, bedeckt wird. Der Film i9 läuft aus dem Schlitz 16 von der Spule ab, und zwar zwischen der oberen Schlitzbegrenzung 17 und der unteren Begrenzung r8. Im Gegensatz zu -der bisher üblichen Kassettenbauart, beider zwei schlitzbildende Teile aus dem Kassettenkörper herausragten, benötigt die neue Spule nur einen einzigen, am Haltering tangential angebrachten Fortsatz 17, um einen einwandfreien Ablauf des Films von der Spule zu gewährleisten.
  • Die Außenabmessungen der Spule werden zweckmäßig so gehalten, daß die Spulen in den üblichen Kleinbildkameras an Stelle der handelsüblichen Kassetten verwandt werden können.
  • Die neue Spule kann aus Metall oder Kunststoff hergestellt sein, .die Halteringe aus den gleichen Stoffen. Um das Aufbringen der Halteringe auf die Spule zu erleichtern und sie gegebenenfalls auch für spätere Neufüllungen verwendbar zu machen, ist es zweckmäßig, die Halteringe aus einem federnden Material anzufertigen, so daß sie leicht von den Seitenscheiben entfernt und wieder auf diese aufgebracht werden können.
  • Die erfindungsgemäße Spulenkonstruktion kann nicht nur für die üblichen Kleinbildkameras mit 3,5-mm-Film oder für kleinere Filmformate benutzt werden, sie ist auch für größere Filmformate geeignet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filmspule für Kleinbildkameras mit Kern und Seitenscheiben, -dadurch gekennzeichnet, .daß auf den Seitenscheiben: drehbare Halteringe aufgesetzt sind, .die den Film bis an die innere Begrenzung seiner Perforation überdecken, und die mit einem Auslaßschlitz für den von der Spule abgezogenen Film versehen sind.
  2. 2. Filmspule nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, @daß der Durchmesser der Seitenscheiben den Durchmesser des auf den Kern aufgebrachten Films um so viel überragt, daß der .drehbare Haltering mit einer an seiner äußeren Seite angebrachten Auskragung sich auf die Seitenscheibe lagert, während die innere, flach ausgebildete Ringseite auf dem Film der vollen Spule aufliegt.
  3. 3. Filmspule nach Anspruch i oder 2, .dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßschlitz an seiner oberen Seite mit einem den Haltering tangential verlängernden, die untere Seite des Schlitzes überdeckenden Fortsatz versehen ist. q.. Filmspule nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe auf den. Seitenscheiben mit geringer Reibung drehbar sind. 5. Filmspule nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe aus federndem Material bestehen. 6. Filmspule nach einem der Ansprüche i bis 5, ,dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Spule aufzunehmende Film an seinem äußeren Ende lichtundurchlässig gemacht oder an ihm ein lichtdichter, mit Perforation versehener Papierstreifen von Filmbreite befestigt ist, der beim Einlegen des Films und Einfügen des Streifenendes in die Leerspule noch mit min-.destens 11/z Windungen um die Filmspule liegt.
DET4518A 1951-07-03 1951-07-03 Kratzfreie Filmspule fuer Kleinbildkameras Expired DE877105C (de)

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