DE876231C - Kleidungsstueck - Google Patents

Kleidungsstueck

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DE876231C
DE876231C DEN4526A DEN0004526A DE876231C DE 876231 C DE876231 C DE 876231C DE N4526 A DEN4526 A DE N4526A DE N0004526 A DEN0004526 A DE N0004526A DE 876231 C DE876231 C DE 876231C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
clothing
lumberjack
belt
zipper
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Expired
Application number
DEN4526A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Neuhierl
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D15/00Convertible garments
    • A41D15/002Convertible garments in their length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Kleider machen Leute, das haben schon unsere Vorfahren gewußt. Der Erfolg eines jeden und insbesondere der eines Geschäftsmannes liegt nicht zuletzt in seiner Kleidung. Eine gut.sitzende, tadellose und dabei doch praktische Kleidung herzustellen ist von jeher das Bestreben aller Schneider gewesen. In der letzten Zeit erfreut sich besonders, das Sakko allgemeiner Beliebtheit und wird von allen Volksschichten in immer stärkerem Maße getragen. Sakkos in den verschiedenstenAusführungsformen sind bereits seit langem bekannt. Dabei sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungen (Golffalte, Gürtel usw.) hauptsächlich geschmacklicher Art. Im allgemeinen werden Sakkos zu Sportanzügen getragen und sollen darum in erster Linie auch praktisch sein. Dies ist bei den bis jetzt üblichen Formen. jedoch .noch nicht.hinreichend der Fall. Wenn das Sakko nämlich z. B. beim Auto- oder Motorradfahren od. dgl. getragen wird, so kommt es häufig vor, daß der untere Teil versessen wird und dann ein unschönes Äußeres erhält. Um diesem Mißstand abzuhelfen, gibt es bereits die Form der sogenannten Lumberjacks. Dies ist bekanntlich eine kurze Jacke, die nur bis zur Taille reicht und daher nicht so leicht Druckstellen erhalten kann. Der Nachteil dieser Jacken besteht nun aber darin, daß sie wohl praktisch sind, den Sakkos aber an Eleganz weit nachstehen. Andere Sportler bevorzugen z. B. beim Motorradfahren eine den Schmutz fernhaltende Jacke, um bei einer Rast in sauberem Lumberjack zu erscheinen.
  • Die Erfindung besteht darin, die geschilderten Nachteile der bekannten Kleidungsstücke zu beseitigen und die Vorteile eines Sakkos mit denen eines Lumberjacks zu verbinden. Dies geschieht auf die denkbar einfachste und billigste Weise dadurch, daß der untere Teil des Sakkos abtrennbar ist und dieser nach Belieben jederzeit in einen Lumberjack verwandelt werden kann: Die Verbindung zwischen dem oberen Teil, der für sich allein die Form eines Lumberjacks besitzt, mit dem unteren Teil wird vorzugsweise durch zwei Reißverschlüsse hergestellt, welche an der hinteren Mitte zusammenlaufen und von dort nach vorn auf- -gezogen werden, oder umgekehrt. Dabei wird der Reißverschluß so eingenäht, daß er durch den Abschlußbund des Lumberjacks, der beim Sakko als aufgenähter Gürtel erscheint, überdeckt wird.
  • Eine andere Ausführungsform liegt darin, die Verbindung der beiden Teile durch Knöpfe, Druckknöpfe od. dgl. herzustellen, die vorzugsweise an der Innenseite befestigt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Figuren noch näher erläutert. Von diesen zeigt Fig. i ein erfindungsgemäßes Sakko, wobei die einzelnen Teile durch zwei Reißverschlüsse verbunden sind, Fig. 2 den-oberen Teil allein -Fig.3 die Verbindung der beiden Teile durch Reißverschluß mit Gürtel, der vom Oberteil gehalten wird, im Schnitt, Fig.4 die Verbindung der Teile durch Druckknöpfe im Schnitt, Fig. 5 die Verbindung der Teile durch Knöpfe. In den Figuren ist i der Oberteil des Sakkos, der für sich allein einen Lumberjack darstellt. 2 ist ein Reißverschluß, der die Verbindung des oberen Teiles mit dem Unterteil 3 herstellt. Die Trennstelle wird vorteilhaft durch einen am Oberteil angenähten Gürtel 4 überdeckt, der durch eine Schnalle oder Knopf geschlossen wird. Der Gürtel kann aber auch; wie iil-Fig.3 bis 5 dargestellt, von Schlaufen 5 getragen werden. In Fig.4 ist der Gürtel ebenfalls durch eine Schlaufe 5 getragen und der Reißverschluß durch eine Druckknopfverbindung 6 ersetzt, die zweckmäßig den Unterteil 3 von innen her mit dem Oberteil i verbindet. In Fig. 5 erfolgt die Verbindung durch Knöpfe 7, die von innen her in Knopflöcher 8 des Oberteiles eingeknöpft werden.
  • Das erfindungsgemäße Sakko kann also sowohl als solches getragen als auch durch einen Handgriff jederzeit in einen Lumberjack verwandelt werden.. Durch seine zweifache Verwendungsmöglichkeit ist es das ideale Kleidungsstück nicht nur für den Sportler, sondern auch für den Geschäftsmann, der durch das Autofahren seine Geschäftsbesuche bis jetzt oft mit einem gedrückten und versessenen Anzug erledigen rnußte und der nun immer in tadelloser Kleidung erscheinen kann. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleidungsstück, insbesondere Kombinationssakko, dadurch gekennzeichnet, daß das Kleidungsstück oder Sakko aus einem oberen (z) und einem unteren Teil (3) besteht, die durch einen oder zwei Reißverschlüsse (2) miteinander verbunden sind und jederzeit sofort getrennt werden können dergestalt, daß durch die Abtrennung des unteren Teiles aus dem Sakko ein Lumberjack entsteht.
  2. 2. Kleidungsstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (3) des Kleidungsstückes oder Sakkos statt durch den oder die Reißverschlüsse mit Hilfe von Druckknöpfen (6), Knöpfen (7) od. dgl., die vorzugsweise im Innern des Sakkos angenäht sind, befestigt ist.
  3. 3. Kleidungsstück nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstelle durch einen Gürtel (4) oder eine Gürtelattrappe überdeckt ist, der oder die vorzugsweise mit dem Oberteil (i) verbunden bleibt.
DEN4526A 1951-10-10 1951-10-10 Kleidungsstueck Expired DE876231C (de)

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