DE53183C - Gürtelriemen für Hosen und dergl. Kleidungsstücke - Google Patents
Gürtelriemen für Hosen und dergl. KleidungsstückeInfo
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- DE53183C DE53183C DENDAT53183D DE53183DA DE53183C DE 53183 C DE53183 C DE 53183C DE NDAT53183 D DENDAT53183 D DE NDAT53183D DE 53183D A DE53183D A DE 53183DA DE 53183 C DE53183 C DE 53183C
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- Germany
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- belt
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- clothing
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F9/00—Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Die Erfindung bezieht sich auf Riemen bezw., Gürtel zum Tragen von Hosen oder anderen
Kleidungsstücken, die in der Taille oder in den Hüften festgehalten werden sollen, und sie
bezweckt, einen einfachen, billigen und praktischen Riemen herzustellen, welcher ein
schnelles Loslösen und Wiederbefestigen des Kleidungsstückes gestattet, dabei der Person
eine grofse Freiheit in den Bewegungen ermöglichend.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht des Gürtelriemens,
wie solcher bei Hosen zur Anwendung kommt.
Fig. 2 ist ein Theil des Gürtels in gröfserem
Mafsstabe, an welchem die Einhakplatte für den Knopf angebracht ist.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt des Riemens und der Hose in gröfserem Mafsstabe in der
Linie x-x der Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht eines Theiles des Gürtels, an welchem eine Einhakplatte von
etwas abgeänderter Form angebracht ist.
Der Gürtel A kann aus· Leder oder aus irgend einem dünnen Metall, oder aus einem
Gewebe, wie Seide, Wolle, Leinen, Baumwolle oder einem anderen passenden Material
hergestellt sein; die Enden des Gürtels, die sich vorn befinden, können mit einer gewöhnlichen
Schnalle oder einem Haken α versehen sein, der schnell geöffnet und geschlossen
werden kann. . Der Gürtel kann auch an seinen Enden mit Knöpfen und Knopflöchern
versehen sein.
Die Eigenthümlichkeit des neuen Gürtelriemens besteht darin, dafs an der äufseren
Seite desselben eine Reihe von Einhakplatten angeordnet ist, in welche die auf der Innenseite
des Hosenbundes befestigten Knöpfe eingeführt werden.
Die Einhakplatte besteht, Fig. 1, 2 und 3,
aus einer Platte B, die an den Ecken mit Löchern versehen ist, um mittelst Niete, Fäden
oder dergleichen auf dem Gürtel A befestigt werden zu können. Die Platte hat einen
waagerechten länglichen Schlitz, auf dessen Mitte sich oben noch eine kleine Aussparung b1 befindet,
die den Zweck hat, das Einführen des Knopfes zu erleichtern.
Die Platte B kann aus Metall, Leder, Gummi, Celluloid oder aus irgend einem anderen
passenden Material bestehen; statt der Platte kann auch einfach ein Draht B1 genommen
werden, der dann in die in Fig. 4 dargestellte Form so umgebogen wird, dafs Schlitz b mit
Ausbuckelung b1 von dem Draht umschlossen wird. Dieser Draht B1 wird am besten durch
Nähen auf dem Gürtel befestigt.
Der Vortheil der Platte B dem Draht B1
gegenüber besteht darin, dafs der obere Theil der Platte, in welchem der Schlitz b1 sich befindet,
die Anbringung eines Schiebers C gestattet, der, wie in Fig. 2 dargestellt ist, neben
die Aussparung b1 geschoben werden kann, bis
der an der Innenseite des Bundes e der Hose E befestigte Knopf D hinter die Platte B geschoben
ist und zwischen der letzteren und dem Gürtel A liegt, während der Knopfstiel in
dem Schlitz b sich befindet; der Schieber C wird dann über den Schlitz bl geschoben, so
dafs letzterer verdeckt und der Knopf dadurch verhindert wird, durch den Schlitz b1 wieder
zurückzutreten. Der Knopf kann übrigens auch leicht eingeführt werden und nicht leicht
wieder austreten, wenn der Schlitz bl und der Schieber C ganz fortfallen.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist aus Fig. ι ersichtlich. Alle auf der Innenseite des
Hosenbundes befindlichen Knöpfe D treten in eine entsprechende Anzahl von Einhakplatten
auf der äufseren Seite des Gürtels, so dafs die Knöpfe gar nicht sichtbar sind; der Gürtel
selbst kann auch verborgen werden, indem man die Platten B näher am oberen Rande
des Gürtels anbringt, als in der Zeichnung angedeutet ist.
In letzterer sind die Platten absichtlich tiefer angebracht, um anzudeuten, wie man einen
schmalen Streifen am oberen Ende des Gürtels hervortreten lassen kann, was oft wünschenswerth
sein mag für den Fall, dafs der Gürtel aus Seide oder einem sonstigen kostbaren Stoff
für Ballspieler etc. hergestellt ist. Will man das Kleidungsstück losmachen, so braucht man nur
die Knöpfe e1 aufzuknöpfen und den Verschlufs a
zu lösen, ohne etwa sechs oder mehr Knöpfe von den Hosenträgern, wie bisher, aufknöpfen
zu müssen; ebenso leicht und bequem wird das Kleidungsstück wieder zugemacht. Die
Knopfstiele haben in dem Schlitz b einen gewissen Spielraum und können hin- und hergleiten,
wodurch dem Träger des Gürtels eine gröfsere Freiheit in seinen Bewegungen gestattet
wird. Der Schieber C kann angewendet werden oder nicht; in ersterem Falle wird
dann am besten der Schlitz bl so breit gemacht, dafs der Knopf D flach durch denselben
hindurchgeführt werden kann.
Die Erfindung eignet sich besonders für solche Knöpfe, die einen metallenen Stiel
haben oder die aus mehreren gesonderten Theilen bestehen und ohne Anwendung von Fäden befestigt werden, so dafs der Zug an
den metallenen Stielen angreift und nicht an den Fäden; selbstredend können die Knöpfe
aber auch mittelst Fäden befestigt sein.
Der Gürtel kann in wenigen Augenblicken von einem Kleidungsstücke abgenommen und
an die inneren Knöpfe D eines anderen angeknüpft werden; der Gürtel kann auch allein
um die Taille geschnallt und das Kleidungsstück dann erst angeknöpft werden. Schliefslich
kann auch statt der Knöpfe an der inneren Seite des Kleidungsstückes irgend eine andere
beliebige Befestigungsweise gewählt werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Hosenbefestigung, bestehend aus einem um den Leib gelegten Gürtel oder Riemen A, an welchem mit länglichen Schlitzen b versehene Platten B befestigt sind, vermittelst deren die durch die Schlitze gesteckten, an der Innenseite der Hose befestigten Knöpfe D und somit auch die Hose derart gehalten werden, dafs behufs Befestigens und Lösens der Hose nur der Gürtel geschlossen oder geöffnet zu werden braucht.
- 2. Die besondere Construction der im Anspruch i. gekennzeichneten Platte ZJ, bei welcher die Schlitze b mit einer Erweiterung bl versehen sind, die durch einen Schieber C geschlossen werden kann.
- 3. Die unter 1. gekennzeichnete Hosenbefestigung, dahin abgeändert, dafs an Stelle der geschlitzten Platten B entsprechend gebogene Drähte S1 am Gürtel A befestigt sind, oder im Gürtel selbst Schlitze angeordnet werden, durch welche die Knöpfe D gehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53183C true DE53183C (de) |
Family
ID=327849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53183D Expired - Lifetime DE53183C (de) | Gürtelriemen für Hosen und dergl. Kleidungsstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53183C (de) |
-
0
- DE DENDAT53183D patent/DE53183C/de not_active Expired - Lifetime
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