DE875820C - Stromverteilungsanlage - Google Patents

Stromverteilungsanlage

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DE875820C
DE875820C DEP31891D DEP0031891D DE875820C DE 875820 C DE875820 C DE 875820C DE P31891 D DEP31891 D DE P31891D DE P0031891 D DEP0031891 D DE P0031891D DE 875820 C DE875820 C DE 875820C
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Germany
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busbars
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Application number
DEP31891D
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English (en)
Inventor
Hermann Wilden
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • Stromverteilungsanlage Bei den gebräuchlichen Stromverteilungsanlagen liegen in einer Reihe nebeneinander angeordneter Kästen die vier Sammelschienen. über oder auch unter den Schienenkästen sind die Sicherungskästen angeordnet. Eine solche Stromverteilungsanlage nimmt sehr viel Platz ein und ist wegen ihres erheblichen baulichen Aufwandes sehr teuer.
  • Es wurde auch schon vorgeschlagen, die Sammelschienen und die Sicherungselemente in den gleichen Kästen anzuordnen, und zwar in der Weise, daß die Samrnelschienen am Boden der Kästen liegen, während die Sicherungselemente darüber angeordnet sind, so daß sie nach der Öffnung des Kastens auf der dem Beschauer zugekehrten Vorderseite liegen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders zweckmäßige Ausführungsform dieses Gedankens. Sie bestellt darin, daß die Sammelschienen und die Sicherungselemente auf der Vorderseite einer Isolierplatte liegen, wobei die Sicherungselemente brückenförmig über die Sammelschienen greifen und zweckmäßig mit ihren Sockeln auf der Isolierplatte befestigt sind. Dabei kann zur Einsparung an Bauhöhe jedes Sicherungselement aus zwei zu- beiden Seiten der Sammelschiene aufragenden Isoliersockeln bestehen, die durch eine zweckmäßig aus Metall gefertigte Platte miteinander verbunden sind und die ferner die Schraubfassung für die Sicherungspatrone tragen. Vorteilhaft liegtdieAnschlußschiene, die in derLängsrichtung der Sammelschiene verläuft, auf der Metallplatte des Sicherungselementes. Diese Anschlußschiene ist außerhalb des Sockels an die Sammelschiene angeklemmt. Ferner trägt diese Anschlußschiene die Paßschraube. Diese kann gegebenenfalls aber auch in die Metallplatte des Sicherungssockels eingedreht werden.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß jede Sammelschiene von der Kabeleinführung aus nach beiden Enden hin entsprechend der abnehmenden Belastung verjüngt ist. Liegen beispielsweise zu beiden Seiten der Kabeleinführung vier Kästen, so ist die Belastung der Sammelschienen hinter dem ersten Kasten geringer als am Anfang desselben. So nimmt die Belastung nach den Enden der Kastenreihen zu ab und beträgt am Anfang des vierten Kastens nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Belastung. Besonders einfach läßt sich diese Verjüngung der Sammelschienen durchführen, wenn jede derselben aus mehreren parallel zueinander angeordneten dünnen Einzelschienen besteht und dieses Schienenpaket nach den Enden der Kastenreihe hin durch Fortfall einer oder mehrerer Einzelschienen verjüngt ist. Die längste der Einzelschienen kann unmittelbar an der Isolierplatte liegen. Vorteilhafter jedoch ist es, sie auf der dem Beschauer zugekehrten Vorderseite anzuordnen und an ihr die sämtlichen Anschlußschienen für die Sicherungselemente anzuklemmen. In diesem Falle dienen die übrigen kürzeren Einzelschienen gleichsam nur als Begleitschienen, die den Schienenquerschnitt der an den einzelnen Stellen auftretenden Belastung entsprechend vergrößern. Die Einzelschienen eines jeden Sammelschienenpaketes können durch in gewissen Abständen angeordnete Futterstücke voneinander getrennt sein. Dadurch wird die Luftzirkulation um die Sammelschienen begünstigt und die Wärmeableitung verbessert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i schematisch eine Stromverteilungsanlage in Ansicht, Fig.2 eine aus mehreren Einzelschienen zusammengesetzte Sammelschiene, Fig.3 den Sockel eines Sicherungselementes in Oberansicht, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, wobei auch die übrigen Teile des Sicherungselementes gezeichnet sind, Fig.5 einen entsprechenden Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3.
  • Bei der Stromv erteilungsanlage gemäß der Fig. i sind zu beiden Seiten der Kabeleinführung io je vier Kästen i i angeordnet. Die Kästen i i liegen waagerecht nebeneinander und werden der Länge nach von den vier Sammelschienen R, S, T und 0 durchzogen. Jede dieser Sammelschienen ist entsprechend Fig. 2 ausgebildet, besteht also aus einer Schiene 12, die über die ganze Länge der acht Kästen ii durchgeführt ist, aus einer Schiene 13, die um zwei Kastenlängen verkürzt ist, aus einer Schiene 14, die an jedem Ende um zwei, insgesamt also um vier Kastenlängen verkürzt ist, während die vierte Schiene 15 sich nur durch die beiden der Kabeleinführung benachbartenSicherungskästen hinzieht. Auf diese Weise wird der Querschnitt des Gesamtschienenpaketes der jeweiligen Belastung angepaßt, wie sich ohne weiteres aus einem Vergleich der Fig. i und 2 ergibt. Unmittelbar an der Kabeleinführung ist jede einzelne Sammelschiene belastet mit der Summe der Ströme, die in den vier Sicherungskästen abgeleitet werden. Vor dem Eintritt in den nächstfolgenden Kasten fällt die Belastung der vom ersten Kasten abzweigenden Leitungen fort. Die Stromstärke beträgt etwa nur noch 3/4 der anfänglichen Belastung. Da die Einzelschiene 15 am Ende des ersten Kastens aufhört, ist der Schienenquerschnitt am Anfang des nächsten Kastens auch nur noch 3/4 des ursprünglichen Wertes. So schreitet die Verjüngung der Sammelschiene nach den Enden der Kastenreihe zu fort. In dem äußersten rechten und linken Kasten besteht jede Sammelschiene nur noch aus der einen Einzelschiene i2.
  • Die Einzelschienen 12 bis 15 sind durch Futterstücke 16 voneinander getrennt und in geeigneter Weise durch Klemmung oder Verschraubung miteinander verbunden. Bei dieser Ausführung kann jede Einzelschiene i2 bis 15 intensiv von der Luft umspült und dadurch entsprechend stark abgekühlt werden.
  • Für jede der Sammelschienen R, S, T und 0 wird je ein Schienenpaket entsprechend Fig.2 auf der Isolierplatte 17 (Fig. 5) angeordnet, und zwar zweckmäßig derart, daß die längste Einzelschiene 12 auf der dem Beschauer zugekehrten Vorderseite liegt. Die Sicherungselemente sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie die Schienenpakete brückenförmig übergreifen, wie in Fig.5 erkennbar ist. Jedes Sicherungselement besteht dabei aus zwei Isoliersockeln 18, die untereinander gleich und um i8o° gegeneinander verdreht eingebaut werden. Die Sicherungssockel 18 sind durch eine Metallplatte ig miteinander verbunden, die auf ihrer einen Hälfte mit einem Lappen 2o über die Sockelteile greifen und durch eine Klemmschraube 2,1 in ihrer Lage gehalten werden. Auf ihrer zweiten Hälfte ist die Platte ig mit einer Abwinkelung 22 versehen, die sich seitlich an den Sockel 18 legt. In seitlichen Vertiefungen 23 sind Öffnungen 24 angeordnet, durch welche die Befestigungsschrauben hindurchgreifen, mit Hilfe welcher die Sicherungselemente auf der Isolierplatte 17 befestigt werden. Durch die Öffnungen 25 der Sockel 18 werden die Schrauben 26 geführt, mit welchen der Schraubring 27 für die Sicherungspatrone befestigt wird. Dieser Schraubring 27 trägt zwei seitliche Fortsätze 28, die mit Gewindeöffnungen versehen sind, in welche die Schrauben 26 eingedreht werden. Der Schraubring 27 stützt sich dabei auf den die Schrauben 26 umgebenden Röhrchen 2g ab. Die gleichen Schrauben 26 können für den Anschluß der abzweigenden Leitungen benutzt werden, wobei diese durch die Schraubkappen 30 festgeklemmt werden.
  • Die Sicherungselemente sind durch kurze Anschlußschienen 31 mit den Sammelschienen R, S und T verbunden. Dabei ist vorteilhaft für jedes Sicherungselement eine kurze Anschlußschiene 3 i vorgesehen, die in der Längsrichtung der Sammelschiene liegt und die, wie in Fig. 3 punktiert angedeutet ist, mit einem Ende über das Blech ig des Sicherungselementes hinausragt. In diesem überstehenden Teil ist eine Öffnung 32 angeordnet, durch welche eine Klemmschraube hindurchgreift, die in eine Gewindeöffnung der Sammelschiene eingreift. Das überstehende Ende der Anschlußschiene 31 ist zweckmäßig um die Stärke der Blechplatte ig verkröpft, damit sich eine satte Anlage an der Sammelschiene ergibt. Im übrigen wird die Anschlußschiene 31 durch eine in die Gewindeöffnung 33 der Platte ig eingeführte Schraube 34 in ihrer Lage gehalten. Die Anschlußschiene 31 ist schließlich noch in der Mitte des Sicherungssockels mit einer Gewindeöffnung 34 ausgestattet zur Befestigung der Paßschraube 35.
  • Die Platte ig kann auch aus einem nichtleitenden Material bestehen oder aus Metall hergestellt sein, welches mit einem isolierenden Überzug versehen ist. Bei der letztgenannten Ausführung kann ebenso wie bei der in der Zeichnung skizzierten Form unter Umständen auf eine besondere Anschlußschiene 31 verzichtet werden, wenn die Platte ig z. B. mit einer überstehenden Fahne versehen ist, die ähnlich wie die Schiene 31 fest mit der Sammelschiene verschraubt werden kann und andererseits die Möglichkeit besteht, die Paßschraube 35 leitend mit der Platte ig zu verbinden. Bei der brückenförmigen Ausbildung der Sicherungselemente kann die Paßschraube 35 gegebenenfalls aber auch unmittelbar in die Sammelschiene 12 eingedreht werden. Statt der Platte ig wird dann irgendeine andere Verbindung der Sockelteile 18 vorgesehen bzw. der brückenförmige Sockel einteilig ausgebildet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromverteilungsanlage, bei welcher die Sammelschienen am Boden der Kästen liegen, während darüber die Sicherungselemente untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die SammelschienenundSicherungselemente auf der Vorderseite einer Isolierplatte liegen, wobei die Sicherungselemente brückenförmig über die Sammelschienen greifen und mit ihren Sockeln auf der Isolierplatte befestigt sind.
  2. 2. Stromverteilungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sicherungselement aus zwei zu beiden Seiten der Sammelschiene (12 bis 15) aufragenden Isoliersockeln (18) besteht, die durch eine zweckmäßig aus Metall gefertigte Platte (ig) miteinander verbunden sind und die ferner die Schraubpassung (27) für die Sicherungspatrone tragen.
  3. 3. Stromverteilungsanlage nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine in der Längsrichtung der Sammelschiene und auf der Metallplatte (19) des Sicherungselementes liegende Anschlußschiene (31), die einerseits außerhalb des Sockels an die Sammelschiene angeklemmt ist und die andererseits die Paßschraube (35) trägt. .
  4. 4. Stromverteilungsanlage, insbesondere eine solche, bei welcher mehrere Kästen nebeneinander angeordnet sind und die Sammelschienen durch sämtliche Kästen hindurchgeführt sind, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sammelschiene von der Kabeleinführung (i o) aus nach beiden Enden hin entsprechend der abnehmenden Belastung verjüngt ist.
  5. 5. Stromv erteilungsanlage nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß jede Sammelschiene aus mehreren parallel zueinander geführten dünnen Einzelschienen (12 bis 15) besteht und das Schienenpaket nach den Enden der Kastenreihe hin stufenförmig durch Kürzung einer oder mehrerer Einzelschienen verjüngt ist.
  6. 6. Stromverteilungsanlage nach Anspruch d. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die längste Einzelschiene (12) auf der dem Beschauer zugekehrten Vorderseite liegt und daß an diese die sämtlichenAnschlußschienen für dieSicherungselemente angeklemmt sind.
  7. 7. Stromverteilungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschienen (12 bis 15) jedes Sammelschienenpaketes durch in gewissenAbständen angeordneteFutterstücke (16) voneinander getrennt sind.
DEP31891D 1949-01-18 1949-01-18 Stromverteilungsanlage Expired DE875820C (de)

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