DE875699C - Verfahren zur Herstellung einstueckig gesinterter Dauermagnetsysteme - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einstueckig gesinterter Dauermagnetsysteme

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DE875699C
DE875699C DED337D DED0000337D DE875699C DE 875699 C DE875699 C DE 875699C DE D337 D DED337 D DE D337D DE D0000337 D DED0000337 D DE D0000337D DE 875699 C DE875699 C DE 875699C
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DE
Germany
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soft iron
permanent magnet
piece
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hardening
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Expired
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DED337D
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English (en)
Inventor
Sebastian Ing Heiss
Wilhelm Dipl-Ing Zumbusch
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Deutsche Edelstahlwerke AG
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Deutsche Edelstahlwerke AG
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0253Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing permanent magnets
    • H01F41/0286Trimming
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F7/00Magnets
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    • H01F7/0205Magnetic circuits with PM in general

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einstückig gesinterter Dauermagnetsysteme Bekanntlich können Dauermagnete auf dem Sinterwege hergestellt werden, und diese Erzeugungsart eröffnet die Möglichkeit, Systeme, bestehend aus Dauermagnetwerksto:ff und ferromagnetisch weichem Werkstoff, vorzugsweise Weicheisen, einstückig herzustellen. Hierh°.i wird so vorgegangen, daß sowohl die pulverförmigen Ausgangsstoffe für den Dauermagnet als auch die pulverförmigen Ausgangswerkstoffe für die Weicheisenteile in. eine Preßform gebracht und unter Druck zu Preßlingen geformt werden. Diese Preßlinge, die weitgehend der Endform entsprechen, «-erden gesintert und anschließend wärmebehandelt, d. h. also der Härtung unterworfen, deren der Dauermagnetwerkstoff bedarf, um in den magnetisch günstigsten Zustand versetzt zu «-erden. Einer der Vorzüge dieser Arbeitsweise ist es, d,aß ,durch -das, formgebende Pressen, das für die Sinterung erforderlich ist, bereits praktisch die Endform hergestellt «-enden kann und infolge.des:sen ein Bearbeiten durch Schleifen oder mittels spanabhebender Werkzeuge nicht oder nur dort, wo größere Maßgenauigkeit benötigt wird, erforderlich ist. Außerdem entfällt ein mechanischer Zusammenbau, der bei durch Gießen oder durch Warmformgebung gewonnenen Dauermagnetsystemen stets erforderlich ist, um die Verbindung mit den Weicheisenanschlußstücken herzustellen.
  • Schwierigkeiten bestehen bei :dieser Verfahrensreise insofern, als das gesamte einstückige System, d. h. aase, Dauermagnetwerkstoff einschließlich des Weicheisens, der Wärmebehandlung bedarf, um den magnetisch günstigsten Zustand für den Dauermagnetwerkatoff zu erzielen; denn sie hat vielfach zur Folge, daß sich .der Formkörper verzieht oder gar infolge von Spannungen Risse bekommt. Ein nachträgliches Richten der Körper oder gar ein Ausbessern von Rissen ist nicht möglich, so daß mit einem erheblichen Ausschuß gerechnet werden muß. Ferner ist die nötige, sehr maßgenaue Zurichtung, beispielsweise der Polbohrung oder des Polschlitzes, in wirtschaftlicher Serienfertigung meist nicht möglich, wenn sie nicht aus dem vollen Material herausgearbeitet werden kann, da sonst der Werkstoff federnd ausweicht.
  • Die erfinderische Erkenntnis geht nun dahin, daß diese Schwierigkeiten behoben werden können, wenn dem das dauermagnetische System bildenden Körper eine größere Stabilität verliehen- wird. Der Mangel an Stabilität rührt offensichtlich von dem Erfordernis her, daß der Systemkörper an einer oder mehreren Stellen offen sein muß, z. B. dort, wo .das Interferrikum besteht. Gemäß der Erfindung wird ein mechanisch stabiler geschlossener Formkörper erzeugt, indem die Einformung .des zu sinternden. Preßlings ,derart erfolgt, daß beispielsweise @dasf für das System vorzusehende Interferrikum,durch Weicheisen geschlossen wird. Diese an der Stelle desi Inberferrikums befindliche Weicheisenbrücke wird n@a,ch d er Sinterung und nach der zur Härtung .des Dauermagnetkörpers erfolgten Wärmebehandlung spanabhebend, beseitigt. Hierbei wird gleichzeitig die genaue Formgebung der Polschuhe in bequemer und sicherer Weise vorgenommen, wobei keine Gefahr besteht, daß d.as. Werkzeug (Bohrer .usw,.) verläuft oder .der Werkstoff federnd ausweicht.
  • Die das Interferrikum überspannende Weicheisenbrücke gewährleistet eine hohe Stabilität für den Gesamtkörper, so,daß dieser ohne Gefahr des Verziehens, oder des -Reißens der erforderlichen Wärmebehandelung unterworfen werden kann. Auch die Abkühlung von der Sintertemperatur herab ist, selbstwennsie schroff erfolgt, ohne Schaden. Darüber hinaus ergeben sich insofern preßtechnisch Vorteile, als sich meist eine Vereinfachung der hohen Drücken ausgesetzten, und daher stabil zu bauenden Preßformen erzielen 1-äßt gegenüber solchen Preßformen, bei denen das Interferrikum von vornherein in der für den fertigen Körper vorgesehenen Form erzeugt wird. -Das Verfahren :ist -ganz allgemein auf die Erzeugung von . gesinterten D.auermagnetsye-tem.eli, bestehend, aus Dauermagnetwerkstoff und magnetisch weichen Rückschluß- und Polstücken; anwendbar. Im nachfolgenden seien. einige besonders charakteristische Fälle zur Erläuterung des Verfahrens: gemäß der Erfindung beschrieben.
  • In A.bb. i ist ein System dargestellt, bestehend aus einem äußeren Weicheisenring i mit innen angeordneten Dauermagneten 2. Rechtsseitig vom Trennstrich A-A ist das System in seiner Gebrauchsgestalt gezeichnet, wähnend, linksseitig die Form gezeigt wird, in der der Formkörper aus der Sinberun:g hervorgeht. Die Dauermagnete.2 sind hierbei verbunden .durch ein Weicheisenmittelstück 3. Gegebenenfalls kann dieses Weicheisenmittelstück mit einer zentralen Bohrung q. versehen sein.
  • Durch .das Mittelstück wird dem Ringkörper i mit den angesetzten polartigen Dauermagneten 2 eine Stabilität verliehen, die ein solcher Körper sonst vermissen läßt. Insbesondere ist es möglich, den Körper ohne Vorsichtsmaßnahmen von S-inbertemperatur abzukühlen: und vor allen Dingen auch zu härten. Ohne das! Mittelstück besteht die Gefahr, daß sich der Ring i aus der Ebene herausbiegt, und einnachträgliches Richten ist nicht mehr möglich.
  • Nach ,der Wärmebehandlung wird das MittelstÜck 3 spanabhebend entfernt. Sofern. eine Zentralbohrung q, in diesertt Mittelstück vorgesehen ist, kann diese dazu dienen, zunächst das Werkstück aufzusparen und den äußeren Ring i zu überdrehen. Sodann kann der Körper außen eingespannt und, von der Bohrung q. ausgehend, das Mittelstück so entferntwerden, daß lediglich noch die Polschuhansätze 5 stehenblei'ben. Die häufig nötige genaue Zentrizität der bearbeiteten Flächen ist damit gewährleistet.
  • Anden Stoßstellen zwischen Dauermagnetwerkstoff und Eisen sind Bohrungen 6 vorgesehen, die bereits bei .der Einformung und Pressung angebracht werden können, ohne daß hierdurch die Stabilität des Formkörpers gefährdet wird. Diese Bohrungen dienen der Befestigung des Systems in ,der Apparatur, für ,die es, gebraucht wird. Die Bohrungen können aber auch dazu dienen, eine Reihe solcher Systeme; axial schichtweise aufeinandergelegt, miteinander zu verbinden, so daß besonders breite Systeme «entstehen. Diese Maßnahme ist nur möglich, weil das Verfahren gemäß der Erfindung die Erzeugung vollkommen planer Einzelsysteme gewährleistet.
  • Eine andere Ausführungsform, die ebenfalls nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt werden kann, besteht, wie aus Abb. 2 ersichtlich, aus einem Dauermagnetring 7. Dieser Dauermagnetring ist -innen mit ausgeprägten Polen 8 versehen. Linksseitig ist das System in seiner Gebrauchsform dargestellt, rechts der Trennlinie; A-A ist ,die Gestalt gezeigt, mit ider das System aus der S.interung hervorgeht. Die einzelnen ausgeprägten Pole sind radial durch ein Weicheisenmittelstück 9 verbunden. Das Mittelstück kann gegebenenfalls mit einer zentralen Bohrung io versehen sein.
  • Nach der wird: das Weicheisenmittelstück9 durch spanabhebendeBearbeitung entfernt, so daß lediglich auf den ausgeprägten Polen je eine Auflage ii aus Weicheisen als Polschuh verbleibt.
  • Der äußere Ring braucht aber nicht notwendigerweise vollkommen aus Dauermagnetwerkstoff zu bestehen., es können gewissermaßen die ausgeprägten Pole durchWeicheisenstücke ersetzt sein, wie sich dies aus Abb. 3 ergibt. Das dort gezeigte System ist zusammengesetzt aus zwei bogenförmigen Dauermagneten 12, die durch je ein polartiges Zwischenstück 13 miteinander verbunden sind. Rechts der Trennlinie A- A ist die Gebrauchsform, links :der Trennlinie die Form des Körpers dargestellt, wie er die Sin.terung verläßt. Das Mittelstück 1.1. ist wiederum nach der Wärmebehandlung -durch spanabhebende Bearbeitung zu entfernen.
  • Bei beiden Systemen nach Abb. 2 und 3 sind Bohrungen 15 vorgesehen, die, :der Befestigung des Systems in der Gebrauchsapparatur :dienen sollen. Sie können aber auch zum schichtweisen:Zusammensetzen mehrerer Systeme in Achsrichtung benutzt werden, wie dies in Verbindung mit Abb. i bereits beschrieben worden isst.
  • Die Systeme nach Abb. i bis 3 sind praktisch kreisringförmig. Es, ist selbstverständlich, daß für irgendwelche Gebrauchsformen auch von dieser Gestaltung abgewichen. werden kann; z. B. könnte :die äußere Gestalt elliptisch sein. Auch die Herstellung als Rechteck od. dgl. wäre denkbar. In jedem Fall wird gemäß :der Erfindung die erforderliche mechanische Stabilität für die Handhabung .des Systems bis zu seiner Fertigstellung das Interferrikum durch eine VVeichei#--enbrücke zu schließen sein, :die hernach :durch spanabhebende Bearbeitung zu entfernen ist.
  • Aber nicht nur für Formen, die sich von der äußeren Gestalt der Systeme gemäß Abb. i bis 3 ableiten lassen" ist das Verfahren gemäß der Erfindung anwendbar, sondern auch auf Systeme, deren Gestalt hiervon nicht unerheblich abweichen. Ein solches, System und seine Herstellung ist in den Abb. 4 bis 6 dargestellt. Abb. q. und 5 zeigen in Seiten- und Vorderansicht die Form des Systems, wie es .die Sinter n:g verläßt, Abb.6 in Vorderansicht die Form des Systems für den. Gebrauch. Die Dauermagnete 16 sitzen an den Schenkeln eines Bügels 17, der beispielsweise Hufeisenform aufweisen kann. Um dieses System einstöckig sintern zu können, ist es gemäß der Erfindung erforderlich, den Zwischenraum zwischen den beiden Dauermagneten 16 durch ein. Weicheisenstück 18 zu überbrücken. Aus diesem Mittelstück werden die Polschuhe i9 für die Dauermagnete spanabhebend herausgearbeitet und dabei gleichzeitig das das Interferrikum überbrückende Weicheisen entfernt. Das Einformen dieses Körpers erfolgt derart, daß der Druck beim Pressen, in Richtung der Pfeile 20 ausgeübt wird. Um die spätere spanabhebende Bearbeitung zu erleichtern, werden in das Überbrückungsstück zweckmäßig Ausnehmungen 21 eingepreßt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist in seiner Anwendung nicht beschränkt auf solche oder ähnliche Ausführungsformen, wie sie in den Zeichnungen dargestellt sind, sondern ist grundsätzlich überall dort anwendbar, wo ein einstöckig gesintertes Magnetsystem i. zwecks Erzielung auskömmlicher Verziehungsfreiheit bei der Wärmebehandlung versteift werden muß, 2. vor Beginn der maßgenauen spanabhebenden Formung, insbesondere des Interferrikums die formlichen Voraussetzungen dafür bieten muß, das diese Arbeiten in wirtschaftlicher Serienerzeugung mit sicherem Erfolg durchgeführt werden können, d. h. daß die Form des zu bearbeitenden Körpers Sicherheit gegen. das Verlaufen des Werkzeuges oder federndes Ausweichen des Werkstoffes während der Bearbeitung bietet und 3. technische oder wirtschaftliche Gründe erfordern, daß die Form des schwierig herzustellenden und hochbeanspruchten Preßwerkzeuges nicht auf die Erzeugung der komplizierteren Fertigform des Magnetsystems abgestellt, sondern, der fast regelmäßig einfacheren Vorform angepaßt wird, zu der das Verfahren gemäß der Erfindung führt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einstöckig gesinterter Dauermagnetsysteme, bestehend aus Dauermagnetwerkstoff und ferromagnetisch weichem Werkstoff, vorzugsweise Weicheisen, gekennzeichnet durch ein Einformen des zu sinternden Preßlings, derart, daß das für das System vorzusehende Interferrikum durch Weicheisen geschlossen. ist, aus welchem nach der Sinterung und erfolgter Wärmebehandlung (Härtung des Dauermagnetkörpers) das Interferrikum spanabhebend herausgearbeitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung eines Systems, bestehend aus einem äußeren Weicheisenring (i) mit innen angeordneten Dauermagneten. (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnetkörper (2) radial durch ein gegebenenfalls mit einer zentralen Bohrung (.4) versehenes Weicheisenmittelstück (3) verbunden sind, aus welchem nach erfolgter Härtung die Polschuhe (5) gegebenenfalls unter überdrehen des Außenringes (i) spanabhebend herausgearbeitet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung eines Systems aus einem Dauermagnetring (7) mit ausgeprägten weicheisenbelegten oder ganz aus Weicheisen bestehenden Innenpolen., dadurch gekennzeichnet, daß die Pole radial durch Weicheisenmittelstücke (g) verbunden sind, aus welchen nach der Härtung die Polschuhe (i i) spanabhebend herausgearbeitet werden. q.. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i auf die Herstellung eines Systems, bei welchem die Dauermagnete (16) an den Schenkeln eines Bügels (17) beispielsweise von Hufeisenform angesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen den Dauermagneten durch ein Weicheisenstück (18) überbrückt ist, aus welchem nach der Härtung die Polschuhe (i9) spanabhebend herausgearbeitet werden.
DED337D 1943-09-13 1943-09-14 Verfahren zur Herstellung einstueckig gesinterter Dauermagnetsysteme Expired DE875699C (de)

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