DE868525C - Verfahren zur Herstellung von Marken fuer optische Geraete - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Marken fuer optische Geraete

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DE868525C
DE868525C DEZ1203D DEZ0001203D DE868525C DE 868525 C DE868525 C DE 868525C DE Z1203 D DEZ1203 D DE Z1203D DE Z0001203 D DEZ0001203 D DE Z0001203D DE 868525 C DE868525 C DE 868525C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/32Fiducial marks and measuring scales within the optical system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Marken für optische Geräte Die vorliegende Erfindung betrifft Marken für optische Beobachtungseinrichtungen, wie sie in der Technik vielfach benutzt werden, so als Visiere, Photometer, Mikroskope u. dgl. Die Marken haben beispielsweise die Form von Skalen, Kreuzen., aber auch Warenzeichen usw. Es wurde schon vorgeschlagen, in einem von Polarisatoren erzeugten Dunkelfeld eine Marke, z. B. in Form eines Zeigers, bestehend aus doppeltbrechendem Material, aufleuchten zu lassen. In einer eigenen. Vorarbeit wurde ferner vorgeschlagen, in einem Dunkelfeld zwischen Polarisatoren ein optisch isotropes :Medium anzuordnen, in das die betreffende Marke derart eingearbeitet ist, daß- die bearbeiteten Stellen optisch ani.sotrop werden und dadurch das Gesichtsfeld aufhellen. Es. ist bekannt, einen Farbstoff auf einen isotropen Träger aufzubringen und nach Trocknung durch Reiben oder Polieren in einer bestimmten Richtung, beispielsweise mit Baumwolle, einen Flächenpolarisator herzustellen.
  • Die Erfindung betrifft eine Marke, die sowohl zwischen Polarisatoren, d. h. also im Dunkelfeld, aufleuchtet, als auch als Analysator wirken kann. Gemäß der Erfindung wird eine isotrope Schicht mit einem Dichraismus ergebenden Stoff eingefärbt, und durch paralleles Ausrichten von Teilen, der Schicht entsprechend Form und Größe der Marke erhalten diese Stellen Wirkung. Die Erzeugung der polarisierenden Wirkung erfolgt durch Verwendung eines Werkzeuges, das auf Moleküle oder Micellen der Schicht, Druck- oder Zugkräfte ausübt. Zweckmäßig erfolgt die Bearbeitung der dichroitisch eingefärbten Folie im plastischen, d. h. entweder im noch gequollenen, nicht trocknen oder im durch Erwärmen plastisch gewordenen Zustand.
  • Die erfindungsgemäße Maßnahme wird z. B. dann mit Vorteil angewendet, wenn die Aufgabe vorliegt, polarisierende Markierungen auf Kunststoffolien, die im polarisierten Licht sichtbar werden sollen, herzustellen. Ein Anwendungsgebiet derartiger Markierungen sind z. B. Meßmarken oder Skalen oder auch Warenzeichen bei optischen, insbesondere polarisationsoptischen Einrichtungen, z. Bt. in Mikroskopen. Da bei optischen. Geräten vielfach reflektierende Flächen vorhanden sind, ist ein gewisser Anteil des Lichtes meist polarisiert, so, daß sich die Marke, da sie als Analysator wirkt, von ihrer Umgebung abhebt, auch ohne daß ein besonderer Polarisator vorhanden ist.
  • Für die Erfindung besonders geeignet sind optisch isotrope Folien aus Polyvinylalkahol, die also keiner Spannung unterworfen sind. Diese Folien werden beispielsweise mit Jodeingefärbt. In eine derartige präparierte Folie wird durch einfaches Bestreichen unter mäßigem Druck mit einem geeignet geformten. Werkzeug die Marke eingearbeitet. Die bearbeiteten Steller. zeigen dann PolarisationsWirkung. Man kann auch umgekehrt so vorgehen, daß in eine optisch isotrope, zweckmäßigerweise noch plastische Folie zunächst die Marke eingearbeitet und dann dieFolie dichroitisch eingefärbt wird.
  • Neben urverspanntem Polyvinylalkoho@l oder Abkömmlingen davon als Grundsubstanz können unter bestimmten Versuchsbedingungen auch Folien aus Cellulosehydrat oder anderen bekannten. Transparentfolien benutzt werden.. Ebenso lassen sich alle von der dichroitisahen Einfärbung her bekannten Stoffe und Elemente als, Färbemittel flirr die isotrope Schicht verwenden.
  • Durch die erfinderische Maßnahme werden gewissermaßen polarisierende Striche erzeugt. Je nachdem wie breit das für .die« Herstellung der polarisierenden Striche benutzte Werkzeug beschaffen ist, erhäilt man polarisierende Elemente verschiedener Breite, die man zweckmäßig Strichpolarisatoren nennt. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Strichpolarisatoren in Form von Marken od. dl-l. zwischen entgegengesetzt drehenden Zirkularpolarisatoren ergibt sich ein weiterer Vorteil. Man erhält in diesem Fall eine Marke, deren Helligkeit unabhängig von ihrer Lage ist, die also auch in keiner Lage verschwindet, im Gegensatz zu Zeigern aus doppelt brechendem Material, die bekanntlich dann unwirksam sind, wenn die optischen Achsen des doppelt brechenden: Materials mit der Schwingungsrichtung :der Linearpolarisatoren zusammenfällt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Marken für optische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß eine optisch isotrope Schicht mit einem Dichroi.smus ergebenden Stoff eingefärbt wird und durch paralleles Ausrichten von Teilen der Schicht entsprechend Form und Größe der Marken diese Stellen polarisierende Wirkung erhalten. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die polarisierende Wirkung durch Verwendung eines Werkzeuges- hervorgerufen wird, das auf Moleküle bzw. Micellen der Schicht Druck- oder Zugkräfte ausübt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung der dichroitisch einsgefärbten Folie im plastischen Zustand erfolgt. -
  4. 4. Marke nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer dichroitisch eingefärbten, optisch isotropen Schicht besteht, von der die die Marke bildenden Teilchen (Micellen oder Moleküle) parallel ausgerichtet sind.
  5. 5. Marke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, die Trägerschicht aus. einer urgedehnten Polyvinylalkoholfolie besteht, die z. B,. mit Jod eingefärbt ist.
  6. 6. Marke nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen in Auslöschsbellung befindlichen Zirkularpolarisatoren angeordnet ist.
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