DE867652C - Zahnradpumpe fuer Fluessigkeiten - Google Patents

Zahnradpumpe fuer Fluessigkeiten

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DE867652C
DE867652C DEI1090D DEI0001090D DE867652C DE 867652 C DE867652 C DE 867652C DE I1090 D DEI1090 D DE I1090D DE I0001090 D DEI0001090 D DE I0001090D DE 867652 C DE867652 C DE 867652C
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DE
Germany
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DEI1090D
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English (en)
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Winfield W Heckert
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EIDP Inc
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EI Du Pont de Nemours and Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
    • F04C15/06Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet
    • F04C15/062Arrangements for supercharging the working space
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/082Details specially related to intermeshing engagement type machines or pumps
    • F04C2/088Elements in the toothed wheels or the carter for relieving the pressure of fluid imprisoned in the zones of engagement

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Description

  • Zahnradpumpe für Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung von Zahnradpumpen für Flüssigkeiten, insbesondere von Pumpen zum gleichmäßigen Fördern Blasen enthaltender Gemische. Vorzugsweise bezieht sie sich auf Zahnradpumpen von der Art, wie sie im allgemeinen beim Fördern fadenbildender Lösungen zu einer Spinndüse bei der Herstellung künstlicher Fäden verwendet wird. Die Erfindung ist besonders auf das Verspinnen geschmolzener organischer fadenbildender Massen anwendbar, die der Bildung vonBlasen unterworfen sind, sei es, daß diese durch das angewendete Schmelzverfahren erhalten werden, sei es, daß sie von der Zersetzung der geschmolzenen Massen herrühren.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, endlose Gebilde, z. B. Fäden, Garne, Bänder od. dgl., von besonders deichmäßigem Denier oder gleichmäßiger Dicke aus zu Blasenbildung neigenden Massen dadurch herzustellen, daß man die film- oder fadenbildende Masse einem Druck unterwirft, der genügt, die Blasen in der Masse zu lösen und dann die blasenfreie Schmelze unter Druck zu einer Auspreßvorrichtung, z. B. Dii,se, fördert. Dies kann z. B. dadurch bewirkt werden, daß man zwei in Reihe geschaltete Pumpen verwendet, und zwar wird die film- oder fadenbildende Masse durch die erste Pumpe einem Druck ausgesetzt und zu einer zweiten Pumpe gebracht, die die blasenfreie Masse zu einer geeigneten Auspreßvorrichtung drückt.
  • Die beiden Pumpen fördern die im wesentlichen blasenfreie Masse zu der Auspreßvorrichtung; aber es zeigen sich auch bei diesem Verfahren gewisse Schwierigkeiten, die besonders von den hohen Temperaturen bei der Schmelzauspressung herrühren. Die schnelle Abnutzung. der Pumpen, ihre Instandhaltung sowie dieVorkehrungen für den synchronen Antrieb machen eine solche Vorrichtung verhältnismäßig kostspielig und erschweren das Auspressen wesentlich. Durch die Verwendung zweier Pumpen sind die Mengen der film- oder fadenbildenden Massen, die in geschmolzenem Zustand gehalten werden müssen, ziemlich groß. Aus diesem Grunde sind auch die Zersetzungserscheinungen ziemlich stark. , Erfindungsgemäß wird eine Zahnradpumpe. vorgesehen, die so eingerichtet ist, daß die zwischen den ineinandergreifenden Zahnrädern befindliche Masse durch einen Verbindungsgang in den Seitenwänden der Pumpe zu der durch die Zahnräder geförderten Masse gepumpt wird, so daß die Blasen, die in der vorwärts getriebenen Masse vorhanden sind, sich lösen, bevor die Masse den Pumpenauslaß erreicht hat.
  • Insbesondere kann die Masse unter Druck mittels in den Seitenwänden der Pumpe vorgesehener Vertiefungen an eine Stelle geführt werden, die in der Nähe der Zähne der Zahnräder, und zwar auf ihrem Weg vom Einlaß- zum Auslaßkanal liegt. Dort übt die Masse einen Druck auf die durch die Zähne vorwärts getriebene ablasse aus. Dieser Druck bewirkt die Lösung der Blasen in der geförderten Masse.
  • Die Erfindung sei an Hand von Figuren näher erläutert.
  • Fig. i ist ein Querschnitt längs der Achsenebene der Zahnräder; Fig. 2 zeigt die Innenseite einer Seitenplatte der in Fig. i dargestellten Pumpe; Fig. 3 zeigt die Mittelplatte und die Zahnräder der Pumpe; Fig.4 stellt die Innenseite der anderen Seitenplatte der Pumpe dar; Fig. 5 zeigt vergrößert einen Schnitt der Zahnräder zusammen mit einem Schnitt der in Fig.2 gezeigten Seitenplatte; Fig. 6 ist ein Querschnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 2; Fig. 7 ist ein Querschnitt längs der Linie 7-7 der Fig.4; ` Fig.8 zeigt die Innenseite einer anderen Ausführungsform der Seitenplatte.
  • In den Fig. i bis 7 bedeuten i i die hintere Seitenplatte der Zahnradpumpe, 13 die Mittelplatte und 15 die vordere Seitenplatte. Die drei Platten werden durch geeignete, nicht gezeigte Bolzen oder Schrauben zusammengehalten. Innenhalb der Mittelplatte 13 und zwischen den Seitenplatten ii und 15 ist ein Paar ineinandergreifender Zahnräder 17 und i9 angeordnet. Die Räder 17 und i9 sind an den Wellen 21 bzw. 23 angebracht. Die Wellen 21 und 23 liegen in den Seitenplatten i i und 15, und zwar befindet sich die Welle 2i in den Öffnungen 37 und .37a der hinteren bzw. vorderen Platte und die Welle 23 in den Öffnungen 39 und 39a der hinteren bzw. vorderen Platte.
  • Die hintere Platte i i ist mit einer Einlaßöffnung 33 und einer Auslaßöffnung 35 für die Flüssigkeit versehen. Ferner trägt die Platte i i bogenförmige Vertiefungen 25 und 29 sowie Verbindungsvertiefungen 27 und 31. Diese letzteren Vertiefungen verbinden die bogenförmigen Vertiefungen 25 und 29 mit den Einschnitten 26 und 28, die in der Nähe der Stelle angebracht werden, wo die Zähne der Räder 17 und i9 (vgl. Fig. 5) ineinandergreifen. Die Vertiefungen sind auf der Innenseite der Platte angeordnet, wie deutlich in Fig. i gezeigt ist. Die bogenförmigen Nuten 25 und 29 liegen konzentrisch mit den Wellen 2 i und 23 und sind über einer Zahl von Zähnen zwischen dem Einlaß 33 und dem Auslaß 35 angeordnet. Ferner ist eine kleine Vertiefung 41, die mit der Einlaßöffnung 33 verbunden ist, auf der Innenseite der Platte i i vorgesehen (vgl. Fig. 2 und 6). Diese Nut 41 bringt die Vertiefungen 27 und 31 geri.Uigend nahe an die Einlaßöffnung 33, damit die Flüssigkeit beim Undichtwerden zwischen der Seitenplatte i i und der Mittelplatte infolge des Überdrucks auf die Flüssigkeit in den Vertiefungen 27 und 31 zur Einlaßöffnung 33 anstatt zum Auslaß 35 fließen kann. Die vordere Platte 15 trägt auf der Innenseite bogenförmige Nuten 25a und 2911 sowie Verbindungsnuten 27° und 3 ja, die den Vertiefungen der Rückplatte i i spiegelbildlich entsprechen. Weiterhin ist die Platte 15 mit einer kleinen kreisförmigen Vertiefung 47 versehen, die in der Nähe der Stelle angebracht ist, wo die Zahnräder nicht ineinandergreifen. Die Nut 47 dient dazu, jedes Vakuum zu beseitigen, das durch die nicht ineinandergreifenden Zahnräder hervorgerufen wird.
  • Die Mittelplatte 13 enthält zwei kreisförmige Öffnungen 51 und 53, in die die Zahnräder 17 und z9 mit einem Minimum an Spielraum hineinpassen, ohne daß die freie Drehung der Räder gehindert wird. Die Räder 17 und i9 sind auf ihren Wellen 21 bzw. 23 angebracht dargestellt. Diese werden in der durch die Pfeile angezeigten Richtung angetrieben. Die Vertiefungen 43 und 45 sind mit dem Einlaß 33 bzw. dem iAuslaß 35 verbunden und dienen zum Leiten der Flüssigkeit.
  • In Fig.5 ist deutlich gezeigt, wie die fadenbildende Masse zwischen den Zahnrädern unter Druck gehalten und in die in den Seitenplatten befindlichen Vertiefungen gebracht wird. Die Zahnräder 17 und i9 befinden sich an der Stelle, wo die Zähne eingreifen und die Flüssigkeit festhalten. über den Vertiefungen 26 und 28 an den Enden der Nuten 27 und 31. Der Zahn 7o des Rades i9 hat gerade in bezug auf die Zähne 72 und 74 des Rades 17 eine Stellung erreicht, wo er vollständig die fadenbildende Masse in dem Raum 76 zwischen den Zähnen 72 und 74 eingeschlossen hat und sie unter Druck zu setzen beginnt. Die Vertiefung 28 am Ende der Nut 31 in der hinteren Seitenplatte 11 ist so angebracht, daß die testgehaltene fadenbildende Masse in die Nut 31 gedruckt wird. Ein ähnlicher Vorgang spielt sich gleichzeitig bei der entsprechenden Vertiefung 28a am Ende der Nut 31a in der vorderen Seitenplatte 15 (nicht dargestellt) ab. Gleichzeitig hat der Zahn 74 gerade das Drücken der Masse, die zwischen den Zähnen 70 und 78 eingeschlossen ist, in die Vertiefung 26 am Ende der -Nut 27 beendet. Zahn 7 2 tritt gerade in den Rauin zwischen den Zähnen 68 und 70 ein und wird die festgehaltene Masse in die Vertiefung 26 und Nut 27 sowie selbstverständlich auch in die gegenüber angeordnete Vertiefung 26't und Nut 27a der vorderen Seitenplatte (in Fig.5 nicht dargestellt) drücken. Die in Nuten 27 und 31 sowie 27" und 31" gebrachte Nasse wird dann in die entsprechenden bogenförmigen Nuten 25 und 29 sowie 25" und 2911 und von dort in die Räume zwischen den Zähnen der Zahnräder, die den bogenförmigen Nuten benachbart sind, gefördert werden. Der zus iitzliclie Druck, der auf die vom Einlaß zum Auslaß getriebene 'Masse ausgeübt wird, bewirkt, daß die Blasen, die in ihr. enthalten sein können, zur Lösung gebracht werden.
  • Im allgemeinen wird vorgezogen, die Zähne der Zahnräder so auszubilden, daß eine etwas größere Menge von fadenbildender Nasse festgehalten und durch die Nuten gefördert wird als theoretisch erforderlich ist, wodurch erreicht wird, daß die Räume um die Zähne vollständig mit der Masse gefüllt sind. Dies ist auch besonders deswegen erwünscht, weil die Geschwindigkeit der Faserbildung oft ungleichmäßig und daher der Blasengehalt der Masse nicht immer der gleiche ist, so daß Vorkehrungen getroffen werden müssen, um jederzeit ein Maximum von Blasen auflösen zu können. Aus diesem Grunde muß auch für die Beseitigung eines Überschusses der Masse gesorgt werden. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, die '.Masse zum Pumpeneinlah zurückzuleiten, besonders wenn die '-Menge ungleichmäßig ist, da sie, wenn sie zum Auslaß gebracht wurde, das gleichmäßige Fördern stören würde. Diese 'Maßnahme kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden. In einigen Fällen wird der Überschuß durch das natürliche Gleiten zwischen den Zähnen und der 'Mittelplatte 13 beseitigt werden können. Man könnte auch den Spielraum zwischen den Zähnen etwas vergrößern, um so ein schnelleres Gleiten zu ermöglichen. Auch das Gleiten zwischen den Zahnrädern und den Seitenplatten 11 und 15 bewirkt das Zurücklaufen des Cberschusses zur Einlaßöffnung. Hierbei ist es wichtig, durch bestimmte Anordnung des Einlasses und der Auslaßöffnung in bezug auf die Nuten und/oder durch zusätzliche Nuten oder Vertiefungen dafür zu sorgen, daß der Gleitwiderstand zwischen den Nuten und dem Einlaß an ihrer engsten Stelle geringer als der zwischen den Nuten und dem Auslaß an ihrer engsten Stelle ist. Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, liegt der Einlaß 33 näher an den Nuten 27 und 31 als der- Auslaß 35. Das Zurücklaufen des Überschusses zum Einlaß kann ferner durch eine Vergrößerung .4i des Einlasses, wie in Fig.2 dargestellt, erfolgen. Diese Vergrößerung 41 braucht nur in der Platte 11 ausgespart zu werden. Jedoch kann sie auch sowohl in der Seitenplatte i i als auch in der Seitenplatte 13 liegen.
  • Durch diese Vergrößerung wird der Abstand der Verbindungsnuten :27 und 31 vom Einlaß an der engsten Stelle verkürzt, wodLtrch das Ausweichen des Überschusses nach dem Einlaß über die Zahnräder und zwischen den Zahnrädern und der Platte i i und/oder der Platte 15 erleichtert wird. Wenn er«-üaischt, können kleine Durchgänge in der Platte ausgespart werden, wodurch eine unmittelbare Verbindung zwischen den Vertiefungen. die die fadenbildende :Masse zu den Zähnen führt, und dem Einlaß erreicht wird; Größe und Tiefe der Durchgänge richten sich nach dem verlangten Druck.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung wird in folgendem näher erläutert: Als fadenbildende Masse dient beispielsweise Polyh,examethylenadipamid, ein synthetisches lineares Polyamid, das durch Reagieren von Hexamethylendiamin mit Adipinsäure erhältlich ist. Späne aus Polyhexametliylenadipamid (Schmelzpunkt etwa 263' C) "verden in einer Stickstoffatmosphäre unter einem Druck von 0,7 atü mit Hilfe eines Heizgitters in üblicher Weise geschtnolzen. Unter dem Schmelzgitter sammelt sich eine Menge von geschmolzenem Poly meretn an. das Blasen enthält, die sowohl auf den Stickstoff beim Schmelzvorgang als auch auf Zersetzungserscheinungen zurückzttüiühreti sind. Das Polymere fließt dann von dieser Stelle durch einen Durchgang nach dem Einlaß der Pumpe, die erfindungsgemäß wie oben beschrieben arbeitet, die Blasen zur Auflösung bringt und im wesentlichen blasenfreies Polymeres zum Auslaß fördert. Von dort wird das Polymere durch eine Filter- und Druckreguliereinrichtung mit Schichten von sorgfältig gereinigtem Sand, dessen Teilchengröße in Fließrichtung abnimmt, und Filtern von verschiedener Maschengröße geleitet. Diese Reguliereinrichtung dient nicht nur zum Beseitigen von fremden Stoffen aus der Schmelze, sondern auch dazu, daß der durch die Pumpe auf die Schmelze ausgeübte Druck auf einer Höhe gehalten wird, die geniigt, die Blasen am Freiwerden zu hindern. Das geschmolzene Material wird dann von dieser Einrichtung zu einer Spinndüse befördert, versponnen und als mehrfädiges Garn aufgespult. Das so erhaltene Garn hat einen konstanten Denier mit einer Schwankung von nur Es ist selbstverständlich, daß anstatt der Sandschichten auch andere Mittel, z. B. eine Reihe von Filtern, verwendet werden können, mit deren Hilfe ein Druck erhalten wird, der die Bildung von Blasen vor der Anpressung verhindert. Ferner ist es selbstverständlich, daß die Polyamidspäne auch unter einem Gasdruck von mehr oder weniger als 0.7 atü geschmolzen werden können. Es ist jedoch nicht ratsam, den Druck so weit herabzusetzen, daß die Wirkung der Pumpe wieder aufgehoben wird. An Stelle des Heizgitters können auch andere Schmelzmittel angewendet werden.
  • Für die Auspressung der film- oder fadenbildenden Massen bei hohen Temperaturen und besonders, wenn die Masse bei diesen Temperaturen korrodierend wirkt, z. B. bei der Schmelzauspressung polymeren Materials, beispielsweise synthetischer linearer Polyamide, ist die Wahl geeigneten Baumaterials für die Pumpe von besonderer Wichtigkeit. Das Material muß gegen Korrosion, Abschaben u. dgl. beständig sein sowie einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffzienten besitzen, nachdem es in den Teilen, die die eigentliche Pumpe ausmachen, einer Hitzebehandlung unterworfen worden ist. Es ist festgestellt worden, daß diese Kombination von Eigenschaften am besten durch Verwenden von Stahl mit io bis 16% Chrom, i bis 1,6% Kohlenstoff und anderen Elementen, z. B. Kobalt, Vanadium, Molybdän, erreicht wird. Die letzteren Elemente sollten insgesamt 4% nicht überschreiten.
  • Zweckmäßig ist es, die Maschinenteile einer Hitzebehandlung zu unterwerfen, die es verhindert, daß das Material sich im Gebrauch verbiegt oder verzieht, wodurch Spannungen oder Undichtigkeit entstehen. Die Eigenschaft, sich nicht zu verziehen, kann dadurch erreicht werden, daß man das auf Härtungstemperatur gebrachte Material .durch Eintauchen in Öl schnell abkühlt, worauf man sofort eine Streckung des Materials bei einer Temperatur von 32o bis 54o° C, vorzugsweise 48o° C, vornimmt.
  • Eine bevorzugte Stahllegierung füs- den vorliegenden Zweck ist z. B. folgende: r,55 % Kohlenstoff, i20/0 Chrom, 0,4% Kobalt, 0,2% Mangan, 0,35 % Silicium, o,85 %, Vanadium, o,8 % Molybdän und 83,85 % Eisen. Um dem Material die notwendige Härte für die Schmelzauspressung zu geben, sollte die Legierung in öl bei einer Temperatur von 955 bis ioio°@C getaucht und bei 32o bis 54o° C gestreckt werden.
  • In den Figuren besitzen die bogenförmigen Nuten 25 und 29 einen Zentriwinkel von annähernd i80°. Jedoch sind auch andere Zentriwinkel möglich. Für die Auswahl eines geeigneten Winkels sind maßgebend: die Konzentration der in der Masse unter den Auspreßbedingungen vorhandenen Blasen, die Viskosität der ausgepreßten Masse sowie die gewünschte Gleichmäßigkeit in der Förderung. Wie festgestellt worden ist, ist bei der Bestimmung der Nutenlängen auch die Zeitdauer zu berücksichtigen, die für das Halten der Masse unter Druck zwecks Erlangung einer Lösung notwendig ist. EineGrenze wird der Nutenlänge durch die Notwendigkeit gesetzt, einen genügenden Abstand zwischen dem Ende der Nut und der Auslaßöffnung vorzusehen, um das Gleiten der Masse von der Nut zum Auslaß zu verhindern. Dieses Gleiten würde eine einwandfreie Förderung durch die Pumpe nicht ermöglichen. Eine weitere Grenze für die Nutenlänge ist durch die Notwendigkeit gegeben, daß ein Raum mit einer höchstens nur schwachen Vertiefung zwischen dem Einlaß und den Nuten vorzusehen ist (vgl. die oben beschriebene Entfernung des Überschusses der Masse). Vorzugsweise sind die bogenförmigen Nuten genügend lang, so daß sie in Höhe einer Reihe von Zähnen liegen.
  • Viele der Nuten können mannigfaltige Gestalt besitzen. So sind z. B. in Fig. 8 die Verbindungsnuten 27 und 31 durch eine Nut 34 miteinander verbunden. Ferner können sich die Nuten auch in einer einzigen Platte befinden anstatt in Vorder- und Rückplatte. Selbstverständlich können auch andere Konstruktionen für die Rückführung der überschüssigen Masse durchgeführt werden. Wie in Fig.8 gezeigt ist, können auch weitereVertiefungen (vgl. 36) neben der Vertiefung 41 zwecks Erleichterung des Vorgangs angebracht werden.
  • Wenn auch diese Pumpe besonders für das Schmelzspinnen von synthetischen linearen Polyamiden geeignet ist, kann man sie selbstverständlich auch auf das Schmelzspinnen aller anderen organischen fadenspinnenden Massen anwenden, bei denen Blasenbildung aus irgendeinem Grunde unter den Bedingungen erfolgt, wie sie gerade vor dem Verspinnen oder währenddessen herrschen, vorausgesetzt, daß die Gase sich unter Druck lösen und die Zersetzung langsam genug vor sich geht, um die Förderung zu ermöglichen, bevor zu viel Gase gebildet worden sind, so daß bei den herrschenden Temperatur- und Druckverhältnissen das Lösen nicht mehr möglich ist. Solche fadenbildenden Massen, bei denen Blasenbildung auftritt, können z. B. sein: synthetische lineare Polyamide, d. h. synthetische lineare Polymeren, die »CONH«-Einheiten in der linearen Kette enthalten,. synthetische lineare Polymeren, z. B. Polyester, Polyäther, Polyacetale und gemischte Polyester und Polyamide, wie sie z. B. durch Kondensation gemäß der amerikanischen Patentschrift z 07z 25o hergestellt werden, können ebenfalls erfindungsgemäß verwendet werden. Auch andere Arten von synthetischen Polymeren, z. B. Äthylenpolymeren, Vinylpolymeren, Polystyrol und Polyacrylsäurederivate können mit Vorteil erfindungsgemäß versponnen werden.
  • Man kann das fadenbildende Material auch mit Zusatzmitteln, z. B. Mattierungsmitteln, Pigmenten, Weichmachern, Farbstoffen, Antioxydantien oder Harzen, versetzen. Die Erfindung kann auch dann vorteilhaft angewendet werden, wenn das Zusatzmittel Anlaß zur Blasenbildung ist.
  • Wenn auch die Pumpe im Hinblick auf das Auspressen von film- oder fadenbildenden Massen beschrieben worden ist, so kann sie doch auch bei der Förderung blasenfreier Massen zwecks Herstellung von Borsten oder Überzügen von Drähten od. dgl. benutzt werden.
  • Die Pumpe kann auch mit Erfolg bei der Verarbeitung von Cellulosexanthogenat oder anderen ;Lösungen von Cellulosederivaten, wenn Gasblasen störend wirken, angewandt werden. Auch diese Lösungen können mit Vorteil durch diese Pumpe gefördert werden, wenn sie infolge der Anwesenheit von Zusatzmitteln oder aus irgendeinem anderen Grunde Blasen enthalten.
  • Die Pumpe findet auch beim Pumpen von Flüssigkeiten bei oder nahe ihrem Siedepunkt Anwendung, so daß die Flüssigkeit ohne Anwesenheit von Gasen gefördert wird. Ferner kann die Pumpe auch bei Ausschankvorrichtungen oder zum Fördern von Flüssigkeiten, die sich unter Entwicklung von Gasen zersetzen, verwendet werden.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, Gebilde von äußerst gleichmäßigen Eigenschaften herzustellen, besonders Garne von gleichmäßigem Denier. Besonders brauchbar ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung beim Verspinnen von geschmolzenen Massen. Ein wichtiger Vorteil beim Schmelzspinnen ist die Tatsache, daß weniger Arbeit auf das geschmolzene Material verwendet wird als beim Pressen zwischen zwei Pumpen. Dadurch wird die Temperatur des Pumpenblockes herabgesetzt und der Gebrauch höherer. Temperaturen beim Schmelzen der festen fadenbildenden Masse ermöglicht, ohne die Temperatur des Pumpenblockes zu erhöhen, was eine zu schnelle Zersetzung herbeiführen Würde.
  • Zahnradpumpen gemäß der Erfindung unterliegen im Gebrauch weniger der Abnutzung als die bisher bekannten Zahnradpumpen.
  • Das rührt von dem Druckausgleich in der Flüssigkeit her, die über einen großen Teil der Zähne des Zahnrades gefördert wird, und von der Tatsache, daß in dieser Pumpe der Druck der Masse von beiden Seiten der Zahnradachsen ausgeglichen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnradspinnpumpe zum gleichmäßigen blasenfreien Fördern von Schmelzspinnmassen unter Druck zur Herstellung von Fäden aus synthetischen linearen Hochpolymeren, wobei das Förderzahnradpaar in einer Mittelplatte zwischen zwei Gehäuseplatten drehbar angeordnet ist und die Schmelzflüssigkeit von einem Einlaß nach einem Auslaß fördert, dadurch gekennzeichnet, daß . in diesen Platten (1I, 15) wenigstens ein Kanal (29, 29a, 25, 25a, 27, 27d, 31, 3ia, 34) vorgesehen ist, der die Schmelzflüssigkeit zwischen den Kämmstellen (76) der Zahnkränze mit der zwischen dem Einlaß (33) und dem Auslaß (35) geförderten Flüssigkeitssäule verbindet.
  2. 2. Spinnpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (25, 25a, 29, 29a) die Form von vorzugsweise bogenförmigen Nuten in den Seitenplatten (11, 15) aufweisen.
  3. 3. Spinnpumpe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (33) in einer der Seitenplatten (i i bzw. 15) eine sich im Bereich der Kämmstelle (76) der Zahnkränze erstreckende Ausnehmung (41 bzw. 36) aufweist, die so bemessen ist, daß durch undichte Stellen zwischen den Seitenplatten (i i bzw. 15) und den Zahnrädern (17, 19) infolge des in den Nuten (25, 2511, 29, 29a) herrschenden hohen Drucks austretende Schmelzflüssigkeit in die Einlaßöffnung (33) fließt.
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DE1114388B (de) * 1957-01-30 1961-09-28 Bosch Gmbh Robert Zahnradpumpe
DE1233268B (de) * 1962-01-30 1967-01-26 Westinghouse Bremsen Apparate Einrichtung zum Schutz gegen Erosionserscheinungen bzw. Anfressungen in Zahnradpumpengehaeusen
WO2001016489A3 (de) * 1999-08-27 2001-11-22 Schaefer Volker Umlaufverdrängermaschine mit wenigstens 2 aussenverzahnten förderzahnrädern

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