DE866672C - Verfahren zur Nachrichtenuebertragung mittels Frequenzaenderung durch Veraendern der Laufzeit in elektrischen Kettengliedern am Ein- und Ausgang eines elektrischen UEbertragungsweges - Google Patents

Verfahren zur Nachrichtenuebertragung mittels Frequenzaenderung durch Veraendern der Laufzeit in elektrischen Kettengliedern am Ein- und Ausgang eines elektrischen UEbertragungsweges

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DE866672C
DE866672C DEB14226A DEB0014226A DE866672C DE 866672 C DE866672 C DE 866672C DE B14226 A DEB14226 A DE B14226A DE B0014226 A DEB0014226 A DE B0014226A DE 866672 C DE866672 C DE 866672C
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electrical
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Friedrich Dr Phil Fischer
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/66Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for reducing bandwidth of signals; for improving efficiency of transmission
    • H04B1/662Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for reducing bandwidth of signals; for improving efficiency of transmission using a time/frequency relationship, e.g. time compression or expansion
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/18Time-division multiplex systems using frequency compression and subsequent expansion of the individual signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verfahren zur Nachrichtenübertragung mittels Frequenzänderung durch Verändern der Laufzeit in elektrischen Kettengliedern am . Ein- und Ausgang eines elektrischen Übertragungsweges In der Nachrichtentechnik steht bei der Übertragung über Kabel nur eine begrenzte Anzahl von Fernsprechkanälen zur Verfügung, wenn die einzelnen Frequenzbänder am Empfangsort noch sauber voneinander getrennt werden sollen. Dem stets zunehmenden Bedarf kann einerseits dadurch entgegengekommen werden, daß zusätzlich neue Übertragungswege angelegt werden, oder andererseits dadurch, daß eine Frcquenzpressung am Eingang des Übertragungsweges und eine entsprechende Frequenzdehnung am Ausgang des Übertragungsweges vorgenommen wird. Ein derartiges Verfahren zur Übertragung mittels Frequenzpressung am Eingang und Frequenzdehnung am Ausgang ist bereits vorgeschlagen worden. Bei dem vorgeschlagenen Verfahren wird das zu übertragende Frequenzband in höhere Frequenzen herauftransponiert, und es wird ein Bandfilter vorgesehen, welches aus dem vor dem Frequenzbereich des Bandfilters gewobbelten Frequenzband jeweils einen Teil herausschneidet, der über den Übertragungsweg dem Ausgang zugeführt wird, wo eine entsprechende Frequenzumsetzung vorgenommen wird.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nachrichtenübertragung mittels Frequenzänderung durch Verändern der Laufzeit in elektrischen Kettengliedern am Ein- und Ausgang eines elektrischen Übertragungsweges. Nach der Erfindung wird die Laufzeit einer konstant bleibenden Anzahl von elektrischen Kettengliedern auf elektrischem Wege geändert. Es ist an sich bereits ein Verfahren zur Änderung der Frequenzbandbreite elektrisch übertragener Nachrichten unter Verwendung von Zeitdehner- bzw. Zeitrafferanordnüngen bekanntgeworden, bei dem das in seiner Frequenzbandbreite zu verändernde Frequenzgemisch außer einer Zeitdehnung bzw. Zeitraffung einer Phasen- oder Frequenzmodulation unterworfen wird. Das bekannte Verfahren benutzt als Zeitdehner- oder Zeitrafferänordnungen elektrische Siebketten, künstliche Leitungen oder Schallröhren, an denen galvanisch, elektrisch, magnetisch oder akustisch angekoppelte Koppler entlang laufen oder an denen hintereinander angeordnete Anschlußstellen fortlaufend elektrisch, magnetisch oder mechanisch umgeschaltet werden. Die Frequenz- oder Phasenmodulation der umzusetzenden oder umgesetzten Schwingungen erfolgt durch zeitliche Änderung der Umschaltwechsel. Das bekannte Verfahren erfordert infolge der hierfür notwendigen komplizierten Einrichtungen einen hohen technischen Aufwand, welcher der an sich erwünschten häufigen Einführung entgegensteht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist im folgenden an Hand der in den Abb. i bis 3 gezeigten Kurven näher erläutert. Die Abb. 2 enthält eine Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach der Erfindung.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung wird davon ausgegangen, daß ein Schwingungsvorgang, der über eine Verzögerungskette gegeben wird, in bekannter Weise durch die Größe cos «r (t --c) dargestellt wird, wenn co die Frequenz und z die Laufzeit der Kette bedeuten. Es wird nun erfindungsgemäß die Laufzeit -c von der Zeit abhängig gemacht : -c = -c0 -[- y t. Daraus folgt Ein Vierpol liefert also die Frequenz: «a' = co (i-y), wo Je nach Vorzeichen von y entsteht eine höhere oder tiefere Frequenz. Soll beispielsweise die Frequenz auf 1/1o herabgesetzt werden, so ergibt sich aus der Formel für co'.
  • Der variable Teil von -c nimmt in Abhängigkeit von t die in der Abb. =a dargestellte Sägezahnform an. Die Laufzeit z wird periodisch nach Art einer Kippbewegung geändert mit Rücklaufzeiten, die unendlich klein gegenüber dem Hinlauf sind: Die Steigung des Sägezahns i wird durch y bestimmt, im vorliegenden Fall also 9/io. Durch die gestrichelten Viertelkreise 2 wird lediglich diese Steigung von. 9/"o verdeutlicht. Die Sägezähne kommen nach gewissen Zeitmomenten t1, 12, t3 usw. zum Abbrechen. Bei Anwendung dieser Frequenzherabsetzung auf den in der Abb. =b dargestellten Wellenzug 3, es werden periodisch jeweils Wellenabschnitte (to) - (t1), (1l) - (t2) USw. herausgegriffen, ergibt sich -der Wellenzug nach Abb. ic. Die Zwischenräume zwischen den Wellenabschnitten werden zweckmäßig tot getastet, um etwaige höhe Quietschlaute zu vermeiden.
  • Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung kann beispielsweise die in der Abb. 2 dargestellte Schaltungsanordnung Verwendung :finden. In diesem Fall werden die C-Glieder durch die fünf Röhren 5, 6, 7, ß, g ersetzt, welche durch wattlose Rückkopplung in bekannter Weise zur Erzielung von regelbaren Blindwiderständen dienen. Es handelt sich also um solche Röhren, bei denen eine große Steilheitsänderung möglich ist. Durch ein Kippgerät 12 werden diese Röhren gesteuert, und somit wird die sägezähnförmige Änderung der Kapazitäten der elektrischen Ketten bewirkt. Die ebenfalls durch das Kippgerät z2 geregelte Röhre =o, welche -als sogenannter Sumpf bezeichnet ist, wird als Ohmscher Widerstand durch die Kippspannung auf den jeweiligen Wert des Wellenwiderstandes gebracht, um Reflexionen am Kettenende zu vermeiden.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung wird durch die in der Abb.2 dargestellte Verzögerungskette beispielsweise ein Hochfrequenzband mit einer Bandbreite von etwa 3 kHz gegeben. Nach Verstärkung durch den Verstärker =i wird dann das Band, welches der Frequenzkompression unterworfen wurde, über eine Übertragungsleitung, die entweder duich Kabel oder Dezimeterstrecke gegeben ist; geführt, an deren Ausgang der komplementäre Vorgang vorgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPR.UCHE: i: Verfahren zur Nachrichtenübertragung mittels Frequenzänderung durch Verändern der Lauf-Zur Erläuterung der Frequenzdehnung am Ausgang der Übertragungsleitung dient die Abb. 3. Das beispielsweise auf den zehnten Teil seiner Bandbreite zusammengepreßte, mit Hochfrequenz modulierte Band 4 kommt als kontinuierlicher Wellenzug in eine zweite elektrische Kette. In diesem Fall ist jedoch ein in anderer Weise ausgebildeter sägezahnförmiger Verlauf der Kippspannung notwendig, und zwar hängt dieses mit dem anderen Verlauf der Abhängigkeit von t von t ab, wie aus der Abb. 3 a ersichtlich ist. Der Sägezahn 13 steigt jeweils mit einem Differentialquotienten = von to -f- e bis t1, ti + bis t2 USW-, während in den Zeiträumen to bis to + , tl bis tl+e usw. ein Abfallen des Sägezahns mit dem Differentialquotienten - g erfolgt. Dieses ergibt sich aus der bereits genannten Beziehung: w' = u) (i - -y), für die zehnfache Frequenz müß gelten i: -,y - =o oder y = - g, damit ist also der Differentialquotient - g. Der Differentialquotient nimmt ferner den Wert i für die Frequenz o an. Durch die Steuerung der Röhren der elektrischen Kette am Ausgang der Übertragungsleitung mit einer entsprechenden Sägezahnkurve wird somit der Wellenzug 14 gemäß Abb. 3 c erhalten. Das Verfahren nach der Erfindung kann auch in der Weise noch ergänzt werden, daß gleichzeitig mit der Kapazität auch die Induktivität der elektrischen Kette geändert wird, beispielsweise durch Verwendung entsprechender Röhren an Stelle der Induktivitäten oder durch Regelung der Induktivitäten durch einen Strom passender (sägezahnförmiger) Form, so daß in diesem Fall auf eine Sumpfregulierung verzichtet werden kann. Gegebenenfalls kann auch die Induktivität allein geändert werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist ferner leicht eine Änderung der Wellenabschnittsanfangszeiten durch Frequenzmodulätion der Kippfrequenz möglich. zeit in elektrischen Ketten am Ein- und Ausgang eines elektrischen Übertragungsweges, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeit einer konstant bleibenden Anzahl von elektrischen Kettengliedern auf elektrischem Wege geändert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Ketten als Kapazitäten Röhren enthalten, die durch wattlose Rückkopplung zur Erzielung von regelbaren Blindwiderständen dienen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den einzelnen Wellenabschnitten tot getastet werden.
DEB14226A 1951-03-18 1951-03-18 Verfahren zur Nachrichtenuebertragung mittels Frequenzaenderung durch Veraendern der Laufzeit in elektrischen Kettengliedern am Ein- und Ausgang eines elektrischen UEbertragungsweges Expired DE866672C (de)

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DE (1) DE866672C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227167B (de) * 1957-11-27 1966-10-20 Telefunken Patent Elektronisch steuerbare Verzoegerungsleitung
DE1261246B (de) * 1954-09-08 1968-02-15 Kokusai Denshin Denwa Co Ltd Vorrichtung zur Herstellung eines beliebigen Frequenzganges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261246B (de) * 1954-09-08 1968-02-15 Kokusai Denshin Denwa Co Ltd Vorrichtung zur Herstellung eines beliebigen Frequenzganges
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