DE865074C - Einrichtung zur Pruefung der Lichtbestaendigkeit von Stoffen aller Art - Google Patents

Einrichtung zur Pruefung der Lichtbestaendigkeit von Stoffen aller Art

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DE865074C
DE865074C DEV3675A DEV0003675A DE865074C DE 865074 C DE865074 C DE 865074C DE V3675 A DEV3675 A DE V3675A DE V0003675 A DEV0003675 A DE V0003675A DE 865074 C DE865074 C DE 865074C
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DE
Germany
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optical system
holding device
axis
substances
cylinder
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DEV3675A
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English (en)
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Fritz Dr Gasser
Hans Dipl-Ing Zukriegel
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VER FAERBEREIEN AKTIEN GES
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VER FAERBEREIEN AKTIEN GES
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N17/00Investigating resistance of materials to the weather, to corrosion, or to light
    • G01N17/004Investigating resistance of materials to the weather, to corrosion, or to light to light

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Prüfung der Lichtbeständigkeit von Stoffen aller Art Zur Prüfung der Lichtechthleit von Farbträgern, beispielsweisle von Textilstoffen, wird in der Weise verfahren, daß man den Einfluß der Lichteinwirkung auf den zu untersuchenden Farbträger und auf einen Testfarbträger bei gleichzeitiger und gleich starker Belichrung derselben beobachtet. Der Testfarbträger kann dabei bekannte Lichtechtheit aufweisen und somit eine absolute Bestimmung der Lichtechtheit des zu untersuchenden Farbträgers ermöglichlen oder.abFer nur zum relativen Quelitätsvergleich dienen.
  • Bei diesem Verfahren wird je ein Teil des zu untersuchenden Farbträgers und des Testfarb trägers gegen die Lichteinwirkung abgeschirmt, und es wird von Zeit zu Zeit nachgesehen, ob einer der Farbträger infolge der Lichteinwirkung bereits einen Farbwechsel bzw. eine Bleichung gegenüber dem abgeschatteten Teil desselben erkennen läßt.
  • Für die Praxis sind die Testfarblen in acht Stufen unterschiedlicher Lichtechtheit unterteilt, und die Prüfung des zu untersuchenden Farbträgers muß systematisch so oft wiederholt werden, bis jener Teststreifen gefunden worden ist, welcher hinsichtlich seiner Lichtechtheit dem zu prüfenden Farbträger am ehesten entspricht.
  • Diese Verfahrensweise ist jedoch, insbesondere wenn direktes Sonnelicht angewendet wird, sehr zeitraubend, weil beispielsweise schon die Stufen 3 und 4 der genormten Lichtechtheit eine B!elichttngszeit von etwa 100 bis 200 Stunden lerfordern. Es wurden deshalb Prüfeinrichtungen entwickelt, die mit besonders starken künstlichen Lichtquellen arbeiten. Diese Prüfeinrichtungen sind aber verhältnismäßig kompliziert und teuer; sie haben ferner den Nachteil, daß Rdas Spektrum der künstlichen Lichtquelle nicht mit dem des Sonnelichtes übereinstimmt, so daß derartige Messungen keinen leinwandfreien Aufschluß übier die praktisch am meisten interessierende Lichtechtheit der Farbträger gegenüber dem Sonnen- bzw. Tageslicht ergeben.
  • Di,e vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Prüfung der Lichtbeständigkeit von Stoffen aller Art, insbesondere zur Prüfung der Lichtechtheit von Farbträgern, welche das vorstehend bleschriebene Verfahren in derart verbesserer Form anwendet, daß bei verhältnismäßig einfachem Aufbau leine Ausnutzung des Sonnenlichtes bei wesentlicher Verkürzung der erforderlichen Prüfzeit ermöglicht wird. D!ie Einrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß lein das Sonnenlicht ohne wesentliche Beschneidung seines Splektrums bündelndes optisches System, vorzugsweise eine Sammellinse aus Quarz-oder Uviolgias, mit einer in der optischen Achse dieses Systems liegenden Haltevorrichtung, welche den zu untersuchenden Stoff und zweckmäßig einen zum Vergleich dienenden Teststoff aufnimmt, zu einer baulichen Einheit verbunden und diese Feinheit zwecks Ausrichtung der optischen Achse nach dem jleweiligen Sonnen stand allseits schwenkbar gelagert ist.
  • Durch die Bündelung des Sonnenlichtes wird die Belichtungsstärke derart erhöht, daß die erforderliche Belichtungszeit auf einen Bruchteil des Wertes bei direkter Bestrahlung absinkt. Die Anwendung !einer Bündelung bzw. die Behebung der hierbei während der Prüfzeit andernfalls auf tretenden Änderungen der Ausleuchtung der zu untersuchenden Stoffe wird gemäß der Erfindung durch allseits gelenkige Lagerung des Prüfgerätes ermöglicht, so daß dessen optische Achse von der Hand aus loder automatisch mit Hilfe reines Heliostaten dem Sonnenstand entsprechend nachgestellt werden kann.
  • Der Abstand zwischen dem bündelnden optischen System und der Haltevorrichtung für den zu untersuchenden Stoff wird zweckmäßig veränderbar gemacht, um den Grad der Ausleuchtung des zu untersuchenden Stoffes einstellen und leine Bleschädigung empfindlicher Stoff durch zu große Wärmeentwicklung blei zu großer Annäherung an den Brennpunkt des optischen Systems vermeiden zu können. Dias optische System kann mit einer Maske versehen werden, weiche die direkte Sonnenbestrahlung des zu untersuchenden Stoffes derart abschattet, daß sich an das Strahlenbündel des optischen Systems lein Abschattungsbereich anschließt, der die Anwendung mechanischer Mittel zur teilweislen Lichtabschirmung erübrigt. Es ist ferner zweckmäßig, den Raum zwischen dem bündelnden optischen System und der Haltevorrichtung zumindest teilweise seitlich offen zu lassen, damit die untersuchten Stoffe der direkten Betrachtung zugänglich sind. Unter kurzzeitiger Abschattung des .optischen Systems kann dann im diffusen Streulicht ein unmittelbarer Farbvergleich zwischen den vorher ausgeleuchteten und abgeschatteten Teilen der Stoffe vorgenommen werden. Das seitlich leinfallende diffuse Streulicht beeinflußt das Meßergebnis wegen seiner relativen Schwäche praktisch nicht; insbesondere gilt dies bei Vergleichsmessungen, weil dann das Streulicht auf die beiden zu vergleichenden Stoffe in gleicher Weise einwirkt.
  • Um mehrere Stoffe gleichzeitig untersuchen zu können, ist les zweckmäßig, eine größere Anzahl von optischen Systemen mit parallelen optischen Achsen mit einer vorzugsweise für alle Systeme gemeinsamen Haltevorrichtung für alle zu untersuchenden Stoffe zu eines Baueinheit zu vereinigen und in leinen gemeinsamen Gelenk zu lagern.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als optisches System leine Zylinderoptik, vorzugsweise leine Zylinderlinse, verwendet.
  • Auf diese Weise wird ein langgestreckter Streifen intensiv ausgeleuchtet, so daß es möglich ist, mehrere Stoffproben und Teststoffe nebeneinander oder übereinander anzuordnen und gleichzeitig einem intensiven Sonnenlicht auszusetzen. Insbesondere kann mlan bei dieser Einrichtung mehrere oder sämtliche der abgestuften genormten acht Teststoffe, etwa ähnlich wie einen Stufengraukeil, nebeneinander anordnen und gleichzeitig mit der zu untersuchenden Stoffprobe belichten. Jener Teststreifen, welcher hierbei gleichzeitig mit der Stoffprobe leinen merkbaren Farbwechsel (Bleichen) zeigt, bestimmt dann die Farbechtheit der Stoffprobe.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen nun an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden, von denen Fig. 1 ein zur Prüfung der Lichtechtheit von farbträgern geeignetes Prüfgerät gemäß der Erfindung in perspektivischer Ansicht und die Fig. 2 und 3 die Anordnung der Farbträger im Querschnitt bzw. in Draufsicht zeigen. Fig. 4 stellt in größenem Maßstab eine andere Ausführung der aus dem optischen System und der Haltevorrichtung bestehenden allseitig schwenkbar gelagerten Baueinheit dar, und Fig. 5 zeigt eine Diraufsicht auf die zugehörige Haltevorrichtung.
  • Dlas in Fig. I dargestellte Prüfgerät ist auf einem Dreifuß I mit Justierschrauben 2 aufgebaut, dessen vertikale Säule 3 zur Aufnahme der azimutalen Drehachse 4 des Gerätes durchbohrt ist. Um diese Achse ist der Oberteil des Gerätes nach Lockerung einer in der Mitte des Dlreifußes angeordneten Klemmschraube 5 leicht drehbar. Das. Ende der Azimutachse trägt zein Gelenk 6 mit horizontaler Achse, welches zur Einstellung der Psolhöhe dient und zu diesem Zweck mit leiner Skala 7 und einem Index versehen ist. -Um eine genaue Nivellierung der Drehebene zu ermöglichen, ist an dem Gelenkteil 6 der Azimutachse eine Dosenlibelle 8 befestigt.
  • Im Gelenk 6 ist der Träger 9 für die Stundenachse 10 eines Heliostaten gelagert, welche durch das Uhrwerk 1 im Sinn der täglichen Bewegung der Soniie angetrieben wird, wobei an dem mit dem Uhrwerk verbundenen Stundenkreis 12 b.ei einem Index die wahre Ortszeit abgelesen werden kann. Die Kupplung des Uhrwerkes mit der Stundenachse 10 erfolgt mit Hilfe einer Klemmschraube 13.
  • Am oberen Ende der Stundenachse 10 ist eine Gabel 14 befestigt, in welcher die Deklinationsachs I5 des Heliostaten justierbar gelagert ist. Auf die Deklinationsachse 15 ist der an einem Index ablesbare Deklinationskreis 16 aufgekeilt. Die Schraube 17 dient zum Festklemmen der Deklinationsachse.
  • An dem innerhalb der Gabel 14 liegenden Teil der Deklinationsachse ist lein Führungskörper 18 für zwei Stäbe 19 befestigt, mit welchem das optische System und die Haltevorrichtung für die Farbträger verstellbar verbunden sind, so daß der ausgenutzte Querschnitt des konvergenten Strahlenbündels nach Wunsch geändert werden kann.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht das optische System aus einer lichtundurchlässigen Platte 20, in die nebeneinander drei Sammellinsen 21', 21" und 21"' aus Quarz- oder Uviolglas eingesetzt sind. Die Haltevorrichtung für die Farbträger wird durch eine für alle drei Sammellinsen gemeinsame Platte 22 gebildet, auf welcher die zu vergleichenden Farbträger, wie in den Fig. 2 und 3 angedeutet, beispielsweise durch Klammern 23 festgeklemmt werden können.
  • Die von dem optischen System und der Haltevorrichtung für die Farbträger gebildete, allseits schwenkbare Baueinheit ist mit einem Sonnenvisier versehen, das beispielsweise aus einer Lochblende 24 und einem Fadenkreuz 25 besteht und eine genaue Ausrichtung der Systemachse nach dem jeweiligen Sonnenstand ermöglicht.
  • Um das Uhrwerk des Heiiostaten zu entlasten, muß der Schwenkpunkt des am Oberteil der Stundenachse 10 befestigten Systems auf der geometrischen Achse der Stundenachse liegen. Zur Ermöglichung einer solchen statischen Auswuchtung dieses Systems sind an der Deklinationsachse 15 verstellbare Geglengewichte 26 und 27 angebracht.
  • Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, werden z. B. ein zu untersuchender Textilstreifen 28 und ein Teststreifen 29 vor der Prüfung an den Innenrändern zweckmäßig geringfügig umgeschlagen und zusammengenäht. Die Trennfuge 30 der beiden Streifen wird etwa so angeordnet, daß. sie diametral durch den von der Sammellinse ausgeleuchteten Kreis 3 l verläuft.
  • Zur Inbetriebnahme des beschriebenen Gerätes wird zunächst an der Skala 7 die Polhöhe des Beobachtungsortes eingestellt. Diese beträgt z. B. für Wien 48I4'. Hierauf wird das Gerät mit Hilfe der Schrauben 2 unter Beobachtung der Dosenlibelle 8 ajustiert und die Achse 4 in azimutaler Richtung derart gedreht, daß der obere Teil der Stundenachse I0 ungefähr nach Norden zeigt. Sodann stellt man die Sonnendeklination ein und klemmt mittels der Schraube 17 die Dleklinationsachse 15 fest. Hierbei müssen die Vertikalachse 4 und die Stundenachse 10 frei beweglich sein. Nach Festklemmen der Deklinationsachse wird der Kopf des Gerätes so gehreht, daß das Bild der Lochblende 24 genau auf das Fadenkreuz 25 trifft.
  • Schli,eßlich werden die Vertikalachse und die Stundenachse festgeklemmt, worauf das Gerät betriebsbereit ist.
  • Nach Anbringen der Farbträger 28 und 29 auf der Halteplatte 22 wird das Gerät durch Kupplung mit dem Uhrwerk des Heliostaten automatisch dem S,onnenstand nachgeführt, so daß die von der Sammellinse gebündelten Lichtstrahlen stets in den Kreis 31 fallen und daher beide Farbträger mit gleicher Intensität in Form von Halbkreisausschnitten beleuchten. Von Zeit zu Zeit können nun die verwendeten Sammellinsen von Hand aus abgeschattet und die Teststreifen von der Seite her betrachtet werden, um festzustellen, an welchem Streifen früher lein Farbunterschied zwischen den Stoffteilen außerhalb und innerhalb des Kreises 3I auftritt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind die Dleklinatiionsachse 15 und die Stundenachse 10 des Heliostaten nur schematisch angedeutet. In dem Träger 18 der allseitig schwenkbaren Baueinheit sind zwei Stäbe 19 befestigt, an welchen das optische System und die Haltevorrichtung für die Prüf-und Teststoffe längs verschiebbar und fixierbar sind, so daß der ausgenutzte Querschnitt des konvergenten Strahlenbündels nach Wunsch geändert werden kann.
  • Das ;optische System besteht aus einer als Blende wirkenden lichtundurchlässigen Platte 20, in deren Mittelöffnung eine Zylinderlinse 21 eingesetzt ist.
  • Diese Zylinderlinsle, die insbesondere als Zylindlerparabollinse ausgebildet sein kann, leuchtet auf der als Haltevorrichtung dienenden Platte 22 ein langgestrecktes Rechteck 3 I aus, wenn die Einrichtung mit Hilfe des durch die Lochblende 24 und das Fadenkreuz 25 gebildeten Sonnenvisiers nach dem Sonnenstand eingestellt wird.
  • Wie aus der in Fig. 5 dargestellten Draufsicht auf die Platte 22 hervorgeht, werden in dem ausgeleuchteten Rechteck 31 die zu untersuchende Stoffprobe 28 und eine beispielsweise vollständige Reihe von Teststoffstreifen 29a bis 29» derart nebeneinander (oder z. B. in Stufenform übereinander) angeordnet und mit Elammiern 23 blefestigt, daß jeder dieser Streifen teils im ausgeleuchteten Rechteck 3I, teils im abgeschatteten Bereich liegt, wobei das Streulicht in diesem Bereich erforderlich'enfalls noch durch eine Maske abgehalten werden kann.
  • Um mehrere Stoffproben gleichzeitig untersuchen zu können, werden zweckmäßig mehrere Zylinderoptiken mit parallielen oder koaxialen Achsen neben einander in eine gemeinsame Trngerplatte eingesetzt. An Stelle von Zylinderlinsen können auch Zylinderspiegel, bleispielsweise Zylinderparabole, verwendet werden.
  • Die Untersuchung auf Lichtbeständigkeit mittels der Einrichtung nach der Erfindung kann sich auf beliebige, durch Lichteinwirkung beeinflußte Eigenschaften des zu untersuchenden Stoffes beziehen.
  • Außer der Prüfung auf Farbechtheit bei Farbträgern aller Art kommen als Untersuchungszwecke z. B. auch die Feststellung von gegebenenfalls optisch nicht wahrnehmbaren chemischen oder physikalischen Folgen leine Licht einwirkung auf Stoffe beliebiger Art in Betracht, wie etwa Flestigkeitsänderungien bei Textilfasern und Textilstoffen, BeeinfLussung der chemischen bzw. therapeutischen Wirksamkeit von Präparaten, Lösungen usw. Falls nicht loptisch wahrnehmbare Veränderungen der zu untersuchenden Stoffe festgestellt werden sollen, sind von Zeit zu Zeit entsprechende Messungen durchzuführen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Einrichtung zur Prüfung der Lichtbleständigkeit von Stoffen aller Art, insbesondere zur Prüfung der Lichtechtheit von Textilstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Idas Satinenlicht ohne wesentliche Beschneidung seines Spek trums bündelndes optisches System (21'), vorzugsweise leine Sam'mellinse aus Quarz- oder Uviolglas, mit einer in der optischen Achse dieses Systems liegenden Haltervorrichtung (22), welche den zu untersuchenden Stoff (28) und -zweckmäßig leinen zum Vergleich dienenden Teststoff (29) aufnimmt, zu einer baulichen Einheit verbunden und diese Einheit zwecks Ausrichtung der optischen Achse nach dem jeweiligen Sonnenstand allseits (durch 4, 6, I0) schwenkbar gelagert ist.
  • 2. Einrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem bündelnden optischen System (21') und der Haltevorrichtung (22), z. B. mit Hilfe einer fixierbaren Paralleführung (19) in Richtung der optischen Achse, veranderbar ist.

Claims (1)

  1. 3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ,das loptische System (21') mit einer die direkte Sonnenbestrahlung derart abschattenden Maske (20) verbunden ist, daß sich an das Strahlenbündel des optischen Systems lein Abschattungsbereich anschließt, der vorzugsweise das Strahlenbündel umschließt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3 mit einer Sammellinse, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse (21') in leine als abschattende Maske dienende lichtundurchlässige Trägerplatte (20) eingesetzt ist.
    5. Einrichtung nach einem' der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das loptische System leine Zylinderoptik, vorzugsweise eine Zylinderlinse, ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zylinderoptiken mit parallelen oder koaxialen Achsen in eine gemeinsame Trägerplatte eingesetzt sind.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem bündelnden optischen System (21') und der Haltevorrichtung (22) zumindest teilweise seitlich derart offen ist, daß der zu untersuchende Stoff bzw. die zu vergleichenden Stoffe (28, 29) der direkten Betrachtung zugänglich sind.
    8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der aus dem bündelnden optischen System (21') und der Haltevorrichtung (22) bestehenden Baueinheit lein Sonnenvisier, z. B. in Form einer mit einem Fadenkreuz (25) zusammenwirkenden Lochbiende (24), verbunden ist.
    9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere nebeneinanderliegende optische Systeme (21', 21", 21"') zwecks gleichzeitiger Prüfung mehrerer Stoffe zu einer baulichen Einheit mit einer vorzugsweise für alle Systeme gemeinsamen Haltevorrichtung (22) für die m untersuchenden Stoffe vereinigt sind.
    Io. Einrichtung nach ,einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem bündelnden optischen System (21') und der Haltevorrichtung (22) bestehende Baueinheit zwecks automatischer Ans richtung ihrer optischen Achse nach dem jieweiligen Sonnenstand mit einem Heliostaten (i o, 11) verbunden ist.
DEV3675A 1950-09-07 1951-08-23 Einrichtung zur Pruefung der Lichtbestaendigkeit von Stoffen aller Art Expired DE865074C (de)

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