DE86451C - - Google Patents

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DE86451C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/12Radiant burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2203/00Gaseous fuel burners
    • F23D2203/005Radiant burner heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erwägung, dafs bei Bunsenbrennern die Menge der mitgenommenen Luft wesentlich von der Oberfläche des Gasstrahles, nicht aber von seinem Querschnitt abhängig ist, d. tu dafs ein Gasstrahl von einem bestimmten Volumen am meisten von dem ihn umgebenden Fluidum mit fortreifsen wird, wenn seine Oberfläche am gröfsten ist, hat schon vor längerer Zeit den Anlafs gegeben, an Stelle eines Gasstrahles von cylindrischem Durchmesser einen flachen Gasstrahl in das Mischrohr des Bunsenbrenners treten zu lassen. Man gab der Düse die Anordnung eines Fischschwanz- (Schnitt-) brenners (Dingler's Polytechnisches Journal 1856, S. 210/11).
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, die Mischkammer eines solchen Bunsenbrenners der flachen Form des Gasstrahles anzupassen, ihr eine flache, nach oben sich verengende Form zu geben. Derartige Mischkammern sind für Bunsenbrenner, speciell auch solche, die für die Gasglühlichtbeleuchtung Anwendung finden, zwar nicht neu;.. sie sind, wie aus der englischen Patentschrift Nr. 5116/1886 hervorgeht, bereits für runde Düsenöffnungen — gleichviel ob ein oder mehrere Düsenrohre Verwendung finden — angewendet worden, und ebenso ist es bekannt, für Glühlichtzwecke derartige plattgedrückte Kammern auch über schlitzförmigen Gasaustrittsöffnungen für den Fall anzuwenden, dafs in der Mischkammer selbst die Flamme brennt, wie aus der amerikanischen Patentschrift Nr. 365832 hervorgeht. Indessen ist es neu, die flache Mischkammer mit der geschlitzten Düse für den Fall in Verbindung zu bringen, dafs die Flamme nicht in der Mischkammer, sondern darüber brennt.
Der Schwalbenschwanzbrenner ist im Falle der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform in einen Rohrstutzen eingeschraubt, der mit einer Gasleitung verbunden ist. Der äufsere Theil dieses .Rohrstutzens ist mit Schraubengewinde versehen zum Aufschrauben der Mischkammer B.
Letztere hat ungefähr die Form eines zusammengeknifften Kugelabschnittes. In die innen hohle Mischkammer strömt die Luft durch die Oeffhungen b b' b" b'" ein. Am oberen Theil C verengt sich die Mischkammer, so dafs ein schmaler Schlitz von überall gleicher Weite gebildet wird, welche dem Gasverbrauch des Brenners proportional ist. Wenn der Brenner z. B. 25 1 bei einem Druck von ι ο mm verbraucht, mufs der Schlitz bei einem Druck von 40 mm genügend breit sein^ um das Vierfache dieses Volumens durchtreten zu lassen.
Die durch den Brenner erzeugte Flamme entwickelt eine sehr grofse Hitze infolge der innigen Vermischung des Gases mit der atmo-
sphärischen Luft, welche von dem flachen Gasstrahl mitgerissen wird. .
Derartige Brenner können für die Gasglühlichtbeleuchtung benutzt werden, wenn als Glühkörper ein flacher Körper aus geeignetem Material benutzt wird, der an einem Träger in den heifsesten Theil der Flamme eingehängt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gasbrenner, bestehend aus einem Schwalbenschwanzbrenner (A) und einer über demselben angeordneten Mischkammer (B), welche sich nach oben verengt und in einen schmalzen Schlitz ausläuft, durch welchen das mit angesaugter Luft vermischte Gas ausströmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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