DE86379C - - Google Patents

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DE86379C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
    • B63B1/042Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull the underpart of which being partly provided with channels or the like, e.g. catamaran shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
    • B63B1/06Shape of fore part
    • B63B1/063Bulbous bows
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Bugform und Wasserlinienrifs der Seeschiffe üblicher Bauart bedingen, gleichviel ob das Schiff scharf oder voll gebaut ist, ein recht ungünstiges Verhalten betreffs des Widerstandes im Wasser. Je gröfser die Geschwindigkeit ist, mit der der Schiffskörper das Wasser durchschneidet, desto schärfer zeigt die Beobachtung, wie das verticale Durchschneiden der Wassermassen vor dem Schiff nachtheilig wirkt, indem die aufgewühlten Wassermassen gegen den Bug aufsteigen und damit die benetzte Fläche vergröfsern, während infolge des bekannten Wasserlinienrisses, welcher kein freies Abfliefsen der anschiefsenden Wassermengen nach hinten gestattet, der Widerstand des ganzen Schiffskörpers im Wasser ,ungemein erhöht wird.
Eine Schiffsform geringsten Widerstandes zu erfinden, ohne Stabilität und Tragfähigkeit des Schiffskörpers selbst in Frage zu stellen, war Aufgabe des Erfinders, welche er durch nachstehend erläuterten Schiffstyp glaubt gelöst zu haben.
Als erste Bedingung zur Erreichung seines Zieles gilt nun die Aenderung der Form des Vorderschiffes dahin, dafs das jetzt stattfindende verticale Durchschneiden des Wassers ersetzt wird durch ein horizontales Durchschneiden des Wassers, infolge dessen ein Theil des Wassers nach unten abgeführt wird. Gleichzeitig wird dann aber der Wasserlinienrifs und Spantenquerschnitt des Fahrzeuges in solch neue Form gebracht, dafs der nach unten abgeführte Theil des Wassers, unter den Schiffskörper tretend, dessen Geschwindigkeit nicht hemmend, sondern eher fördernd beeinflufst, während der oben abzuführende Theil des Wassers mittelst der durch den neuen Wasserlinienrifs bedingten eigenthümlichen Schiffsform so abgeleitet wird, dafs der Widerstand der geringste wird.
Diese Ziele werden gemäfs der vorliegenden Erfindung erreicht erstens durch den Ausbau des in Fig. ι in Ansicht wiedergegebenen Schiffes A zu einem unter Wasser laufenden breiten, an dem Boden ansetzenden, nach oben allmälig ansteigenden Widerstandstheiler B, dessen Vorderansicht Fig. 4 giebt; zweitens durch die Querschnittsgestaltung des in bestimmten Curven an diesen Vorbau anschliefsenden eigentlichen Schiffskörpers, entsprechend dem Wasserlinienrifs in Fig. 2, nachdem der eingetauchte Schiffskörper unmittelbar hinter dem Vordersteven am breitesten gestaltet ist und nach dem Heck hin vorerst allmälig, dann schneller zu voller Schärfe zurückfällt; drittens dadurch, dafs der über der Wasserlinie scharf eingezogene Rumpf (s. Querschnitt Fig. 3) das weiteste Ausmafs unter Wasser in einer Abrundung erhält, die, in ungefähr gleicher Höhe mit dem Kiel liegend, den Anschlufs an den Boden C bildet, welch letzterer nach innen gewölbt ist und durch den vorspringenden Kiel D getheilt wird. Der daraus resultirende Spantenquerschnitt weist geringste Krängung des Schiffskörpers und damit grofse Stabilität auf.
Die genaue Form des so angedeuteten Spanten- und Wasserlinienrisses ergiebt sich aus besonderen, sogen. Einsenkungscurven.
Um den so hergestellten neuen Schiffstyp im höchsten Grade manöverirfähig zu gestalten, wird das Schiff mit einem unmittelbar hinter dem Vordersteven eingesetzten Bodensteuer E
versehen, welches — im Kiel und in dessen voller Höhe liegend — durch denselben vollständig geschützt und, weil von dem unter dem gewölbten Boden eingeschlossenen Wasser gänzlich umspült, bei der kleinsten Wendung sofort in Thätigkeit treten wird. Letzterer Umstand ist den bekannten Senksteuern gegenüber von Werth.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schiffstyp mit einem Wasserlinienrifs (Fig. 2), dessen vorn voll ausgerundete Curven an oder unmittelbar hinter dem Vordersteven die gröfste Breite aufweisen und dann stetig nach hinten abfallen, um am Heck scharf und spitz zusammenzulaufen, gekennzeichnet durch Hauptspantenquerschnitte, bei denen der über der Wasserlinie zusammengezogene, oben beliebig gestaltete Rumpf unter Wasser erst in ungefährer Höhe des Kiels auf das gröfste Breitenmafs erweitert ist und dann in kräftiger Rundung in den nach innen gewölbten, durch einen vorspringenden Kiel getheilten Boden übergeht.
    Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Schiffstyps, bei welcher das Vorderschiff, dem Wasserlinienrifs entsprechend, zu einem breiten, vorn flachen, unten unmittelbar an den Boden ansetzenden , oben allmälig an den Schiffsrumpf zurücklaufenden Vorbau B verlängert ist, zum Zweck der Trennung der Wassermasse vor dem Bug in einen nach oben an den Schiffsseiten entlang und einen nach unten unter den Schiffsboden abzuführenden Theil. Eine Ausführungsform des unter 1. bezw.-2. gekennzeichneten Schiffstyps, bei welcher im Kiel ein Bodensteuer E angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT86379D Expired DE86379C (de)

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DE86379C true DE86379C (de) 1896-04-20

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19544384A1 (de) * 1995-11-15 1997-05-22 Roland Lindinger Einrumpfschiffsform mit angesetzten Auftriebskörpern in W-Spantenform
WO1997024253A1 (en) * 1995-12-27 1997-07-10 Petroleum Geo-Services A/S Sinusoidal waterline hull configuration with bulge
WO2010033058A1 (en) * 2008-09-19 2010-03-25 Stena Rederi Ab Hull form intended for vessels provided with an air cavity

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CN102171093A (zh) * 2008-09-19 2011-08-31 斯坦纳·雷德里公司 用于设置有空气腔的船舶的船型
CN102171093B (zh) * 2008-09-19 2014-09-17 斯坦纳·雷德里公司 用于设置有空气腔的船舶的船型

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