DE862172C - Schaltungsanordnung zur frequenzabhaengigen Beeinflussung des Verstaerkungsgrades eines gegengekoppelten Verstaerkers - Google Patents

Schaltungsanordnung zur frequenzabhaengigen Beeinflussung des Verstaerkungsgrades eines gegengekoppelten Verstaerkers

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DE862172C
DE862172C DES11118D DES0011118D DE862172C DE 862172 C DE862172 C DE 862172C DE S11118 D DES11118 D DE S11118D DE S0011118 D DES0011118 D DE S0011118D DE 862172 C DE862172 C DE 862172C
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DE
Germany
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frequency
transmission range
circuit
equalization
pole
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Expired
Application number
DES11118D
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English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/06Control of transmission; Equalising by the transmitted signal
    • H04B3/08Control of transmission; Equalising by the transmitted signal in negative-feedback path of line amplifier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen Beeinflussung des Verstärkungsgrades eines gegengekoppelten Verstärkers In Übertragungssystemen, insbesondere I`rägerfrequcnzmehrfachsystcmen, erfolgen die durch eine Fegelrcgelung auszugleichenden Dämpfungsschwankungen häufig frequenzabhängig, so daß die Regelung des Verstärkungsgrades des Regelverstärkers ebenfalls frequenzabhängig vorgenommen werden muß. Es ist zu diesem Zwecke bekannt, in den Gegenkopplungsweg eines Verstärkers ein steuerbares Entzerrernetzwerk einzuschalten, das dem Verstärker in Abhängigkeit von der Frequenz eine solche Verstärkung gibt, daß die Dämpfungsänderungen des Kabels ausgeglichen werden. Bei der Anwendung solcher gesteuerter Netzwerke besteht die Hauptschwierigkeit darin, das Entzerrernetzwerk für Frequenzen unter- und oberhalb des Übertragungsbereiches so auszubilden, daß es die Phase möglichst wenig dreht und auch die Dämpfung nach Möglichkeit konstant hält. Diese Forderungen müssen erfüllt werden, um Eigenschwingungen des Verstärkers außerhalb des Übertragungsbereiches mit Sicherheit zu vermeiden.
  • Zwei bekannte Entzerrerschaltungen sind in den Fig. i und 2 dargestellt. Die Entzerrer sind als Spannungstciler ausgebildet, die eine frequenzabhängige und durch den Rcgelwiderstand R, einstellbare Spannungsteilung zwischen der eingangsseitig zugeführten Spannung Um und der ausgangsseitig abgenommenen Spannung U, herbeiführen. Diese veränderbare Spannungsteilung verursacht ein in Form einer überbrückten T-Schaltung ausgebildeter Entzerrervierpol: Die Eingangs- und Ausgangsklemmenpaare des Vierpols sind mit A; B bzw. C, D bezeichnet. Die beiden Vierpole der Entzerrer Fig. i und a unterscheiden sich dadurch, daß bei der Schaltung nach: Fig: i die Überbrückung der beiden Längswiderstände Z durch einen Reihenschwingüngskreis und bei der Schaltung nach Fig. 2 durch einen gedämpften Parallelschwingungskreis vorgenommen ist. Das Querglied besteht bei Fig. i aus einem Parallelschwingungskreis und bei Fig. 2 aus einem gedämpften Reihenschwingungskreis. Die Regelwiderstände Rb, die beispielsweise durch gesteuerte Heißleiter gebildet werden, sind über die Übertrager Ü als Abschlußwiderstände an die Klemmenpaare C, D angeschlossen.
  • Der. Eingangsscheinwiderständ der Vierpole wird abhängig von R" und wegen der eingeschalteten Schwingungskreise auch abhängig von der Frequenz. In den Fig. g und q: sind die zugehörigen Dämpfungskurven in Abhängigkeit von der Frequenz f dargestellt. Sind die Vierpole mit dem Wert Z abgeschlossen, so verhalten sich die überbrückten T-Sehaltungen bekanntlich wie Ohmsche Widerstände, d. h. die Grunddämpfung b. ist frequenzunabhängig: Für R" = o und R" - .oo ergeben sich die ausgezogenen Kurven, während die gestrichelten Kurven den Dämpfungsverlauf für dazwischenliegende Werte von Rz, darstellen. Der ausgenutzte Übertragungsbereich ist mit B bezeichnet. Fig.3 zeigt, daB der Dämpfungsunterschied zwischen zwei Kurven für verschiedene R" Werte bei Entfernung von der mittleren 'Frequenz des Übertragungsbereiches abnimmt. Bei der Schaltung nach Fig. 2 findet dagegen, wie aus Fig:4 ersichtlich ist, eine Zunahme des Dämpfungsunterschicdes mit zunehmender Abweichung von der mittleren Frequenz statt. Je nach dem Frequenzverlauf der nachzubildenden Dämpfungscharakteristik des Übertragungssystems ist also entweder die Schaltung nach Fig. = oder Fig. a zu wählen.
  • Für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches nimmt der Reihenschwingungskreis einen sehr hohen und der Parallelschwingungskreis einen sehr kleinen Widerstandswert an. Bei der Schaltung nach Fig. z beträgt daher der Scheinwiderstand des Entzerrervierpoles für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches nahezu Z, so daß die Dämpfungskurven für diese Frequenzgebiete sich dem Wert der mittleren Grunddämpfung bo nähern. Es treten daher bei dieser Schaltung außerhalb des Übertragungsbereiches nur unwesentliche. unerwünschte Phasendrehungen auf. Außerdem wirken sich die Eigenschaften des Regelwiderstandes R, für diese Frequenzbereiche nicht auf den Scheinwiderstand des Vierpoles aus.
  • Wesentlich ungünstiger liegen dagegen die Verhältnisse bei der Schaltung nach Fig. a. Die Dämpfungskurven der Fig. q. lassen erkennen, daß diese. außerhalb des Übertragungsbereiches B nicht dem . Werte bö zustreben. Dies ist darauf zurückzuführen, daß für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches infolge des Kurzschlusses zwischen den Punkten A und C durch den Parallelschwingungskreis der Scheinwiderstand des Vierpoles praktisch durch den Widerstand des Rcgclwiderstandes R9, einschließlich der Ankopplungsimpedanzen (Übertrager Ü) bestimmt wird. Infolge der bei hohen Frequenzen in Erscheinung tretenden Streuinduktivität und der normalerweise bei tiefen Frequenzen zu geringen Qüerinduktivität treten ' bei dieser Schaltung außerhalb des Übertragungsbereiches schwer zu übersehende und unerwünschte Phasendrehungen auf. Außerdem sind normalerweise zwischen der Sekundärwicklung des Übertragers Ü und dem Regelwiderstand Blockierungskondensatoren eingeschaltet, die sich ebenfalls auf den Scheinwiderstand auswirken. Auch die zwecks Steuerung des Heißleiterwiderstandes angeschlossenen Stromkreise gehen mit in den Scheinwiderstand des Viertöles ein. Es ergeben sich infolgedessen außerhalb des Übertragungsbereiches Verhältnisse, die für die Stabilität des Verstärkers außerordentlich ungünstig sind.
  • Die Erfindung beschäftigt sich mit der Beseitigung der obenerwähnten Schwierigkeiten bei einer Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen Beeinflussung des Verstärkungsgrades eines gegengekoppelten Verstärkers mit Hilfe eines veränderbaren Regelwiderstandes, z. B. eines Heißleiters, der den Abschluß eines.in den Gegenkopplungsweg eingeschalteten Entzerrungsvierpoles bildet. Gemäß der Erfindung werden mit dem Längsglied des Entzerrungsvierpoles Impedanzen in Reihe geschaltet und so bemessen,: daß sie einen Kurzschluß des Längsgliedes für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches verhindern. Außerdem werden zum Querglied des Entzerrungsvierpoles Impedanzen parallel geschaltet und so bemessen, daß der Querwiderstand für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches kurzgeschlossen wird. Die mit dem Längsglied des Entzerrungsvierpoles in Reihe geschalteten Impedanzen können durch eine Spule und einen - Kondensator, die in Reihe liegen; gebildet werden. Die zum Querglied des Vierpoles parallel zu schaltenden Impedanzen werden zweckmäßig durch eine Spüle und einen Kondensator in Parallelschaltung gebildet.
  • Es ist an sich -allgemein bekannt, bei gegengekoppelten Verstärkern Mittel vorzusehen, die eine j Selbsterregung des Verstärkers für Frequenzen, die außerhalb des Arbeitsbereiches liegen, verhindern. Die Erfindung beschäftigt sich mit solchen Schaltungen, bei denen durch Verändern eines im Gegenkopplungsweg liegenden Regelwiderstandes die Verstärkerschaltung unstabil werden kann. Durch die gemäß der Erfindung angegebenen Mittel, die bei den bekannten Schaltungen bisher nichtverwendet worden sind, läßt sich erreichen, daß die Stabilität des Verstärkers unabhängig von der Einstellung des Regelwiderstandes aufrechterhalten bleibt. Der patentbegründende Vorteil gegenüber der in Fig. i dargestellten bekannten Schaltung besteht darin, daß innerhalb des Übertragungsbereiches mit zunehmender Abweichung von der mittleren Frequenz zwar eine Zunahme des Dämpfungsunterschiedes stattfindet, daß jedoch außerhalb des Übertragungsbereiches wieder eine Abnahme herbeigeführt wird. Es werden also die aus Fig.3 ersichtlichen und bezüglich der Stabilität auftretenden Vorteile der bekannten Schaltung bei einem Entzerrungsvierpol mit dem in Fig. ¢ für Frequenzen innerhalb des Übertragungsbereiches dargestellten Dämpfungsverlauf zur Wirkung gebracht.
  • In Fig. 6 sind die Dämpfungskurven einer Schaltung nach Fig.5 dargestellt. Ein derartiges Netzwerk läßt sich ohne Bedenken in den Gegenkopplungskreis des Verstärkers einschalten. Der Dämpfungsverlauf innerhalb des Übertragungsbereiches ist praktisch derselbe geblieben, während die obenerwähnten Schwierigkeiten außerhalb dieses Bereiches in Fortfall gekommen sind.
  • Im allgemeinen werden zur Nachbildung des geforderten Frequenzganges die Entzerrer aus mehr Elementen bestehen müssen, als in den Fig. 2 und 5 dargestellt. Dies hat jedoch lediglich zur Folge, daß sich die Dämpfungskurven für R" = o und R" =,--xD erst im größeren Abstand von dem Übertragungsbereich B der Grunddämpfung b. nähern. In den meisten Fällen kann jedoch trotzdem die Stabilität des Verstärkers gewahrt werden, da die kritischen Frequenzen, bei denen eine Schwingneigung auftreten kann, erfahrungsgemäß weit außerhalb des Übertragungsbereiches liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH' Schaltungsanordnung zur frequenzabhängigen Beeinflussung des Verstärkungsgrades eines gegengekoppelten Verstärkers mit Hilfe eines veränderbaren Regelwiderstandes, z. B. eines Heißleiters, der den Abschluß eines in den Gegenkopplungsweg eingeschalteten Entzerrungsvierpoles bildet, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Längsglied des Entzerrungsvierpoles Impedanzen (Spule L1 und Kondensator Cl) in Reihe geschaltet und so bemessen sind, daß sie einen Kurzschluß des Längsgliedes für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches verhindern und daß zum Querglied des Entzerrungsvierpoles Impedanzen (Spule L2 und Kondensator C2) parallel geschaltet und so bemessen sind, daß der Querwiderstand für Frequenzen außerhalb des Übertragungsbereiches kurzgeschlossen wird. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 143 765; französische Patentschrift Nr. 824 122; USA.-Patentschrift Nr. 2 207 g62.
DES11118D 1941-04-25 1941-04-25 Schaltungsanordnung zur frequenzabhaengigen Beeinflussung des Verstaerkungsgrades eines gegengekoppelten Verstaerkers Expired DE862172C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958571C (de) * 1953-11-04 1957-02-21 Philips Nv Entzerrernetzwerk, insbesondere zur Anwendung bei der UEbertragung von Signalen ueber ein koaxiales Kabel, mit einer Anzahl einstellbarer, in verschiedenen Frequenzbaende rn wirksamer Daempfungszweige in Form ueberbrueckter T-Filter
US3155928A (en) * 1961-06-13 1964-11-03 Sinclair Research Inc Bridged-t frequency rejection filter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT143765B (de) * 1934-09-28 1935-11-25 Ver Telephon Czeija Nissl & Co Röhrenverstärker.
FR824122A (fr) * 1936-07-08 1938-02-01 Emi Ltd Perfectionnements aux récepteurs d'ondes porteuses modulées
US2207962A (en) * 1936-12-03 1940-07-16 Siemens Ag Negative feedback amplifier

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