DE8619829U1 - Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische od. dgl. - Google Patents
Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische od. dgl.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
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- E03C1/0404—Constructional or functional features of the spout
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
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Be Schreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine sanitäre Einlaufanna
tür für Wannen, Waschtische und dergl. mit einem insbesondere farbigen Armaturengehäuse.
Einlaufarmaturen sind seit einer Vielzahl von Jahren
bekannt und werden insbesondere für Wannen, Waschtische oder dergl. verwendet. Das Armaturengehäuse besteht in
der Regel aus Messing und weist eine metallische oder nichtmetallische Oberfläche auf. Die Oberfläche ist
häufig verchromt. Für die Herstellung verschiedenfarbiger Armaturengehäuse ist es bekannt, diese entweder mit einem
Naßlack zu überziehen, welcher nach der Trocknung mittels einer transparenten Kunstharzschicht geschützt wird, oder
mit einer Pulverbeschichtung zu versehen, die eingebrannt
wird.
Ein Nachteil bei den bisher verwendeten Einlaufarmaturen ist darin zu sehen, daß die metallischen oder nichtmetallischen
Oberflächen des Armaturengehäuses nicht putz- und kratzfest sind und ferner wegen der hohen Wärmeleitfähigkeit von
Messing erheblichen, schlagartigen TemperatürSchwankungen
ausgesetzt sind, was der Benutzer als unangenehm empfindet. Hinzu kommt, daß es fertigungstechnisch schwierig ist, an
den herkömmlichen Oberflächen Dekors, Ornamente, Kennzeichen oder dergl. anzubringen. Außerdem sind verchromte Armaturengehäuse
anfällig gegen Verkalkung.
Ferner ist es bereits bekannt, farbige Ventilgehäuse für
sanitäre Absperr- oder Mischventile aus einem keramischen Material herzustellen (siehe» Gbm 85 07 950).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile bei einer sanitären Einlaufarmatur
der eingangs genannten Art zu beseitigen, und eine Einläufarmatur zu schaffen, die einfach in der Herstellung', sicher
in der Wirkungsweise, ist und eine hohe Festigkeit aufweist.
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Erreicht ist dieses Ziel dadurch/ daß das Armätürerigehäüse
aus einem keramischen Material besteht und der Hohlraum zwischen der Wandung des Armaturengehäuses
und einer aus wasserführenden Teilen und Dichtelementen bestehenden Baugruppe . . mit einem hochfesten Kunststoff ausgeschäumt ist. Eine bevorzugte Ausführungsform
ist in den Unteransprüchen 2 bis 4 gekennzeichnet.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dargestellt.
Die sanitäre Einlaufarmatur besteht aus einem Porzellan-Armaturengehäuse 1; in diesem befindet sich eine Baugruppe 2.
Sie besteht aus einem Winkelanschluß 3 und einem Anschluß stück 7 mit einem Sicherungs- u. Dichtring 8.*Durch, ein Verbindungsstück 4 ist die Baugruppe 2 unter Einfügung eines Sicherungsringes 5 und eines Gummiringes 6 in dem Winkelanschluß 3
befestigt. In den Hohlraum 9 ist bis annähernd zum Anschlußstück 7 ein nach dem Aushärten hochfester Polyurethanschäum
eingebracht. Es ist auch möglich und vorgesehen, anstatt des Verbindungsstückes 4, während des Ausschäumens einen
nicht gezeigten Zentrierdorn zu verwenden. Wenn ein Zentrierdorn verwendet wird, wird dieser anschließend durch das
Verbindungsstück 4 ersetzt. Ein Anschlußstück 10 ist auf dem Anschlüßstück 7 unter Einfügung eines O-Ringes 11 befestigt.
In dem Porzellankörper 1 ist ein Schnappeinsatz 12 eingerastet. Als Abstützung und Abschluß an einer nicht gezeigten
Wand ist ein Anschlägstreifen 13 Vorgesehen. In das Verbindungsstück
4 ist ein Strahleinsatz 14 eingeschraubt. Die dargestellte und beschriebene Ausführung ist nur ein
Beispiel zur Verwirklichung der Erfindung, und diese ist
nicht darauf beschränkt/ vielmehr sind im Rahmen des erfindungsgemäßen
Grundgedankens besonders hinsichtlich der Anordnung und Gestaltung der einzelnen Teile auch
noch andere Möglichkeiten gegeben.
Eine erfindungsgemäße Einlaufarmatur, deren Gehäuse wegen
der Kunststoffaüsschäumung eine hohe Festigkeit aufweist
und z.B. auch als Griff benutzt werden kann/ bereitet in der Herstellung keine Schwierigkeiten. Der Kostenaufwand ist relativ gering. Das keramische Armaturengehäuse,
dessen Wärmeleitfähigkeit gegenüber Metällausführungen deutlich geringer ist, und das deshalb im Betrieb wohltemperiert
bleibt, kann leicht in beliebigen Farben und Formen hergestellt und mit beliebigen Dekors, Ornamenten,
Kennzeichen etc. versehen werden. Dies bedeutet ferner, daß die pflegeleichten Armaturengehäuse ohne Schwierigkeiten
mit Oberflächen im Glasurbrand versehen werden können, die denen entsprechen, welche z.B. farbige Wannen, Waschtische,
Sitzwaschbecken etc. aufweisen. Verkalkungsgefahren bestehen ni
Die Oberflächen sind putzmittel- und kratzfest. Aufgrund der Verwendung der Baugruppe 2 steht das keramische Armaturen*-
gehäuse nicht unter Wasserdruck. Es versteht sich von selbst, daß eine erfindungsgemäße Ausschäumung auch für die Ausläufe
von z.B. Mischventilen oder Einzel-Absperrventilen verwendet werden kann.
- Ansprüche -
Claims (4)
1. Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische oder
dergl. mit einem insbesondere farbigen Armaturengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Armaturengehäuse (1)
aus einem keramischen Material besteht und der Hohlraum (9) zwischen der Wandung des Armaturengehäuses (1)
und einer aus wasserführenden Teilen und Dichtelementen bestehenden Baugruppe (2)mit einem hochfesten Kunststoff
ausgeschäumt ist.
2. Freistehende, sanitäre Einlaufarmatur nach tanspruch
dadurch gekennzeichnet, daß das Armaturengehäuse (1) aus Porzellan besteht.
3. Sanitäre IIniaufarmatur nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (9) mit Polyurethanschaum ausgefüllt ist.
4. Freistehende, sanitäre Einlaufarmatur nach den Ansprüchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in ein Verbindungsstück (4) ein Luftsprudler (14) eingeschraubt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868619829 DE8619829U1 (de) | 1986-07-24 | 1986-07-24 | Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868619829 DE8619829U1 (de) | 1986-07-24 | 1986-07-24 | Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8619829U1 true DE8619829U1 (de) | 1986-11-13 |
Family
ID=6796789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868619829 Expired DE8619829U1 (de) | 1986-07-24 | 1986-07-24 | Sanitäre Einlaufarmatur für Wannen, Waschtische od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8619829U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023160951A1 (de) * | 2022-02-24 | 2023-08-31 | Grohe Ag | Verfahren zur herstellung eines armaturengehäuses für eine sanitärarmatur und sanitärarmatur mit einem armaturengehäuse |
-
1986
- 1986-07-24 DE DE19868619829 patent/DE8619829U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023160951A1 (de) * | 2022-02-24 | 2023-08-31 | Grohe Ag | Verfahren zur herstellung eines armaturengehäuses für eine sanitärarmatur und sanitärarmatur mit einem armaturengehäuse |
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