DE8602C - Verbesserung an dem Apparat zur Regulirung des Gasdrucks bei Anwendung von comprimirtem Gase für Eisenbahnfahrzeuge von J - Google Patents

Verbesserung an dem Apparat zur Regulirung des Gasdrucks bei Anwendung von comprimirtem Gase für Eisenbahnfahrzeuge von J

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DE8602C
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DENDAT8602D
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UL. PINTSCH. L. A. RIEDINGER in Augsburg
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0675Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
    • G05D16/0683Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane

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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

1879.
Klasse 26.
L. A. RIEDINGER in AUGSBURG.
Verbesserung an dem Apparat zur Regulirung des Gasdruckes bei Anwendung von comprimirtem Gase für Eisenbahnfahrzeuge von JuI. Pintsch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1879 ab.
Bei den Gasdruck-Reductionsregulatoren wirkt ein variabler Factor mit, nämlich der auf das Eingangsventil wirkende Hochdruck, der bei geringerer Comprimirung des Gases unberücksichtigt bleiben kann; wird aber ein sehr hoher Comprimirungsdruck des Gases angewendet, so wird die Wirkungsdifferenz zwischen Maximalfüllung und letzter Ausnutzung der Füllung so bedeutend, dafs dieselbe bei einem möglichst vollkommen construirten Apparat berücksichtigt werden mufs.
Angenommen, die gröfste Hochdrucksfüllung sei 20 Atmosphären und soll bis zu 0,1 Atmosphären ausgenützt werden können, so beträgt der Druck auf den Ventilkegel bei 20 Atmosphären und 4 mm Querschnitt des Einganges, oder 0,125 qcm 2,50 kg, bei 0,1 Atmosphären nur mehr 0,00125 kg, von welchen bei einer fünffachen Hebelübersetzung im ersten Falle o,s kg, im letzten Falle 0,00025 kg auf die Membrane wirken. Hat die Membrane 5 qcm Fläche, so entspricht ein Verbrennungsdruck von 2 ο mm Wassersäule einer Membranebelastung von 1 kg und es wird daher der ursprüngliche Verbrennungsdruck von 20 mm Wassersäule bei 20 Atmosphären Füllung bei 0,1 Atmosphären nur mehr 10 mm betragen.
Diesen variablen Factor bei der Wirkung der Reductionsregulatoren auszugleichen, ist für hohe Compressionen des transportablen Gases den betreffenden Regulatoren folgende Einrichtung gegeben: Das Regulatorgefäfs g mit der Eingangsvorrichtung e und dem Ausgangsrohr α ist durch die Membrane m (aus präparirtem Leder, gasdicht präparirtem Stoff oder concentrisch gewelltem Metallblech) gasdicht abgeschlossen. In der Mitte der Membrane m ist die centrale Führungsspindel s, welche in der Büchse b und der Regulirungsschraube T1 geführt wird, gasdicht eingeschraubt.
Die Eintrittsvorrichtung e für das comprimirte Gas ist mit dem Ventil ν versehen, dessen Ventilkegel mittelst eines Zwischengelenks ο mit dem Hebel h verbunden ist, welch letzterer in dem Lager / sich bewegt und dessen freies Ende in- einen Schlitz der Spindel s reicht.
Ueber der Membrane m in einer Büchse bx , die zugleich die obere Membraneverschraubung bildet, ist die Spiralbelastungsfeder f, welche durch die Regulirungsschraube r, beliebig gespannt werden kann, angebracht. Am unteren Ende der centralen Führungsspindel s ist in der Führungsbüchse b die Spiralentlastungsfeder /1 angebracht, welche durch die Regulirungsschraube r von aufsen beliebig gespannt werden kann.
Der Sitz des Hochdruck-Einlafsventils ν ist mit einer starken Metallmembrane so verbunden, dafs diese Metallmembrane M1 den Abschlufs des comprimirten Gases bildet und dasselbe nur durch die enge Einlafsöffnung es zum Ventile ν gelangen läfst. Der Ventilsitz ist in dem Ventilgehäuse beweglich.
Ist der Regulator aufser Function, d. h. kann kein Gasdruck auf denselben wirken, so ist die den Ventilsitz tragende Metallmembrane ?«, in ihrer tiefsten Stellung und die Belastungsfeder/ drückt Membrane m und Spindel s abwärts und der im Spindelschlitz mitgeführte Hebel h hebt den Ventilkegel, so dafs das Einlafsventil geöffnet und die Entlastungsfeder /t entsprechend gespannt ist.
Functionirt nun der Apparat, d. h. tritt Gas unter Druck durch das Einlafsventil ν in das Regulatorgefäfs, so wird die Membrane m so weit gehoben und die Belastungsfeder f gespannt, bis der im Regulator vorhandene Gasdruck mit dem durch die Entlastungsfeder _/i ausgeübten Druck, den wirkenden Gewichtstheilen von Membrane m, Spindel ί und Hebel h, dem Druck der Belastungsfeder / und dem übertragenen Compressionsdruck, der auf den Ventilkegel wirkt, das Gleichgewicht hält. Ist der Gasausgang geschlossen, so wird, sobald die Gleichgewichtsgrenze überschritten, durch den angedrückten Ventilkegel der Gaszutritt abgeschlossen, strömt durch den Ausgang Gas ab, so wird das Hochdruck-Einlafsventil so minimal geöffnet, dafs das abströmende Gas immer wieder ersetzt wird und im Regulator sich zeitweise constanter Druck hält. Dieser Druck würde, wie eingangs erörtert, mit der Abnahme des Compressionsdruckes allmälig abnehmen. Um nun diesen Druck immer constant zu erhalten, ist die den Ventilsitz tragende elastische Metallmembrane ot, angebracht. Diese wird bei hohem
Gasdruck gespannt und drückt den Ventilsitz weiter nach oben und kürzt den Bewegungsweg von Kegel und Spindel s, so dafs die Belastungsfeder auf weniger Druck durch die Membrane m in Anspruch genommen wird, bis die Gleichgewichtslage erreicht ist und ebenso die Entlastungsfeder kräftiger zur Geltung kommt. Läfst der Compressionsdruck des Gases nach, so mindert sich der Druck auf die Metallmembrane M1, diese sinkt allmälig mit dem Ventilsitz und verlängert den Bewegungsweg von Ventilkegel und der Führungsspindel. Dadurch wird die Geltung der Belastungsfeder f vergröfsert, jene der Entlastungsfeder _/, vermindert, und durch richtiges Einstellen der Belastungsund Entlastungsfeder ist man in der Lage, die Wirkung des Regulators auf stets gleichen constanten Druck herzustellen.
Ebenso kann der Apparat für jeden beliebigen Verbrennungsdruck von aufsen während der Functionirung durch die beiden Regulirungsschrauben r und r, regulirt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Die Construction des Regulators, wie sie oben beschrieben und in der Zeichnung dargestellt ist, insbesondere:
1. Die combinirte Anwendung einer Belastungsund Entlastungsfeder und Regulirbarkeit beider von aufsen, um jeden gewünschten Verbrennungsdruck während der Thätigkeit des Apparates geben zu können.
2. Centrale Spindelführung und Verbindung derselben mit den central wirkenden Federn.
3. Die Anwendung einer mit dem Ventilsitz verbundenen Regulirungsmembrane, womit ein stets gleichbleibender Verbrennungsdruck hergestellt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8602D Verbesserung an dem Apparat zur Regulirung des Gasdrucks bei Anwendung von comprimirtem Gase für Eisenbahnfahrzeuge von J Active DE8602C (de)

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DE (1) DE8602C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3207175A (en) * 1962-12-31 1965-09-21 Weatherhead Co Pressure regulator
US3425442A (en) * 1965-11-24 1969-02-04 American Meter Co Pressure regulator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3207175A (en) * 1962-12-31 1965-09-21 Weatherhead Co Pressure regulator
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