DE856757C - Roehre zur Geschwindigkeitsmodulation - Google Patents
Roehre zur GeschwindigkeitsmodulationInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/10—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator
- H01J25/16—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator with pencil-like electron stream perpendicular to the axis of the resonators
Landscapes
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Description
Für die Herstellung von Dezimeter- und Zentimeterwellen sind zur Zeit Röhren für Geschwindigkeitsmodulation
vom Typ des Klystrons in Gebrauch, die schematisch in der Fig. ι dargestellt
sind. In dieser bedeutet ι die Kathode, 2 die Anode, 3 den Lauf raum, 4 den Eingangshohlraum, der die
Rolle des Dichtemodulators hat, 5 den Ausgangshohlraum und 6, 7 Kopplungseinrichtungen mit
der Belastung und mit dem Dichtemodulator. Die Klystrons bestehen im wesentlichen aus zwei
Rotationshohlräumen, die längs ihrer gemeinsamen Achse von einem Elektronenbündel durchlaufen
wenden. Der mittlere Durchgangswinkel des Bündels durch die elektrischen HochfrequenzJelder jeder
dieser beiden Hohlräume muß nach der Theorie dieser Röhren klein, und der Abstand der Hohlraumwände
muß in der Nachbarschaft ihrer Achse gering sein, obwohl sie notwendigerweise zu ihrem
Profil wieder zurückkehren müssen. Die so charakterisierten Umdrehungshohlräume werden Rhumbatron
genannt.
Mit den bekannten Klystrons kann man zur Zeit Nutzleistungen von 1 kW Größenordnung auc'h bei
Dauerbetrieb erreichen und mit einem Wirkungsgrad von 500A. Zur Verbesserung könnte man
daran denken, Elektronertbündel mit sehr großem Durchmesser und Intensität zu gebrauchen. Dann
wird aber der Einfluß der Raumladung in den Hochfrequenzfeldern ebenso wie die Verzerrung
dieser Felder durch die Gitter des Rhumbatrons
wirksam. Andererseits vergrößert sich der kapazitive Anteil des Schwingungskreises durch die Konstruktion
und der Selbstinduktionsteil nimmt ab. Infolgedessen nehmen gleichzeitig die Güte der
Kreise und der Wirkungsgrad durch die Umkonstruktion der Röhre rasch ab.
Um die Intensität des Bündels ohne die angegebenen Nachteile zu steigern, hat man den Elektronenbündeln
die Form von Hohlzylindern oder ίο von Fladen gegeben, welche den Hohlräumen des
Rhumbatrons zugeordnet sind oder Körpern, die durch Drehung, sei es parallel, sei es senkrecht zur
Symmetrieachse ides Profils (Fig. aa und 2 b) entstehen.
Für die Fig. 2-a würde die Kathode die Form eines Ringes und für die Fig. 2b die eines
Zylinders haben. In solchen Schwingungskreisen wird aber der kapazitive Anteil und ebenso auch
der Verlustwiderstand r !beträchtlich erhöht, der grob gerechnet der Oberfläche der Wände proportional
ist, während die Induktanz LW, die umgekehrt proportional zu CW ist, sich vermindert.
Hieraus folgt, daß die Größe 6" = LWIr des Kreises
stark vermindert ist.
Ein anderer bekannter Weg, um einen Generator von hoher Leistung zu erhalten, besteht darin, mehrere
gleiche Röhren zu einer Einheit zusammenzusetzen. Wenn W die von einer dieser Röhren gelieferte
Leistung ist, so ist bei η Röhren die Leistung 'des Generators von der Ordnung nW, die aber
kleiner gegenüber dem Wert nach der Theorie der gekoppelten Kreise ist. Nimmt man η genügend
groß, so kann man wohl eine gewünschte Leistung erhalten. Für den Betrieb erfordert dies aber die
Abstimmung in der Frequenz und Phase jeder dieser Röhren, was zu einer Regelung von 2 η Hohlräumen
führt. Das Verfahren wird also sehr schnell praktisch unbrauchbar.
Die vorliegende Erfindung ,bezieht sich auf eine Röhre zur Geschwindigkeitsmodulation von hoher
Leistung, die die Vorteile von η parallel geschalteten
Röhren, aiber nicht deren Nachteile besitzt. Die Röhre nach der Erfindung ist durch η verschiedene
Elektronenibündel charakterisiert, die zwei Resonanzhohlräume gleicher Bauart durchlaufen (den
Dichtemodulator und den Ausgangshohlraum), die von einer derartigen Form sind, daß der Abstand
der Wände nur in der Nachbarschaft der Bündel klein und die elektrische Hochfrequenzenergie vor
allem in η Durchgangspunkten lokalisiert ist. Auf diese Weise werden elementare Resonanzkreise gebildet,
die parallel geschaltet sind und Elementarkreis auf Elementarkreis folgen, so daß jedes Elektronenbündel
auf diese Weise nur einen elementaren Resonanzkreis durchläuft.
Die Prinzipien der Erfindung werden an vier identischen Klystrons, die nach Fig. 3a !nebeneinander
angeordnet sind, dargelegt. Die Fig. 3 a zeigt diese vier Klystrons in Planschnitt und die Fig. 3 b
in Draufsicht. Die Güte jeder dieser Röhren wird nicht merkbar geändert, wenn die Hohlräume, anstatt
Umdrehungskörper von iKreisschnitt zu sein, einen quadratischen Schnitt aufweisen wie in
Fig. 3 c.
Wenn man beachtet, daß einerseits der Schwingungscharäkter
der Hohlräume einer selben Gruppe gleich ist und andererseits die Kraftlinien des elektrischen
Feldes senkrecht zu den in der Mitte gelegenen Wäinden stehen, die gleichzeitig Symmetrieebenen sind, so kann man diese gemeinsamen Wände
unterdrücken, ohne den Schwingungscharakter der Hohlräume zu ändern. Man wird so eine Röhre erhalten,
die schematisch in Fig. 4a und 4b dargestellt ist, in der vier verschiedene Elektronenbündel
von zylindrischer Form und parallel zueinander vorhanden sind, welche zwei Hohlräume von
gleichem Aufbau durchlaufen, wobei der eine als Dichtemodulator und der andere als !Kollektor bzw.
Ausgangshohl raum wdrkt. Die Fig. 5 a zeigt in perspektivischer
Sicht einen Hohlraum nach dem Prinzip der Erfindung und die Fig. 5 b die entsprechende
Ansicht im Querschnitt. In Fig. 5 b sind; außerdem in feinen Linien die elektrischen Feldlinien dargestellt:
Die elektrische Energie des Hohlraumes ist hauptsächlich in den Gegenden lokalisiert, wo die
Wände einen geringen Abstand besitzen, Gegenden die voneinander verschieden sind und welche die
Elektronen bündel durchlaufen.
Es ist für die Erfindung nicht wesentlich, daß die Elektronenbündel geradlinig, zylindrisch und
parallel angeordnet sind. So zeigt Fig. 6 in Draufsieht eine Anordnung in Kranzform, die besonders
vorteilhaft für die Konstruktion ist.
Die Fig. 7 zeigt eine schachbrettartige und die Fig. 8 a und 8 b eine Sternanordnung mit vier konischen
Bündeln im Aufriß und Draufsicht, bei denen der Dichtemodulator und der Ausgangshohlraum
keine gemeinsamen Wände besitzen. Die Kathode ist zentral und die Elektronenbündel haben
ihren Ausgang im Zentrum.
Die Vorteile der Röhre nach der Erfindung sind die folgenden:
1. Die Leistung der Röhre wächst proportional mit der Zahl der Elekfronenbündel und diese ist
nicht beschränkt.
2. Die Röhre enthält nur zwei Hohlräume. Zur Schwinguingserregung ist nur ein Kopplungsorgan
zwischen den beiden Hohlräumen erforderlich und zur Ausikopplung der Belastung nur eines mit dem
Ausgangshohlraum.
3. Die Frequenzregelung jedes dieser Hohlräume no wird durch Deformation der Wand oder durch Verstellung
mittels eines Schiebers erreicht. Es genügen danach zwei Vorrichtungen zur Regelung, während
sonst 2 η erforderlich wären, wenn man Klystrons parallel schaltet.
4. Die Güte der Hohlräume als Schwingungskreis ist größer als die der Rhumbatrons, von denen sie
hergeleitet sind. Diese Güte ist um so größer, je größer die Zahl der Bündel wird. Wenn in der
Fig. 3 c die mittleren Wände dieser elementaren Hohlräume beseitigt werden und damit Fig. 4b erhalten
wird, so werden damit die Joule-Verluste in diesen Wäinden beseitigt, ohne daß die Induktanz
oder die Kapazität jedes dieser den elementaren Hohlräumen gleichwertigen Kreise geändert wird.
Ihre Güte ist also verbessert.
S- Die Kopplung zwischen einer Schleife und Hohlraum ist «-mal schwächer als die Kopplung
zwischen derselben Schleife, welche in gleicher Weise in einem der elementaren Hohlräume untergebracht
ist, die den resultierenden Hohlraum bilden. Dieser Vorteil ist wichtig, weil eine schwache
Kopplung zwischen Ausgangshohlraum undDichtemodulator eine notwendige Bedingung für einen
guten Wirkungsgrad für die Klystrons ist, wobei ίο aber diese schwache Kopplung technisch schwer zu
verwirklichen ist.
Claims (5)
1. Röhre zur Geschwindigkeitsmodulation, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens
einen Hohlraumresonator mit zwei Hohlraum-'bezirken enthält, die von verschiedenen und getrennten
Elektronenbündeln 'durchlaufen werden, wobei der Hohlraumresonator zu Schwingungen
derart erregt wird, daß die Hochfrequenzenergie hauptsächlich in der Nachbarschaft dieser
Bezirke derart konzentriert wird, daß elementare Resonanzkreise gebildet werden, die
parallel geschaltet sind und Elementkreis auf Elementkreis folgen, so daß jedes Elektronen-'büiidel
auf diese Weise nur einen der elementaren Resonanzkreise durchläuft, die in der Bewegungsrichtung
des Bündels von benachbarten Hohlräumen durch keinerlei Zwischenwand getrennt sind.
2. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie wenigstens einen Eingangshohlraum enthält, der von wenigstens einem Ausgangshohlraum durch eine Scheidewand
senkrecht zur Fortpflanzungsrichtung des Bündels getrennt ist, wobei jeder dieser Ein- und
Ausgangshohlräume durch Elementarhohlräume gebildet wird, die ohne eine Zwischenwand
Hohlraum an Hohlraum angeordnet sind und von je einem zugeordneten Bündel durchlaufen
werden.
3. Röhre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausgangsresonanzhohlräume
ringförmig ausgebildet und der eine im Innern des anderen angeordnet
ist. während die Elektronenbündel durch eine Kathode im Mittelpunkt der Ringe in Richtung
der Radien ausgesandt werden.
4. Röhre zur Geschwindigkeitsmodulation,
die von dem Resonanzrohr nach Anspruch α Gebrauch macht, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vertiefungen entsprechend durch Elektronenbündel durchlaufen werden, die auf sie nach den
Grundlagen der Arbeitsweise eines Reflexklvstrons einwirken.
5. Röhre zur Geschwindigkeitsmodulation nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Hohlräume die Form eines Parallelepipedons besitzen und daß die Elektronenbündel
senkrecht auf der gleichen Hohlraumfläche oder einer der Hohlräume stehen.
Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 2120882.
Schweizerische Patentschrift Nr. 2120882.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5498 11.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR856757X | 1944-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856757C true DE856757C (de) | 1952-11-24 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEC2899A Expired DE856757C (de) | 1944-09-15 | 1950-10-01 | Roehre zur Geschwindigkeitsmodulation |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE856757C (de) |
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1950
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Also Published As
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