DE85517C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/02—Pretreatment of the raw materials by chemical or physical means
- D21B1/023—Cleaning wood chips or other raw materials
Landscapes
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 55: Papierfabrikation.
zerkleinerten Holzes.
Das zur Herstellung von Cellulose benutzte Holz mufs, um ein Product guter Qualität zu
liefern, möglichst gleichförmig mit Bezug auf Dichtigkeit und Harzgehalt sein, speciell müssen
die stark harzhaltigen und das Product verunreinigenden Aeste vom Holz entfernt werden,
ehe dieses in den Kocher gebracht wird. Man hat zu diesem Zweck eine Ausbohrung der
Aeste aus dem rohen Holz, ehe dies noch zerkleinert wurde, in Anwendung gebracht,
aber auch bei dieser umständlichen Arbeitsweise erhält man kein wirklich astfreies Holzmaterial;
dazu kommt noch, dafs dieses Verfahren sehr kostspielig und zeitraubend ist.
Da das specifische Gewicht des reinen Holzes und der Aeste verschieden genug ist, um eine
Scheidung in Wasser oder in einer Flüssigkeit, deren Hauptbestandtheil Wasser ist, vornehmen
zu können, wird das hinreichend fein zerkleinerte Holz in einem Behälter mit Rührvorrichtung
behandelt. Hierdurch werden nicht allein alle Aeste zu Boden sinken, sondern auch alle anderen Holzpartikel, die viel
Harz enthalten. Durch solche Behandlung des Holzmaterials erhält man ein viel gleichförmigeres
Rohmaterial für den Kochprocefs, ebenso werden hierdurch alle Verunreinigungen, Rinde, Sand und Schmutz, die sich in den
Rissen und Sprüngen des Holzes, befestigt haben, beseitigt.
Nach diesem Verfahren werden demgemäfs die Hölzer ohne vorheriges Ausbohren zunächst
zerschnitten und mittels Schlagmühlen zerkleinert, so dafs die Asttheile sich vom Holz
ablösen, wonach das Ganze in ein Gefäfs gebracht wird, welches Wasser enthält, oder
an dessen Stelle eine Flüssigkeit von geringerem oder gröfserem specifischen Gewicht, je nach
der Art des zu verarbeitenden Holzes. Aus diesem Gefäfs wird das fliefsende Holz entfernt
und zum Kocher gebracht, während das sich auf dem Boden ablagernde, aus Aesten, fettem
Holz u. s. w. bestehende Material für sich zur Herstellung von einer weniger reinen Waare
benutzt werden kann.
Zur Ausführung dieses Verfahrens dient folgende Vorrichtung.
Das zerkleinerte Holz gelangt auf dem Transportband A in das Gefäfs B, welches
eine längliche Form besitzt und dessen Böden von beiden Seiten her schräg gegen die Mitte
abfällt (Fig. 2). Im oberen Theil des Gefäfses ist eine Reihe von Schlagwalzen C angeordnet,
die durch ihre Drehung das Holz in das Wasser hinunterdrücken und dabei anhaftende
Luftbläschen losreifsen, welche das Holz am Sinken verhindern können. Am entgegengesetzten
Ende des Gefäfses wird das fliefsende Holz von einem Transportband E über .dem
durchlochten Brett D aufgezogen, wonach das Holz mittels einer Centrifuge oder in anderer
Weise in der Hauptsache von dem anhaftenden Wasser befreit wird, ehe es in den Kocher
gelangt. Die Aeste und das schwerere Holz werden von einer Schraube F, die am Boden
des Gefäfses liegt, gegen das Vorderende des Gefäfses gezogen, woselbst ein Transportband G
dieses Material aus dem Gefäfs heraushebt.
Durch die hier beschriebene Behandlungsweise des Holzes wird eine bedeutende Ersparnifs
an Arbeitskosten erzielt; ebenso spart man nicht unbedeutende Mengen Rohmaterial,
indem bekanntlich bei der üblichen Ausbohrung grofse Mengen Holz in Form von Bohrspähnen
verloren gehen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: ;ι. Ein Verfahren zum Ausscheiden von Aesten und anderen schwereren Theilen des zur Zellstoffherstellung benutzten Holzes, darin bestehend, dafs das hinreichend zerkleinerte Holz in ein Wasser oder eine andere Flüssigkeit enthaltendes Gefä'fs gebracht wird, in welchem nach Umrühren die Aeste u. s. w. zu Boden sinken, während das leichtere Holz von der Oberfläche abgezogen werden kann.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des durch Anspruch ι geschützten Verfahrens im continuirlichen Betrieb, gekennzeichnet durch ein Gefäfs, in dessen oberem Theil Schlagwalzen (C) angeordnet sind, die bei ihrer Drehung die Wasseroberfläche berühren und dabei das schwimmende Holz ins Wasser hinunterdrücken, wobei durch geeignete Mittel das schwimmend bleibende Holz und die Bodenablagerungen gesondert entfernt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85517C true DE85517C (de) |
Family
ID=357653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85517D Active DE85517C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85517C (de) |
-
0
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