DE852735C - Hautschonende und hautschuetzende Reinigungsmittel - Google Patents

Hautschonende und hautschuetzende Reinigungsmittel

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DE852735C
DE852735C DEL2957A DEL0002957A DE852735C DE 852735 C DE852735 C DE 852735C DE L2957 A DEL2957 A DE L2957A DE L0002957 A DEL0002957 A DE L0002957A DE 852735 C DE852735 C DE 852735C
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DE
Germany
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cleaning agents
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protecting
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DEL2957A
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English (en)
Inventor
Alexander Dr Med Szakall
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AUG LUHN & CO GmbH
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AUG LUHN & CO GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/30Organic compounds, e.g. vitamins containing nitrogen

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Hautschonende und hautschützende Reinigungsmittel Es wurde gefunden, daß man ausgezeichnete hautchonende und hautschützende Reinigungsmittel ers s hält, wenn man basische organische Verbindungen der allgemeinen Formel worin RtundRz."\ryl-oder.Aralkylresteoder heterocyclische Reste, R3 und R4 Alkyl- oder Cycloal'kylresite bedeuten, m-it oberflächenwirksamen Verbindungen kombiniert.
  • Als basische organischeVerbindungendergenannten Art kommen beispielsweise in Betracht Phenylhenzylaminoäthylen-N-pyrrolidin, 2-(Phenylbenzylaminomethylen) - 4, 5 - dihydroimidazol, Benzyla-pyridylaminoäthylendimethylaanin, Phenylbenzylaminoäthylendimethylamin, p - Anisyl - a - pyridyläthylendimethylamin, Dimethylaminoäthylbenzhydriläther, i-Phenyl-i-a-pyridyl-3-Dimethylaminopropan.
  • Die basischen organischen Verbindungen werden als solche oder in Form ihrer Salze mit Mineralsäuren, insbesondere als Hydrochloride oder Hydrobromide, oder von vornherein, in Form ihrer organischen Salze, beispielsweise der fettsauren Salze angewandt. Diese organischen basischen Verbindungen und ihre Derivate werden -zur Herstellung der hautschonenden und hautschützenden Reinigungsmittel an sich bekannten Zubereitungen oberflächenwirksamer Substanzen beliebiges- Art einverleibt, wobei zur Erzielung der gewünschten Wirkung ein Gehalt an ;organischen Basen bzw. ihren Derivaten bis zu etwa i % als. ausreichend festgestellt wurde. In vielen Fällen genügt es schon, zur Erzielung einer befriedigenden Wirkung eine Konzentration zwischen o,oi und o, i % zu wählen. Es ist überraschend, daß bereits ein so verhältnismäßig geringer Gehalt an den orgapischen basischen Verbindungen eine ausgezeichnete hautschonende und hautschützende Wirkung ausübt.' Man kann aber auch höhere Konzentrationen verwenden.
  • Als oberflächenwirksame Verbindungen kommen beispielsweise Fettsäuren mit; einer C-Atomzahl von 7 bis 18, vorzugsweise mit einer C-Atomzahl zwischen 7 und 12, sowie andere oberflächenwirksame Stoffe, wie Fettalkoholsahwefelsäureester, höhermolekulare Alkylsulfonsäuren, alkylierte Ary1-sulfonsäuren, Kondensationsprodukte,vbn Eiweßstoffen oder Eiweißabbauprodukten mit Fettsäuren, Anlagerungsproduktevon Alkylenoxyden an höhermolekulare aliphatische Alkohole, Phenole, Fettsäuren u. dgl., in Betracht. (Ferner sind auch Salze dieser Verbindungen geeignet.
  • Die erfindungsgemäßen hautschonenden und hautschützenden Reinigungsmittel zeichnen sich außer durch die genannte Wirkung durch vorzügliches Schaumvermögen und hohe Reinigungskraft.aus. Je nach ihrer physikalischen Beschaffenheit können sie zu Stücken verformt oder zu Pulvern versprüht werden. Sie können auch in ah sich bekannter Weise mit natürlichen oder synthetischen Schutzkolloiden sowie mit üblichen Zusätzen, wie Überfettungsmitteln, Glycerin, Duftstoffen und Füllmitteln; verarbeitet werden. Zur Erzielung zusätzlicher Wirkungen können antimykotisch wirksame, bakterientötende und desinfizierende Mittel, wie quaternäre Ammonium- und Phosphoniuiriverbindungen, vorzugsweise solche mit höhermolekularen aliphatischen Resten, eingearbeitet werden. Gegebenenfalls kommen als Zusatz auch andere auf die Haut wirkende, z: B. die Hautdurchblutung fördernde Mittel, wie. Nikotinsäure,.un.d deren Abkömmlinge, in Betracht.
  • Es ist besonders bemerkenswert, daß der genannte geringe Zusatz an basischen organischen Verbindungen seine, vorteilhaften Eigenschaften auch dann entfaltet, vdenn die mitverarbeiteten oberflächenwirksamen Stoffe an' sich die mitunter auftretende unangenehme Eigenschaft der Hautreizung zeigen und daher als solche für Reinigungszwecke weniger geeignet siptd, was besonders .bei syntheti= schen !Mitteln der genannten Art oder auch gewissen fettsauren Salzen bei bestimmten Personen der Fall zu sein pflegt.
  • Beispiele i: Zu ioo Teilen Grundseife mit 62% Fettgehalt fügt man im Zubringer 0,075 Teile Phenylbenzylaminoäthylen-N-pyrrolidinhydrochlorid. Die erhaltene Masse wird in üblicher Weise auf einem Bandtrockner getrocknet und zur Herstellung pilierter Seife verwendet.
  • Man erzielt den gleichen Effekt, wenn man statt 0,075 Teilen des Hydrochlorids 0,r35 Teile des Oleats der gleichen Base hinzugefügt.
  • 2. ioo Teile aus Grundseife auf dem BandtrockneF erhaltene Seifenspäne mit 80% Fettsäuregehalt versetzt man im Kneter mit 5 Teilen einer 3o%igen Lösung von Phenylbenzylaminoäthylen-N-pyrrolidinundecylenat in g6°/oi,gem Alkohol. Dazu gibt man übliche Mengen an Mattierungsmittel (Titanweiß) sowie Farb- und Riechstoffe. Nach dem Pilieren lassen sich daraus in an sich bekannter Weise Seifenstücke formen. Sie besitzen als zusätzlicheEigenschaft,eine ausgezeichnete antimykotische Wirksamkeit.
  • Mit gleichem Erfolg kann man der Grundseife statt der Alkohollösung des Undecylenats auch o,9 Teile Phenylbenzylaminoäühylen-N-pyrrolidin und o,6 Teile Undecylensäure zusetzen.
  • 3. Im Zubringer kombiniert man iooo Teile Grundseife von etwa 62% Fettsäuregehalt mit o;13 Teilen des nikotinsauren Salzes des Phenylbenzylaminoäthylen-N-pyrroli-dins. Durch Verarbeitung in einer dem Beispiel 1 analogen Weise werden Seifenstücke erhalten.
  • 4. Zu 5o Teilen einer auf pl, 6,3 eingestellten wäßrigen Lösung, die 20% eines Eiweißfettsäurekondensationsproduktes enthält, fügt man unter Erwärmen und Rühren o,2 Teile Dimethylaminoäthylbenzhydriläther in Form des essigsauren Salzes zu. Man gewinnt ein in saurer Lösung wirksames Hautreinigungsmittel.
  • 5. Durch Umsetzung von io Teilen 2-(PhenylbenzylaTninomethylen)-4, 5-dihydroimi@dazolhydrobromid mit 9 Teilen des Natriumsalzes eines Fettalkoholschwefelsäureesters in Äthanol und Abtrennen des ausfallenden Natriumbromids gewinnt man das 2-(Phenylbenzylaminomethylen)-4, 5-di-, hydroimidazolal'kylsulfat als wachsartige Masse. 3 Teile dieses Produktes gibt man im Lösebehälter zu einer heißen Mischung von 60o Teilen Fettalkohol,sulfonat, 75 Teilen Glaubersalz und 825 Teilen Wasser. Man versprüht in an siehbekannter Weise und erhält ein pulverförmiges Produkt.
  • 6. iooo Teile einer 20%igen wäßrigen Lösung eines Dibutylnaphthalinsulfonats verrührt man unter Erwärmen mit 0,5 Teilen eines Reaktionsproduktes, das man in analoger Weise, wie in Beispiel 5 beschrieben, durch Umsetzung von 6 Teilen Dibutylnaphthalinsulfonsaurem Natrium mit 5 Teilen Benzyl-a-pyri,dylaim@inoäthylendimethylaminhydrochlorid, in io Teilen Äthanol dargestellt hat. Die Lösung wird in an sich bekannter Weise zur Trockne versprüht.
  • An Stelle des obenerwähnten Umsetzungsproduktes aus dibutylnaphthalinsulfonsaurem Natrium mit Benzyl-a-pyridylaminoäthylendimet'hylaminhydrochlorid kann ebensogut das Reaktionsprodukt aus Alkylphenylsulfonat mit einem Alkylrest der Größenordnung C11 mit p-Anisyl-a-pyridylaminoäthylendimethylaminhydrochlorid angewandt werden.
  • 7. In 5o Teile einer wäßrigen Lösung, die 15 Teile paraffinsulfonsaures Natrium enthält, trägt man o,i Teil des Reaktionsproduktes ein, das man durch Umsetzung von i Teil Phenylbenzylaminoäthylen-N-pyrrolidinhydrochlorid mit i Teil paraffinsulfonsaurem Natrium, dessen Alkylrest 14 bis 18 C-Atome umfaßt, in Äthanol erhält. Außerdem setzt man 5 Teile einer io%igen wäßrigen Lösung eines Alkyldimethyll>enzylammoniumchlorids zu. Das erhaltene klare Produkt besitzt neben hautschonenden Eigenschaften Näkterizide Wirksamkeit.
  • Man versetzt 4 Teile i-Phenyl-i-a-pyridyl-3@dimethylamin opropan mit i Teil Eisessig und löst das Reaktionsprodukt in 5 Teilen Wasser. i Teil dieser Lösung verarbeitet man mit Zoo Teilen eines aus 70% Kondensationsprodukt von Isooctylphenol mit io Mol Äthylenoxyd und 30% Wasser bestehenden Gemisches zu einer homogenen Paste. Sie ist in Wasser klar löslich.
  • Die beschriebenen Produkte zeichnen sich je nach den Konzentrationsverhältnissen durch eine bemerkenswerte hautschützende oder hautschonende Wirksamkeit aus.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hautschonende und hautschützende Reinigungsmittel aus oberflächenwirksamen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie basische organische Vetbindungen der allgemeinen Formel worin R, und R= Aryl- oder Aralkylreste oder heterocyclische Reste, R3 und R4 Alkyl- oder Cycloalkylreste bedeuten, enthalten.
  2. 2. Hautschonende und hautschützende Reinigungsm-ittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der fertigen Mittel an den basischen organischen Verbindungen bis zu i 0/0 beträgt.
  3. 3. Hautschonende und hautschützende Reinigungsmittel nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Reinigungsmitteln bakteriostatdsche und bakterizide Substanzen, wie quaternäre Ammoniumverbindungen, insbesondere solche mit höhermolekularen aliphatischenResten, einverleibt werden.
  4. 4. Hautschonende und hautschützende Reinigungsmittel nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Reinigungsmittel einen zusätzlichen Gehalt an gefäßerweiternden Substanzen, wie Nikotinsäure und deren Derivaten, aufweisen.
DEL2957A 1950-07-04 1950-07-04 Hautschonende und hautschuetzende Reinigungsmittel Expired DE852735C (de)

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