DE8524475U1 - Fahrzeugluftreifen - Google Patents
FahrzeugluftreifenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C11/00—Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
- B60C11/03—Tread patterns
- B60C11/11—Tread patterns in which the raised area of the pattern consists only of isolated elements, e.g. blocks
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein Laufflächenprofil an Fahrzeugluftreifen,
das aus zwei in der Laufflächenmitte angeordneten, durch eine breite, kontinuierlich durchlaufende Zickzackumfangsrine
getrennten Blockumfangsreihen mit gezackt ausgebildeten, umfangsorientierten Profi!blöcken und aus in der Laufflächenschulter
angeordneter, durch eine ebenfalls breite kontinuierlich durchlaufende Zickzackumfangsrille vom Mittenbereich getrennter
Schulterblockumfangsreihe mit quer zur Reifenlaufrichtung orientierten
Schulterprofilblöcken besteht.
Die umfangsorientierten Profilblöcke sind durch kontinuierliche
Zickzack-Querrillen und die querorientierten Schulterprofilblöcke
sind durch Schulterquerrillen in Umfangsrichtung voneinander
getrennt.
Bei einem derartigen Laufflächenprofil ist es Aufgabe der Neuerung,
durch eine Vielzahl von Profi!kanten der Profi!blöcke mit
einer den Winterprofilen vergleichbaren großen Profiltiefe
eine hohe Zugkraft zu erzeugen und die Profüblöcke so auszubilden
und anzuordnen, daß sie hohe Laufgeschwindigkeiten aushalten und ein verhältnismäßig niedriges Laufgeräusch erzeugen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch die Kennzeichenmerkmale des Anspruches 1 gelöst. Durch die gewählte ProfiIblocksegmentunterteilung
werden zusätzliche Profilkanten in wechselnder Richtung geschaffen, die einerseits einen vergrößerten Anteil bei der
Zugkrafterzeugung stellen, jedoch andererseits die Kompaktheit des Profilblockes im wesentlichen bestehen lassen, weil die Segmentrillen
mit geringerer Profiltiefe als die der Blockprofiltiefe vorliegen. Die Anordung der die Profilblöcke unterteilenden
Umfangs- und Querrillen und der die Segmente bildenden Schmalrillen
ist dabei so gewählt, daß der Negativanteil der Lauffläche
4/... PD2/DB27
Il 4 4 4 4 4 4 4*
- 4 - G145
d. i. der gesamte Rillenanteil, vergrößert und dadurch ein verhältnismäßig
offenes Profil vorliegt, wobei die Blockkanten günstig aneinander anschließen, um die Längs- und Querkräfte aufzunehmen
und in die Segmente zu leiten, damit zuverlässig hohe
Bei einem derart offenen Laufflächenprofil, das für hohe FahrgecrhuMnWiniiOT+on
neeinnet ist sind besonders und zusätzliche Maßnahmen
erforderlich, um den Geräuschpegel niedrig zu halten. Dies wird erreicht durch die Wahl der Blocksegmentierung, durch die
Schmalrillenausbildung und die Mündungsanordnung der Lamellenfeineinschnitte,
durch die ein niedriges Grundgeräusch und eine gute Entlüftung erzielt werden.
Die bevorzugte Schrägorientierung der Blocksegmente in Form eines Langsegmentes und des Kurzsegmentpaares ist der Bereich der Winkel
von 30° bis 45°, gemessen zur X-X-Achse, d. i. in Reifenlaufrichtung.
Die Schrägorientierungswinkel für die Blocksegmente sind abhängig von der suf dem Umfang unterschiedlichen Blocksegmentaufteilung
bewußt unterschiedlich gewählt. Weitere Merkmale sind
nachstehend beschrieben.Das Laufflächenprofil nach der Neuerung
ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Seitendekors in der Abwicklung), 25
Laufflächenmitte,
30
30
Fig. 4 eine Einzelheit eines SegmentprofiIblockes der
Lauff1ächenschulter.
5/... PD2/DB28
G145
Das Laufflächenprofil 1 nach Fig. 1 besteht aus zwei Profilblock-Umfangsreihen
2 und 3 im Laufflächeninittenbereich M und je einer Profilblock-Umfangsreihe 4 bzw. 5 in den Laufflächenschulterbereichen
S. Die Blockreihen 2 und 3 sind durch tiefe, kontinuierlieh durchlaufende Zickzackrillen 6 voneinander und Zickzackumfangsrillen
7 bzw. 8 von der jeweilig benachbarten Schulterreihe
bzw.5 getrennt. Die laufflächenmittigen Blockreihen 2,3 sind von
Profilblöcken 10 gebildet, die in Blocksegmente unterteilt sind. Diese Segmentprofilblöcke sind in Umfangsrichtung voneinander
durch tiefe, kontinuierliche Zickzack-Querrillen 9 getrennt.
Diese Segmentprofi!blöcke sind in den beiden Umfangsreihen 2,3 in
Umfangsrichtung auf Lücke L gegeneinander versetzt angeordnet. Außerdem sind die Segmentprofilblöcke mit Axial versatz 19 ineinander
übergreifend angeordnet. Der Profil block 10 besteht aus
drei Segmenten.Er ist inFig. 3 als Einzelheit dargestellt. Das
schräg zur X-X-Achse orientierte, unter dem Winkel 18 von z.B.43° angeordnete Langsegment 11 ist aus hammerkopfförmigen Endteilen
12 und der sie verbindenden Profil brücke 13 gebildet. Quer dazu
ist ein Kurzsegmentpaar 14,15 mit winkelförmigem Umriß angeordnet.
Dieses Segmentpaar ist schräg zur X-X-Achse unter dem WinLal 18'
von 39° angeordnet. Die Segmente sind seitlich zueinander um den Betrag 28 versetzt. Die Schrägorientierungswinkel 18,18" sind
wegen der auf dem Umfang unterschiedlichen Blocksegmentaufteilung unterschiedlich. Sie können an einem Blocksegment z.B. 34° und an
einem anderen Blocksegment 42° betragen. Ebenfalls ist der Betrag 28 je nach dem gewählten unterschiedlichen Schrägorientierungswinkel
einmal größer und einmal kleiner gewählt.Zwischen dem
Langsegment 11 und jeweils einem Kurzsegment 14, 15 ist eine schmale Profil rille 16 bzw. 17 gebildet. Sie ist höchsten halb so
tief wie die Profi!tiefe in den Umfangs- und Querrillen. sie ist
eine Segment teilende Rille und Entlüftungsrille für den Profilblock
10. Die Profilsegmente sind zusätzlich mit Lamellenfeineinschnitten
versehen. .
PD2/DB29
• * · Λ 4 ·
- δ"- "* G145
Diese sind quer, insbesondere schräg zur X-X-Achse orientiert
ingeordnet. Sie münden in die Umfangsrillen 6* 7 oder 8 Und sind
nahezu so tief eingeschnitten, wie die Profiltiefe ausgebildet ist Die erhöhte Zugkraft des Laufflächenprofils wird durch einen
30°bis 45° betragenden Zickzackwinkel der Umfangsrillen und
beteiligten Blockkanten, durch die zusätzlichen breiten Zickzackquerrillen und beteiligten Blockkanten. durch die zusätzlichen
Kanten der Segiientschmalrillen und der Lamellenfeineinschnitte
f sowie durch die quer zur Umfangsrichtung verlaufenden Schulter-
\i 10 querrillen 22 zwischen den Schulterblöcken 21 erzielt. Durch die
* tüchtiqkeit des Profils gewährleistet. Die Blocksegmente halten
, den Längs- und Querkräften zuverlässig stand.
]■ 15 Zur Verringerung des Reifengeräuschs tragen bei: die Auflösung
! des Segmentprofilblockes durch Schmalrillen 16,17, die wenig tief
« ausgebildet den Block entlüften, ferner der Segmentblockversatz 28,
der die Blockkanten nacheinander in Eingriff an der Bodenauf-
: standsfläche bringt, sowie die in Umfangsrichtung auf Lücke L
j 20 gegeneinander versetzten und mit Axial versatz 19 ineinander über-
V greifenden Segmentprofil blöcke 10,des weiteren die an die Umfangs-
rillen angebundenen Lamellen 20 und die schmalere Zickzackquerrille
9 im Vergleich zur tlmfangsrille 6,7,8,durch die die Diskontinuität
zwischen dem Segmentprofi!blöcken günstig überbrückt
25 wird.
> Die schulterseitige Blockreihe 4 bzw. 5 wird von den quer zur
|| mente 25,26 unterteilt. Die axiale Segmentspitze 27 ist gepfeilt
j| schräg angeordneten Teil.
t PD2/DB30
■ I Iltl ft * · · ■ · · · I
«I I tilt · ■ ·
4 I , lit ·■··■
I I .,II·* ·
- 7 - G145
Die Querrillen 22 sind tief und vergleichbar mit den Querrillen 9
der Laufflächenmitte verhältnismäßig breit. Auf diese Weise wird
eine hohe Drainage gewährleistet. Zur verbesserten Zugkraft sind quer zur Laufrichtung angeordneteLamellenfeineinschnitte 24 vorgesehen,
die im wesentlichen zur Schmalrille 23 entlüftet werden.
Der Reifen 30 nach Fig. 2 besteht im wesentlichen aus der Karkasse
31, den Reifenwülsten mit dem Wulstkern 32, den Reifenseitenwänden
33 und der gürtel artigen Verstärkung 34 für die Lauffläche 1. Die Seitendekorprofilierung ist mit 35 bezeichnet.
Nach der Ausführung des Seitendekors gemäS Fig. 5 ist die Dekorprofilierung
aus Blöcken 37 gebildet. Die Schulterquerrillen 22 sind bis zwischen die Blöcke 37 fortgesetzt ausgebildet und kreuzen
die Dekorzickzackrille 36. Dadurch ist die Drainage weiter
verbessert. Die Dekorblöcke 37 sind entsprechend der Anordnung der Schulterblöcke 21 gegenüberliegend angeordnet. Bei scharfer
Kurvenfahrt, bei der ein Reifen mit seinem Seitendekor Bodenkontakt aufnehmen kann, wird durch diese Ausbildung eine gute Drainangewirkung
auch in dieser Betriebssituation erzielt.
PD2/DB31
« * I I I «
Claims (6)
1. Laufflächenprofil an Fahrzeugluftreifen, das aus in der Laufflächenmitte
angeordneten, durch eine breite, kontinuierlich durchlaufende Zickzackumfangsrille getrennten ProfiIbIock-Umfangsreihen
mit gezackt ausgebildeten, umfangsorientierten Profilblöcken und aus einer in der Laufflächenschulter angeordneten,
durch eine breite, kontinuierlich durchlaufende Zickzackumfangsrille
von der benachbarten mittigen Profilblock-Umfangsreihe
getrennten Schulterblock-Umfangsreihe mit gezackt ausgebildeten, quer zur Reifenlaufrichtung orientierten Profilblöcken
besteht, wobei die umfangsorientierten Profilblöcke durch kontinuierliche Zickzackquerrillen und die querorientierten
Profilblöcke durch Schulterquerrillen in Umfangsrichtung voneinander
getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die laufflächenmittigen
Profilblöcke (10) in Blocksegmente (11,14,1S) gegliedert \ 20 sind und aus je einem unter dem Winkel (18,18') zur X-X-Achse
\ schrägorientierten, Z-förmigen Langsegment (11) mit hammerkopf-
förmigen Enden (12) sowie diese verbindender Profilbrücke (13)
und aus zwei quer dazu und seitlich zueinander versetzt angeordneten,
unter dem Winkel (18,18') zur X-X-Achse schrägorientierten, winkelförmigen Kurzsegmenten (14,15) bestehen, wobei das Langsegment
(11) von den Kurzsegmenten (14,15) durch Schmalrillen (16) mit höchstens halben Profiltiefe getrennt ist, daß die Segment-Profilblöcke
(10) in den beiden vorliegenden ProfiIbIock-Umfangsreihen
(2,3) in Umfangsrichtung auf Lücke L versetzt und die axialen Blocksegmentspitzen mit denen der benachbarten Profilblockreihe
mit Axial versatz (19) ineinander
· t 1
■ ■ t · ·
übergreifend angeordnet sind, daß die Schulterprofi!blöcke (21)
durch eine umfangsorientierte Zickzackschmal rille (23) mit höch stens der halben Profi!tiefe in Schulterblocksegmente (25,26)
unterteilt sind und daß die laufflächenmittigen und- schulterseitigen
Profilblöcke Lamellenfeineinschnitte (20 bzw. 24) aufweisen, die quer zur Reifenlaufrichtung angeordnet sind.
2. Laufflächenprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schrägorientierungswinkel (18,18') zur X-X-Achse im Bereich
von 30° bis 45° vorliegt.
3. Laufflächenprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
' dieSchrägorientierungswinkel (18,18') auf dem Umfang unter
schiedlich sind.
4. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellenfeineinschnitte (20) sich in die Zickzackumfangsrille
(6,7,8)erstrecken.
5. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schulterquerrille (22) zwischen den Schulterblöcken (21)
sich bis in die im Seitendekor (35) verlaufende Zickzdckrille (36)
erstreckt.
6. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
da3 die Profilierung des Seitendekor (35) profil blockförmig vorliegt
und die Dekorblöcke (37) -den Schulterblöcken (21) entsprechend gegenüber angeordnet sind, wcbei die Schulterquerrillen(22)
bis zwischen benachbarte Dekorblöcke (37) fortgesetzt angeordnet sind.
Priority Applications (3)
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-
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