DE8508564U1 - Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum thermischen Trennen von Profilen - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum thermischen Trennen von ProfilenInfo
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Description
MG 1504 -- "
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MESSER GRIESHEIM GMBH MG 1504
Kennwort: Profilschneidverfahren EM 1196
Erfinder: Wilkens Ordner: XIII
Lentz
Böhm
Böhm
Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstückenf insbesondere
zum thermischen Trennen von Profilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beim thermischen Trennen von Profilen wie U-, I-, Doppel-T-,
T-, Winkel- und Wulstprofilen muß das Schneidwerkzeug an der Profilkante angestellt und anschließend auf den Profilverlauf
bezogen, geführt werden.
Aus der DE-OS 26 41 851 ist es bekannt, an einen Schneidbrenner zwei kapazitive Fühler anzuordnen. Die der Werkstück ·
kontur entsprechenden Signale der Fühler werden als Regelsignale einem Brennerstellmotor zur Beibehaltung einer gleichbleibenden
Schneidposition zugeführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einfluß der Rüst- und Nebenzeiten, insbesondere der Brennerpositionierzeit zu
verringern und somit die Geschwindigkeit eines Schweiß- oder
Schneidvorganges, insbesondere eines Profilschneidvorganges,
zu erhöhen bzw. die Zykluszeit zu verkürzen.
Diese Aufgabe wird i>ei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch
- die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere in dem schnellen Erfassen der Ist-Werkstückkontur während
der Längspositionierung des Profils in der Positioniervorrichtung. Durch die Ermittlung der Ist-Kontur des Profils in der
Positioniervorrichtung, d. h. unabhängig von der Schweiß- oder Schneideinrichtung, werden vorteilhaft störanfällige Sensoren
in Brennernähe vermieden und das Werkstück unter Berücksichtigung seiner Toleranzen geschnitten oder geschweißt. Weiter-
^5 hin kann durch den fest vorgegebenen Anschnittpunkt der Brenner
von einer bestimmten Parkposition zu dem Anschnittpunkt verfahren werden, während gleichzeitig das Profil in Längsrichtung
positioniert und hierbei die Ist-Kontur des Profils ermittelt wird. Durch den gleichzeitigen Ablauf dieser Positioniervorgänge
wird in der Praxis eine große Zeitersparnis erreicht. Kantensuchzyklen können entfallen.
Durch das flexible Fertigungssystem ist eine Einzelteilfertigung möglich. Dadurch ist die Zusammenfassung zu Losgrößen
gleicher oder spiegelbildlicher ;Teile nicht nötig. Eine Zwischenlagerung
kann entfallen. Mit der Einrichtung ist die Herstellung aller Schnittformen einschließlich Nahtvorbereitung,
sowie Beschriften und Markieren möglich.
Durch die Abspeicherung von nur einer Werkstückkontur bzw. Grundschnittform je Profilart (variables Makro) wird eine
einfache Programmierung erreicht, da die aktuellen Abmessungen gleichartiger Profilformen von Meßsystemen der
MG 1504 28.04.87
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Posi+;ioniervorrichtung ermittelt werden und der Brennerführung
dienen.
Durch den vorzugsweise fest vorgegebenen Nullpunkt der Positioniervorrichtung ist der Schneidbereich immer an einer
Stelle. Dadurch können Schrottstücke über Schrottkübel automatisch abgeführt und eine Absaugvorrichtung leicht
angeordnet werden.
Durch die Verwendung eines Rechners, in dem die Variablen
der programmierten Schnittform durch die gemessenen numerischen Werte der Profilkontur bestimmt werden, ist eine
Ankopplung des Datenverkehrs an Großrechner bzw. CAD-Systeme möglich. Ein automatisches Schachteln der ahgegebenen
Profilteile und damit geringster Verschnitt ist vorteilhaft möglich.
Mit der Vorrichtung" nach der Erfindung wird ein Verfahren
zum Schneiden oder Schweißen von unterschiedlichen Werk-Stückkontureh-ausgeführt,
bei dem der Schweiß- oder Schneidbrenner in einfacher Weise und. ohne gesondert an der Führungseinrichtung
angeordnete Fühler bzw. Meßvorrichtungen automatisch an einem Soll- Anschnittspunkt positioniert werden
kann. Hierzu wird das Profil in der Vorrichtung positioniert und der Brenner zum Anschnitt vorzugsweise auf den Nullpunkt
der Vorrichtung programmiert. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Brenner zum Anschnitt auf einen beliebigen
Punkt der Werkstückkontur zu programmieren, wenn prozessbedingte Erfordernisse, wie z. B. die Schweiß- oder
Schneidrichtung, die Schweißposition oder vorrichtungsbedingte Bauteile dies erfordern. Vorteilhaft ist die Lage
dieses Nullpunktes bei allen Konturen in der Vorrichtung gleich.
mg 1504 .··..:.: ::.:...". .· 28.04.87
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Schemazeichnung der Einrichtung zur 1Q Durchführung der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht der Profilschneideinrichtung;
Fig. 3 eine Seitenansicht der MeB- und Spannstation der Fig. 2 mit einem T-Profil.
In den Figuren 1 und 2 ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnet. Das
Verfahren wird anhand einer Profil-Schneidvoxrichtung beschrieben,
die im wesentlichen aus einem Roboter 11, vorzugsweise Gelenkarmroboter, an dem ein Schneidbrenner 12 befestigt
ist und einer Einrichtung 13 zum Fördern und Positionieren
der Profile 14 besteht. '
Der Roboter ist -als schienengebundene Hängebahn
15 ausgebildet. Hierzu weist der Roboter 11 einen nicht dargestellten
elektromotorischen Linearantrieb auf, dessen Bewegung über eine Spindelmutter/Spindel übertragen wird. Linear
geführt wird der Roboter durch über der Einrichtung 13 ange-
3Q ordnete Schienen 16. Der Roboter 11 ist über Leitungen 17 an ."
einen Rechner 18 angeschlossen, der über Steuerleitungen 19, 20, 21 mit einer nicht näher dargestellten Wegmeßeinrichtung
verbunden ist.
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Selbstverständlich kann der Roboter auch in kartesischer Koordinatenbauweise ausgebildet und/oder stationär angeordnet
sein.
Die Einrichtung 13 besteht, aus einem Puffertisch 22, der
über einen integrierten Querförderer 23, vorzugsweise einem Kettenförderer, mit einem Längsförderer 24, vorzugsweise
einem Rollgang, in Verbindung steht. Der Rollgang 24 besteht im grundsätzlichen Aufbau aus in einem Längsfundament 25
eingelegte Auflageelemente 26, vorzugsweise Tragrollen, mit festen Achsen 27 als Trag- und Förderelement. Der Abstand
der Tragrollen 26 ist hierbei so ausgelegt, daß das Profil mindestens auf zwei Tragrollen aufliegt.
An der oben beschriebenen Profilzuführseite 28 des Rollgangs ■
24 begrenzen feststehende Anschlagelemente 29, vorzugsweise Anschlagrollen, die dem Querförderer 23 entgegengesetzte I
Längsseite des Rollganges 24. Vorzugsweise sind die An- \
schlagrollen 29 in stationär angeordneten Lagertraversen'30 I
befestigt. Die stationär angeordneten Anschlagrollen 29 und die Tragrollen 26 des Rollgangs 24 bilden einen rechten
. Winkel 31· Hierzu reichen die Anschlagrollen 29 mit ihrem Durchmesser 32 in den durch die Tragrollen 26 gebildeten
Längsforderweg 33 hinein.
Der Profilzuführseite 28 ist weiterhin ein Meßwagen 34 zugeordnet,
der auf der dem Querförderer 23 gegenüberliegenden Seite des Rollganges 24 angeordnet ist. Der nicht näher
dargestellte Meßwagen 34 weist einen eigenen Antrieb auf, mit dem er linear entsprechend dem Längsförderweg 33, im
folgenden X-Richtung genannt, verfahrbar ist. An dem Meßwagen 34 ist ein in den Längsförderweg 33 hineinragender
Förderanschlag 35 mittels einer Konsole 36 befestigt. Die Länge 9 des Förderanschlages 35 ist so ausgelegt, daß auch \
kleine Profilabschnitte bzw. Profilreste in eine noch zu $ beschreibende Positioniervorrichtung 39 eingeschoben werden j
können. Die Länge 9 entspricht ungefähr dem Abstand zwischen j den zwei Meß- und Spannrollen 44 (Fig. 2) . Vorzugs- s;
• · · · &igr; t
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weise verfährt der Meßwagen 34 auf einer parallel zur X-Tangente 37 der Anschlagrollen 29 verlegten Führung 38.
Selbstverständlich sind auch andere Meß- und Fördersysteme
in X-Richtung einsetzbar. So ist es beispielsweise möglich, das Profil 14 mit einer Schlepprolle oder mit einem Rollgang
mit angetriebenen Rollen zu fördern /Sowie die Längsabmessungen zu erfassen.
An den Rollgang 24 der Profilzuführseite 28 schließt sich eine Positioniervorrichtung 39 an, in der das Profil 14 gegen
die als Bestimmelemente wirkenden Trag- und Anschlagrollen 26, 29 gespannt wird. Als Spannelemente dienen vorzugsweise
horizontal (Pfeilrichtung 40) und vertikal (Pfeilrichtung 41)
verfahrbare Spannrollen 42, 43, 44. In der Fig. 1 werden die Spannrollen 42 und 43 in Z-Richtung 41 solange verfahren,
bis sie auf der Profiloberfläche 45 mit ihrem Rollenumfang aufliegen und somit das Profil 14 gegen die Tragrollen 26
spannen. Die bewegliche Spannrolle 44 wird in Y-Richtung 40 solange verfahren, bis sie an der Profilseitenfläche 46 anliegt
und somit das Profil 14 gegen die Anschlagrollen 29 spannt.
Die Spannrollen 42, 43, 44 sind, wie in der Fig. 1 schematisch
dargestellt, in Lagerböcken 47 angeordnet, wobei die in Z-Richtung 41 verfahrbaren Spannrollen 42, 43 in diesen
Lagerböcken 47 verfahrbar angeordnet sind. Die Spannrolle 44 hingegen wird durch Verfahren des Lagerbockes 47 in
Y-Richtung 40 bewegt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Spannrollen 42, 43 mittels horizontal und vertikal verfahrbarer Lagerböcke
zu positionieren. In einer weiteren Ausbildung werden die Spannrollen 42, 43, 44 mittels Hydraulikzylinder gegen die
Profilflächen 45, 46 gespannt. Wie insbesondere aus Fig. 2
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ersichtlich, können selbstverständlich auch mehrere Meß- und Spannrollen 42, 43, 44 hintereinander angeordnet werden.
Wie bereits oben erwähnt, sind die Spannrollen unter Zwischenschaltung
eines nicht näher dargestellten Wegmeßsystems über die Steuerleitungen 19, 20, 21 mit dem Rechner 18 verbunden.
Als Wegmeßsysteme können hierbei magnetische Systeme, wie z. B. Inductosyn,oder Impulsmaßstäbe verwendet werden. Vorzugsweise
werden jedoch Winkelgeber zur absoluten Wegmessung der linearen Bewegungen der Spannrollen 42, 43, 44 bzw. des
Lagerbockes eingesetzt.
In Richtung des Längsförderweges 33 hinter der Positioniervorrichtung
39 mit der integrierten Meßvorrichtung 48 liegt die fest vorgegebene Meßlinie A-A von der aus geschnitten
wird. Die Linie A-A liegt im Arbeitsbereich des Roboters 11, der wie bereits beschrieben, über der-Einrichtung 13,
insbesondere über der Positioniereinrichtung 39 angeordnet
ist. Hinter der Linie A-A befindet sich die Profilabführseite 49, die ats einem Rollgang 24 mit angetriebenen
Rollen besteht, der ebenfalls über einen nicht . . näher dargestellten Querförerer 23' mit einem Puffertisch 22'
in Wirkverbindung steht. Ober den Rollgang 24' und den Querförderer
23' werden die geschnittenen Profile 14' zu dem
Puffertisch 22' transportiert. Hierzu hebt der Querförderer 23' im vorderen Bereich des Rollgangs 24' ab und fördert das
Profil 14* über nicht näher dargestellte Ketten zu dem Puffertisch
22» (Pfeilrichtung 50).
Die oben beschriebene Vorrichtung 10 arbeitet wie folgt:
Die zu schneidenden Profile 14, die in der Regel zwischen
10 bis 15 &eegr; lang sind, werden auf dem integrierten Puffertisch
22 und Querförderer 23 mit einem nicht näher dargestellten Flurförderzeug oder Kran abgelegt. Danach wird
das zu schneidende Profil 14, das gemäß Fig. 1 als U-Profil ausgebildet ist, über das Kettensystem des Querförderers
23 in den Rollgang 24 gefördert. Das U-Profil 14 liegt hier-
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• Ml I I · 11'I &phgr; · · ·
bei mit seiner offenen Seite auf den Tragrolien 26 des RoIlgemges
auf. Die Ketten des Querförderers 23 laufen bei diesem Fördervorgang solange, bis das Profil 14 an den festen
senkrecht stehenden Anschlagrollen 29 anliegt. Dann senkt der Querförderer 23 im vorderen Bereich ab und legt das
Profil 14 auf den Tragrollen 26 des Rollganges 24 ab. Dabei ist das Profil 14 durch die Tragrollen 26 und die Änschlagrollen
29 in seiner Lage bestimmt.
Handelt es sich bei dem zu schneidenden Profil 14 um ein
symmetrisch aufgebautes Profil, wie ein Flach-, U-, Doppel-T-,
oder Wulstprofil, so schiebt der Meßwagen 34 das Profil 14 in X-Richtung 33 sofort mit seinem Anfang 51 über die Meßlinie
A - A in eine erste Schneidposition.
Dem Antrieb des Meßwagens 34 wird hierbei zur Positionierung des Profils 14 in die erste Schneidposition die absolute
Profillänge 52 vorgegeben. Dies ist vorteilhaft dadurch möglich, daß die verwendeten Profile 14 beispielsweise eine
Länge von 10,5 m haben und aus einem Profil Profilabschnitte mit jeweils 2 m Länge geschnitten werden.
Durch die Vorgabe von beispielsweise 10m verfährt der Meßwagen
34 ausgehend von einer fest vorgegebenen Parkposition das Profil derart in X-Richtung 33, daß die Profillänge
zwischen Meßlinie A-A und Profilende 53 10 m beträgt.
Passiert der Profilanfang 51 die Positionier- und Meßvorrichtung 39, 48, so fährt die erste Meß- und Spannrolle 44
in Y-Richtung 40 auf Spanndruck. Danach fahren gleichzeitig die Meß- und Spannrolle 42 auf der festen Anschlagseite und *'
die Meß- und Spannrolle 43 auf der beweglichen Spannseite in Z-Richtung 41 auf Spanndruck.
Vorzugsweise ist die Rolle 43 nur als Spannrolle ausgebildet.
MG 1504 &igr;
......
20.04.87
Hierbei ist, wie bereits oben beschrieben, jeder Rolle 42, 43, 44 und/oder jedem Lagerbock 47 ein Weggeber für
die absolute Messung der Linearbewegung zugeordnet. Die Weggeber sind in einem festen Abstand zum Maschinennullpunkt
54 (Fig. 1)derart eingestellt, daß die Meß- und Spannrollen
42, 43, 44 und/oder die Lagerböcke 47 immer von einem fest vorgegebenen Null-Referenzpunkt aus verfahren.
In der Fig. 1 ist der an dem Roboter 11 befestigte Schneid-IQ brenner 12 schematisch in Anschnittstellung an dem Maschinennullpunkt 54 dargestellt. Hierbei wurde aus Übersichtsgründen der Schneidbrenner 12 in einem größeren Abstand zum
Nullpunkt 54 dargestellt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, den Schneidbrenner
12 auf einen beliebigen Anschnittpunkt an der Werkstückkontur zu programmieren.
Die so ermittelten Meßwerte werden dem übergeordneten Rechner 18 gemeldet, der die Variablen der vorher programmierten
Schnittform bzw. die Werkstückkontur ,die in der Fig. 1 durch Symbole 60 dargestellt sind, durch die gemessenen numerischen Werte bestimmt und dem Roboter 11 weitergemeldet. Der
Roboter verfügt so nach dem Meßvorgang über die exakte geometrische Form des zu schneidenden Teils.
Nach dem Spann-/Meßvorgang führt der Roboter 11 den ihm
vorgegebenen Schnitt im Bereich der Meßlinie A-A aus. Hierbei wird der Schneidbrenner 12 entsprechend der gemessenen
Werkstückkontur und dem als Makro oder Unterprogramm in
dem Rechner 18 _abgelegten Schneidbild geführt.
Unter Schneidbild werden hierbei die im Fertigungsprogramm
vorkommenden, von einem linearen Trennschnitt abweichenden Schneidoperationen verstanden, wie z. B. Nahtvorbereitungsschnitte,
Schrägschnitte, Ausschnitte, Kreisschnitte usw.
Darauf folgt die Positionierung des Profils 14 über den Meßwagen 34 in X-Richtung 33. Dabei wird entsprechend dem
obigen Beispiel das Profil 14 zwei Meter weiter bewegt.
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III! · t
Dabei brauchen die Meß- und Spannrollen 42 43, 44 während
. dieser Längenpositionierung nicht zurückgefahren werden; ssomit verfügt der Rechner 18 sofort nach dem Stoppen des
Langsantriebes bereits wieder über die aktuelle Werkstück-"kontur
bzw. Schnittform des Profiles 14 für den nächsten Schnitt.
Vorteilhaft wird durch die jeweilige Messung der Werkstückkontur eine schnelle und genaue Positionierung des Schneidbrenners
12 auch bei großen Werkstücktoleranzen ermöglicht.
Hierbei wird eine Positioniergenauigkeit von kleiner +/- 0,5 mm
erreicht/ 4ie insbesondere tfeim ^Anschneiden mit einem Autogen-^
schneidbrenner und dem hierbei erforderlichen Heizvorgang zu einem fehlerfreien und sauberen Anschnitt führt.
15
Nach dem zweiten Schnitt wird das fertig geschnittene Profil 14' über den Rollgang 24' zu dem abführseitigen
Querförderer 23' gebracht. Von diesem werden dann die fertigen Profile,wie bereits beschrieben, zu dem Puffertisch
22' gefördert.
In der Fig. 3 ist schematisch eine Schnittdarstellung durch die Positionier- und Meßvorrichtung 39, 48 dargestellt, in
der ein unsymmetrisches Profil 14, beispielsweise ein.
T-Profil, gespannt und gemessen wird. Für gleiche Bauteile
wurden in der Zeichnung die gleichen Bezugsziffern eingetragen. Der Profilschneidvorgang erfolgt wie bereits oben
beschrieben, unterschiedlich zu der oben beschriebenen
2Q Ausführungsform der Positionier- und Meßvorrichtung 39,
für symmetrische Profile fährt bei der Bearbeitung von Winkel- oder T-Profilen zuerst auf der Losseite 55 eine
zusätzliche Stützrolle 56 bis auf ein vorgegebenes Maß ■ 58 in Z-Richtung 57.Durch die Stützrolle 56 wird der freie
Profilschenkel 59 in eine waagerechte Position gefahren.
Die Stützrollen sind hierbei bevorzugt zwischen den Tragrollen
26 des Rollganges 24 angeordnet, so daß der Profilschenkel 59 über die gesamte Profillänge 52 in einer waagerechten
Position unterstützt ist. Vorzugsweise sind die Stützrollen 56 zwischen den Tragrollen 26 des Rollganges 24 versenkbar
angeordnet, so daß auf dem gleichen Rollgang 24 auch die in Fig. 1 dargestellten symmetrischen Profile,
w±o beisnielsweise das U-Profil, bsarbsitst wsrdsn können.
IQ Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Werkstücke
Profile 14, wie U-, I-, Doppel-T, T-, Winkel-oder Wulstprofile.
Wird das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung
zum Schweißen benutzt, so können die Werkstücke selbstverständlich
aus beliebig geformten Einzelteilen aufgebaut sein, die in einer Positioniervorrichtung gehalten und festgespannt
werden. Den beweglichen Spannelementen sind dann Weggeber zugeordnet, die die tatsächlichen Abmessungen des aus beliebig
geformten Einzelteilen aufgebauten Werkstückes in der Vorrichtung toleranzfrei erfassen und der Schweißbrennersteuerung
.die Abmessungen eingeben.
Anschließend kann das Werkstück entsprechend dem gespeicherten Schweißbild geschweißt werden, unter Schweißbild werden hierbei
alle die Brennerbewegungen verstanden, 4ie im Fertigungsprogramm vorkommen und nicht von dem Meßsystem der Vorrichtung
erfaßt werden, wie z. B. Pendelung des Schweißbrenners.
Vorteilhaft konn en dabei neben den Abmessungen des Werkstückes auch Veränderungen am Werkstück während des Schweißvorganges, ·"
wie &zgr;. B. Verwerfungen, Schrumpfungen erfaßt und der Steuerung
zur Korrektur der Schweißbahn eingegeben werden. -
Durch das Verfahren nach der Erfindung wird weiterhin ein automatisches Zuführen und Positionieren der Rohprofile und
ein automatischer Abtransport der Fertigteile erreicht.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere
zum thermischen Trennen von Profilen mit einer Schweißoder Schneideinrichtung und einer Steuerung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweiß- oder Schneideinrichtung eine Führungseinrichtung,
vorzugsweise einen Roboter (11), mit daran befestigtem Brenner (12) aufweist und daß das Profil (14)
in einer Positioniervorrichtung (39) angeordnet ist, die eine Meßvorrichtung (48) aufweist, welche mit der Steuerung
(18) für den Brenner (12) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positioniervorrichtung aus einem Rollgang (24) mit rechtwinklig zu den Tragrollen (26) des Rollganges
ar·geordneten Anschlagrollen (29) besteht.
3. Vorrichtung rach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Positioniervorrichtung (39) bewegliche Spannrollen (42, 43, 44) vorgesehen sind, die das Profil (14)
gegen die Anschlagrolle (29) und/oder die Tragrolle (26) spannen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannrollen (42, 43, 44) mit Wegmeßeinrichtungen
gekoppelt sind, deren Null-Referenzpunkt mit dem Nullpunkt
(54) in fester Beziehung steht.
30
30
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch
einen Rollgang (24) mit fest angeordneten Anschlagrollen
(29) sowie einer Positioniervorrichtung (39) mit integrierter Meßvorrichtung (48) in denen in Y- und Z-Richtung (40, 41)
verfahrbare Spann- und Meßrollen (42, 43, 44) vorgesehen
25
30
35
G 85 08 564.2 28.04.87
MG 15C»4 „ .. ..
sind, denen Wegmeßeinrichtungen zugeordnet sind, die
über Steuerleitungen (19, 20, 21) mit einem Rechner (18)
verbunden sind, der über einen Roboter (11) einen Brenner (12) steuert.
5
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Rollgang (24) ein Meßwagen (34) vorgesehen ist, der das Profil (14) in X-Richtung (33) auf dem RoIlgang
(24) bewegt.
7. Vorrichtung nach Einern der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Schneiden eines unsym>\etrischen Profiles (14)
auf der Losseite (55) mindestens eine bewegliche Stützrolle (56) in Z-Richtung (57) verfahrbar angeordnet ist.
Gr/Ha 20
t · it
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858508564 DE8508564U1 (de) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum thermischen Trennen von Profilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858508564 DE8508564U1 (de) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum thermischen Trennen von Profilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8508564U1 true DE8508564U1 (de) | 1987-08-13 |
Family
ID=6779045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858508564 Expired DE8508564U1 (de) | 1985-03-22 | 1985-03-22 | Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum thermischen Trennen von Profilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8508564U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3843771A1 (de) * | 1988-12-24 | 1990-06-28 | Messer Griesheim Gmbh | Verfahren zur verringerung der maschinenlaufzeit von brennschneidmaschinen |
-
1985
- 1985-03-22 DE DE19858508564 patent/DE8508564U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3843771A1 (de) * | 1988-12-24 | 1990-06-28 | Messer Griesheim Gmbh | Verfahren zur verringerung der maschinenlaufzeit von brennschneidmaschinen |
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