DE849893C - Verfahren zum Abtrennen von ringfoermigen Anguessen und UEberlaeufen an Guss- und Pressstuecken - Google Patents

Verfahren zum Abtrennen von ringfoermigen Anguessen und UEberlaeufen an Guss- und Pressstuecken

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DE849893C
DE849893C DEM9335A DEM0009335A DE849893C DE 849893 C DE849893 C DE 849893C DE M9335 A DEM9335 A DE M9335A DE M0009335 A DEM0009335 A DE M0009335A DE 849893 C DE849893 C DE 849893C
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DE
Germany
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overflows
castings
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sprues
shaped
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Expired
Application number
DEM9335A
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English (en)
Inventor
Helmut Dieterle
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Mahle GmbH
Original Assignee
Mahle GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D31/00Cutting-off surplus material, e.g. gates; Cleaning and working on castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Beim Gießern oder Pressen von zylindrischen Werkstücken, z. B. von Zylindern oder Kolben für Brennkraftmaschinen, ist es häufig notwendig, am Rohling ringförmige Angüsse (Ringläufe) oder ringförmige Überläufe für überschüssiges Preßmaterial vorzusehen. Das Abtrennen dieser Teile erfolgte bisher durch Absägen mit Hilfe von Bandsägen bzw. Schnell,stahlkretiss,ägeblättern oder im Abstechverfahren auf der Drehbank. Hierfür war in jedem Fall ein besonders mit Späneanfal1 verbundener Arbeitsgang notwendig, welcher nicht unerhebliche Lohn- und Materialaufwendungen verursachte.
  • Die Erfindung betrifft ein wesentlich einfacheres Abtrennverfahren, das vom Gießer ohne merkliche Mehrbelastung neben seiner sonstigen Arbeit ausgeführt werden kann und das daher keime zusätzlichen Lohnaufwendungen erforderlich macht. Außerdem werden die bei dien früher üblichen Verfahren auftretenden Werkstoffverluste vermieden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß die Angüsse bzw. Überläufe abgeschert werden, und zwar mit Hilfe einer Abschervorrichtung mit zwei kreisrunden drehbaren Messern, von denen das eine durch eine entsprechend scharfkantig abgesetzte Fläche eines drehbaren, das Werkstück an der abzuscherenden Stelle ausfüllenr den Dornes gebildet wird.
  • Der Abschervorgang wird vorzugsweise vor dem völligen Erkalten der Werkstücke unmittelbar nach dem Herausnehmen aus dem Gieß- bzw. Preßwerkzeug vorgenommen. Dadurch wird der Kraftbedarf für den Antrieb der Schere wesentlich geringer, weil beim Abscheren in warmem Zustand die Festigkeit des Werkstoffes nicht so groß ist wie nach dem völfigen Erkalten. Außerdem lassen sich beim warmen Abscheren auch noch Energieersparnisse dadurch erzielen, daß man die abgescherten Teile in noch warmem Zustand wieder in den Schmelztiegel einbringt.
  • In der Zeichnung sind zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens zwei Beispiele von zu seiner Durchführung geeigneten Vorrichtungen schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Vorrichtung zum Abscheren des ringförmigen Angusses eines Brennkraftmaschinenzylinders. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem drehbaren Dorn i, dessen Deckfläche 2 scharfkantig abgesetzt ist, und aus einem drehbaren und gegen, den Dorn i an@drückbaren Messer 3. Der Dorn i ruht auf einer drehbaren Scheibe 4, an welcher außerdem noch ein llitnehmer 5 befestigt ist. Der Zylinder 6 mit dem abzutrennenden ringförmigen Anguß 7 wird sofort nach dem Herausnehmen aus der Gießform einfach auf dein Dorn i aufgesteckt, und es wird dann der nicht dargestellte Antriebsmechanri,smus der Vorrichtung eüngeischaltet, welcher die Scheibe .4 mit dem Dorn i in Drehung versetzt und das -Messer 3 gegen den Dorn i andrückt.
  • F:ig. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Abtrennen des ringförmigenÜberlaufes an einem gepreßten Kolhenrohliing. Auch diese Vorrichtung besteht aus einem Dorn i mit einer scharfkantig abgesetzten Messerfläche 2 und einem drehbaren Messer 3. Der Abstand der letzteren von der Bodenfläche des mit 8 bezeichneten Kolbenrohlings ist mittels einer Steltschraube9 einstellbar. Auch beim Arbeiten mit dieser Vorrichtung hat man nichts weiter zu tun, als den aus dem Preßwerkzeug entnommenen Rohling 8 auf den Dorn i aufzusetzen und den. Antriebsmechanismus der Vorrichtung einzuschalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Abtrennen von ringförmigen Angüssen und Überläufen an Guß- und Preßs@tücken, insbesondere aus Leichtmetall, d'ad'urch gekennzeichnet, daß die Angü ise bzw. Überläufe abgeschert werden, und zwar mit Hilfe einer Abschervorrichtung mit zwei kreisrunden drrehbaren Messern von denen das eine durch eine entsprechend scharfkantig abgesetzte Fläche eines drehbaren, das Werkstück an der abzuscherenden Stelle ausfüllenden Dornes gebildet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscheren vor dem völligen Erkalten der Werkstücke unmittelbar nach dem Herausnehmen aus dem Gieß- bzw. Preßwerkzeug vorgenommen wird.
DEM9335A 1951-04-28 1951-04-28 Verfahren zum Abtrennen von ringfoermigen Anguessen und UEberlaeufen an Guss- und Pressstuecken Expired DE849893C (de)

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