DE848352C - Verfahren zur Chlorierung von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Chlorierung von Kohlenwasserstoffen

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DE848352C
DE848352C DEB6569D DEB0006569D DE848352C DE 848352 C DE848352 C DE 848352C DE B6569 D DEB6569 D DE B6569D DE B0006569 D DEB0006569 D DE B0006569D DE 848352 C DE848352 C DE 848352C
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DE
Germany
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catalyst
vessel
hydrocarbons
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chlorination
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Expired
Application number
DEB6569D
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English (en)
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Arnold Dr Elbel
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons
    • C07C17/093Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens
    • C07C17/10Preparation of halogenated hydrocarbons by replacement by halogens of hydrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Kohlenwasserstoffe zur Gewinnung von Chlorsubst,itutionserzeugnissen bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Katalysatoren mit Chlor zu behandeln. Um dabei eine möglichst gute Berührung zwischen den umzusetzenden Stoffen und dem Katalysator zu erzielen. hat man schon vorgeschlagen, den Katalysator im Umsetzungsraum in der Schwebe zu halten. Dies geschieht z. B. dadurch, daß man die umzusetzenden gas- oder dampfförmigen Stoffe in den Reaktionsraum, in dem sich der körnige Katalysator befindet, durch Düsen einströmen läßt und den Katalysator so aufwirbelt. Dabei müssen alle t-msetzutigsl>edingungen, wie Gasgeschwindigkeit. Apparaturabmessung, Korngröße und spezifisches Gewicht des Katalysators so aufeinander abgestimmt werden, daß der Katalysator weder auf deti Boden des Umsetzungsgefäßes fällt noch vom Gasstrom fortgetragen wird.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Aufwirbelting und gleichmäßige Verteilung des Katalysators im t'msetzungsraum dann nicht mehr befriedigend durchführbar ist, wenn der Umsetzungsraum eine gewisse Größe überschreitet. Durch Bildung von Randwirbeln breitet sich die Gasströmung nicht mehr gleichmäßig aus, was zur Folge hat, daß der hatalv;ator entweder zu Boden sinkt oder aus dem Reaktionsraum fortgetragen wird. Für große Anlagen ist es also notwendig, den Umsetzungsraum in eine größere Zahl von Einzelkammern zu unterteilen. Dies kommt jedoch nur dann praktisch in Frage, wenn sich die Umsetzungsteilnehmer aus einem gemeinsamen Vorrats- oder Mischraum den Reaktionsgefäßen zuführen lassen, was nicht möglich ist, wenn die Stoffe sich schon beim Vermischen miteinander umsetzen. Eine getrennte Zuführung in jeden einzelnen Reaktionsraum würde eine hohe Zahl von Meß- und Regelstellen erfordern, die die Vorrichtung teuer und umständlich machen würde.
  • Iss wurde itun gefunden, daß man die sul>-stituierende Chlorierung von Kohlenwasserstoffen in der Hitze und in Gegenwart von Katalysatoren in großen Umsetzungsräumen von technisch brauchbaren Ausmaßen durchführen kann, wenn inan ein zylindrisches Gefäß verwendet und den Katalysator an dessen innerer Wand in kreisender 1 Bewegung hält. Mau erzielt so nicht nur eine gute Berührung zwischen den Reaktionsteilnehmern und dem Katalysator, sondern verhindert auch gleichzeitig ein .Abscheiden von Koks oder ähnlicher, kohlenstoffhaltigen Stoffen an der Gefäßwand oder auch auf der Oberfläche der Katalysatoren.
  • Die kreisende Bewegung des Katalysators im Reaktionsraum kann in einfacher Weise dadurch hervorgerufen werden, daß man die Reaktionsteilnehmer ganz oder teilweise tangential in den zylindrischen Reaktionsraum einführt, in dem sich der körnige Katalysator befindet. Durch die Zecitrifugalkraft wird der Katalysator an die Innenseite des zylindrischen Gefäßes geschleudert und dort in kreisende Bewegung versetzt. Eine Gefahr, daß der Katalysator mit den Gasen aus dem Reaktionsraum fortgerissen wird, besteht dabei nicht; nur die feinsten Teilchen, die durch Ahrieb entstanden sind und deren Entfernung aus dein Reaktionsraum erwünscht ist, werden von den Gasen weggetragen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, die Reaktionsteilnehmer durch einen Schlitz in der Wand des zylindrischen Gefäßes, der sich praktisch über die ganze Höhe des Gefäßes erstreckt, einzuführen. Der Katalysator wird dann besonders gleichmäßig auf die eintretenden frischen Gase verteilt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung, die sich zur Durchführung des Verfahrens eignet, zeigen die Abbildungen, und zwar Abb. i von oben gesehen, A1>1>. 2 und 3 im senkrechten Schnitt. Das oben und unten geschlossen: zylindrische Gefäß a ist mit einem zylindrischen Stutzen b versehen, durch den die Ütnsetzungsteilnehmer tangential in den Reaktionsraum eintreten. Durch den Stutzen c. der vorteilhaft etwas über den Boden des Gefäßes a in dieses hineinragt, um ein Herausfallen des Katalysators zu verhindern, treten die gasförmigen Stoffe aus dem Reaktionsraum aus.
  • Der Eintrittsstutzen b kann, wie erwähnt und wie es die Abb.3 zeigt. einen schlitzförmigen Querschnitt und annähernd die f-]eiche Höhe wie das Reaktionsgefäß haben (:11>1).3). 1),er Boden des Umsetzungsraumes wird vorteilhaft als nach außen fallender Kegelboden cd (Abb. 3) ausgebildet, damit der Katalysator sell>stt:itig in den Bereich der höchsten 7etitriftigall)esclileunigung gleiten kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Chlorierung von Kohlen-Nvasserstoffen bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Katah satore», dadurch gekennzeichnet, daß die C'msetzutii; iit einem rundeu Gefäß durchgeführt -,wird, an dessen innerer Wand die Katalysatoren in kreisender Bewegung gehalten werden.
  2. 2. Verfahren nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisende Bewegurig der Katalysatoren durch tangentiale Einführung der Umsetzutigsteilnehmcr oder eines Teiles davon in das zylindrische Gefäß hervorgerufen wird.
DEB6569D 1944-08-18 1944-08-18 Verfahren zur Chlorierung von Kohlenwasserstoffen Expired DE848352C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064498B (de) * 1953-10-29 1959-09-03 Bataafsche Petroleum Verfahren zur substituierenden, nichtkatalytischen Halogenierung von ungesaettigten Kohlenwasserstoffen in der Gasphase

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DE1064498B (de) * 1953-10-29 1959-09-03 Bataafsche Petroleum Verfahren zur substituierenden, nichtkatalytischen Halogenierung von ungesaettigten Kohlenwasserstoffen in der Gasphase

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