DE847740C - Verfahren und Mittel zur Herstellung von Keilriemenscheiben - Google Patents
Verfahren und Mittel zur Herstellung von KeilriemenscheibenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D53/261—Making other particular articles wheels or the like pulleys
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Description
- Verfahren und Mittel zur Herstellung von Keilriemenscheiben
werden. 1)ic :e Herstellung ist infolge der erforderlichen grollen Dreharbeit sehr teuer. Im übrigen müssen gegossene Keilriemenscheiben auch nachträglich bearbeitet werden, was infolge der harten Gußhaut der Scheiben mit einem großen Verschleiß an Werkzeugen verbunden ist.1)ie I:i-fin<ltiiig bezieht sich auf die Herstellung von @eilriemen@cheil@cn bzw. auf die nachträgliche Umwandlung von glatten Riemenscheiben in Keil- rieniensclieilien. Die großen Vorteile der Keilriemen gegenüber flachen Riemen sind bekannt. Der allgemeinen Ver- wendung von Keilriemen bzw. dem Ersatz der flachen Riemen steht der hohe Preis der Keil- riemenscheiben entgegen. Das Profil der Keil- riemenschcil>en li:ingt nicht allein wie bei Ricinen- sclieilieii für glatte Riemen von der Breite der Riemen tinc1 dem erforderlichen Durchmesser, son- dern auch vom Profil der Keilriemen und der An- zahl der erforderlichen Riemen ab. Die Zahl dei- auf diese Weise erfor<lerlicli werdenden -Modelle er- schwert die llerstelltiiig der Keilriemenscheiben im Gießverfahren, so daß in der Regel die Keilriemen- sclicilien aus vollen Ringkörpern herausgedreht - Die I?i-firiciung ermöglicht die Herstellung von Keilriemenscheiben in einfacher und billiger Weise derart, daß auch bereits vorhandene Riemenscheiben in Keilriemenscheiben umgeändert werden können. Erfindungsgemäß dient zur Herstellung der Scheiheii ein Blech- oder Metallband, das entsprechend dein Profil der Keilriemenscheibe geformt ist. Die Befestigung der herumgelegten Bänder kann durch S S geln erfolgen, chweißeri. Löten oder auch Anna., falls es sich um hölzerne Riemenscheiben handelt. Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind in dem Band Ausschnitte von solcher Form und Zahl angebracht, daß das Band ohne Änderung seines Profils um eine Riemenscheibe mit zylindrischem Umfang herumgelegt werden kann. Die Form und Zahl der Ausschnitte ist erfindungsgemäß so bestimmt, daß das Band um Riemenscheiben mit sehr verschiedenem Durchmesser herumgelegt werden kann.
- Die Zahl der keilförmigen Flächen des Bandes kanil tiiiabhäligig von der Zahl der Keilriemen gewählt werden, durch Aufbringen mehrerer paralleler Bänder können Keilriemenscheiben für beliebige Riemenzahl hergestellt werden.
- Die Erfindung betrifft weiter die Herstellung der Bänder, das Aufbringen der Bänder auf eine Riemenscheibe, ihre Befestigung an der Riemenscheibe und Hilfsvorrichtungen für das Aufbringen der Bänder.
- Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt Abb. i ein gelochtes Blechband in flacher Form, Abb.2 eine Aufsicht auf das Blechband nach Abb. i nach seiner Profilierung, Abb.3 einen Schnitt durch das Blechband senkrecht zur Längsrichtung, Abb. 4 und 5 eine Riemenscheibe mit einem Blechband nach Abb.2 in Stirnansicht und Schnitt, Abb.6 einen Schnitt ähnlich Abb.3 durch eine andere Ausfiihrungsforrn der Erfindung und Abb.7 eine Hilfsvorrichtung zum Aufbringen von Blechbändern nach Abb. 2 auf Riemenscheiben.
- Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Abb. i bis 3 dient zur Herstellung des Profils der Keilriemenscheibe ein Blechband i, dessen Breite der Länge des Umfanges des gewünschten Profils entspricht. In diesem Band sind entsprechend der Abb. i dicht aufeinander folgende Ausschnitte 2 eingestanzt, die, wie die Abb. 2 erkennen läßt, an den im profilierten Bande außenliegenden Stegen 3 beginnen bzw. enden. Die Ausschnitte 2 liegen also in den schrägen, den Keilriemen tragendenFlächen4 und in den untenliegenden Stegen 5 des profilierten Bandes. In der schrägen Fläche 4, d. h. in den Flanken, haben die Ausschnitte spitzwinklige Form und in den Stegen 5 rechteckige Form, so daß die schrägen Flächen aus keilförmigen Segmenten 6, die unteren Stege aus rechteckigen Streifen 7 gebildet werden.
- In die Segmente 6 sind Längssicken 26 eingedrückt, die zur Versteifung der Segmente gegen Durchbiegen dienen.
- Das flache Band nach Abb. i wird durch Pressen, Walzen oder Ziehen in die Form des fertigen Bandes nach Abb. 2 und 3 gebracht, wobei die Profilierung \ eil cler 1-Iitte oder von einer Seite des Bandes ausgehend für die einzelnen Stege zeitlich nacheinander erfolgt. Dieses profilierte Band kann, wie die Abb. 4 und S erkennen lassen, um eine zylindrische Riemenscheibe 8 lierunigelegt werden, da die Segmente 6 und die Stegteile 7 des innenliegenden Steges sich entsprechend denn von außen nach innen kleiner werdenden Durchmesser nähern können. Bei diesem Herumlegen ändert sich das Profil des Bandes nicht.
Die Befestigung des Bandes 1 auf der Riemen- scheibe 8 kann in beliebiger @Veise erfolgen. Handelt es sich um eine Riemenscheihe aus ?Metall, so wird der Streifen aufgelötet oder aufgeschweißt, handelt es Sich um eine Rieinelischeilie aus Holz, so kann das Band aufgenagelt werden, oder es kann hierfür die Ausführung des I-landes nach Alb. 6 verwendet werden. Nach dieser Ausführungsform sind die zwischen den Streifen 7 befindlichen Blechteile nach Auftrennen längs ihrer Mittellinie senkrecht zur Bandrichtung nach unten abgebogen. Diese abge- bogenenTeile 9 des Blechbandes io in Abb.6 können unmittelbar in den Umfang der Holzscheibe hin- eingepreßt werden. Es erübrigt sich dann eine weitere Befestigung des Bandes. Die am Umfang aneinander anstoßenden Enden des Bandes können in jedem Falle durch Löten oder Schweißen miteinander verbunden werden. Die Herstellung des Bandes nach Abb. i bis 3 er- folgt, wie bereits beschrieben, so, daß ein flacher, langer Blechstreifen fortlaufend gestanzt und in ihm gegebenenfalls Eindrückungen in Form von Sicken gleichzeitig mit dem Stanzen angebracht werden. Hierauf folgt die Formgebung des Blech- streifens, d. h. die Umformung des Streifens in das in Abb.2 und 3 dargestellte Profil, vorzugsweise mit Hilfe von profilierten Walzen. Wird an Stelle eines ebenen gelochten Bleches ein Metallband verwendet, das durch Walzen, Pres- sen, vorzugsweise mit Hilfe von Strangpressen, so- gleich in der endgültigen Form nach Abb. 2 her- gestellt wird, so können die Ausschnitte nach Abb. i nachträglich durch Fräsen eingebracht werden. Bei einem genügend weichen, d. 1i. ziehfähigem Material für das Band kann gegebenenfalls auf das Ein- bringen der Ausschnitte verzichtet werden. In die- sem Falle muß das profilierte Band mit Hilfe profilierter Walzen vor dem Aufbringen in die für das Aufbringen auf die Riemenscheibe erforder- liche Rundung gebracht werden. Hierbei werden die außenliegenden Teile des Bandes gedehnt und die innenliegenden Teile gestaucht. Die Abb. 7 zeigt eine Vorrichtung, um das Auf- bringen der Bänder bzw. das Herumlegen der Bän- der um die Riemenscheiben zu erleichtern. Diese Vorrichtung besteht aus einem Wellenstück ii mit einem rechteckigen Ansatz 12 zurn Einspannen des Wellenstückes in einer Spannvorrichtung, z. B. in einem Schraubstock. Atif das Wellenstück i i ist die Riemenscheibe 13 aufgeschoben. Zur zentrischen Lagerung dieser Scheibe auf dem Wellenstück dienen die Kegel 14, 15. Der Kegel 15 liegt an einem Bunde 16 des Wellenstückes i i an. Zum Anziehen des Kegels 14 dient eine Mutter 17. Diese sitzt auf dem mit Gewinde versehenen Teil i8 des Wellen- stückes i i. Auf dem Welleristiick ii zwischen Bund 16 und einer Mutter i9 sitzt drehbar ein Arm 20 mit einem Handgriff 2i. Auf diesem Arm sitzt wiederum ver- schiebbar eine Muffe 22, die ini beliebigen Abstand von der Achse des Welleiistiiclces i i durch eine Schraube 23 festgestellt werden kann. Die l@2uffe 22 tragt einen parallel ztim Welleitstiick i i gerichteten Ach@stummel2d. Dieser dient zur Lagerung der proflierten Rolle 25. Diese Rolle ist auswechselbar, wobei zum Aufbringen des Blechbandes jeweils eine Rolle \-erweti(let wird, deren Profil eine Umkeh- rung des Profils des l)lechbandes darstellt. Beim Aufbringen des Blechbandes wird das eine Ende des Bandes mit der Riemenscheibe 13 ver- bunden und dann durch herumdrehen des Hand- g ri *ffes 21 (las Band stetig um die Mantelfläche der Riemenscheibe Herumgelegt. Die in (len Segmenten 6 eingebrachten Sicken 26 können so tief eingedrückt werden, daß zwei be- nachbarte Sicken mit den Rückseiten z. B. durch l.'unktschweißurig miteinander verbunden werden können. 1-lierdurch wird die Festigkeit des Bandes wesentlich erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPPI'(AIE:
6. Verfahren zur Herstellung von Keilriemenscheiben nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ebenen Blechband dicht aufeinander folgende, an den außenliegenden Stegen beginnende Ausschnitte ausgeschnitten werden und das Band anschließend durch einen Walzvorgang profiliert wird. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Ausschneiden Sicken zur Versteifung des Blechbandes eingepreßt werden. B. Verfahren zur Herstellung von Keilriemenscheiben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Band durch Walzen, Pressen oder mit Hilfe von Strangpressen hergestellt wird. g. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte in den profilierten Bändern durch Fräsen eingebracht werden. io. Verfahren zur Herstellung von Keilriemenscheiben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zunächst ebene Blechstreifen an einem Ende durch Schweißen, Löten oder Aufnageln bei Holzscheiben am Umfang der Scheibe befestigt und dann um die Riemenscheibe herumgebogen wird. i i. Hilfsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch io, bestehend aus einem der Bohrung der Riemenscheibe angepaßten Wellenstück, aus einem hierauf drehbar gelagerten Arm und einem hierauf verschiebbar gelagerten Achsstummel für die drehbare Lagerung der profilierten Rolle. 12. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das der Bohrung der Scheibe anpaßbare Wellenstück gleichzeitig zum Festhalten und Einspannen der Riemenscheibe dient.i. Keilriemenscheibe, dadurch gekennzeich- net. daß der Scheibenkranz aus auf einem Zy- linder befestigten, entsprechend dem Keilriemen- profil geformten Blech- oder Metallband besteht. 2. Keilriemenscheibe nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß in den Flanken und im untenlicgenden Steg des profilierten Bandes run obenliegenden Steg beginnende und sich spitzwinklig erwciterndeAusschnitteangebracht sind. 3. Keilriemenscheibe nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß das Band durch ein- -c l>reßte Sicken versteift ist. .l. Keilriemenscheibe nach Anspruch 3, da- durch gekennzeichnet, daß in den Flanken 1_ängssicken eingepreßt sind. 3. Keilriemenscheibe nach Anspruch,, da- durch gekennzeichnet, daß die Längssicken zweier benachbarter Flanken entgegengesetzter Neigung durch Punktschweißung miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
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| DE847740C true DE847740C (de) | 1953-04-02 |
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1949
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