DE843840C - Sammelmappe - Google Patents

Sammelmappe

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DE843840C
DE843840C DEB9119A DEB0009119A DE843840C DE 843840 C DE843840 C DE 843840C DE B9119 A DEB9119 A DE B9119A DE B0009119 A DEB0009119 A DE B0009119A DE 843840 C DE843840 C DE 843840C
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DE
Germany
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folder
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articulated
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Expired
Application number
DEB9119A
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English (en)
Inventor
G Wilhelm Boehler
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • B42F13/0053Indexing means on file covers
    • B42F13/006Indexing means on file covers applied on the back of file covers

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Sammelmappe Die Erfindung bezieht sich auf eine in ihrem :\ufbau und somit auch in ihrer Wirkung vollkommen neuartige Sammelmappe für Korrespondettzen, Rechnungen, Belege, Bankauszüge u. dgl. Sammelmappen, auch genannt Ordner, in ihren bekannten Ausführungen aus Pappe oder dgl. haben den großen \acliteil, einem schnellen Verschleiß unterworfen zu sein, und werden besonders bei häufigem Gebrauch in verhältnismäßig kurzer "Zeit unansehnlich und verschmutzt. Die Standfestigkeit dieser Mappen ist besonders dann, wenn sie mit Papieren angefüllt sind, infolge der für die Standfestigkeit ungünstigen Schwerpunktverlagerung sehr schlecht, und man kann oft beobachten, claß solche Mappen in nicht ausgefüllten Schrankfächern od. dgl. umfallen und einen unordentlichen Eindruck erwecken. Auch werden die aus Pappe bestehenden Rücken- und Vorderteile nach einer gewissen Zeit und besonders bei starker Beanspruchung weicher und nachgebend, was sich natürlich auch ungünstig auf die Standfestigkeit und das Aussehen der Ordner auswirkt.
  • Alle diese bekannten Nachteile sollen durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand behoben werden, da die erfindungsgemäße Sammelmappe weder durch häufige Arbeit mit ihr noch durch die sonstigen Einwirkungen eines Raumes, sei es durch Feuchtigkeit, Tabakrauch od. dgl., angegriffen werden kann. Sie behält immer ihre Form, nimmt keinen Schmutz an und garantiert durch ihre Standfestigkeit einen ordentlichen und .durch ihre Formschönheit einen ästethischen Anblick. Diese Wirkung kann noch durch die Möglichkeit schöner Farbgebung und Maserung erhöht werden.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die aus einer thermoplastischen oder einer . anderen Kunststoffmasse bestehende Mappe aus zwei oder: deei Jö@ba- ^m@teingnder . zu verbindenden Teilen herzustellen. Der rückseitige Deckel mit der Rückwand der Mappe kann aus einem Stück liestehet-, während der vorderes Deckel an der Rückwand mittels Scharniere öd: dgl. artgelenkt ist.
  • ach einer anderen Ausführungsart der Erfindung,. ist sowohl dei- vordere als auch der rückseitige Deekel 'nii'ttels Scharniere od. dgl. mit der Rückwand der :Klappe gelenkig verbunden. An . Stelle. von Scharnieren können auch andersartige Kupp=` lungsglieder mit lösbaren Arretierungsorganen zur Verbindung der einzelnen Mappenteile Affwendung finden.
  • Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, an der unteren Standkante des rück= seitigen Deckels, und zwar auf der Innenseite desselben, eine im rechten Winkel zu diesem Deckel stehende, entsprechend geschweifte Kurvenhalbscheibe anzuordnen, die verschiedene Funktionen hat. In erster Linie verhindert diese Kurvenscheibe, daß der vordere Deckel, z. B. bei "einer nicht gefüllten Mappe, über seine rechte @trkela stellung zur Rückwand eingeschwenkt' -werden kann, wodurch eine große Standfestigkeit einer aufgestellten Mappe erreicht wird. Weiterhin soll diele Scheibe der `Hand beim, Umblättern der eingehefteten Seiten von rechts nach links eine gewisse Führung verleihen und soll verhindern, (1a8 z. B. übergroße eingeheftete Blätter unten überstehen und beschädigt werden.
  • Die Rückwand der Mappe ist mit schwalbenschwanzförmigeri öd. dgl. ausgebildeten Längsschienen versehen, in welche den Inhalt der Mappe kennzeichnende entsprechend große Pappschildchen od. dgl. eingeschoben werden können, die durch Querrippen gehalten werden. Ferner weisen diese Längsschienen, die .natürlich mit der Rückwand ein Stück bilden, . beliebig viele untereinandersitzende Lochungen auf, in' welche Markierungsstifte wahlweise gesteckt werden können. Diese mit einem geschlitzten Schaft --ersehenen verschiedenfarbigen Stiftköpfe kennzeichnen einmal durch ihre jeweilige Position die Anfangsbuchstaben der eingehefteten Papiere wie auch andererseits durch ihre Farbe ,die Art des Mappeninhalts. Eitt t)esönderer größerer Erkennungsknopf kann weiterhin zur wahlweisenAhordnung an der oberen Ecke einer Mappe zur weiteren internen Kenntlichmachung des Mappeninhalts vorgesehen werden. Die beiden Mappendeckel sind zweckmäßig durch diagonal angeordnete Verstärkungsrippen, die außen oder innen vorgesehen sein können, verstärkt. Die Verbindung der lösbar miteinander im Ringriff stehenden Teile erfolgt zweckmäßig durch Führungsstifte, welche `durch die röhrenförmigen, ineinanderpassenden 'Ansätze der Deckel und der Rückwand gesteckt werden; 'um diese gelenkig miteinander zu verbinden. Die Sammelmappe kann natürlich in verschiedenen Größen und 'in verschiedenen Farben je nach ihrer geplanten Verwendung' hergestellt' werden. Der bügelförmige Heftverschlüf sitzt in bekannter Weise an der Innenseite des Rückdeckels. Die erfinderischen Merkmale" k'dnnell :auch sinngemäß für Sehiellhefter und andere Aktendeckel Anwendung finden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise-dargestellt. Es zeigt "Abb: -i eine `Sairimelmappe in schaut» Idlicher Ansicht, Abb. 2 den rückseitigen Mappendeckel, Abb. 3 die Rückwand der Mappe, lAbb. 4 den vorderen Deckel der Mappe, Abb.5 den rückseitigen Deckel in der Draufsicht, Abb. 6 die Rückwand der Mappe in Draufsicht, Abb. 7 den vorderen Deckel der Mappe in Draufsicht und Abb. 8 'eiäe*i Reihe aufgestellter Mappen in der Rückansicht.
  • Gemäß der Zeichnung ist 12 der vordere Deckel der Mappe`mit den Verstärkungsrippen 21 und den rohrförmigen Wnsätzen 13; i o ist die Rückwand der Mappe mit den schwalbenschwanzförmigen Längsleisten 15, 16 und den rohrförmigen Ansätzen i4. ,i i iet der rückseitige Deckel mit den Verstärkungsrippen 2i und den rohrförmigen Ansätzen 13. Die rohrförmigen Ansätze 13 und 14 aller drei Teile io, i i und 12 werden mittels dürchzu"st«kender " Führungsbolzen od. 'ägl:'' ge'=' lenkig miteinander verbunden. In den Längsleisten ,15, 16 sind weiterhin beliebig viele untereinander= sitzende. Bohrungen 17 angeordnet, die zur wahlweisen Aufnahme von bunten Markierungsstiften 23 dienen. Diese Markierungsstifte 23 haben geschlitzte Schäfte, die sich federnd in die Lochungen 17 einstecken. Die jeweilige Position eines Stiftes, z,. B. in der untersten Bohrung, kennzeichriet den Buchstaben bzw. die Buchstabengruppe der eingehefteten Papiere, während die Farbe desselben die Art der Papiere kennzeichnet, z. B. rote Stiftkörper für Korrespondenzen, weiße für Rechnungen, blaue für Zahlungsbelege usw. Sind die Mappengemäß Abb.8 in richtiger Reihenfolge aufgestellt, dann ergeben die Markierungsstifte in ihrer Folge eine gerade ansteigende Linie so daß z. B. jede falsch eingesetzte Mappe sofort entdeckt werden kann.
  • 23' ist ein mit einem. größeren Kopf versehener Markierungsstift, der zweckmäßig ah einer oberen Ecke der Mappe eingesetzt werden kann, um eine weitere interne Kenntlichrrlachung des Mappeninhalts zu ermöglichen. Natürlich kann dieser Knopf auch mit einer Zahl od. dgl. versehen werden. An'der unteren Standkante des rückseitigen Deckels i i, und zwar auf der Innenseite desselben, ist eine im rechten Winkel zu diesem stehende, entsprechend geschweifte Kurvenhalbscheibe i9 fest angeordnet, die ein Zuklappen des vorderen Deckels 12 nur bis zu seiner rechten Winkelstellung zur Rückwand io zuläßt, um die Standfestigkeit der Mappe zu erhöhen. Die Kurvenscheibe i9 mit ihrer' Versteifungsrippe 20 soll auch der Hand beim Umblättern der eingehefteten Papiere eine Führung verleihen. 24 sind in der Rückwand vorgesehene Querrippen. die zusammen mit den 1_ängsleisten 1;, fit> lwispielsweise drei Kästchen ztir :\ufnahme der \larkierungsschildchen 18 bilden. 22 ist ein in der Rückwand io vorgesehenes loch zum Herausholen einer in Reihe stehenden \lalilie.

Claims (7)

  1. PATEN TANS1) RC CH E: i. Sammelmappe, dadurch gekennzeichnet, ((aß die aus einer thermoplastischen oder anderen Kunststoffmasse gebildeten Einzelteile einer Mappe, bestehend aus Vorderdeckel, Rückdeckel und Rückwand, mittels einzusteckender Führungsstifte od. dgl. gelenkig miteinander verbunden sind.
  2. 2. Sammelmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückdeckel der flappe finit der Rückwand derselben aus einem Stück bestellt, während der Vorderdeckel nachträglich angelenkt wird.
  3. 3. Saniinelnial>Ix nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, tlaß die Deckel (11, 12) rohrförmige r\nsätze (13) und die Rückwand rohrfüi-tnige Ansätze (14) aufweisen, die mittels durchzusteckender Stifte gelenkig miteinander verbunden werden.
  4. SaniirielinaliIie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Standkante (les Rückdeckels 0 1), Bild zwar auf der Innen-Seite desselben eine geschweifte Kurvenhalbscheilie (i9) im rechten Winkel zum Deckel (i i) angeordnet ist, die ein Zuklappen des Vorder-CIeekeIS-(12) nur bis zu seiner rechten Winkelstellung zur Rückwand (io) zuläßt.
  5. Sammelmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (io) schwalbenschwanzförmige Längsleisten (15,i6) und Querleisten (24) angeordnet sind, die zur Aufnahme von einzusteckenden Markierungsschildchen vertiefte Kästchen bilden.
  6. 6. Sammelmappe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorder- und Rückdeckel der Mappe mit der Rückwand durch gelenkige Kupplungsglieder mit lösbaren Arretierungsorganen verbunden ist.
  7. 7. Sammelmappe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Längsleisten (i;, 16) beliebig viele untereinander sitzende Bohrungen (17) angeordnet sind, die zur wahlweisen Aufnahme einzusteckender und federnd haltender, verschieden großer Markierungsstifte (23. 23') bestimmt sind, die geschlitzte Schäfte und verschiedenfabige Köpfe l;. Sammelmappe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, ciaß Vorder- und Rückdeckel mit innen diagonal angeordneten Verst:irkungsrilipen (21) ausgerüstet sind.
DEB9119A 1950-09-06 1950-09-06 Sammelmappe Expired DE843840C (de)

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DE843840C true DE843840C (de) 1952-07-14

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DE (1) DE843840C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022555B (de) * 1952-07-26 1958-01-16 Max Schmidt Briefordner mit auswechselbar auf dem Ruecken angebrachten Buchstaben oder Zahlen
DE1290524B (de) * 1965-03-11 1969-03-13 Angerpointner Otto Vorrichtung zum Schutz von aufgereihtem Schriftgut in aufrechtstehenden Briefordnern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022555B (de) * 1952-07-26 1958-01-16 Max Schmidt Briefordner mit auswechselbar auf dem Ruecken angebrachten Buchstaben oder Zahlen
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