DE841740C - Entspannungsventil fuer Druckmittelleitung - Google Patents
Entspannungsventil fuer DruckmittelleitungInfo
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- DE841740C DE841740C DEM7761A DEM0007761A DE841740C DE 841740 C DE841740 C DE 841740C DE M7761 A DEM7761 A DE M7761A DE M0007761 A DEM0007761 A DE M0007761A DE 841740 C DE841740 C DE 841740C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F17/00—Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
- E21F17/04—Distributing means for power supply in mines
- E21F17/10—Distributing pneumatic power; Pipe networks for compressed air
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F13/00—Mechanisms operated by the movement or weight of a person or vehicle
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/50—Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
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Description
- Entspannungsventil für Druckmittelleitung Bei manchen druckmittelgesteuerten Einrichtungen erfolgt die Betätigung in der Weise, daß ein durch ein Druckmittel gespeistes Gerät an einer bestimmten Stelle entspannt und dadurch das vorher bestehende Gleichgewicht der Kräfte aufgehoben und ein bestimmter Arbeitsvorgang bewirkt wird. Die Betätigung des betreffenden Ventils soll aus praktischen Gründen nur kurzzeitig sein. Der Betätigungsvorgang spielt sich beispielsweise durdli Anschlagen eines Handkontaktes von einem bewegten Fährzeug aus ab oder er kommt dadurch zustande, daß ein Schienenfahrzeug auf der Fahrt einen Anschlag bewegt. Oft befindet sich (las Entspannungsventil in erheblicher Entfernung von dem druckmittelgesteuerten Aggregat, so daß eine verhältnismäßig große Luftmenge in der zu denn 1?ntspannungsventil führenden Leitung vorbanden ist. Bei kurzzeitiger Betätigung des Ventils ist dann der Druckabfall irr der beeinflußten Leitung oft ungenügend, im Falle einer Differentialwirkung ist der Einfluß der Entspannung zuweilen nicht. von hinreichender Zeitdauer.
- Die genannten Verhältnisse lassen ein Bedürfnis nach einem Ventil für Druckmittelleitungen erkennen, das bei kurzzeitiger Betätigung ein verzögertes, aber länger andauerndes Austreten des Druckmittels aus der !betreffenden Leitung bewirkt.
- Gegenstand der Erfindung ist die Einrichtung eines Entspannungsventils für Druckmittelleitungen, bei dem die zu entspannende Leitung in ein Querrohr mündet, in welchem sich ein daran axial ibeweglidher, in der Schließstellung auf einer Dichtfläche aufliegender Ventilkörper befindet; diesen Ventilkörper drückt bei Betätigung dies Ventils ein Stößel so weit in das Querrohr ein, draß ein in der zu entspannenden Leitung frei beweglicher und darin unverlierbar gehaltener, jedoch in jeder Stellung den verzögerten Austritt des Druckmittels aus der Leitung gestattender Sperrkörper sich vor den Ventilkörper legt uni( diesen erst bei Unterschreiben eines vorgegebenen Druckes in.derLeitung freigibt. Der Ventilkörper sowohl als auch der Sperrkörper müssen in dem Querrohr bzw. in der zu entspannenden Leitung hin und her beweglich sein; das setzt voraus, daß keine unerwünschte Sperrung der Rohre bei> der Hinundherbewegung eintritt. Eine geeignete Form sowohl für den Ventilkörper als auch den Sperrkörper ist die Kugel.
- Bei der genannten Einrichtung genügt ein kurzzeitiges Andrücken des Stößels, um den Ventilkörper vom Sitz abzuheben und ihn über die Einmündung des zu entspannenden Rohres zu bringen, wo er nach dem Zurückgehen des Stößels von dem Sperrkörper festgehalten wird. Das Zurückgehen des Ventikörpers in die Schließstellung geschieht am einfachsten mit Hilfe der auf den Ventilkörper wirkenden Schwerkraft, indem das genannte Querrolir, in welchem sich der Ventilkörper bewegt, senkrecht oder annähernd senkrecht steht und der Stößel von unten in dasselbe eindringt. Der Grad der Entspannung der Leitung ist, bei der neuen Anordnung unabhängig von der Dauer, während der das Ventil betätigt wird, denn der Ventilkörper fällt erst auf seinen Sitz zurück, wenn die auf ihm einwirkende Schwerkraft imstande ist, den Sperrkörper, entgegen dem in der Leitung noch vorhandenen Druck, in die Leitung zuzückzuschieben.
- In der Zeichnung ist ein Entspannungsventil gemäß der Erfindung dargestellt, welches durch einen Schienenkontakt betätigt wird und beispielsweise dazu dienen kann, einen druckluftgesteuerten Wettertüröffner in Gang zu setzen. Dabei zeigt Abb. i einen Schnitt durch eine Schiene mit daran angeordnetem Auflaufblech, Abb. 2 in größerem Maßstab eine Seitenansicht, teilweise einen Schnitt des an dem Auflaufblech befestigten Bügels und des Entspannungsventils, in .diesem Fall eines Entlüftungsventils; Ab. 3 ist, ebenfalls in größerem Maßstab, eine Draufsicht auf die Einmündung der zu entspannenden, in diesem Fall zu entlüftenden Leitung durch (las Querrohr in Richtung dies, Pfeiles III.
- Kuben dem Kopf ioider Schiene ii ist ein dachförmig gestaltetes Auflaufiblech 12 angeordnet, an (lern ein Bügel .13 befestigt ist, welcher lose auf dem Drehzapfen 14 aufliegt und mittels der in dem Gehäuse 15 angeordneten Zugfeder 16 in der in der Abb.2 dargestellten Lage gehalten wird. In Abb. i ist zu erkennen, wie beim Überfahren der Schiene durch das gestrichelt dargestellte Rad 17 der Radkranz 18 das Auflaufblech herunterdrückt.
- Am anderen Endre des Bügels 13 ist in diesem der Zapfen i g gelagert, auf dem der Stößel 5 sitzt. Der Fuß 21 desselben bildet das Ringlager für die Feder 16, die diesen immer wieder in die in Abt. 2 dargestellte Ruhestellung zurückführt.
- Wird das Auflaufblech heruntergedrückt, so wird; der Stößel s angehoben und hebt die als Ventilkörper dienende Kugel 4 von der Dichtfläche 3 ab; dabei steigt die Kugel 4 in dem Querrohr 2 so weit an, daß ihr Mittelpunkt höher liegt als die Achse der Entlüftungsleitung i. In dieser Leitung befindet sich eine Kugel 6, die als Sperrkörper wirkt. Sie hat so viel Spiel in der Leitung i, daß die Luft in jeder Stellung an der Kugel vorbeiströmen kann. Am Herausfallen aus der Leitung i wird die Kugel 6 aber dadurch gehindert, daß sich an der Einmündung der Leitung i in das Querrohr 2, wie aus Abb. 3 erkennbar ist, Zapfen 7 befinden, welche so weit nach innen ragen, daß die Kugel 6 nicht herausfallen kann; dabei bleibt in den Räumen zwischen den Zapfen 7 und dem Rand der Kugel noch Raum genug für eine dauernde, jedoch verzögerte Entlüftung der Leitung i. Der in dieser Leitung herrschende Druck drückt die Kugel jedoch so weit in das Querrohr 2 hinein, daß das Ventil geöffnet @bleibt. Erst wenn das Gewicht der Kugel 4 größer ist als der Luftdruck, welcher auf die Kugel 6 wirkt, fällt die Kugel 4 wieder auf die Dichtfläche 3 herunter, und das Ventil ist geschlossen. Inzwischen ist die Luft weitgehend aus der Leitung i entwichen.
- Bei der Anwendung des neuen Entspannungsventils für die Betätigung von Wettertüröffnern kann durch die verzögerte Entlüftung eine erheblich längere Offnungszeit der Tür erzielt werden.
Claims (2)
- PATEN T A N S P R Ü C: 11 E i. Entspannungsventil für Druckmittelleitung, das bei kurzzeitiger Betätigung ein verzögertes Austreten des Druckmittels aus der Leitung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die zu entspannende Leitung (i) in ein Querrohr (2) mündet, in welchem sich ein darin axial beweglicher, in der Schließstellung auf einer Dichtfläche (3) aufliegender Ventilkörper (4) befindet, den bei Betätigung des Ventils ein Stößel (5) so weit in das Querrohr (2) eindrückt, daß ein in der zu entspannenden Leitung (i) frei beweglicher und darin unverlierbarer, jedoch in jeder Stellung den verzögerten Austritt des Druckmittels aus der Leitung (i) gestattender Sperrkörper (6) sich vor den Ventilkörper (4) legt und diesen erst bei Unterschreiten eines vorgegebenen Druckes in der Leitung (i) freigibt.
- 2. Entspannungsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (4) und/oder dien Sperrkörper (6) als Kugleln ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM7761A DE841740C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Entspannungsventil fuer Druckmittelleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM7761A DE841740C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Entspannungsventil fuer Druckmittelleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841740C true DE841740C (de) | 1952-06-19 |
Family
ID=7293875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM7761A Expired DE841740C (de) | 1950-12-03 | 1950-12-03 | Entspannungsventil fuer Druckmittelleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841740C (de) |
-
1950
- 1950-12-03 DE DEM7761A patent/DE841740C/de not_active Expired
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