DE840641C - Bleifreie Emails fuer Aluminium und Legierungen auf Aluminiumbasis - Google Patents

Bleifreie Emails fuer Aluminium und Legierungen auf Aluminiumbasis

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DE840641C
DE840641C DEA1230A DEA0001230A DE840641C DE 840641 C DE840641 C DE 840641C DE A1230 A DEA1230 A DE A1230A DE A0001230 A DEA0001230 A DE A0001230A DE 840641 C DE840641 C DE 840641C
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DE
Germany
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aluminum
lead
oxides
enamels
enamel
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DEA1230A
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Alfred Luigi Cianchi
Reginald Percy Fraser
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AMALGAMATED RES AND DEV COMPAN
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    • C03C8/00Enamels; Glazes; Fusion seal compositions being frit compositions having non-frit additions
    • C03C8/02Frit compositions, i.e. in a powdered or comminuted form
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    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
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    • C03C8/02Frit compositions, i.e. in a powdered or comminuted form
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Description

Diese Erfindung bezieht sich auf das Glasieren und Emaillieren der Oberfläche von Aluminium und Legierungen auf Aluminiumbasis oder von Gegenständen daraus. Glasuren und glasige Emails, die für die Anwendung bei Alumnium geeignet sind, wurden bisher mit einem hohen Gehalt von Bleioxyd hergestellt, um die erforderliche niedrige Schmelz- oder Erweichungstemperatur zu erreichen.
Es gibt gewisse Vorschriften, welche die Herstellung und. Anwendung von glasigen Emails, die Blei enthalten, nicht zulassen. Eines der Ziele der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein bleifreies glasiges Email zu scharfen, die zum Glänzendmachen der Oberflächen von Aluminum und seinen Legierungen geeignet ist.
Auf Grund des niedrigen Schmelzpunktes von Aluminium und seinen Legierungen im Vergleich mit Eisen oder Stahl können die glasigen Emailkompositionen, die verfügbar sind und gewöhnlich für das Emaillieren von Eisen durch das übliche Einbrennen oder eine Ofenbehandlung bei Temperaturen von 8oo.bis iioo° benutzt werden, für das Emaillieren von Aluminium oder seinen Legierungen durch Einbrennen oder Ofenbehandlung nicht verwendet werden.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine bleifreie, glasige Emailkomposition zu schaffen, die eine Schmelz- oder Erweichungstemperatur von unter 6oo° besitzt. Auf Grund des hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten von Aluminium und seinen Legierungen, im Vergleich mit Stahl, Glas-
waren und Keramikwaren, besteht ein weiteres Ziel der Erfindung darin, eine bleifreie Emailkomposition für Alumni um und seine Legierungen bereitzustellen, die einen Wärmeausdehnungskoeffizienten gleich dem des damit zu überziehenden Aluminiums oder dessen Legierungen hat, da sonst das Email abspringt oder den emaillierten Gegenstand zerstört.
Dank der Duktilität und Weichheit des Aluminiums im Vergleich mit Stahl oder keramischen Stoffen
ίο besteht ein weiterer Gegenstand der Erfindung in einer bleifreien Emailkomposition für Aluminum und seine Legierungen, welche chemisch an das Aluminium während der Feuerbehandlung gebunden wird, vor-
' zugsweise ohne besondere Vorbehandlung der AIuminiumoberfläche, so daß ein Biegen oder Verbeulen des Aluminiums das Email nicht absprengt.
Wegen des außerordentlich niedrigen Erweichungspunktes, der für ein Email für Aluminium erforderlich ist, ist es ein weiteres Ziel der Erfindung, eine bleifreie Emailkomposition für Aluminium und seine Legierungen zu schaffen, die eine hohe Oberflächenhärte besitzt, um einen Abrieb zu verhindern, und auch eine hohe chemische Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, verdünnte Säuren und Alkalien aufweist.
Keramische Glasuren und Emails für Eisen und Stahl haben gewöhnlich, berechnet als Molprozente RO2 + R
hinauf mit Erweichungstemperaturen reichend von 700 bis 12000. Hierin bedeuten R2O die Oxyde der Elemente Li, Na, K (der I. Gruppe des periodischen Systems), RO die Oxyde der Elemente Mg, Ca, Zn, Sr, Ba (der II. Gruppe), R2O3 die Elemente B, Al (der III. Gruppe) und RO2 die Oxyde der Elemente Si, Ti, Zr, Sn (der IV. Gruppe).
Man hat bisher angenommen, daß keramische Glasuren und Emails selbst ohne Blei mit einem
■ij-i-T-fTTT -Verhältnis unter 1,5 technisch wertlos
K2 O + XV O
sind, da sie eine viel zu hohe Löslichkeit besitzen. Dennoch haben unsere neuen Kompositionen
-—^r—-^-^- -Verhältnisse, die ιλ nicht überschreiten
R2 O + RO
und eine Härte nach der Mohsschen Skala von 6 und eine gute chemische Widerstandsfähigkeit.
Gewisse bleifreie glasige Emails, die eine Schmelzoder Erweichungstemperatur unterhalb etwa 6220 haben, sind für die Verwendung bei Glaswaren und keramischen Waren vorgeschlagen. Die Gesamtkomponenten solcher Kompositionen, ausgedrückt in Molprozenten, können in den folgenden Gruppen von Oxyden wiedergegeben werden:
-Verhältnisse variierend von 1,5 bis 12,0
R2O 13 bis 24% RO 6 bis 20%
R2O3 44 bis 57% SiO2 9 bis 250Z0.
Es wird darauf hingewiesen, daß solche Kompositionen charakterisiert sind durch einen außerordentlich hohen Prozentsatz der Oxydgruppe R2O3, bestehend aus Alumiiiiumoxvd, im Bereich von 12 bis 170 ο und Boroxyd im Bereich von 25 bis 40%, und daß das Verhältnis
SiO2+ R2O, 53 , . 82 ... , . . ,
K2O+IU) vo%4 bls „/ Rleich x·2 bls 4-3 reicht.
Gegenüber solchen Kompositionen ist es wichtig zu bemerken, daß, da der Wärmeausdehnungskoeffizient von Aluminium und seinen Legierungen viel höher ist als der von Glas oder keramischen Stoffen, unsere Glasurkompositionen nur mäßige Prozente von Boroxyd enthalten, das einen sehr niedrigen Ausdehnungskoeffizienten besitzt. Darüber hinaus ist beim Auftragen von glasigen Emailkompositionen auf der Oberfläche von Aluminium und seinen Legierungen die ideale Bindung zwischen Metall oder Legierung und der Glasurkomposition diejenige, die eine chemische Verbindung mit dem Oxydfilm auf der Aluminiumoberfläche oder einen allmählichen Übergang des Aluminumgehaltes von einem Maximum im Metall zu einem Minium in der Glasur herstellt. Daher enthalten unsere glasigen Emailkompositionen für die Anwendung bei Aluminium oder seinen Legierungen an sich keine hohen Prozentgehalte an Aluminiumoxyd, da an der Berührungsfläche Aluminiumoxyd selbst vorhanden ist und dahin tendieren wird, den Aluminiumgehalt an der Berührungsfläche der angewendeten Komposition zu erhöhen und die erwähnte Bindung herzustellen.
Der Wärmeausdehnungskoeffizient von Aluminium und seinen Verbindungen im Temperaturbereich 10 bis ioo° liegt zwischen 20,0 χ ίο 6 und 24,0 χ ΐο~β, während Stahl in dem gleichen Temperaturbereich einen solchen Koeffizienten von 10,0 χ io~6 hat. Bleifreie Glasuren und Emails, wie sie bisher hergestellt wurden, haben in dem gleichen Temperaturbereich Koeffizienten bis zu 12,5 χ ΐο~β, in der Mehrzahl Koeffizienten unter 9,0 χ ΐο~6. Emails gemäß dieser Erfindung sollen daher Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen 10 und ioo° größer als 15,0 χ icre haben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung schlagen wir bleifreie glasige Emailkompositionen für eine Bindung an die Oberfläche von Aluminium oder Legierungen auf Aluminiumbasis mit Schmelz- und Erweichungstemperaturen zum Einbrennen unter 6oo° vor. Um die höchste Anpassung für die Bindung an Aluminium oder Legierungen auf Aluminiumbasis sicherzustellen, sind die Wärmeausdehnungskoeffizienten größer als 15 X io~e in dem Temperaturbereich 10 bis ioo°. Eine weitere Eigenschaft der neuen Kompositionen ist
RO —I— T? O
die, daß sie Verhältnisse von ■— -^-—i-Λ unter 1,5
R2O+ RO |J
haben.
Im besonderen weisen die bleifreien, niedrig schmelzenden Glasurkompositionen gemäß unserer Erfindung hohe Gehalte an Alkalioxyden und Erdalkalioxyden und einen verhältnismäßig niedrigen Gehalt an B2O3 mit oder ohne einen niedrigen Gehalt an Al2O3 auf.
Ausgedrückt in Molprozenten werden die Hauptbestandteile unserer neuen Glasurkompositionen charakterisiert durch eine Kombination der Oxydgruppen wie folgt:
R2O 21 bis 360Z0 RO 17 bis 30%
R2O3 8 bis iy"j0 SiO2 18 bis 36°/,,,
also beträgt das Verhältnis
Si O2 + R2 O3 _ 26 bis 53
R2O'+ RO ~ 66 bis 38
= 0,395
1,40.
Die Hauptbestandteile unserer neuen Glasurkompositionen können in Molprozenten innerhalb der folgenden Grenzen ausgedrückt werden.
Tabelle I
Natriumoxyd und Kaliumoxyd
mit oder ohne Lithiumoxyd . . 21 bis 360Z0 R2O Bariumoxyd mit oder ohne CaI-ciumoxyd oder Strontiumoxyd
oder Zinkoxyd 17 bis 300
RO
Boroxyd 8 bis 130/
Aluminiumoxyd ... ο bis 4/0 J '
Siliciumoxyd 18 bis 360Z0 SiO2
(RO2)
Es ist zu beachten, daß nicht nur Blei in der Komposition fehlt, sondern daß der Anteil an Boroxyd 17 Molprozent und der Anteil an Aluminiumoxyd 4 Molprozent nicht übersteigt, während der Gehalt am R2O3 nicht über 17% hinausgeht. Auf der anderen Seite sind die Prozentgehalte an Alkalioxyd und Erdalkalioxyd hoch.
Zu der obigen Komposition können ein oder mehrere der folgenden Trübungsmittel zugegeben werden.
Titandioxyd (TiO2) ο bis I5°/O ] ο bis
Zirkondioxyd (ZrO2) ο bis 5% \ 15%
Zinndioxyd (SnO2) ο bis 50/0 ] RO2.
Hierdurch kann der mögliche RO2-Gehalt der Glasuren, die opak sind, bis auf 51% ansteigen.
Die Tabelle 2 ist eine Gewichtsprozenttabelle der Komponenten als trockene Pulver für die Herstellung von Fritten für die Erzeugung von Emails, wie oben beschrieben.
Tabelle
Gewichtsprozente der Trockenpulverkompositionen
Nr.
I 2 3 4 5 6 7 8 9 IO II
1 6,8 6,3 5,1 5,6 7,8 8,6 8,6 9,0 6,4 7,8
5,8 5,2 5.0 5,8 5,9 7-5 7,9 6,7 8,i 8,9 7,8
3,8 7-2 6,6 9,8 6,0 4,3 6,6 7,i 10,9 ii,4 10,6
1,8 3,5
6,7 10,8 ",4 16,7 10,0 12,7 13,0 13,2 15,7 14,5
25,0 24,9 28,8 26,4 19,0 18,7 12,8 13,0 12,4 14,3 14,2
15,7 22,0 20,2 23,0 20,0 19.3 31,8 21,6 19,7 20,8 21,6
11,0 5,o 9.1 7,2 7,i 8,6 8,5 9.1 9,0 7.6 6,9
13,2 10,9 10,5 9,i 12,4 io,9 io,9 •11,1 12,5 13,3 15,0
6,2 6,1 1,1 2,4 5,6 9,9 6,2 6,0
1,0 1,1 1,0 1,2 1.7 1,0 1,0 i,5 1-7 1,6 1,6
4,7 2,0 3,o 2,3 —.
12
Lithiumcarbonat
Li„CO,
Natriumcarbonat
Na2CO.,
Kaliumcarbonat
(calciniert)
K2CO3
Strontiumcarbonat
SrCO3
Calciumcarbonat
CaCO3
Bariumcarbonat
BaCO3
Zinkoxyd ZnO ...
Borax
Na2B4O7-IOH2O
Siliciumdioxyd
SiO2
Feldspat
K2O Al2O3- „Si O2
Titandioxyd
TiO,
Zirkondioxyd
ZrO2
Zinndioxyd
SnO0
10,2 15,6
13,9 13,7
19.9
9,i
16,2
Als Bestandteile für die Herstellung der Pulverkompositionen kann man Oxyde, Carbonate, Nitrate oder Silicate nehmen. Im Fall der Tonerde wird vorzugsweise mindestens ein Teil davon in Form von' Kalifeldspat in Ansatz gebracht.
Für die Herstellung einer ausgewählten Komposition werden die Komponenten, außer falls gefärbte Oxyde gewünscht werden, zusammengemischt und dann erhitzt, geschmolzen, in Wasser abgeschreckt, gemahlen und gepulvert. Während des Mahlvorganges kann iao man färbende Oxyde oder Trübungsmittel zufügen, um die Glasur zu färben.
Die resultierenden Fritten, ausgedrückt in Gewichtsprozenten der Oxyde, werden dann, wie aus Tabelle 3 ersichtlich, wie folgt zusammengesetzt sein:
84Ö
Tabelle 3
Frittenkompositionen in Gewichtsprozenten der Oxyde
IO
II
Li2O
Na2O
K2O
Total R2O
SrO
CaO
BaO
ZnO
Tot a
B2 0;
Al2O
Tota
SiO2
TiO2
ZrO2
SnO2
Total RO,
2,62 8,85 5,05
3,84 10,80
8,49
3.60 9,21
7.93
2,84 10,20 10,61
2,91 8,96 6,82
10,73
4,9°
11,92
7.96
4,85
10,90
8,42
5,21
12,10
12,45
3,79
13,10
13,20
4,59
12,38
12,68
13,45
17,0
16,52
20,74 I 23,65 I 18,69 I 20,91 I 24,78 j 24,17 I 29,76
30,9 I 29,65 I 30,45
_ 9 07 38 ,89 _ 7 16 l»s 31% . _ 3,50 12 ,76 II ,74
1,61 8,40 30 ,75 11,92 20 _ 10,26 10,60 16 ,10 15 ,95
4,86 26,96 18,90 ,81 9,99 14,15 14,25
25,0 ,42 14,02
25,81 8,05
1,30 6,15
17 ,30 23,01 18 ,45 28 ,81 19,69 22 ,53 23.56 25 .30 24,10 24 ,81
8 .52 1,61 3 ,26 7 ,20 13,88 8 ,66 8,46
I ,58 1,48 I ,63 2 ,16 1,41 I .44 2,12 2 ,40 2,32 2 ,32
2,82 4 .34 3,i8
10,82
14,8
2,0 ,
Total RO.... 31 ,47 35.36 39,82 38,89 30,82 28, 23 24, OI 24,41 11,10
3,06
28,35 28 ,86 27,69 27,62
24 . bis 40% 14,16
B2O3
Al2O3
7
3
.40
.32
11,16
2,96
10,46
2,88
11,63
2,42
9,30
3.02
9-
2,
98
98
II,
3,
O to
O Oi
16% 10,61
3,51
IO
3
,96
,76
11,30
4,24
10,03
3.98
Total R2O3 .. IO 72 14,12 13,34 ΐ4·ί>5 12,32 12, 96 14, 25 14,12 14 ,72 15,54 14,01
IO bis
29.94
41,31127,40126,10123,34138,17137.80 136,97137.32127,70126,42127,131 29,94
bis 42%
Die Schmelztemperaturen dieser Frittenkompositionen reichen von 500 bis 6ooc. Die Kompositionen Nr. 9, 10, 11 und 12 dienen für klare Glasuren.
Die zwölf Kompositionen der Tabelle 2 und 3,
jedoch ausgedrückt als Molprozente, innerhalb des 100 Bereiches der Tabelle 1, werden auf der Tabelle
wiedergegeben, wie folgt:
Tabelle 4
Frittenkompositionen in Molprozenten der Oxyde
Nr. I 2 3 4 CJi 6 7 8 9 IO II 12
Li2O 6,9
11,2
4,2
9,7
13,2
6,8
9,2
ii,3
6,4
Tf O OO
tv röoo"
6,9
10,3
5,i
10,9
12,8
4,5
13.5
5.9
",4
12,4
6,3
12,0
i3,5
9,1
8,9
14.7
9.8
10,7
14,0
9,4
16,0
13,3
Na2O .. .... 22,3 29,7 26,9 29,2 22,3 28;2 30,9 30,1 34.6 33.4 34,1 29.3
K2O 1,2
6,8
12,8
11,4
13.4
12,4
i5,3
27,7 15,2
8,8
10,2
9,8
12,5
6,4
12,8
6,4
2,4
13,1
6,4
16,0
7,4
14,8
7.3
Total R2O 20,8 24,8 27,7 27,7 24,0 20,0 18,9 19,2 21,9 23.4 22,1 14,3
7.1
1,8
Sr O 8,3
2,6
12,2
2,2
11,5
2,1
13,0 9,6
2,1
10,5
2,1
ii,3
2,0
11,2
2,1
10,6
2,4
10,0
2,6
10,4
2,9
23,2
Ca O 10,9 14,4 13,6 14,9 11,7 12,6 13,3 13,3 13,0 12,6 13.3 10,6
2,9
BaO 13.5
ZnO
Total RO
B2O3
Al2O3
Total R, O3 ...
Nr. I 2 3 4 5 6 7 8 9 IO II 12
SiO2 34.0 21,9 29.3 24,0 34-4 24,2 26,5 27.3 29,2 29.3 29,2 34.0
TiO2 7.9
o,9
3.2
8,2
1,0
1,6
0,9
3.2
1,0
6,4
1,2
12,8
0,8
1.4
7.6
0,8
2,0
7-4
1,2
1,5
i,3 i,3 1.3
ZrO2 12,0 9-2 2,5 4,2 7,6 15.0 10,4 10,1 i,3 1,3 1,3
SnO2 46,0 31.ι 31,8 28,2 42,0 39.2 36,9 37,4 30,5 30,6 30,5
Total
TiO2ZrO2SnO2.
56,9
43,1
1,32
45.5
54.5
•835
45,4
54.6
.832
43.1
56,9
•757
53,7
46,3
1,16
51.8
48,2
1,07
50,2
49.8
1,01
50,7
49-3
1,03
43,5
56,5
•77
43,5
56,8
.76
43.8
56,2
•78 '
Total RO2
R2O, + RO2 . .. 47.5
52,5
.90
R2O + RO . .
Verhältnis:
RO2 + R2O3
R2O + RO
Zur Anwendung einer ausgewählten Fritte beim Auftragen auf einen zu glasierenden Gegenstand, wird die gepulverte Fritte durch Zugabe von Wasser oder einem anderen flüssigen Trägerstoff unter Bildung eines Breies in einen flüssigen Zustand gebracht. Der Brei wird dann auf den Gegenstand aufgetragen, woraufhin dieser unterhalb 6oo° gebrannt wird. Aber die geschmolzene und gemahlene Komposition kann auf dem Gegenstand in beliebiger Weise aufgebracht werden. Besonders geeignet ist zum Beispiel ein Aufspritzen der Emailkomposition in erhitztem Zustande, wie es in der britischen Patentschrift 648 279 beschrieben wird. Nach diesem Verfahren wird die Emailkomposition unter Aufheizen durch heiße Gase auf eine etw^a 350 bis 575 ° vorgeheizte Fläche aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung aufgespritzt, wobei die Emailteilchen schmelzen sollen und dennoch die ganze zu bespritzende Fläche auf gleichmäßiger Temperatur gehalten wird.
Bei der Herstellung des Breies kann auch eine Mischung von zwei unserer Fritten verwendet werden,
z. B. eine mit der niedrigsten Erweichungstemperatur mit einer, die eine höhere Erweichungstemperatur oder eine unterschiedliche Farbe besitzt. Oder eine gemahlene Fritte kann vermischt werden mit einer Menge von gepulvertem Siliciumdioxyd od. dgl., welches bei der Brenntemperatur von der Glasur aufgenommen, aber nicht chemisch mit ihr verbunden wird, so daß eine widerstandsfähige matte Schicht resultiert.
Einige Verfahrenseinzelheiten, die bei der Ausführung der Erfindung von Interesse sind, sind die folgenden.
Die zu emaillierenden Gegenstände werden vorzugsweise gereinigt, entweder chemisch, z. B. durch eine Alkaliwäsche, oder durch Behandlung mit einer entfettenden Flüssigkeit, oder mechanisch, z. B. durch Sandstrahlgebläse, oder thermisch durch Erhitzen in einer Feuerungskammer.
In dem Fall des Aufbringens der Glasur durch Einbrennen, d. h. durch eine Ofenbehandlung, resultiert aus dem Aufbringen des ersten Überzuges des Breies mit nachfolgender einstufiger Einbrennbehandlung gewöhnlich ein vollständig oder gesprenkelt graues Aussehen; die tatsächliche Glasur oder der Glanz ist befriedigend, doch die erstrebte Farbe wahrscheinlich infolge des Einflusses der chemischen Bindung zu dem Grundmetall unvollkommen. Wenn jedoch als Farbe eine matte Oberflächenschicht erforderlich ist, kann diese durch eine zweite Brennbehandlung ohne Auftragen von weiterem Brei erhalten werden. Wenn es auf der anderen Seite erwünscht ist, eine Glasur mit einer gewünschten Farbe zu erhalten, so kann ein zweites überziehen mit Brei mit anschließender zweiter Brennbehandlung folgen.
Wenn es erwünscht ist, Glasur und Farbe mit einem gesprenkelten oder unter der Oberfläche liegendem Rißeffekt zu kuppeln, läßt man einem zweiten Auftragen von Brei (entweder von der gleichen Farbe wie der erste oder von einer hiervon verschiedenen) ein schnelles Trocknen folgen, um ein vielfaches Reißen der zweiten Auflage zu erzeugen, worauf ein schnelles Brennen zur Beendigung des Emaillierens folgen kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bleifreie glasartige Emaillierkomposition für Aluminium und Legierungen auf Aluminiumbasis, gekennzeichnet durch mindestens eine der folgenden Bedingungen: Schmelz- oder Erweichungstemperatur unter 600°, Wärmeausdehnungskoeffizient für den Temperaturbereich 10 bis ioo°, größer
als 15,0 χ ΐο"β und em Verhältnis -=
XV2 U -ρ AV O
= 0.395 bis 1,5, worin R2O Oxyde der Alkalien, RO Oxyde der Erdalkalien einschließlich MgO und ZnO, R2O3 Oxyde von B und Al und RO2 Oxyde von Si, Ti, Zr, Sn bedeuten.
2. Bleifreie glasartige Emaillierkomposition nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Gehalte, in Mol-Prozenten, an R2O 21 bis 36°/0. RO 17 bis 30%, R2O3 8 bis Ij0I9, insbesondere B2O3 8 bis 13% und Al2O3 bis 4%, und SiO2 18 bis 36% und gegebenenfalls durch zusätzliche Gehalte, in Molprozenten, an TiO2 bis 15% und/oder ZrO2 bis 50/0 und/oder SnO2 bis 5%, insgesamt bis 15%.
3. Verfahren zur Herstellung von bleifreien glasartigen Emaillierkompositionen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Tonerde in Form von Feldspat zur Verwendung gelangt.
4· Verfahren zum Aufbringen von Emails nach Anspruch ι bis 3 auf Oberflächen von Aluminium oder Legierungen auf Aluminiumbasis oder Gegenständen daraus, dadurch gekennzeichnet, daß man die aus den Bestandteilen hergestellten Emailfritten in Breiform auf die vorzugsweise vorher gereinigten Oberflächen aufträgt und dann unterhalb 6oo° einer Ofenbehandlung unterwirft.
5. Verfahren zum Aufbringen von Emails nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Emails unter Erhitzen, vorzugsweise durch heiße Gase, auf eine zum Beispiel auf 350 bis 575 ° vorgeheizte Fläche aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung derart aufgespritzt werden, daß die Emailteilchen als Schmelze auf die Fläche auftreffen und deren Temperatur gleichmäßig gehalten bleibt.
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