DE840237C - Verfahren zur Herstellung von gasfoermigen ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen und von aromatischen Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gasfoermigen ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen und von aromatischen Kohlenwasserstoffen

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DE840237C
DE840237C DE1949P0036114 DEP0036114D DE840237C DE 840237 C DE840237 C DE 840237C DE 1949P0036114 DE1949P0036114 DE 1949P0036114 DE P0036114 D DEP0036114 D DE P0036114D DE 840237 C DE840237 C DE 840237C
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aromatic hydrocarbons
gaseous unsaturated
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Gerhard Dr Free
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BASF SE
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BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C15/00Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1952
p 36114 IV d 112 0 D
Es wurde gefunden, daß man aus Mineralölen, Teeren, Schieferölen, flüssigen und schmelzbaren Erzeugnissen der Druckhydrierung, insbesondere solchen vorwiegend paraffinischer Natur, zweckmäßig deren Fraktionen, wie Schwerbenzin, Mittelöl, Schweröl oder "Destillationsrückständen, sowie Erzeugnissen der Kohlenwasserstoffsynthese aus Kohlenoxyd und Wasserstoff, vorteilhaft deren Fraktionen, gasförmige ungesättigte Kohlenwasserstoffe, insbesondere Äthylen, in guter Ausbeute gewinnen kann, wenn man die Ausgangsstoffe mit porösen, inerten Stoffen in feinverteilter oder stückiger Form bei Temj>eraturen oberhalb 5000 bis etwa 7000 und einem Durchsatz von 0,6 bis 1,5 Raumteilen Ausgangsstoff je Raumteil Reaktionsraum und Stunde in Berührung bringt.
Als poröse, inerte stückige Stoffe kommen z. B. Bimsstein, Bauxit, Kieselgur, Tonscherben oder Koks in Betracht. Metalle, z. B. Metalle der Eisengruppe, ferner Kupfer, Silber, Titan, Zirkon, Vana- ao din, Chrom, Wolfram, Molybdän und Mangan oder Gemische dieser, z. B. von Eisen mit anderen Metallen, können auch auf die erwähnten inerten Stoffe aufgebracht sein.
Die Reaktion verläuft bei einer Temperatur oberhalb 5000 bis etwa 7000 und bei gewöhnlichem, leicht erhöhtem oder vermindertem Druck. Es können auch Gase, wie Stickstoff, Oxyde des Kohlenstoffs, Wassergas oder audi Wasserdampf, zugegen sein. Wesentlich für die Durchführung der Reaktion ist der Durchsatz. Die günstigste Ausbeute an gasförmigen ungesättigten Kohlenwasserstoffen, z. B.
aus einem Destillationsrückstand eines paraffin- oder auch gemischtbasischen Erdöls, erhält man bei einem Durchsatz von 0,6 bis 1,5 Raumteilen Ausgangsstoff je Raumteil Reaktionsraum und Stunde. Hierbei enthalten die entstandenen gasförmigen Kohlenwasserstoffe etwa 50 °/o Olefine. Außerdem erhält man eine größere Menge Äthan, das durch Dehydrierung in Äthylen umgewandelt werden kann. Je nach der Art der Ausgangsstoffe variiert die Menge der ungesättigten Kohlenwasserstoffe.
Die inerten Stoffe können in Form von Würfeln, Zylindern, Kugeln, Prismen od. dgl. oder von Spänen fest angeordnet sein. Man kann sie aber auch in feinverteiltem Zustand' verwenden. Die Korngröße der zugesetzten Stoffe wird so gewählt, daß sie ein 100-bis 400-Maschen-Sieb passieren. Die inerten Stoffe können zusammen mit den Dämpfen des zu behandelnden Ausgangsstoffes durch den Reaktionsraum geleitet werden. Zur Erhöhung der Durchsatzgeschwindigkeit kann ein Trägergas verwendet werden. Es kann auch vorteilhaft sein, in der unteren Hälfte eines aufrecht stehenden Reaktionsraumes eine Konzentrationsanreicherung an den feinverteilten Zusätzen stattfinden zu lassen, während im oberen Teil des Reaktionsgefäßes eine geringere Konzentration angewendet wird.
Vorteilhaft ist ferner die Bewegung der inerten Stoffe in gekörntem oder geformtem Zustand von oben nach unten durch ein aufrecht stehendes Reaktionsgefäß, wobei der Reaktionsraum weitgehend mit diesen Stoffen gefüllt bleibt. Die Katalysatoren rutschen hierbei in der Stunde ein oder mehrere Male durch den Reaktionsraum hindurch.
Sowohl der in Bewegung befindliche geformte als auch der feinverteilte Katalysator wird am unteren Teil des Reaktionsgefäßes abgezogen. Die mit dem Gasstrom mitgerissenen Katalysatoranteile werden innerhalb des Reaktionsgefäßes oder außerhalb desselben aus den Dämpfen abgeschieden. Der Katalysator kann nach dem Abbrennen wiederverwendet werden. Bei Verwendung billiger inerter Stoffe kann man auf eine Aufarbeitung verzichten.
Beispiel 1
Schwerbenzin aus paraffinischem Erdöl mit einem S])Cz. Gewicht von 0,758 wird bei 66o° über Tonscherben geleitet, wobei man einen Durchsatz von 1,0 Raumteilen Benzin je Raumteil mit Tonscherben gefüllten Reaktionsraum und Stunde wählt. Man erhält 55 °/o flüssige Anteile vom gleichen Siedebereich wie der Ausgangsstoff, die vorwiegend aus aromatischen Kohlenwasserstoffen bestehen, und 36 °/o gasförmige Kohlenwasserstoffe, die 61 °/o Olefine, in der Hauptsache Äthylen, und 22 % Äthan enthalten. Der restliche Teil der Gase besteht vorwiegend aus Methan.
Beispiel 2
Ein schweres Gasöl, das von 200 bis 3500 siedet und ein spezifisches Gewicht von 0,870 besitzt, wird bei 6300 über Bimsstein bei einem Durchsatz von 0,6 Raumteilen Gasöl je Raumteil mit Bimsstein gefüllten Reaktionsraum und Stunde geleitet. Man erhält 65 °/o flüssige Erzeugnisse, die 20 °/o bis 2000 siedende Anteile enthalten, die vorwiegend aus aromatischen Kohlenwasserstoffen bestehen, und 26,5 °/o gasförmige Kohlenwasserstoffe, die 62 °/o Olefine, in der Hauptsache Äthylen, und 21,5% Äthan enthalten .

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Angezogene Druckschriften:
    Conversion of Petroleum von A.N. Sachanen, Second Edition, Verlag Reinhold Publishing Corporation, 330 West 42nd Street, New York, USA, 1948, S. 310, 313, 319/219, 261, 263, 264, 323/201,. 328, 325;
    USA.-Patentschriften Xr. 2436254, 2444650, 2 448 922.
    Verfahren zur Herstellung von gasförmigen ungesättigten Kohlenwasserstoffen, insbesondere Äthylen, und von aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Kohlenwasserstoffölen oder deren Fraktionen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausgangsstoffe mit porösen, inerten Stoffen in feinverteilter oder stückiger Form bei Temperaturen oberhalb 5000 bis etwa 7000 und einem Durchsatz von 0,6 bis 1,5 Raumteilen Ausgangsstoff je Raumteil Reaktionsraum und Stunde in Berührung bringt.
    1 5038 5. 52
DE1949P0036114 1949-03-08 1949-03-08 Verfahren zur Herstellung von gasfoermigen ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen und von aromatischen Kohlenwasserstoffen Expired DE840237C (de)

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