DE838176C - Magnetisches Elektronenmikroskop - Google Patents
Magnetisches ElektronenmikroskopInfo
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- DE838176C DE838176C DENDAT838176D DE838176DA DE838176C DE 838176 C DE838176 C DE 838176C DE NDAT838176 D DENDAT838176 D DE NDAT838176D DE 838176D A DE838176D A DE 838176DA DE 838176 C DE838176 C DE 838176C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/02—Details
- H01J37/04—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
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- Analytical Chemistry (AREA)
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Description
Aus der Lichtoptik ist bekannt, daß bei festem
Abstand eines Bildes von dem das Bild darstellenden Gegenstand die Vergrößerung um so größer
wird, je kleiner die Brennweite der zui der der Vergroßerung
benutzten Linse ist. Dasselbe gilt auch für die in Elektronenmikroskopen verwendeten magnetischen
Linsen, welche aber gegenüber den lichtoptischen Glaslinsen den Vorteil aufweisen, daß
ihre Brennweite durch Verstärkung ihres Magnetfeldes verkleinert werden kann. Diese Verkleinerung
der Brennweite wird dadurch begrenzt, daß daibei das Objekt immer näher an die Linse herangerückt
werden muß und dadurch Teile des Magnetfeldes für die Linse unwirksam werden. Die Folge
davon ist, daß bei einer gewissen minimalen Brennweite das Bild auch bei weiterer Annäherung an die
Linsenmitte trotz Steigerung des Magnetfeldes nicht weiter vergrößert wird.
Immerhin ist es geilungen, bei entsprechender magnetischer
Feldstärke und zweckmäßiger Ausbildung des magnetischen Kreises von Elektronenlinsen
sehr (kleine Brennweiten von 1 bis 2 mm zu erzielen. Daraus ergibt sich andererseits der Nachteil,
daß bei bekannten Linsen dieser Art, deren Polschuhe aus mindestens zwei Teilen, beispielsweise
aus einer oberen und einer unteren Hälfte, bestehen, die Objekte in die Polschuhlbohrung hineingebracht
werden müssen, um in die minimale Brennweite eingestellt werden zu können. Dies bereitet alber erhebliche Schwierigkeiten, weil die
räumliche Ausdehnung der zur Einbringung der Objekte in den Strahlengang der Elektronenmikroskope
dienenden Apparateteile, die sog. Objektschleusen, die notwendige Annäherung der Objekte.
an die minimale Brennweite nicht ohne weiteres zulassen.
Um diesen Mangel zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung die Stärke der oberen Polschuhhälfte in
der Achsrichtung der Elektronenlinse. in der unmittelbaren Umgebung der Bohrung so bemessen,
daß der Brennpunkt des Objektivs bei minimal eingestellter Brennweite aus der Polschuhbohrung herausverlegt
ist. Dabei geht man zweckmäßig nur so weit, daß das Objekt gerade dann in die minimale
Brennweite eingestellt ist, wenn es auf den Polschuhen aufliegt.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Schnitt durch die
Polschuhe einer magnetischen Elektronenlinse dargestellt.
Im einzelnen veranschaulicht daibei ι ejnen
Spulenmantel, in dem sich eine Wicklung 2 befindet. Von den an den Spulenmantel 1 angesetzten PoI-schiuhen
ist der obere Teil mit 3 und der untere Teil mit 4 bezeichnet. Im Spulenmantel 1 und -55
zwischen den Polschuhteilen 3 und 4 befindet sich ein magnetisch isolierendes Zwischenstück 5bzw. 5'.
Da, wie durch Versuche ermittelt wurde, die minimal ausnutzbare Brennweite bei auf dem Polschuhteil 3
aufsitzendem Präparat um so näher bei der minimalen Brennweite liegt, je geringer der Eisenquerschnitt des Polschuhteils 3 ist, ist der Querschnitt
des Polschuhteils 3 an der Stelle3' so bemessen, daß
bei hier aufliegendem Präparat 6 die Gegenstandsebene gerade in die minimale Brennweite zu liegen
kommt. Bei einem für ein ausgeführtes Elektronenmikroskop gebauten Objektiv betrug die Stärke
des Polschuhteils 3' in der Umgebung der Polschuhbohrung 0,7 mm, sie ist demnach über einen
größeren Flächenbereich kleiner als der Polschuhdurchmesser, der beispielsweise 2 mm betragen
kann.
Der Vorteil einer derartigen Ausbildung der Polschuhe besteht darin, daß dabei ein auf den PoI-sdhulhen
aufsitzendes Präparat dhne weiteres in die minimale Brennweite des Objektivs eingestellt ist,
daß diese Einstellung mit üblichen Objektschleusen vorgenommen werden kann und daß sich dadurch
die Ausnutzung des größtmöglichen Auflösungsvermögens von selbst ergibt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Magnetisches Elektronenmikroskopmiteinem Objektiv, dessen Polschuhe aus mindestens zwei Teilen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des oberen Polschuhteils in der Achsrichtung der Linse in der unmittelbaren Umgebung der Bohrung so bemessen ist, daß der Brennpunkt des Objektivs bei minimaler Brennweite außerhalb der Polschuhbohrung liegt.
- 2. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Polschuhteil des Objektivs über einen größeren Flächenbereich eine Dicke aufweist, die kleiner ist als der Polschuhdurchmesser.
- 3. Elektronenmikroskop nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Palschuhe, daß ein auf den Polschuhen aufliegendes Objekt in die minimale Brennweite des Objektivs zu liegen kommt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838176C true DE838176C (de) | 1952-03-27 |
Family
ID=579676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT838176D Expired DE838176C (de) | Magnetisches Elektronenmikroskop |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838176C (de) |
-
0
- DE DENDAT838176D patent/DE838176C/de not_active Expired
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