DE834841C - Warmformwalzen von Stehbolzen oder aehnlichen Teilen - Google Patents

Warmformwalzen von Stehbolzen oder aehnlichen Teilen

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Publication number
DE834841C
DE834841C DEP35204A DEP0035204A DE834841C DE 834841 C DE834841 C DE 834841C DE P35204 A DEP35204 A DE P35204A DE P0035204 A DEP0035204 A DE P0035204A DE 834841 C DE834841 C DE 834841C
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DE
Germany
Prior art keywords
rolling
studs
cross
forming rolling
workpiece
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Expired
Application number
DEP35204A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Seitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
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Publication date
Application filed by Henschel and Sohn GmbH filed Critical Henschel and Sohn GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE834841C publication Critical patent/DE834841C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/18Making articles shaped as bodies of revolution cylinders, e.g. rolled transversely cross-rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Warmformwalzen von Stehbolzen oder ähnlichen Teilen Das Pätent 809 303 betrifft eine Maschine zum Warmformwalzen stabförmiger Körper wechselnden Querschnitts, insbesondere Stehbolzen für Lokomotivkessel, mittels zylindrischer oder plattenförmiger Walzkörper, in die dem wechselnden Querschnitt des zu walzenden fertigen Teils entsprechende Gegenformen eingearbeitet sind, die sich keilförmig entgegen der Bewegungsrichtung der Walzkörper erweitern.
  • Das vorliegende Zusatzpatent betrifft die weitere Ausbildung dieser Walzkörper. Es leuchtet ein, daß die Kanten der Walzkörper am Übergang von der glatten zylindrischen zur konischen Oberfläche nicht scharfkantig sein dürfen. Denn in diesem Falle würde der im Walzprozeß befindliche Rohling in seiner Achsenrichtung derart gezogen werden, daß der bereits gewalzte Durchmesser nachträglich in unzulässiger Weise verkleinert wird.
  • Die Kanten der in die Walzkörper eingearbeiteten Walzprofile müssen somit Abrundungen aufweisen, deren Ausmaß sich dadurch bestimmt, daß das Werkstück einerseits nicht einer bis an oder nahe an die Zerreißgrenze heranreichenden axialen Zugbeanspruchung, andererseits abernicht zwischen seinen Enden und seinen mittleren Querschnitten einer Torsionsbeanspruchung ausgesetzt ist. Die Abrundung der Walzkörper an der in Frage kommenden Übergangsstelle darf weder zu flach noch zu groß gewählt werden. Es muß auf alle Fälle ein gewisser Zug im der Achsenrichtung des Bolzens bestehen bleiben. Hinzu kommt, daß bei einer zu flachen Abrundung, also bei einem zu großen Abrundungsradius, die Entfernung zwischen der Spitze des zungenförmigen Walzkörpers und dem Beginn seiner obersten Scheitellinie, die in dem Hauptlängsschnitt des abgewickelten Walzenmantels verläuft, zu groß werden könnte. Es würde sich somit ein Ansteigen zwischen dem genannten Punkte, nämlich zwischen der Spitze und dem Anfangspunkt der Scheitellinie-ergeben, das den Nachteil hätte, daß das Material des Rohlings nicht in der Achsenrichtung verschoben, sondern der Rohling in radialer Richtung derart verformt wird, daß das Material allmählich seitlich heraus gequetscht werden muß. Damit würde aber auch die Bohrung in (lern Rohling verformt, gegebenenfalls sogar zusammengedrückt werden.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß entweder nur an einer oder an beiden Walzen innerhalb der eingearbeiteten Walzprofile Aussparungen vorgesehen sind, deren Umgrenzungslinie parallel zu den Profilkanten verlaufen. Dadurch wird erreicht, daß die Torsion zum größten Teil aufgehoben wird, weil der Bolzen nunmehr lediglich an denjenigen Stellen mit den Walzkörpern in Berührung kommt, an denen die Verformung stattfindet, also mit den bereits verformten Stellen die Walzen nicht mehr berührt.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in sechs Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt nach der Scheitellinie der Abb. 2, die eine Abwicklung des Walzenmantels darstellt; Abb. 3 ist eine Seitenansicht zu Abb. 2; Abb. 4 ist ein Querschnitt nach der Schnittlinie der Abb.5, die wiederum eine Abwicklung des Walzenmantels darstellt; Abb. 6 zeigt eine Ansicht des Walzkörpers zusammen mit dem gewalzten Bolzen.
  • In Abb. i bedeutet i die kurze Abrundung an den Kanten der Walzkörper gemäß der Erfindung. Die aus den angegebenen Gründen zu verwerfende langgestreckte, flache Abrundung ist strichpunktiert angedeutet. In der Abwicklung nach Abb. 2 ist der Linienzug, an dem die zu flache Abrundung nach Abb. i in das eigentliche Profil einlaufen würde, ebenfalls strichpunktiert angedeutet. Es ist hieraus und aus Abb. 3 erkennbar, daß die Entfernung k zwischen der Spitze des Körpers und dem Punkt i, dem Anfangspunkt der Scheitellinie des Körpers, infolge der langgestreckten Kantenabrundung sehr groß ausfallen würde. Aus Abb. 3 ergibt sich ferner (der Form der Kurve nach) das Ansteigen des zungenförmigen Körpers in ihrer Mittelebene. In Abb. 4 und 5 ist die Aussparung innerhalb des Körpers mit m bezeichnet. Abb. 5 zeigt den parallelen Verlauf der Umgrenzungslinien der Aussparung mit denjenigen des Walzkörpers.
  • Die Größe der Abrundung, auf die es bei der Erfindung besonders ankommt, wird durch die Abb. 6 erläutert: Wenn die Kante i senkrecht zu der Kante 4 steht, also mit ihr den Winkel bildet, dann wird beim Walzen der größte Axialzug auf das Werksdick ausgeübt. Dieser Zug kann so stark sein, daß das Werkstück am Querschnitt 3 zerreißt. In diesem Fall wird zwischen dein Walzkörper und dem Werkstück ein I.tiftzwischenraum 3° sein, so daß also das Werkstück an der Stelle des Querschnitts 3 mit dem Walzkörper überhaupt nicht iii Berührung kommt.
  • Wird aber die Kante i so weit abgeflacht, daß sie finit der Kante 4 den Winkel bildet, so wird der Axialzug, der auf das Werkstück wirkt, wesentlich geringer sein. In diesem Fall wird das Werkstuck an der Stelle des Querschnitts 3 auf dein Walzkörper aufliegen und in Preliting versetzt werden. Da der Umfang des Werkstückes an den Querschnitt 3 aber wesentlich geringer ist als bei dem Querschnitt 5, so wird der Bolzen am Querschnitt 3 wesentlich mehr Umdrehungen inaclien als bei dem Querschnitt 5, d. h. also das `'Werkstück wird zwischen diesen beiden Querschnitten in sich verdreht.
  • Bei kürzeren Walzen ändert sich der Winkel und dementsprechend müssen die Kanten mehr oder weniger abgerundet sein. Ein festes \taß für die Abrundung gibt es nicht, für jede Bolzenlänge muß dieses Maß besonders bestimmt werden.
  • Zu Beginn des Walzvorganges dringen die Spitzen der- beiden Walzprofile nahezu gleichzeitig in den Bolzen ein.

Claims (2)

  1. PATEXTA`SPRÜCHE: i. Maschine zum Warmformwalzen stabförmiger Körper nach Patent 809 303, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der in die Walzkörper eingearbeiteten Walzprofile Abrundungen (i) aufweisen, deren Ausmaß sich dadurch bestimmt, daß das Werkstück einerseits nicht einer bis an oder nahe an die Zerreißgrenze heranreichenden axialen Zugbeanspruchung, andererseits nicht zwischen seinen Enden und seinen mittleren Querschnitten einer Torsionsbeanspruchung ausgesetzt ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entweder nur an einer oder an beiden Walzen innerhalb der eingearbeiteten `'Falzprofile Aussparungen (m) vorgesehen sind, deren.Umgrenzungslinien parallel zu den Profilkanten verlaufen (Abb. 4 und 5).
DEP35204A 1949-02-27 1949-02-27 Warmformwalzen von Stehbolzen oder aehnlichen Teilen Expired DE834841C (de)

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DE834841C true DE834841C (de) 1952-03-24

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DE (1) DE834841C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189514B (de) * 1961-06-22 1965-03-25 Smeralovy Zd Y Narodni Podnik Vorrichtung fuer das Walzen von Profilen in Ringe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189514B (de) * 1961-06-22 1965-03-25 Smeralovy Zd Y Narodni Podnik Vorrichtung fuer das Walzen von Profilen in Ringe

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