DE8317961U1 - Kartenrandverbinder mit Einsetzkraft Null - Google Patents
Kartenrandverbinder mit Einsetzkraft NullInfo
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- H01R12/82—Coupling devices connected with low or zero insertion force
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
Kartenrandverbinder mit Einsetzkraft Null
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kartenrandverbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Begriff Karte hier als Kurzausdruck für gedruckte Schaltungsplatte verwendet
wird.
Die US-PS 3 660 803 offenbart und beschreibt einen Kartenrandverbinder,
der die doppelte Anzahl an Kontaktelementen aufweist als diese normalerweise in anderen derzeit
üblichen Kartenrandverbindern enthalten sind. Die erhöhte Dichte wird dadurch erzielt, daß man den unteren
Bereich jedes zweiten Kontaktelements hinter dem unteren
Bereich jedes ersten Kontaktelements positioniert und man den oberen Bereich jedes zweiten Kontaktelements seitlich
und nach vorne verlagert, um diesen dadurch in der Nähe des oberen Bereichs jedes ersten Kontaktelements zu
positionieren.
Die US-PS 3 899 234 offenbart und beschreibt einen Kartenrandverbinder
mit einem U-förmigen Treiberelement, das im Boden des Kartenrand-Aufnahmeschlitzes senkrecht
bewegbar positioniert ist. Beim Nockensteuern des Treiberelements nach oben, greifen dessen parallele Seitenwände
an den Kontaktelementen, die sonst federnd nachgiebig in den Schlitz hineingeführt werden, an und verschieben
diese. Nachdem die Karte von oben in den Schlitz eingeführt worden ist, wird das Treiberelement in seine ursprüngliche
Position zurückgeführt, so daß die Kontaktelemente in den Schlitz zurückspringen können und an den
leitfähigen Bahnen auf der Karte elektrisch angreifen.
• ·
Die U5-PS 3 982 807 beschreibt und offenbart einen Kartenrandverbinder
mit einem Kontaktelemente enthaltenden unteren Befestigungselement und einem darüber positionierten,
senkrecht verschiebbaren Gehäuse. Eine drehbare Welle treibt das Gehäuse nach unten, so daß die darin befindlichen
Nockensteuerflächen die Kontaktelemente in elektrischen Eingriff mit einer Karte drücken, die in dem Kartenrand-Aufnahmeschlitz
positionierbar ist.
Die vorliegende Erfindung dient zur Schaffung eines Verbinders, der eine hohe Dichte an Kontaktelementen aufweist,
wie dies in der US-PS 3 660 803 offenbart ist, und der außerdem in der Lage ist, eine Karte aufzunehmen ohne
daß eine Einsetzkraft auf diese ausgeübt zu werden braucht.
Im einzelnen umfaßt der erfindungsgemäße Verbinder eine
Mehrzahl von Kontaktelementen, die in einem unteren Gehäuse positioniert sind und Kontaktflächen aufweisen, die
sich nach oben in Abteilungen erstrecken, die entlang der beiden Seiten eines Kartenrand-Aufnahmeschlitzes in einem
oberen Gehäuse angeordnet sind, das an dem unteren Gehäuse beweglich befestigt ist. Zwischen dem unteren und
dem oberen Gehäuse positionierte Nockensteuereinrichtungen bewegen das obere Gehäuse nach oben, wodurch darin
befindliche Steuerflächen die Kontaktelemente nach innen in Richtung auf den Schlitz steuern, so daß diese an den
leitfähigen Bahnen auf einer in dem Schlitz positionierbaren Karte angreifen können. Weiterhin weist das obere
Gehäuse nach oben konvergierende, äußere Seitenwände auf, an denen eine elektrostatische Abschirmung anbringbar
ist.
Die vorliegende Erfindung schafft also einen Kartenrandverbinder mit einer Einrichtung, mittels der eine Schaltungskarte
frei in diesen einsetzbar und aus diesem entfernbar ist. Der Verbinder umfaßt ein oberes Gehäuse, das
auf Nockensteuereinrichtungen verschiebbar befestigt ist, so 5aß bei einer Verschiebung des oberen Gehäuses senkrecht
nach oben die sich nach oben in das obere Gehäuse hineinerstreckenden Kontaktelemente in den Kartenaufnahmeschlitz
und gegen eine Karte gedrängt werden, die in diesem positionierbar ist.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der mehreren Bauteile des erfindungsgemäßen
Verbinders;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das untere Gehäuse; 10
Fig. 3a, 3b, 4a und 4b Ansichten der Kontaktelemente des Verbinders gemäß Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht, die Nockensteuermechanismus
und -struktur veranschaulicht; und
Fig. 6 und 7 Querschnittsansichten, die zur Erläuterung der Funktionsweise des Verbinders axial in
diesen hineinsehen.
Wie insbesondere in Fig. 1 dargestellt ist, beinhalten die Bauteile des erfindungsgemäßen Verbinders ein unteres
Gehäuse 10, Kontaktelemente 12 und 14, Nocken-Gleitstücke 16 und ein oberes Gehäuse 18. Diese mehreren Bauteile
sind zusammen mit einem in Fig. 5 gezeigten Hebel 110 so strukturiert und zusammengebaut, daß sie einen Kartenrandverbinder
schaffen, der eine hohe Dichte an Kontaktelementen aufweist. Diese Elemente werden in elektrischen
Eingriff mit den leitfähigen Bahnen auf einer Schaltungskarte nockengesteuert, nachdem diese in den
Kartenaufnahmeschlitz in dem Verbinder eingeführt wurde.
Die Gehäuse und die Nockensteuereinrichtungen sind aus einem geeigneten isolierenden Material hergestellt, wie
z. B. einem glasfaserverstärkten Kunststoff, der von der
Firma General Electric Company unter der Handelsbezeich-
— InTALOX vertrieben wird. Die Kontaktelemente sind bevorzugterweise
in Form eines kontinuierlichen Streifens durch Stanzen und Formen gebildet, wobei das bevorzugte
Material Phosphorbronze ist, und sie sind mit Gold über Nickel plattiert.
Das untere Gehäuse 10 weist eine Mehrzahl von Zellen 22 auf, die über die Länge des Gehäuses auf jeder Seite einer
aufrechten Mittelwand 24 voneinander beabstandet sind. Innenwände 26, die im Vergleich zur Mittelwand eine
geringere Höhe besitzen, definieren das äußere Erstrekkungsausmaß
der Zellen. Diese Merkmale sind in den Fig. und 6 deutlich veranschaulicht. Kurze, querverlaufende
Wände 28 trennen die Zellen 22 voneinander. Innere und äußere Durchführungen 30-i bzw. 30-o erstrecken sich von
einem Boden 32 der Zellen durch das untere Gehäuse nach unten und münden an der Unterseite 34 nach außen. Die
Durchführungen 30-i grenzen an die Mittelwand 24 an,
und die Durchführungen 30-o grenzen an die Innenwände 26 an. Sowohl die Mittelwand 24 als auch die Innenwände
26 sind mit senkrecht verlaufenden Nuten 34 versehen. Diese Nuten stellen eine Fortsetzung der Durchführungen
nach oben dar.
Seitenwände 36 des unteren Gehäuses sind von den Innenwänden 26 beabstandet, um in Längsrichtung verlaufende
Schlitze 38 zwischen diesen zu bilden. In und entlang der Schlitze sind mehrere Nockenfolger 40 positioniert.
An den Enden des unteren Gehäuses 10 sind T-förmige,
senkrechte Endwände 42 vorgesehen. Das obere Ende jeder Endwand 42 ist geschlitzt, wie dies durch das Bezugszeichen 44 veranschaulicht ist» und die oberen Ecken
sind abgewinkelt, wie dies durch das Bezugszeichen 46 veranschaulicht ist.
Ein Hebelstützelement 48 ist an dem vorderen Ende des unteren
Gehäuses 10 angebracht und erstreckt sich von diesem nach vorne. Ein Schlitz 50 erstreckt sich in die
Oberseite des Elements 48 hinein sowie längs zu dieser und schneidet einen U-förmigen querverlaufenden Schlitz
52.
Ein Stift 54 kann sich von den Endwänden 42 nach untererstrecken, wie dies im Umriß in Fig. 5 gezeigt ist. Der-
artige Stifte schaffen eine Ausrichtung und Stabilisierung
des Verbinders auf der Schaltungsplatte.
In den Zellen im unteren Gehäuse 10 sind Kontaktelemente
12 und 14 positioniert, wobei sich ein oberer Abschnitt derselben nach oben in das obere Gehäuse 18 hinein erstreckt
(Fig. 6 und T), ein Festhalteabschnitt sich in die Durchführungen 30 erstreckt und sich ein unterer
Abschnitt von dem unteren Gehäuse nach unten erstreckt, der zum Einsetzen in durchplattierte Löcher in einer
Schaltungsplatte dient. Jede Zelle nimmt zwei Kontaktelemente auf, und zwar ein Kontaktelement 12 und ein
Kontaktelement 14. Aus Gründen der Klarheit wurden in Fig. 1 Kontaktelemente weggelassen. Die Kontaktelemente
12 sind in den Durchführungen 30-i positioniert und werden somit als innere Elemente bezeichnet. Die Kontaktelemente
14 sind in den Durchführungen 30-o positioniert und werden somit als äußere Elemente bezeici..iet.
Die Strukturen der Kontaktelemente sind in den Fig. 3a, 3b und 4a, 4b veranschaulicht. Von diesen Figuren zeigen
die Fig. 3a und 3b das Kontaktelement 12, d. h. das innere Element, und die Fig. 4a und 4b zeigen das Kontaktelement
14 , d. h. das äußere Element. Das bevorzugte
Verfahren zum Herstellen der Kontaktelemente besteht aus Stanzen und Formen derselben an Form eineiM kontinuierli-
• · · * ι ι
:4 chen Streifen wie dies durch den Trägerstreifen 56 an-
^ gedeutet ist. Die Elemente können in Form von Streifen
auf Spulen (nicht gezeigt) gespeichert bzw. gelagert
;|i un(j gruppenweise in das untere Gehäuse 10 eingesetzt
% 5 werden. Das Bezugszeichen 58 zeigt die Kerblinie zum Weg-
:§ brechen des Trägerstreifens von den Elementen nach dem
% Einsetzen.
Sowohl bei dem inneren als auch bei dem äußeren Kontakt—
element bezeichnet das Bezugszeichen 60 den oberen Abschnitt, das Bezugszeichen 62 den Festhalteabschnitt und
das Bezugszeichen 64 den unteren Abschnitt. Das freie Ende des oberen Abschnitts trägt eine Kontaktfläche 66,
die mit einem Edelmetall plattiert sein .kann und an den Bahnen auf der in den Verbinder eingesetzten Karte angreift
(Fig. 7). Ein konkav-konvexer Bereich unterhalb der Kontaktfläche schafft eine Steuerfolgefläche 68 auf
der konvexen Sc-ite.
Der Festhalteabschnitt 62 weist einen Plattenbereich
und Ausdrückungen 72 auf.
Der untere Abschnitt 64 besitzt einen Anschluß 74 zürn
Einsetzen in ein durchplattiertes Loch in einer Schaltungsplatte. Bei dem Anschluß kann es sich auch um einen
des nachgiebigen Stift-Typs handeln, wie er in der US-PS 4 186 982 offenbart ist.
Sowohl der Festhalteabschnitt 62 als auch der untere Abschnitt
64 sind dicker als der obere Abschnitt 60, um
eine Unterstützung sowohl im unteren Gehäuse als auch in der Schaltungsplatte zu schaffen. Der dünnere obere Abschnitt
ist aus Gründen der federnden Nachgiebigkeit erforderlich.
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Die Kontaktelemente 12 unterscheiden sich von den Kontaktelementen
14 im wesentlichen in zwei Punkten. Der konkavkonvexe Bereich, der die Steuerfolgefläche 68 definiert,
ist gegenüber der Längsachse des Kontaktelements 12 horizontal versetzt. Der obere Abschnitt 60 ist bei dem Kontaktelement
12 auf der linken Seite des Festhalteabschnitts 62 und bei dem Kontaktelement 14 auf der rechten
Seite desselben angebracht. Diese Unterschiede sind notwendig, um die beiden Kontaktelemente in einer Zelle
ohne gegenseitige Beeinträchtigung unterbringen zu können. Es bestehen a'ich andere Unterschiede, wie z. B. hinsichtlich
der Länge, doch diese sind vom Gesichtspunkt der gedrängten Unterbringung einer großen Anzahl von Kontaktelementen
in einem Verbinder nicht wesentlich.
Bei den in Fig. 1 gezeigten Nocken-Gleitstücken 16 handelt es sich um längliche Elemente, die so strukturiert
sind, daß sie in den Schlitzen 38 in dem unteren Gehäuse 10 verschiebbar positioniert werden können. Eine Reihe von
Nockensteuerrampen 76 ist entlang der Unterkante der Gleitstücke vorgesehen. Diese Rampen 76 wirken mit den
in den Schlitzen 38 vorgesehenen Nockenfolgern 40 zusammen,
um die Gleitstücke bei einer Horizontalbewegnng in Vertikalrichtung zu bewegen, wie dies aligemein bekannt
ist.
An der Innenfläche der Gleitstücke ist in der Nähe der oberen Kante derselben eine Längsnut 78 vorgesehen.
In dem vorderen Ende der Gleitstücke sind Löcher 80 zur Aufnahme von Stiften vorgesehen, die an dem in Fig. 5
gezeigten Hebel vorgesehen sind.
In den Fig. 1 und 6 ist zu sehen, daß es sich bei dem oberen Gehäuse18um ein längliches Element handelt, das
an dem unteren Gehäuse 10 befestigt ist und durch den Betrieb der Nocken-Gleitstücke 16 angehoben und abgesenkt
wird.
Die Außenflächen der Seitenwände 82 des oberen Gehäuses besitzen untere parallele Bereiche 84 und geneigte bzw.
konvergierende obere Bereiche 86. L-förmige Elemente 88 erstrecken sich von den unteren Kanten der Seitenwände
nach unten, wobei der horizontale Bereich der L-förmigen Elemente 88 in den Nuten 78 an den Nocken-Gleitstücken
16 gleiten kann.
Der Innenraum des oberen Gehäuses 18 ist mittels einer Reihe von querverlaufenden senkrechten Wänden 92, die
zur Schaffung eines Kartenrand-Aufnahmeschlitzes 94 in der
Mitte mit einem nach unten gehenden Schlitz versehen sind, in Zellen unterteilt. Wenn die Bauteile zusammengesetzt sind, fluchten die Wände
92 mit den querverlaufenden Wänden 28 in dem unteren Gehäuse 10, und die Zellen 90 fluchten mit den Zellen
Querverlaufende senkrechte Wände 96 erstrecken sich von den Seitenwänden einen kurzen Abstand in die Zellen 90
hinein, um zwischen den oberen Abschnitten 60 benachbarter Kontaktelemente eine Barriere zu schaffen.
Die spezielle Struktur der Innenflächen der Seitenwände 82, d. h. der die Zellen 90 festlegenden Außenwand, ist
am besten in der Querschnittsansicht gemäß Fig. 6 zu erkennen. Die Außenwand an jeder Seite einer Zelle, die im
allgemeinen das Bezugszeichen 98 trägt, weist zwei senkrechte Bereiche auf, und zwar einen auf jeder Seite
der kurzen querverlaufenden Wand 96. Somit weist jede Zelle vier solche Bereiche auf, nämlich zwei auf jeder
Seite des Schlitzes 94. Jeder senkrechte Bereich weist eine abgeschrägte Steuerfläche auf, die das Bezugszeichen
100 trägt. Eine derartige Steuerfläche befindet sich entweder an einer weiter oben oder an einer weiter unten
liegenden Stelle der Wand als die angrenzende Steuerfläche, d. h. die Steuerfläche an derselben Wand auf dieser
Seite der Zelle. Die weiter oben liegende Steuerfläche trägt zusätzlich den Buchstaben "h" zu dem Bezugszeichen
100, also 100-h. Die weiter unten liegende Steuerfläche
ist zusätzlich durch den Buchstaben "1" bezeichnet, also 100-1.
Einander zugewendete Steuerflächen unterscheiden sich voneinander,
und zwar weist eine hochliegende Steuerfläche 100-h bei einer niedrigliegenden Steuerfläche 100-1 direkt
über den Schlitz 94.
Die Öffnungen an den geneigten Seitenwänden sind Durchführungen, die beim Formen des oberen Gehäuses mittels Kernstiften
hergestellt werden. Fig. 1 zeigt eines der beiden identischen Längsenden 102 des oberen Gehäuses 18. Eine
senkrechte Wand 104 ist als Fortsetzung des Kartenrand-Aufnahmeschlitzes 94 geschlitzt. Eine Klammer 106 bildet
einen senkrechten Kanal 108, in dem die oberen Enden der an dem unteren Gehäuse 10 vorgesehenen Stirnwände 42
gleitend verschiebbar aufgenommen sind.
Der in Fig. 5 gezeigte Hebel 110 besitzt zwei voneinander
beabstandete, parallele Elemente 112, die mittels eines Stifts 114 miteinander in Verbindung stehen. Weiterhin
steht ein Stift 116 von entgegengesetzten Oberflächen der Elemente 112 seitlich hervor.
-Bei einem zusammengesetzten erfindungsgemäßen Verbinder, I
wie er in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigt ist, sind die Kon- f
taktelemente 12 in dem unteren Gehäuse 10 positioniert, |
wobei sich der Festhalteabschnitt 62 in der inneren
| • . . . | |
| » · * « « | |
Durchführung 30-i befindet. Die Festhalteabschnitte 62
an den Kontaktelementen 14 sind in den äußeren Durchführungen 30-O positioniert. Die Steuerfolgeflächen 68
weisen bei beiden Elementen nach außen, und die Kontaktflächen 66 weisen nach innen.
Die Nocken-Gleitstücke 16, die mittels der in die Löcher 80 eintretenden Stifte 116 an dem Hebel 110 angebracht
sind, sind mittels der L-förmigen Elemente 88 und der Nuten 78 an dem oberen Gehäuse 18 angebracht, und diese
Unteranordnung wird auf das untere Gehäuse 10 abgesenkt, wobei die Nocken-Gleitstücke in den Schlitzen 38 aufgenommen
werden und die oberen Bereiche der T-förmigen Stirnwände 42 nach oben in die Öffnungen 108 gleiten.
Der Stift 114 gleitet in den Querschlitz 52 in dem Hebelstützelement
48.
Die oberen Abschnitte 60 der Kontaktelemente 12 und 14 sind in den Zellen 90 aufgenommen, wie dies in Fig. 6
gezeigt ist, wobei die Kontaktflächen 66 in den Schlitz 94 hineinweisen und die Steuerfolgeflächen 68 den Außenwänden
zugewendet sind. In der Position gemäß Fig. 6 befinden sich die Kontaktflächen innerhalb des Zellenbereichs,
und die Steuerfolgeflächen 68 befinden sich oberhalb
der Steuerflächen 100. Die in Fig. 5 dargestellte Seitenansicht zeigt die Gleitstücke 16, wie diese auf
dem jeweiligen Grund der Schlitze 38 aufliegen. Außerdem zeigt Fig. 5 den Verbinder, der im allgemeinen das
Bezugszeichen 118 trägt, auf einer Schaltungsplatte positioniert.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Stellung des Verbinders läßt sich eine Karte 122 frei in den Schlitz
einsetzen. Beim Verschwenken des Hebels 110 nach oben werden die Nocken-Gleitstücke 16 nach vorne gezogen, und
wenn diese auf den Nockenfolgern 40 nach oben gleiten,
steigen die Gleitstücke und somit auch das obere Gehäuse 18 senkrecht nach oben. Die Steuerflächen 100 in den
Zellen 90 greifen an den Steuerfolgeflachcn 68 an, und
die Kontaktflächen 66 werden nach innen gegen die leitfähigen
Bahnen 124 und 126 auf der Karte 122 gedrückt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Kontaktflächen an den
Kontaktelementen 12 an den weiter unten befindlichen Bahnen 126 und die Kontaktflächen an den Kontaktelementen 14
an den weiter oben befindlichen Bahnen 124 angreifen.
Die Karte 122 läßt sich durch Verschwenken des Hebels 110 zurück nach unten in die in Fig. 5 gezeigte Position aus
dem Verbinder entnehmen.
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Claims (3)
1. Kartenrandverbinder mit binsetzkraft Null,
mit einem unteren Gehäuse und mit Kontakteleir.enten, die
in diesem positioniert sind und sich senkrecht nach oben erstrecken, sowie mit einem oberen Gehäuse, das einen
Kartenaufnahmeschlitz aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß horizontal verschiebbare Nocken-Gleitstücke (16) in nach oben offenen Schlitzen (?8) vorgesehen sind, die in und entlang ihres Bodens Nockenfolger (40) aufweisen, daß die Nocken-Gleitstücke (16) mit Nockensteuerrampen (76) versehen sind, und
daß das obere Gehäuse (18) auf der Oberseite der Nocken-Gleitstücke (16) sitzt.
dadurch gekennzeichnet, daß horizontal verschiebbare Nocken-Gleitstücke (16) in nach oben offenen Schlitzen (?8) vorgesehen sind, die in und entlang ihres Bodens Nockenfolger (40) aufweisen, daß die Nocken-Gleitstücke (16) mit Nockensteuerrampen (76) versehen sind, und
daß das obere Gehäuse (18) auf der Oberseite der Nocken-Gleitstücke (16) sitzt.
2. Verbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine in Längsrichtung verlaufende Mittelwand (24) in dem unteren Gehäuse (10) vorgesehen ist, und
daß sich von inneren Wänden (26) zu der Mittelwand (24) erstreckende, querverlaufende Wände (28) eine Mehrzahl
von Zellen (22) definieren, wobei in jeder Zelle (22) ein erstes Kontaktelement (12) undein zweites Kontaktelement
(14) positioniert sind, wobei das erste Kontaktelement (12) in einer an die Mittelwand (24) angrenzenden
Durchführung (30-i) und das zweite. Kontaktelement (14)
in einer an die innere Wand (26) angrenzenden Durchführung (30-O) festgehalten ist.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gek ennzeichnet, daß eine Mehrzahl abgeschrägter Steuerflächen (100) an den Innenflächen
von Seitenwänden (82) des oberen Gehäuses (18) vorgesehen ist, wobei konvexe Steuerfoigeflachen (68)
der Kontaktelemente (12, 14) gegen diese wirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US39423582A | 1982-07-01 | 1982-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317961U1 true DE8317961U1 (de) | 1983-09-08 |
Family
ID=23558110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8317961U Expired DE8317961U1 (de) | 1982-07-01 | 1983-06-21 | Kartenrandverbinder mit Einsetzkraft Null |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (2) | JPS5920585U (de) |
| DE (1) | DE8317961U1 (de) |
| IT (1) | IT8322214U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SG157978A1 (en) * | 2008-06-24 | 2010-01-29 | Molex Inc | Edge card connector |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| US9118134B2 (en) * | 2013-03-01 | 2015-08-25 | Panduit Corp. | RJ-45-compatible communication connector with contacts having wider distal ends |
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1983
- 1983-06-21 DE DE8317961U patent/DE8317961U1/de not_active Expired
- 1983-06-24 IT ITMI1983U22214U patent/IT8322214U1/it unknown
- 1983-06-27 JP JP1983098035U patent/JPS5920585U/ja active Pending
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1987
- 1987-06-26 JP JP62159549A patent/JPS6372081A/ja active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SG157978A1 (en) * | 2008-06-24 | 2010-01-29 | Molex Inc | Edge card connector |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS6372081A (ja) | 1988-04-01 |
| JPS5920585U (ja) | 1984-02-08 |
| JPH047076B2 (de) | 1992-02-07 |
| IT8322214U1 (it) | 1984-12-24 |
| IT8322214V0 (it) | 1983-06-24 |
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