DE8317686U1 - Warndreieck - Google Patents
WarndreieckInfo
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Description
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Die vorliegende Neuerung betrifft ein Warndreieck mit Fuß, Batterie und Beleuchtung.
Nach der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung wird vom
Kraftfahrer gefordert, stets ein Warndreieck, das bestimmten Mindestanforderungen (Größe, Standfestigkeit etc) genügen muß, mitzufuhren. Wenn das Fahrzeug auf offener Strecke abgestellt werden muß, so stellt man das Warndreieck in genügend großer Entfernung hinter dem Fahrzeug auf, wodurch die nachfolgenden Verkehrsteil nehmer vor dem Hindernis gewarnt werden. In vielen Fällen ist es jedoch wünschenswert, den anderen Verkehrs-
Kraftfahrer gefordert, stets ein Warndreieck, das bestimmten Mindestanforderungen (Größe, Standfestigkeit etc) genügen muß, mitzufuhren. Wenn das Fahrzeug auf offener Strecke abgestellt werden muß, so stellt man das Warndreieck in genügend großer Entfernung hinter dem Fahrzeug auf, wodurch die nachfolgenden Verkehrsteil nehmer vor dem Hindernis gewarnt werden. In vielen Fällen ist es jedoch wünschenswert, den anderen Verkehrs-
J5 teilnehmern gleichzeitig mit der Warnung vor dem Hindernis
noch weitere Informationen zu übermitteln. Insbesondere trifft dies dann zu, wenn man Hilfe benötigt.
Um die anderen Verkehrsteilnehmer auch bei Nacht zu war-2Q
nen, sind einige der im Handel befindlichen Warndreiecke nicht nur mit Reflektoren (Katzenaugen) ausgestattet,
sondern weisen auch zusätzlich batteriebetriebene Beleuchtungsmittel auf.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Neuerung, ein Warndreieck der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß anderen
Verkehrsteilnehmern gleichzeitig Informationen übermittelt werden.
Verkehrsteilnehmern gleichzeitig Informationen übermittelt werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Warndreieck mit Fuß, Batterie
und Beleuchtung dadurch gelöst, daS das Warndreieck mit einem Gehäuse versehen ist, auf dem veränderbare
Leuchtschriftanzeigen angebracht sind. Mit derartigen
Leuchtschriftanzeigen kann man die anderen Verkehrsteilnehmer beispielsweise vor einem UNFALL warnen, um BENZIN
132 -2-
bitten oder nach einem ARZT rufen. Mit einem derartig
ausgestatteten Warndreieck ist es dem anderen Verkehrsteilnehmer möglich dann anzuhalten, wenn er auch wirklich
in der Lage ist, Hilfe zu leisten. Es muß also ein Arzt nicht bei jedem liegen gebliebenen Fahrzeug aufgrund
der ihm gebotenen Pflicht zur Hilfeleistung anhalten, auch wenn dem Pannenfahrzeug nur das Benzin ausgegangen
JO ist. Andererseits erübrigt es sich für den hilfswilligen \
Kfz-Mechaniker bei einem liegen gebliebenen Fahrzeug ·
anzuhalten, wenn der Fahrer aufgrund von Kreislaufschwä- >
ehe stehen bleibt und nach einem Arzt ruft. ':
jg Um ein möglichst geringes Bauvolumen zu erzielen, bietet
es sich an, das Gehäuse teilweise in das Warndreieck miteinzubeziehen, zum Beispiel indem man den Basisbalken
als entsprechend geformten Reflektor auf dem Gehäuse anbringt und den unteren Teil des Gehäuses als Fuß für
das Warndreieck ausbildet. Darüber hinaus kann man beispielsweise am Oberteil des Gehäuses eine entsprechende
Aussparung zum Verstauen der beiden anderen Schenkel | des Warndreieckes (im zusammengeklappten Zustand) vorsehen.
Um die Wirkung des Warndreieckes und der Schrift zu erhöhen, läßt man vorzugsweise die Leuchtschriftanzeige
blinken, eine weitere Steigerung der Warnwirkung ergibt
sich (insbesondere nachts), wenn man das Gehäuse mit
3Q Leuchtschriftanzeige unter dem Warndreieck, und an dessen
Spitze eine weitere Warnleuchte vorsieht, wobei man vorzugsweise die Leuchtschriftanzeige im Gegentakt zur
Warnleuchte betreibt.
gc Bei einer besonders kostengünstig herzustellenden Ausführungsform
der vorliegenden Neuerung wird die Leuchtschriftanzeige aus einer Schablone gefertigt, hinter der
132 -3-
die Beleuchtungsmittel angeordnet sind. Auf der Schablone
sieht man die Schriftzeichen entweder als lichtdurchläsc
sige Bereiche, die übrige Fläche als lichtundurchlässige Bereiche vor, oder aber umgekehrt. Vorzugsweise
besteht die Platte, welche die Schablone bildet, aus
Kunststoff.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Neuerung ist das Gehäuse mit einem Halter versehen, der
so vor den Beleuchtungsmitteln angebracht ist, daß Platten mit verschiedenen Schriftzügen leicht ausgewechselt
werden können und immer gleichmäßig beleuchtet sind.
Vorteilhaft ist es, wenn man den Halter in Form von Füh-Ib
rungsschienen ausbildet, die gegebenenfalls eine Art
Frontblende des Gehäuses bilden. Hierbei können die Führungsschienen horizontal oder vertikal angeordnet sein.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Halter gleichzeitig einen Halter für einen Verschlußdeckel für die Batte-
rie bzw, deren Gehäuse bildet.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Neuerung ist die Leuchtschriftanzeige als segmentweise Anordnung von einzelnen Beleuchtungsmitteln (Glüh-25
birnen, Leuchtdioden) ausgebildet, die so angeordnet
sind, daß man mit dem zur Verfügung stehenden Satz von Segmenten verschiedene Worte darstellen kann. Bei dieser
bevorzugten Ausführungsform ergibt sich die angezeigte
Schrift aus verschiedenen elektrischen Schaltkombina-30
tionen, so daß man einen von außen zugänglichen Schalter mit mehreren Stufen im Gehäuse anbringen muß.
Selbstverständlich muß bei allen Ausführungsformen der
Stromfluß von der Batterie unterbrochen werden können, 35
was man auf verschiedene Arten bewerkstelligen kann.
M/2t 132 -4-
Im einfachsten Fall setzt man die Batterien dann ein, wenn man die Leuchtschriftanzeige etc. in Betrieb setzen
will, es ist jedoch vorteilhafter, hierfür mindestens einen von außen zugänglichen Schalter im Gehäuse anzubringen.
Vorzugsweise verwendet man hierfür einen mehrstufigen Schalter, so daß man das Schriftbild wahlweise
kontinuierlich oder intermittierend aufleuchten lassen JO kann.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, zur Warnung Blinkleuchten zu verwenden, da diese die Aufmerksamkeit stärker
erregen, als kontinuierliche Leuchten. Hierfür steht ,r eine Vielzahl von elektronischen Bauteilen zur Verfügung
so daß man im Gehäuse vorzugsweise ein Abteil zum Einbau elektronischer Schaltungen vorsieht. Vorzugsweise wird
also das Gehäuse sowohl mit dem Abteil für die Batterie, als auch mit dem Abteil für die Elektronik versehen.
Man kann das Warndreieck nach der vorliegenden Neuerung
besonders kostengünstig fertigen, indem man es mitsamt
den Abteilen und gegebenenfalls dem Reflektor einstückig
aus Kunststoff fertigt, wobei der Reflektor in einem je zweiten Arbeitsgang verspiegelt werden muß.
Zum besseren Verständnis wird die vorliegende Neuerung anhand einiger bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert,
die in den Abbildungen dargestellt sind. Hierbei zeigt
Figur 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Neuerung in perspektivischer Ansicht,
Figur 2 eine Schablone mit Schriftbild BENZIN,
M/2 Il 132
Figur 3 eine Schablone mit Schriftbild UNFALL,
Figur
einen Fuß zum Aufstellen des Warndreieckes,
Figur 5 den Aufbau eines zerlegbaren Warndreieckes,
Figur 6 eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Warndreieckes,
Figur 7 eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Warndreieckes, ähnlich dem nach Figur 6, jedoch
im zusammengeklappten Zustand,
Figur 8 eine bevorzugte Ausführungsform eines einstückigen
Gehäuses,
Figur 9 einen Gehäuseeinsatz mit Reflektor und Abteilen,
Figur 10 ein Gehäuse zum Einsetzen des Gehäuseeinsatzes nach Figur 9,
Figur 11 eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines
einstückigen Gehäuses,
Figur 12 Seitenansichten bzw. Schnitte entlang der Linien I-V aus Figur 11, und
Figur 13 eine weitere bevorzugte Ausführungsform der
Leuchtanzeige.
Bei der in Figur 1 gezeigten bevorzugten Ausführungsform
oc des neuerungsgemäßen Warndreieckes ist ein übliches Warn-
dreieck i über zwei Laschen 3 auf einem zusammenklappbaren Fuß 2 (2a,2b) befestigt. An den Laschen 3 ist das
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Gehäuse 10 montiert, das im wesentlichen quaderförmige
Gestalt hat und in Länge und Breite in etwa dem Basisg balken des Warndreieckes entspricht. An der Vorderwand
des Gehäuses 10 ist die Leuchtanzeige 11 angebracht, die bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform aus
Platten 12 (siehe Figuren 2 und 3) besteht, die in einen Schlitz 11a auf der Oberseite des Gehäuses so eingescho-.Q
ben werden können, daß sie lagerichtig vor dem im Gehäuse angebrachten Reflektor mit Beleuchtungsmitteln zu sitzen
kommen. Um die Schablonen bzw. Platten 12 leicht in den Schlitz 11a einsetzen und aus ihm herausziehen zu können, ist an den
Oberseiten der Platte 12 jeweils eine Griffzunge 13 ange-
, c bracht. Vorzugsweise ist der Schlitz 11a, der die Be-10
festigungsmittel für die Platten 12 bildet, so tief ausgeführt
, daß mehrere Platten 12 gleichzeitig eingeschoben werden können. Auf diese Weise kann man einen vollständigen
Satz von verschieden beschrifteten Platten 12 im n Gehäuse 10 aufbewahren und nur im Bedarfsfall lediglich
eine einzige Platte 12 im Gehäuse 10 belassen.
An den drei Ecken des Warndreieckes 11 sind zusätzliche Beleuchtungsmittel 20, zum Beispiel Blinklampen angeoc
bracht.
Aus den Figuren 4 und 5 geht der Aufbau eines zusammenlegbaren Warndreieckes hervor. Figur 4 zeigt den aus
den Schenkeln 2a, 2b bestehenden Fuß, auf dem die
Laschen 3 mit Befestigungsöffnungen für das Gehäuse und
3Ό
das Warndreieck angebracht sind. Hierbei sind die beiden Bügel 2a, 2b gegeneinander verschwenkbar so befestigt,
daß im ausgeklappten Zustand ein sicherer Stand des Warndreieckes gewährleistet ist, der Fuß aber auch zusammengelegt
werden kann.
35
35
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Aus Figur 5 geht der Aufbau eines zusammenklappbaren
Dreieckes hervor, das auf dem Halter nach Figur 4 montiert werden kann. Hierbei sind am Basisschenkel la über
Befestigungsmittel 1J zwei Schenkel Ic und Ib so befestigt,
daß sie im zusammengeklappten Zustand nebeneinander zu liegen kommen. An der Spitze des einen Schenkels (hier
Ib) befindet sich ein Zapfen 5, dem entsprechend im ande- IQ ren Schenkel (hier Ic) eine Ausnehmung angebracht ist.
die mit dem Zapfen 5 in Eingriff gelangen kann. Zwischen den Befestigungsmitteln 4 und dem Zapfen 5 ist die vorzugsweise
aus Folie bestehende Innenfläche des Warndreieckes aufgespannt.
Bei der Ausführungsform des Warndreieckes nach Figur bildet das Gehäuse 10 den Basisbalken la des Warndreieckes,
indem man auf dem Gehäuse 10 einen entsprechenden Streifen aus Reflektionsmaterial aufbringt. Die Obersei-
j,n te des Gehäuses ist schachteiförmig offen, die beiden
anderen Schenkel Ib und Ic des Warndreieckes sind im
Gehäuse 10 über die Befestigungsmittel 4 so angelenkt,
daß sie in die schachteiförmige Ausnehmung auf der Oberseite
des Gehäuses 10 eingeklappt werden können (siehe Figur 7). Die Seiten des Gehäuses 10 sind verlängert
und bilden Füße, während der Querbalken 2b des Fußes
des Warndreieckes schwenkbar zum Gehäuse 10 unter diesem befestigt ist. Die Dimensionierung der Verlängerungen
des Gehäuses 10 und des Balkens 2b wird so gewählt, daß
ao man den Balken 2b unter das Gehäuse 10 schwenken kann,
wie dies in Figur 7 gezeigt ist. Auf diese Weise bildet das Gehäuse 10 sowohl die Hälfte des Fußes, als auch
die Transportverpackung des Warndreieckes. Mit einer derartigen Anordnung kann das Warndreieck besonders
oc kostengünstig hergestellt werden.
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Aus Figur 7 geht eine weitere bevorzugte Ausführungsform
des Warndreieckes hervor, bei dem die Leuchtanzeige II
aus voneinander getrennten segmentbildenden Beleuchtungsmitteln 14 aufgebaut ist.
aus voneinander getrennten segmentbildenden Beleuchtungsmitteln 14 aufgebaut ist.
In Figur 8 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Gehäuses 10 für das Warndreieck dargestellt. Hier-
jQ bei handelt es sich um ein vorzugsweise aus Kunststoff
einstückig spritzgegossenes Gehäuse 10, an den der den
Halter 30 für die Schriftplatten bildende Deckel angebracht
ist. Der Halter 30 weist hierbei ein Fenster 40 auf, das von einem einseitig offenen in Richtung auf
jg las Gehäuse hervorstehenden Rahmen umgeben ist. Auf diese
Ueise kann man dann, wenn der Halter 30 mit dem Gehäuse
10 verbunden ist, die das Schriftbild tragenden Platten seitlich in das Gehäuse so einschieben, daß die Schrift
vor dem Fenster 40 zu liegen kommt. Der Halter 30 ist
2Q über ein Filmscharnier, das vorzugsweise zum leichteren
Umklappen Ausnehmungen aufweist, mit dem Gehäuse 10 verbunden, wobei der Halter 30 Zapfen 36 aufweist,
dij in entsprechenden Ausnehmungen 37 im Gehäuse 10 beim
Umklappen des Halterc 30 auf das Gehäuse 10 zu liegen kommen, so daß der Halter 30 eine feste Frontblende für
das Gehäuse 10 bildet. Im Gehäuse 10 ist eine entsprechend geformte Vertiefung 33 als Kästchen für die einzubauende
Batterie angebracht, ein im wesentlichen parabolisch geformter Reflektor 32 und ein weiteres Kästchen
„Q 31 für eine gegebenenfalls einzubauende Blinkelektronik
ausgeformt. Auf der tiefsten Linie des Reflektors 32
sind Ausnehmungen angebracht, in die Kontaktbügel 39 eitigenietet werden können. Die Kontaktbügel 39 sind so
ausgebildet, daß zwischen jeweils zwiii Kontaktbügeln 39
sind Ausnehmungen angebracht, in die Kontaktbügel 39 eitigenietet werden können. Die Kontaktbügel 39 sind so
ausgebildet, daß zwischen jeweils zwiii Kontaktbügeln 39
QC eine Soffittenleuchte 8 gehalten werden kann. Bei der
Nietbefestigung der Bügel 39 im Reflektor 32 sieht man
132 -9-
auf der Rückseite des Reflektors Anschlüsse zur Verkabelung
vor.
Das Kästchen 31 für eine einzubauende Blinkelektronik
weist einen Sockel 35 zu deren Befestigung, sowie eine
Ausnehmung 3^ auf, in der ein von außen zu bedienender
Schalter angebracht werden kann.
Durch die hier gezeigte Form der Ausnehmung 40 im Halter
30 bildet eine eingeschobene Platte mit Schriftbild gleichzeitig den Deckel für das Batteriekästchen 33,
so daß man beim Entfernen oder Auswechseln der Platten auch immer die Batterie mit freilegt.
In den Figuren 9 und 10 ist eine weitere Form des Gehäuses für das Warndreieck gezeigt. Das in Figur 9 gezeigte
Teil bildet hierbei einen Einsatz 10a, der in den Gehäuse
nn kasten 10 eingebaut wird, wobei der Einsatz 10a ansonsten
in seiner Ausformung im wesentlichen dem Gehäuse 10 nach Figur 8 entspricht. Man kann jedoch in diesem Fall den
Gehäuseeinsatz 10a aus Kunststoff-Folie tiefziehen, da die notwendige Stabilität durch das spritzgegossene Ge-
Of. häuse 10 erzielt wird. Auf diese Weise gelangt man zu
einer wesentlichen Materialersparnis.
Der Halter 30 mit Fenster 40 ist ähnlich dem Halter 30
nach Figur 8 geformt, jedoch ist ein separates Fenster on 40a mit entsprechendem Rahmen vorgesehen, um einen separaten
Batterie-Kastendeckel einschieben zu können. Selbst verständlich können die Einschuböffnungen für die Platte
mit Schriftzeichen oder den Batteriedeckel auch an den vertikalen Kanten des Gehäuses angeordnet sein.
Yi/2k 132 -ΙΟ
In den Figuren 11 und 12 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Gehäuses für das Warndreieck dargestellt.
Hierbei besteht das Gehäuse mit Halter aus einem Gehäuserahmen, einem an der Hinterkante über ein
Filmscharnier angelenkten Rückdeckel 1Jl, einem an der entsprechend gegenüberliegenden Vorderkante angelenkten
Rahmen 30 und einem vorzugsweise neben dem Rahmen angelenkten Batteriedeckel 42. das Gehäuse weist einen
Batteriekasten 33 (siehe auch Figur 12 II) mit im wesent lichem quaderförmigen Innenraum auf, der mit Ausnehmungen
versehen ist, in die Kontaktfedern 51a bis 51c eingehängt werden können. Die Kontaktstreifen 51a bis 51c
c sind hierbei so angeordnet, daß eine Reihenschaltung von
vier Stabbatterien möglich ist, und die Endpole der Reihenschaltung durch diejenigen Kontaktstreifen (51b)
gebildet sind, die durch den Boden des Batteriegehäuses 33 ragen.
Der Reflektor 32 im Gehäuse ist mit alternierend gegeneinander
versetzten Ausnehmungen versehen, in die vorzugsweise aus einem gefalteten Metallband geformte
Lampenhalter 39 eingesetzt werden können. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß man mit lediglich
zwei einstückig zu fertigenden Kontaktstreifen, die bis in den Gehäusekasten 31 für die Elektronik durchgezogen
sind, auskommt, um eine Vielzahl von Soffittenlampen zu halten. Die Anor&nung der Kontaktstreifen ist
in Figur 11 strichliert angedeutet.
Das im Gehäuse 10 enthaltene Kästchen 3I weist
Halter 35 zur Befestigung einer Platine auf. |
otr Die aufklappbaren Teile 30, 41 und 42 sind in ihren Rand-
zonen so geformt, daß der Halter 30 und die Rückwand
41 nach Einbau der Beleuchtungsmittel und der Elektronik
und nach Zuklappen fest mit dem Gehäuse verbunden sind.
Dej.· Batteriedeckel 42 weist einen etwas weniger strengen
Dej.· Batteriedeckel 42 weist einen etwas weniger strengen
Sitz auf, so daß der Deckel 42 im zugeklappten Zustand
5
zwar fest sitzt, der Benutzer ihn jedoch auch öffnen
kann. Hierzu greift man mit dem Daumennagel in die Kerbe 45 und hebt den Deckel 42 ab.
Der Rahmen 30 des Fensters 40 ist so ausgebildet, daß
an der Oberkante des Gehäuses die öffnung 11a zum Einschieben der Platten mit Schriftzeichen ausgebildet ist.
Mit der oben beschriebenen bevorzugten Ausf ührungsforni des Gehäuses für das neuerungsgeraäße Warndreieck ist
es möglich, mit nur einem Spritzgußteil das vollständige 15
Gehäuse mit Halter usw. herzustellen, die Beleuchtungsmittel einzubauen und das Gehäuse ohne weitere Mittel
sicher zu verschließen. Selbstverständlich ist es ebenso möglich, das Gehäuse aus noch mehr miteinander über FiIm-
scharniere verbundenen Einzelteilen, die zusammengeklappt 20
werden können, herzustellen, um dadurch die Herstellungskosten gegebenenfalls weiter zu senken.
In Figur I3 ist eine Leuchtanzeige 11 gezeigt, die aus
einer Vielzahl von separat angeordneten Segmenten aus 25
Beleuchtungsmitteln 14a, 14b wie Glühlampen oder Leuchtdioden bestehen. Mit der in Figur 13 gezeigten Anordnung
von Einzelpunkten ist es möglich, mit insgesamt 83 Einzelpunkten durch entsprechende wahlweise Ansteuerung
die Worte PANNE, UNFALL, BENZIN und ARZT anzuzei-
gen. Selbstverständlich ist es auch möglich, andere Anordnungen zu wählen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Neuerung
entsprechend Figur 8-12 wird statt mehrerer Soffittenleuchten ein einziger Leuchtstab verwendet.
71/ka
Claims (1)
-
- 1 ■
■ ·
f21 132 • a ■ · ■ ■
1 ■ a ·
III · I I I I
t I · 1 Il I ·
: l ι ι ι I
Il · I■ · · · 16. Juni 1983 -1- München, Schutzansprüche1. Warndreieck mit Fuß, Batterie und Beleuchtung,10dadurch gekennzeichnet , daßdas Warndreieck (1) mit einem Gehäuse (10) versehen ist, auf dem veränderbare Leuchtschriftanzeigen
(11) angebracht sind.152. Warndreieck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Gehäuse (10) einen Teil des Warndreieckes (1), vorzugsweise den Basisbalken (la), einen Teil (2a) des Fi'ßes (2) und/oder eine Transportverpackung für das Warndreieck (1) bildet.3- Warndreieck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Warndreieck (1) mit zusätzlichen Warnleuchten (20) versehen ist.25H. Warndreieck nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtschriftanzeigen (11) aus Schablonen (12) mit dahinter angeordneten Beleuchtungsmitteln (32,38) bestehen, und die Schab- __ Ionen (12) als Positiv- oder Negativschablonen ausgebildet sind.5. Warndreieck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (10) ein Halter (30) so vor den Be-o_ leuchtungsmitteln (32,38) angebracht ist, daß die 3dI · I · · · t ft• It· · ·'<· "»■M/24 132 -2-Schablonen (12) beleuchtet sind und ausgewechselt werden können.6. Warndreieck nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß der Halter (30) als Frontblende des Gehäuses (10) ausgebildet ist und gegebenenfalls gleichzeitig einen Halter für einen Verschlußdeckel für die BatjQ terie bildet.7. Warndreieck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtschriftanzeigen (11) als segmentweise Anordnung von einzelnen Beleuchtungsmitteln (1*0 ausgebildet sind.8. Warndreieck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) mindestens einen von außen zugänglichen Schalter aufweist, mit dem die Beleuchtungsmittel und gegebenenfalls Warnleuchten (20) vorzugsweise blinkend in Betrieb gesetzt werden können.9. Warndreieck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, oc dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) mindestens ein Abteil (33) zum Einbau der Batterie, vorzugsweise ein weiteras Abteil (31) aufweist.10. Warndreieck nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, 3q daß das Gehäuse (10) mit dem Batterieabteil (33), gegebenenfalls dem weiteren Abteil (3D und gegebenenfalls dem Halter (30) vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317686 DE8317686U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Warndreieck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317686 DE8317686U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Warndreieck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317686U1 true DE8317686U1 (de) | 1983-09-01 |
Family
ID=1332133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838317686 Expired DE8317686U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Warndreieck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317686U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9112379U1 (de) * | 1991-10-04 | 1992-03-05 | Beck, Georg A., 8000 München | Warnblinktafel zum Anbringen an Fahrzeugen |
-
1983
- 1983-06-16 DE DE19838317686 patent/DE8317686U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9112379U1 (de) * | 1991-10-04 | 1992-03-05 | Beck, Georg A., 8000 München | Warnblinktafel zum Anbringen an Fahrzeugen |
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