DE8317559U1 - Kapillarschlauchhalter - Google Patents

Kapillarschlauchhalter

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DE8317559U1 DE19838317559 DE8317559U DE8317559U1 DE 8317559 U1 DE8317559 U1 DE 8317559U1 DE 19838317559 DE19838317559 DE 19838317559 DE 8317559 U DE8317559 U DE 8317559U DE 8317559 U1 DE8317559 U1 DE 8317559U1
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Halter für einen Kapillarschlauch zur Versorgung von Pflanzen mit Wasser und gegebenenfalls in dem Wasser gelösten DUnge- und/oder Pflanzenschutzmittel η * mit einem Haltestabs an dessen oberem Ende Befestigungsmittel für das Kapillarschlauchende vorgesehen sind.
Bei der Anzucht von Pflanzen wird die Bewässerung in zunehmendem Maße automatisiert. Das Wasser wird dabei von einer zentralen Wasserleitung durch Kunststoffschläuche zu den Pflanzen geleitet. Zur Fixierung des Schlauchendes an der zu bewässernden Stelle des Substrats dient ein kurzer stabförmiger Schlauchhalter, der mit einem Ende in dem Substrat steckt, während am anderen Ende der Schlauch angebracht ist. Durch dieses Bewässerungssystem werden die Pflanzen je nach Art und Wasserbedarf mehrmals täglich für jeweils eine bestimmte Zeitdauer mit der nötigen Wassermenge versorgt. In einem typischen Fall wird beispielsweise 3 bis 4 mal täglich jeweils 10 bis 15 Minuten Wasser an die Pflanzen abgegeben. Um bei Schläuchen mit üblichem Innendurchmesser (z.B. 3,6 mm) eine kontrollierte Wasserabgabe zu erreichen, ist auf das Schlauchende eine Drossel aufgesetzt, in welcher der Wasserweg z.B. als Labyrinth oder in Gewindeform ausgebildet ist. Dieses Wasserversorgungssystem ist durch die an jedem Schlauchende benötigte Drossel und den Materialaufwand für den großkalibrigen Schlauch relativ teuer. I
Man verwendet daher für die Wasserzufuhr zu den Pflanzen in zunehmendem Maße Kapillarschläuche (Innendurchmesser z.B. 0,8 mm)s die ohne eine Drossel am Ende eine gleichmäßige Wasserabgabe in den Bewässerungsphasen und damit eine mengenmäßig kontrollierte Wasserzufuhr ermög-
lichen. Hierdurch ergibt sich zwar eine Verbilligung des Bewässerungssystems. Es hat sich aber gezeigt, daß sich mit der Zeit die von dem Kapillarschlauch während der Bewässerungsphase in der Zeiteinheit abgegebene Wassermenge verringert, so daß die für eine optimale Entwicklung der jeweiligen Pflanze erforderliche Wasserzufuhr nicht mehr eingehalten und das Wachstum beeinträchtigt wird.
Es wurde gefunden, daß die Verringerung der Wasserabgabe aus den Kapillarschläuchen im wesentlichen auf zwei Ursachen zurückzuführen ist. Das Austrittsende des Kapillarschlauches bleibt auch während der Zeitspannen feucht, in denen keine Wasserabgabe erfolgt. Durch die Lichteinwirkung tritt daher am Schlauchende eine Veralgung auf, die mit der Zeit den lichten Querschnitt des Schlauches am Austrittsende verringert. Ferner verdampft während der relativ langen Zeitspannen, in denen kein Wasser abgegeben wird, Wasser aus dem am Schlauchende hängenden Tropfen. Dadurch bilden sich am Schlauchende aus den im Wasser/gelösten Bestandteilen Ablagerungen (z.B. Kalk). Dabei kommt es ebenfalls zu ei.ier Verengung des Strömungsquerschnitts am Kapillarschlauchende. Da die Veralgung und die Ablagerung fester Rückstände an den verschiedenen Schlauchenden ungleichmäßig vor sich geht, ergehen sich unterschiedliche Drosselungen des Wasserdurchlaufs an den verschiedenen Kapillarschlauchenden, so daß eine optimale Bewässerung der Pflanzen nicht mehr möglich ist, bzw. es erfolgt schließlich eine totale Verstopfung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Laufe der Zelt bei Bewässerungssystemen unter Benutzung von Kapillarschläuchen auftretenden Mängel zu beseitigen. Insbesondere soll ein Schlauchhalter
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geschaffen wenden, bei dam die Algenbildung und die Ablagerung von RUcksta'nden am Austrittsende des Kapillarschlauches vermieden Werden* so daß auch nach längeren Zeiträumen keine Querschnittsverengung am Schlauchende eintritt und eine im wesentlichen konstante Wasserabgabe sowohl Über die Zeit als auch von Schlauch zu Schlauch erreicht wird. Darüber hinaus soll die Anbringung des Kapillarschlauches an dem Halter vereinfacht werden. Schließlich soll eine sichere Befestigung des Kapillarschiauches an dem Schlauchhalter geschaffen werden. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten KapiHarsch!auchhalter erfir.dungsgemäß dadurch gelöst, daß am oberen Ende des Haltestabes zwei durch Filmscharnier zueinander schwenkbare Schalen ausgebildet und unter Bildung eines Hohlkörpers miteinander verrastbar sind und in dem Oberteil des Hohlkörpers eine EinfUhrungsöffnung und die Befestigungsmittel für das Kapillarschlauchende und in dem Unterteil des Hohlkörpers eine Austrittsöffnung für das Wasser ausgebildet sind. Zur Befestigung des Kapillarschlauches an dem Halter wird das Schlauchende so zwischen die Schalen gelegt, daß es bis in den Bereich der Befestigungsmittel ragt. Durch das Schließen und Verrasten der Schalen wird das Schlauchende von den Befestigungsmitteln erfaßt und in dem aus den beiden Schalen gebildeten Hohlkörper fixiert. Das Schlauchende ist damit vor Lichteinfan und Verdunstung weitgehend geschützt. Das Einsetzen des Kapillarschlauches 1n den Halter ist denkbar einfach und sicher. Der Halter besteht nur aus einem einzigen Kunststoffteil, das insbesondere durch Spritzgießen hergestellt werden kann.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die eins Schale an dem Haltestab fest angeformt und sind beide Schalen über ein Filmscharnier verbunden. Vorzugsweise sind beide Schalen gleich dimensionierte Halbschalen. Während vor dem Einsetzen des Kapillarschlauchs zunächst beide Halbschalen von der Herstellung her nebeneinander liegen und nur über das Filmscharnier verbunden sind, werden die Halbschalen nach Einlegen des Kapillarschlauchs um das Filmschamier um 180° geschwenkt und unter Befestigung des Schlauchendes und Bildung eines Hohlkörpers geschlossen und verrastet. Es ist nicht mehr erforderlich, den Halter aus zwei oder mehr getrennten Teilen zu montieren.
Vorzugsweise ist die Einführungsöffnung aus zwei bei der Verrastung der beiden Halbschalen zusammentreffenden Randausnehmungen gebildet. Es ist daher nicht nötig, den KapiHarsch!auch beispielsweise durch eine Bohrung einzuführen. Die Einführungsöffnung für den Kapillarschlauch entsteht erst bei der Verrastung der beiden Schalen, wodurch sich gleichzeitig die Schlauchfixierung ergibt. Die Einführungsöffnung ist zweckmäßigerweise zugleich Teil des Schlauchbefestigungsmittels, wobei der Schlauch dann in der Einführungsöffnung eine gewisse Einklemmung erfährt.
Zweckmäßigerweise sind die Befestigungsmittel durch wenigstens eine Querrippe in jeder Schale gebildet, wobei der Kapillarschlauch bei der gegenseitigen Verrastung der Schalen zwischen den Querrippen einklemmbar ist. Hierdurch wird eine sichere Befestigung, jedoch keine Quetschung des Kapillarschlauches erreicht. Diese sichere Befestigung erlaubt es, die Kapillarschlä'uche mit den angebrächten Haltern maschinen
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an das zentrale Kunststoffrohr für die Wasserversorgung anzusetzen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Halter dabei von den Kapillarschläuchen lösen. Die sichere Einklemmung gewährleistet auch, daß sich der flexible Kapillarschläuch nicht z.B. durch beim Ein- oder Ausschalten der Wasserzufuhr entstehende Schlauchbewegungen von dem Halter lösen kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Querrippen beider Halbschalen zueinander axial versetzt. Da die Querrippen zudem dichter an die Achse des Hohlkörpers ragen als dem Radius des Kapillarschlauches entspricht, ist die Einklemmung des Schlauches mit einer Zickzack-Verformung verbunden, die eine sichere Befestigung gewährleistet.
Bei der bevorzugten Ausführungsform des Halters sind in den «-
Unterteilen der Halbschalen Querwandungen ausgebildet, die nach dem Schließen der Schalen öffnungen für den Durchfluß des Wassers freilassen. Die in dem Hohlkörper unterhalb des Schlauchendes gebildeten Querwandungen verhindern bzw. reduzieren den Lichteinfall zum Schlauchende und/oder halten das Wasser durch Adhäsion im Unterteil des Hohlkörpers. Insbesondere weisen die Halbschalen mehrere einander zugeordnete Paare halbkreisringförmiger Querwandungen auf, die nach dem Schließen der Halbschalen Wandungen mit zentralen Durchflußöffnungen bilden. Durch die radial nach innen ragenden Wandungen wird die Adhäsion verstärkt, so daß auch bei unterbrochener Wasserzufuhr der Hohlkörper nicht leerläuft. Außerdem dienen die radial nach innen ragenden Wandungen während der Wasserzufuhr der Beruhigung des Wasserstroms* so daß das Wasser aus dem Hohlkörper nicht als Kapillarstrahl austritt, sondern von ihm gleichmäßig abtropft. Die Bildung gleichmäßiger großer Tropfen wird auch dadurch begünstigt, daß die Größe der zentralen Durchtrittsöffnungen in den Wandungen nach
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unten, d.h. zur Abtropföffnung hin, zunimmt.
Bei der bevorzugten AusfUhrungsform der Halters ist ferner vorgesehen, daß die erste Querwandung unterhalb der Schlauchbefestigungsmittel so ausgebildet ist, daß die beim Schließen der Halbschale an dieser Querwandung gebildete Durchflußöffnung an der Hohlkörperwandung angeordnet ist. Durch diese Verlagerung der Durchflußöffnung zur HohlkörperwaRGung hin wird einerseits der von unten kommende Lichteinfall zum Kapillarschlauchende abgeschirmt und damit die Algenbildung verhindert. Andererseits wird der in den Bewässerungsphasen aus dem Kapillarschlauch austretende Strahl gebrochen und der Wasserfluß beruhigt, wodurch die Voraussetzung für die Bildung gleichmäßiger großer Tropfen geschaffen wird. Zweckmäßigerweise ist an der dem Filmscharnier gegenüberliegenden Längskante einer Walbschale eine die Längsfuge zwischen den geschlossenen Halbschalen wenigstens teilweise überdeckende Lippe angeformt. Diese Lippe befindet sich innenseitig an der Halbschale und verhindert den Lichteinfall durch die Längsfuge. Um ein möglichst dichtes Schließen der Schalen nicht zu behindern, sind in den Querwänden der anderen Halbschale neben der beim Schließen gebildeten Längsfuge Einschnitte, in die sich die Lippe beim Schließen der Halbschalen einlegt.
Weiterhin ist vorzugsweise vorgesehen, daß an der dem Filmscharnier gegenüberliegenden Längskante der beweglichen Halbschale außenseitig wenigstens eine Rastnase und in dem Haltestab neben der anderen Halbschale in entsprechender Anordnung wenigstens eine Rastausnehmung ausgebildet sind. Insbesondere hat jeder Halter zwei Rastnasen und zwei Rastausnehmungen. Die Halbschalen können im wesentlichen halbzylinderförmig
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ausgebildet sein; möglich sind auch andere Formen der Schalen, so daß sich beim Schließen beispielsweise ein Hohlkörper mit eckigem, z.B. viereckigem oder sechseckigem Querschnitt ergibt.
Nachfolgend wird an Hand der Zeichnung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Halters näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht des Kapillarschlauchlnlters mit eingesetztem KapiΠ arsen!auch und geschlossenen Halbschalen, wobei die Wandung der vorderen Halbschale teilweise weggebrochen ist, in natürlicher Größe;
Figur 2 eine Seitenansicht des Oberteils des Kapillarschlauchhalters mit offenen Halbschalen; und
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie III—III der Figur 2, wobei die rechte Halbschale gestrichelt auch in der Schließstellung dargestellt ist.
ί Nach Figur 1 weist der Kapillarschlauchhalter einen Haltestab 1 auf, der im wesentlichen über seine gesamte Länge vier winklig zueinander angeordnete Längsrippen 2 hat, die zum unteren Ende, mit dem der Halter in das Substrat gesteckt w^rd, spitz zulaufen, oar Haltestab 1 ist am oberen Ende ein wenig zur Seite gebögen. Wie insbesondere auch aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, ist an dieses abgebogene Ende eine zylindrische Halbschale 3 an ihrer einen La'ngskantc angeformt, wobei die Zylinderachse dieser Halbschale parallel zur Achse des Stabes
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Verläuft. An der gegenüber liegenden Längskante der Halbschale 3 ist Über ein Filmscharnier 4 eine zweite zylindrische Halbschale 5 von im wesentlichen gleicher Gestalt wie Halbschale 3 angeformt. Am oberen Ende des Haltestabes 1 sind in der Längsrippe 2, an welcher die Halbschale 3 sitzt* in geringem Abstand von der Schalenlängskante zwei Rastausnehmungen 6 ; ausgebildet. An der dem Filmscharnier 4 gegenüberliegenden Längskante f der Halbschale 5 sind zwei Rastnasen 7 angeformt, die nach Schwenken der | Halbschale 5 um das Filmscharnier 4 um 180° in die Ausnehmungen 6 einrasten. »
Die halbzylindrischen Schalen 3,5 haben am oberen gewölbten Ende gleiche Randausnehmungen 8a bzw. 8 , die beim Schließen der Halbschalen die Einführungsöffnung 8 für den Schlauch 10 ergeben. Die Halbschale 3 hat im oberen Bereich eine halbkreisringförmige Querwand bzw. Querrippe 9, und die Halbschale 5 hat axial zu der Querrippe 9 versetzt eine ebenfalls halbkreisringförmige Querwand bzw. Querrippe 11. Die Querwände 9,11 sind mit ihren zentralen kreisförmigen Ausnehmungen so dimensioniert, daß nach dem Einsetzen des Kapillarschlauches 10 und Schließen der beiden Halbschalen 3,5 durch den Andruck der Querrippen 9,11 und die Festlegung in der Einführungsöffnung 8 eine Einklemmung und zick- '. zackförmige Verformung des eingesetzten Schlauchendes erfolgt. Auf d^ese Weise wird eine sichere Befestigung des Schlauches 10 an dem Schlauchhalter erreicht, ohne daß der Kapillarschlauch gequetscht und der Wasser- * durchfluß beeinträchtigt wird* Unterhalb der Querrippe 11 und bei eingesetztem Schlauch 10 unterhalb des Schlauchendes (Fig. 1) hat die Halbschale 5 eine Querwandung 12, die aus der Schale 5 hervorragt und demzufolge bei geschlossenen Halbschalen in den Innenraum der Schale 3 reicht,
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Wie aus der gestrichelten Darstellung in Figur 3 erkennbar 1st. Bei geschlossenen Halbschalen mit eingesetztem Kapillarschlauch trifft daher der während der Bewässerungsphase von dem Schlauch ausgestoßene Wasserstrahl auf die Querwand 12 und wird dabei gebrochen. Das Wasser läuft dann durch die öffnung 12a zwischen der Querwand 12 und der Schale 3 nach Unten ab. Zugleich schirmt die Querwand 12 das Ende des Kapillarschlauches gegen Lichteinfall von unten weitgehend ab, so daß sich an der Schlauchmündung kein Algenansatz bilden kann.
Unterhalb der Querwand 12 enthalten die Schalen 3,5 noch je drei halbkreisringförmige Querwandungen 13a bzw. 13 , die beim Schließen der Schalen die Querwandungen 13 mit zentralen Durchflußöffnungen 14 bilden. Die unteren Stirnflächen 15a bzw. 15 der Halbschalen 3 und 5 sind offen und bilden nach dem Schließen der Halbschalen die Abtropföffnung 15, von der das Wasser auf das Substrat tropft. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, nehmen die zentralen Durchflußöffnungen Ϊ4 in den Querwandungen 13 nach unten, d.h. zur Abtropföffnung 15 hin, zu. Durch die Querwandungen 13 wird erreicht, daß das Wasser in dem aus den geschlossenen Halbschalen gebildeten Hohlkörper festgehalten wird, und zwar auch während der Zeiträume, in denen kein Wasser durch den Kapillarschlauch zugeführt wird. Auf diese Weise wird ein Eintrocknen und ein dadurch verursachtes Abscheiden fester Stoffe an der Mündung des Kapillarschlauches 10 vermieden. Die gute Wasserhaltung im Unterteil des Hohlkörpers durch die Querwände 13 kommt im wesentlichen durch die bei dieser Formgebung begünstigte Adhäsion zustande.
Wie aus Figur 3 erkennbar ist, hat die Halbschale 5 an der
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dem Filmscharnier 4 gegenüberliegende Längskante innenseitig eine vor« stehende Lippe 16s, die sich Über den größten Teil der Längskante erstreckt. Beim Schließen der Schalen 3,5 legt sich diese Lippe gegen die Innenfläche der Schale 3. Damit dies möglich ist, haben die drei halbkreisringförmigen Querwandungen 13a entsprechende Einschnitte 17, in die sich die Lippe 16 einlegen kann. Durch die Lippe 16 wird die Fuge zwischen den geschlossenen Halbschalen 3,5 überdeckt und der Lichteinfan durch die Fuge verhindert.
Bei der periodischen Wasserversorgung wird jeweils eine kontrollierte Wassermenge während einer bestimmten Zeitspanne durch den Schlauch 10 zugeführt. Diese Wassermenge tritt aus dem Schlauch 10 in den Raum oberhalb der Querwandung 12 ein und fließt dann durch die Spalt-Öffnung 12a in den ständig mit Wasser gefüllten Raum unterhalb der Querwandung 12, wobei gleichzeitig die gleiche Menge Wasser von der Öffnung in großen Tropfen auf das Substrat abtropft. Während der langen Zeiträume, in denen die Wasserzufuhr unterbrochen ist, wird das Wasser in 6m Hohlkörper im wesentlichen durch die kreisringförmigen Querwände 13 gehalten. Der Lichteinfall zum Schlauchende hin wird durch die Querwandung 12 sowie auch durch die Lippe 16 abgeschirmt. Eine Ausscheidung von in dem Wasser gelösten Stoffen infolge Verdunstung sowie auch die Entwicklung von Algenbewuchs wird auf diese Weise verhindert.

Claims (12)

2842 Lohne Kapi11arschlauchhalter Schutzansprüche
1. Halter für einen KapiΠarschlauch zur Versorgung von Pflanzen mit Wasser und gegebenenfalls in dem Wasser gelösten Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, mit einem Haltestab, an dessen oberem Ende Befestigungsmittel für das Kapillarschlauchende vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Haltestabes (1) zwei durch Filmscharnier (4) zueinander schwenkbare Schalen (3,5) ausgebildet und unter BiTdung eines Hohlkörpers verrastbar sind, und daß in dem Oberteil des Hohlkörpers eine Einführungsöffnung (8) und die Befestigungsmittel für das Ende des Kapillarschlauches (10) und in dem Unterteil des Hohlkörpers eine Abtropföffnung (15) für das Wasser ausgebildet sind.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Halbschale (3) an dem Haltestab (1) fest angeformt ist und beide Halbschalen (3,5) über ein Filmscharnier (4) verbunden sind.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (8) aus zwei bei der Verrastung der beiden
Schalen (3,5) zusammentreffenden Randausnehmungen (8a,8 ) gebildet ist.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel durch wenigstens eine Querrippe (9,11) in jeder Schale (3 bzw. 5) gebildet sind, zwischen denen der Kapillarschlauch (10) beim Verrasten der Schalen (3,5) einklemmbar ist.
5. Halter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (9,11) de>· Halbschalen (3 bzw. 5) zueinander axial versetzt sind.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Unterteilen der Schalen (3,5) Querwandungen (12,13a, 13 ) ausgebildet sind, die nach dem Schließen der Schalen (3,5) Offnungen (12a,14) für den Durchfluß des Wassers freilassen.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalen (3,5) mehrere einander zugeordnete Paare halbkreisringförmiger
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Querwandungen (13 ,13 ) aufweisen, die nach dem Schließen der Schalen Wandungen (13) mit zentralen Durchflußöffnungen (14) bilden.
8. Halter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der zentralen Durchflußöffnungen (14) in dem Wandungen (13) zur Abtropföffnung (15) hin zunimmt.
9. Halter nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Querwandung (12) unterhalb der Befestigungsmittel
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so ausgebildet ist, daß die beim Schließen der Schalen (3,5) verbleibende Durch!auföffnung (I2a) an der Wandung der einen Schale (3) angeordnet ist*
10. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen im wesentlichen als halbzylinderförmige Halb* Schalen ausgebildet sind.
11. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Filmscharnier (4) gegenüberliegenden Längskante der einen Halbschale (5) eine die Längsfuge zwischen den geschlossenen Halbschalen (3,5) wenigstens teilweise überdeckende Lippe (16) angeformt ist.
12. Halter nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Filmscharnier (4) gegenüberliegenden Längskante der beweglichen Halbschale (5) außenseitig wenigstens eine Rastnase (7) und in dem Haltestab (1,2) neben der anderen Halbschale (3) in entsprechender Anordnung wenigstens eine Rastausnehmung (6) ausgebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117256347A (zh) * 2023-10-19 2023-12-22 深圳市水务规划设计院股份有限公司 一种树木双注液系统及其使用方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117256347A (zh) * 2023-10-19 2023-12-22 深圳市水务规划设计院股份有限公司 一种树木双注液系统及其使用方法

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