DE8317559U1 - Kapillarschlauchhalter - Google Patents
KapillarschlauchhalterInfo
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- DE8317559U1 DE8317559U1 DE19838317559 DE8317559U DE8317559U1 DE 8317559 U1 DE8317559 U1 DE 8317559U1 DE 19838317559 DE19838317559 DE 19838317559 DE 8317559 U DE8317559 U DE 8317559U DE 8317559 U1 DE8317559 U1 DE 8317559U1
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Halter für einen Kapillarschlauch
zur Versorgung von Pflanzen mit Wasser und gegebenenfalls in dem Wasser
gelösten DUnge- und/oder Pflanzenschutzmittel η * mit einem Haltestabs an
dessen oberem Ende Befestigungsmittel für das Kapillarschlauchende vorgesehen
sind.
Bei der Anzucht von Pflanzen wird die Bewässerung in zunehmendem Maße automatisiert. Das Wasser wird dabei von einer zentralen Wasserleitung
durch Kunststoffschläuche zu den Pflanzen geleitet. Zur Fixierung des Schlauchendes an der zu bewässernden Stelle des Substrats dient ein kurzer
stabförmiger Schlauchhalter, der mit einem Ende in dem Substrat steckt, während am anderen Ende der Schlauch angebracht ist. Durch dieses Bewässerungssystem
werden die Pflanzen je nach Art und Wasserbedarf mehrmals täglich für jeweils eine bestimmte Zeitdauer mit der nötigen Wassermenge
versorgt. In einem typischen Fall wird beispielsweise 3 bis 4 mal täglich jeweils 10 bis 15 Minuten Wasser an die Pflanzen abgegeben. Um bei Schläuchen
mit üblichem Innendurchmesser (z.B. 3,6 mm) eine kontrollierte Wasserabgabe zu erreichen, ist auf das Schlauchende eine Drossel aufgesetzt,
in welcher der Wasserweg z.B. als Labyrinth oder in Gewindeform ausgebildet ist. Dieses Wasserversorgungssystem ist durch die an jedem
Schlauchende benötigte Drossel und den Materialaufwand für den großkalibrigen
Schlauch relativ teuer. I
Man verwendet daher für die Wasserzufuhr zu den Pflanzen in zunehmendem Maße Kapillarschläuche (Innendurchmesser z.B. 0,8 mm)s die
ohne eine Drossel am Ende eine gleichmäßige Wasserabgabe in den Bewässerungsphasen
und damit eine mengenmäßig kontrollierte Wasserzufuhr ermög-
lichen. Hierdurch ergibt sich zwar eine Verbilligung des Bewässerungssystems.
Es hat sich aber gezeigt, daß sich mit der Zeit die von dem Kapillarschlauch während der Bewässerungsphase in der Zeiteinheit abgegebene
Wassermenge verringert, so daß die für eine optimale Entwicklung der jeweiligen Pflanze erforderliche Wasserzufuhr nicht mehr eingehalten
und das Wachstum beeinträchtigt wird.
Es wurde gefunden, daß die Verringerung der Wasserabgabe aus den Kapillarschläuchen im wesentlichen auf zwei Ursachen zurückzuführen
ist. Das Austrittsende des Kapillarschlauches bleibt auch während der Zeitspannen feucht, in denen keine Wasserabgabe erfolgt. Durch die Lichteinwirkung
tritt daher am Schlauchende eine Veralgung auf, die mit der Zeit den lichten Querschnitt des Schlauches am Austrittsende verringert.
Ferner verdampft während der relativ langen Zeitspannen, in denen kein Wasser abgegeben wird, Wasser aus dem am Schlauchende hängenden Tropfen.
Dadurch bilden sich am Schlauchende aus den im Wasser/gelösten Bestandteilen
Ablagerungen (z.B. Kalk). Dabei kommt es ebenfalls zu ei.ier Verengung
des Strömungsquerschnitts am Kapillarschlauchende. Da die Veralgung
und die Ablagerung fester Rückstände an den verschiedenen Schlauchenden ungleichmäßig vor sich geht, ergehen sich unterschiedliche Drosselungen
des Wasserdurchlaufs an den verschiedenen Kapillarschlauchenden,
so daß eine optimale Bewässerung der Pflanzen nicht mehr möglich ist, bzw. es erfolgt schließlich eine totale Verstopfung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Laufe der
Zelt bei Bewässerungssystemen unter Benutzung von Kapillarschläuchen
auftretenden Mängel zu beseitigen. Insbesondere soll ein Schlauchhalter
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geschaffen wenden, bei dam die Algenbildung und die Ablagerung von RUcksta'nden
am Austrittsende des Kapillarschlauches vermieden Werden* so daß
auch nach längeren Zeiträumen keine Querschnittsverengung am Schlauchende
eintritt und eine im wesentlichen konstante Wasserabgabe sowohl Über
die Zeit als auch von Schlauch zu Schlauch erreicht wird. Darüber hinaus soll die Anbringung des Kapillarschlauches an dem Halter vereinfacht
werden. Schließlich soll eine sichere Befestigung des Kapillarschiauches
an dem Schlauchhalter geschaffen werden. Weitere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten KapiHarsch!auchhalter
erfir.dungsgemäß dadurch gelöst, daß am oberen Ende des Haltestabes
zwei durch Filmscharnier zueinander schwenkbare Schalen ausgebildet und
unter Bildung eines Hohlkörpers miteinander verrastbar sind und in dem Oberteil des Hohlkörpers eine EinfUhrungsöffnung und die Befestigungsmittel
für das Kapillarschlauchende und in dem Unterteil des Hohlkörpers
eine Austrittsöffnung für das Wasser ausgebildet sind. Zur Befestigung des Kapillarschlauches an dem Halter wird das Schlauchende so zwischen
die Schalen gelegt, daß es bis in den Bereich der Befestigungsmittel ragt. Durch das Schließen und Verrasten der Schalen wird das Schlauchende
von den Befestigungsmitteln erfaßt und in dem aus den beiden Schalen
gebildeten Hohlkörper fixiert. Das Schlauchende ist damit vor Lichteinfan
und Verdunstung weitgehend geschützt. Das Einsetzen des Kapillarschlauches
1n den Halter ist denkbar einfach und sicher. Der Halter besteht nur aus einem einzigen Kunststoffteil, das insbesondere durch Spritzgießen hergestellt
werden kann.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die eins Schale an dem Haltestab fest angeformt und sind beide Schalen über
ein Filmscharnier verbunden. Vorzugsweise sind beide Schalen gleich dimensionierte Halbschalen. Während vor dem Einsetzen des Kapillarschlauchs
zunächst beide Halbschalen von der Herstellung her nebeneinander liegen und nur über das Filmscharnier verbunden sind, werden die Halbschalen
nach Einlegen des Kapillarschlauchs um das Filmschamier um 180° geschwenkt
und unter Befestigung des Schlauchendes und Bildung eines Hohlkörpers
geschlossen und verrastet. Es ist nicht mehr erforderlich, den Halter aus zwei oder mehr getrennten Teilen zu montieren.
Vorzugsweise ist die Einführungsöffnung aus zwei bei der Verrastung der beiden Halbschalen zusammentreffenden Randausnehmungen
gebildet. Es ist daher nicht nötig, den KapiHarsch!auch beispielsweise
durch eine Bohrung einzuführen. Die Einführungsöffnung für den Kapillarschlauch entsteht erst bei der Verrastung der beiden Schalen, wodurch
sich gleichzeitig die Schlauchfixierung ergibt. Die Einführungsöffnung ist zweckmäßigerweise zugleich Teil des Schlauchbefestigungsmittels,
wobei der Schlauch dann in der Einführungsöffnung eine gewisse Einklemmung erfährt.
Zweckmäßigerweise sind die Befestigungsmittel durch wenigstens eine Querrippe in jeder Schale gebildet, wobei der Kapillarschlauch bei
der gegenseitigen Verrastung der Schalen zwischen den Querrippen einklemmbar ist. Hierdurch wird eine sichere Befestigung, jedoch keine
Quetschung des Kapillarschlauches erreicht. Diese sichere Befestigung
erlaubt es, die Kapillarschlä'uche mit den angebrächten Haltern maschinen
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an das zentrale Kunststoffrohr für die Wasserversorgung anzusetzen, ohne
daß die Gefahr besteht, daß sich die Halter dabei von den Kapillarschläuchen lösen. Die sichere Einklemmung gewährleistet auch, daß sich der
flexible Kapillarschläuch nicht z.B. durch beim Ein- oder Ausschalten
der Wasserzufuhr entstehende Schlauchbewegungen von dem Halter lösen kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Querrippen beider
Halbschalen zueinander axial versetzt. Da die Querrippen zudem dichter an die Achse des Hohlkörpers ragen als dem Radius des Kapillarschlauches
entspricht, ist die Einklemmung des Schlauches mit einer Zickzack-Verformung verbunden, die eine sichere Befestigung gewährleistet.
Unterteilen der Halbschalen Querwandungen ausgebildet, die nach dem
Schließen der Schalen öffnungen für den Durchfluß des Wassers freilassen.
Die in dem Hohlkörper unterhalb des Schlauchendes gebildeten Querwandungen verhindern bzw. reduzieren den Lichteinfall zum Schlauchende und/oder
halten das Wasser durch Adhäsion im Unterteil des Hohlkörpers. Insbesondere weisen die Halbschalen mehrere einander zugeordnete Paare halbkreisringförmiger Querwandungen auf, die nach dem Schließen der Halbschalen
Wandungen mit zentralen Durchflußöffnungen bilden. Durch die radial
nach innen ragenden Wandungen wird die Adhäsion verstärkt, so daß auch bei unterbrochener Wasserzufuhr der Hohlkörper nicht leerläuft. Außerdem
dienen die radial nach innen ragenden Wandungen während der Wasserzufuhr der Beruhigung des Wasserstroms* so daß das Wasser aus dem Hohlkörper
nicht als Kapillarstrahl austritt, sondern von ihm gleichmäßig abtropft.
Die Bildung gleichmäßiger großer Tropfen wird auch dadurch begünstigt, daß die Größe der zentralen Durchtrittsöffnungen in den Wandungen nach
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unten, d.h. zur Abtropföffnung hin, zunimmt.
Bei der bevorzugten AusfUhrungsform der Halters ist ferner vorgesehen,
daß die erste Querwandung unterhalb der Schlauchbefestigungsmittel so ausgebildet ist, daß die beim Schließen der Halbschale an dieser
Querwandung gebildete Durchflußöffnung an der Hohlkörperwandung angeordnet
ist. Durch diese Verlagerung der Durchflußöffnung zur HohlkörperwaRGung
hin wird einerseits der von unten kommende Lichteinfall zum Kapillarschlauchende abgeschirmt und damit die Algenbildung verhindert.
Andererseits wird der in den Bewässerungsphasen aus dem Kapillarschlauch
austretende Strahl gebrochen und der Wasserfluß beruhigt, wodurch die
Voraussetzung für die Bildung gleichmäßiger großer Tropfen geschaffen wird. Zweckmäßigerweise ist an der dem Filmscharnier gegenüberliegenden
Längskante einer Walbschale eine die Längsfuge zwischen den geschlossenen
Halbschalen wenigstens teilweise überdeckende Lippe angeformt. Diese Lippe befindet sich innenseitig an der Halbschale und verhindert den
Lichteinfall durch die Längsfuge. Um ein möglichst dichtes Schließen der
Schalen nicht zu behindern, sind in den Querwänden der anderen Halbschale neben der beim Schließen gebildeten Längsfuge Einschnitte, in die
sich die Lippe beim Schließen der Halbschalen einlegt.
Weiterhin ist vorzugsweise vorgesehen, daß an der dem Filmscharnier
gegenüberliegenden Längskante der beweglichen Halbschale außenseitig
wenigstens eine Rastnase und in dem Haltestab neben der anderen Halbschale in entsprechender Anordnung wenigstens eine Rastausnehmung ausgebildet
sind. Insbesondere hat jeder Halter zwei Rastnasen und zwei Rastausnehmungen. Die Halbschalen können im wesentlichen halbzylinderförmig
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ausgebildet sein; möglich sind auch andere Formen der Schalen, so daß
sich beim Schließen beispielsweise ein Hohlkörper mit eckigem, z.B. viereckigem oder sechseckigem Querschnitt ergibt.
Nachfolgend wird an Hand der Zeichnung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Halters näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht des Kapillarschlauchlnlters mit
eingesetztem KapiΠ arsen!auch und geschlossenen Halbschalen, wobei die
Wandung der vorderen Halbschale teilweise weggebrochen ist, in natürlicher
Größe;
Figur 2 eine Seitenansicht des Oberteils des Kapillarschlauchhalters
mit offenen Halbschalen; und
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie III—III der Figur 2,
wobei die rechte Halbschale gestrichelt auch in der Schließstellung dargestellt ist.
ί Nach Figur 1 weist der Kapillarschlauchhalter einen Haltestab
1 auf, der im wesentlichen über seine gesamte Länge vier winklig zueinander angeordnete Längsrippen 2 hat, die zum unteren Ende, mit dem
der Halter in das Substrat gesteckt w^rd, spitz zulaufen, oar Haltestab
1 ist am oberen Ende ein wenig zur Seite gebögen. Wie insbesondere
auch aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, ist an dieses abgebogene
Ende eine zylindrische Halbschale 3 an ihrer einen La'ngskantc angeformt,
wobei die Zylinderachse dieser Halbschale parallel zur Achse des Stabes
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Verläuft. An der gegenüber liegenden Längskante der Halbschale 3 ist
Über ein Filmscharnier 4 eine zweite zylindrische Halbschale 5 von im wesentlichen
gleicher Gestalt wie Halbschale 3 angeformt. Am oberen Ende des Haltestabes 1 sind in der Längsrippe 2, an welcher die Halbschale 3 sitzt*
in geringem Abstand von der Schalenlängskante zwei Rastausnehmungen 6 ;
ausgebildet. An der dem Filmscharnier 4 gegenüberliegenden Längskante f
der Halbschale 5 sind zwei Rastnasen 7 angeformt, die nach Schwenken der |
Halbschale 5 um das Filmscharnier 4 um 180° in die Ausnehmungen 6 einrasten. »
Die halbzylindrischen Schalen 3,5 haben am oberen gewölbten
Ende gleiche Randausnehmungen 8a bzw. 8 , die beim Schließen der Halbschalen
die Einführungsöffnung 8 für den Schlauch 10 ergeben. Die Halbschale 3 hat im oberen Bereich eine halbkreisringförmige Querwand bzw.
Querrippe 9, und die Halbschale 5 hat axial zu der Querrippe 9 versetzt eine ebenfalls halbkreisringförmige Querwand bzw. Querrippe 11. Die
Querwände 9,11 sind mit ihren zentralen kreisförmigen Ausnehmungen so dimensioniert, daß nach dem Einsetzen des Kapillarschlauches 10 und
Schließen der beiden Halbschalen 3,5 durch den Andruck der Querrippen 9,11
und die Festlegung in der Einführungsöffnung 8 eine Einklemmung und zick- '. zackförmige Verformung des eingesetzten Schlauchendes erfolgt. Auf d^ese
Weise wird eine sichere Befestigung des Schlauches 10 an dem Schlauchhalter erreicht, ohne daß der Kapillarschlauch gequetscht und der Wasser- *
durchfluß beeinträchtigt wird* Unterhalb der Querrippe 11 und bei eingesetztem
Schlauch 10 unterhalb des Schlauchendes (Fig. 1) hat die Halbschale 5 eine Querwandung 12, die aus der Schale 5 hervorragt und demzufolge
bei geschlossenen Halbschalen in den Innenraum der Schale 3 reicht,
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Wie aus der gestrichelten Darstellung in Figur 3 erkennbar 1st. Bei
geschlossenen Halbschalen mit eingesetztem Kapillarschlauch trifft daher
der während der Bewässerungsphase von dem Schlauch ausgestoßene Wasserstrahl auf die Querwand 12 und wird dabei gebrochen. Das Wasser läuft
dann durch die öffnung 12a zwischen der Querwand 12 und der Schale 3 nach
Unten ab. Zugleich schirmt die Querwand 12 das Ende des Kapillarschlauches
gegen Lichteinfall von unten weitgehend ab, so daß sich an der Schlauchmündung kein Algenansatz bilden kann.
Unterhalb der Querwand 12 enthalten die Schalen 3,5 noch je drei halbkreisringförmige Querwandungen 13a bzw. 13 , die beim
Schließen der Schalen die Querwandungen 13 mit zentralen Durchflußöffnungen 14 bilden. Die unteren Stirnflächen 15a bzw. 15 der Halbschalen 3
und 5 sind offen und bilden nach dem Schließen der Halbschalen die Abtropföffnung
15, von der das Wasser auf das Substrat tropft. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, nehmen die zentralen Durchflußöffnungen Ϊ4
in den Querwandungen 13 nach unten, d.h. zur Abtropföffnung 15 hin, zu. Durch die Querwandungen 13 wird erreicht, daß das Wasser in dem aus den
geschlossenen Halbschalen gebildeten Hohlkörper festgehalten wird, und zwar auch während der Zeiträume, in denen kein Wasser durch den Kapillarschlauch
zugeführt wird. Auf diese Weise wird ein Eintrocknen und ein dadurch verursachtes Abscheiden fester Stoffe an der Mündung des Kapillarschlauches
10 vermieden. Die gute Wasserhaltung im Unterteil des Hohlkörpers durch die Querwände 13 kommt im wesentlichen durch die bei dieser
Formgebung begünstigte Adhäsion zustande.
Wie aus Figur 3 erkennbar ist, hat die Halbschale 5 an der
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dem Filmscharnier 4 gegenüberliegende Längskante innenseitig eine vor«
stehende Lippe 16s, die sich Über den größten Teil der Längskante erstreckt. Beim Schließen der Schalen 3,5 legt sich diese Lippe gegen die
Innenfläche der Schale 3. Damit dies möglich ist, haben die drei halbkreisringförmigen Querwandungen 13a entsprechende Einschnitte 17, in die
sich die Lippe 16 einlegen kann. Durch die Lippe 16 wird die Fuge zwischen den geschlossenen Halbschalen 3,5 überdeckt und der Lichteinfan durch die Fuge verhindert.
Bei der periodischen Wasserversorgung wird jeweils eine
kontrollierte Wassermenge während einer bestimmten Zeitspanne durch den Schlauch 10 zugeführt. Diese Wassermenge tritt aus dem Schlauch 10 in
den Raum oberhalb der Querwandung 12 ein und fließt dann durch die Spalt-Öffnung 12a in den ständig mit Wasser gefüllten Raum unterhalb der Querwandung 12, wobei gleichzeitig die gleiche Menge Wasser von der Öffnung
in großen Tropfen auf das Substrat abtropft. Während der langen Zeiträume, in denen die Wasserzufuhr unterbrochen ist, wird das Wasser in 6m Hohlkörper im wesentlichen durch die kreisringförmigen Querwände 13 gehalten.
Der Lichteinfall zum Schlauchende hin wird durch die Querwandung 12 sowie auch durch die Lippe 16 abgeschirmt. Eine Ausscheidung von in dem Wasser
gelösten Stoffen infolge Verdunstung sowie auch die Entwicklung von Algenbewuchs wird auf diese Weise verhindert.
Claims (12)
1. Halter für einen KapiΠarschlauch zur Versorgung von
Pflanzen mit Wasser und gegebenenfalls in dem Wasser gelösten Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, mit einem Haltestab, an dessen oberem Ende
Befestigungsmittel für das Kapillarschlauchende vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Haltestabes (1) zwei durch Filmscharnier (4) zueinander schwenkbare Schalen (3,5) ausgebildet und
unter BiTdung eines Hohlkörpers verrastbar sind, und daß in dem Oberteil
des Hohlkörpers eine Einführungsöffnung (8) und die Befestigungsmittel für das Ende des Kapillarschlauches (10) und in dem Unterteil des Hohlkörpers eine Abtropföffnung (15) für das Wasser ausgebildet sind.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Halbschale (3) an dem Haltestab (1) fest angeformt ist und beide
Halbschalen (3,5) über ein Filmscharnier (4) verbunden sind.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (8) aus zwei bei der Verrastung der beiden
Schalen (3,5) zusammentreffenden Randausnehmungen (8a,8 ) gebildet ist.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel durch wenigstens eine Querrippe (9,11) in jeder Schale (3 bzw. 5) gebildet sind, zwischen denen der Kapillarschlauch
(10) beim Verrasten der Schalen (3,5) einklemmbar ist.
5. Halter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querrippen (9,11) de>· Halbschalen (3 bzw. 5) zueinander axial versetzt
sind.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Unterteilen der Schalen (3,5) Querwandungen (12,13a,
13 ) ausgebildet sind, die nach dem Schließen der Schalen (3,5) Offnungen
(12a,14) für den Durchfluß des Wassers freilassen.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalen (3,5) mehrere einander zugeordnete Paare halbkreisringförmiger
a b
Querwandungen (13 ,13 ) aufweisen, die nach dem Schließen der Schalen Wandungen (13) mit zentralen Durchflußöffnungen (14) bilden.
Querwandungen (13 ,13 ) aufweisen, die nach dem Schließen der Schalen Wandungen (13) mit zentralen Durchflußöffnungen (14) bilden.
8. Halter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der zentralen Durchflußöffnungen (14) in dem Wandungen (13)
zur Abtropföffnung (15) hin zunimmt.
9. Halter nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Querwandung (12) unterhalb der Befestigungsmittel
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so ausgebildet ist, daß die beim Schließen der Schalen (3,5) verbleibende
Durch!auföffnung (I2a) an der Wandung der einen Schale (3) angeordnet ist*
10. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalen im wesentlichen als halbzylinderförmige Halb*
Schalen ausgebildet sind.
11. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an der dem Filmscharnier (4) gegenüberliegenden Längskante der einen Halbschale (5) eine die Längsfuge zwischen den geschlossenen
Halbschalen (3,5) wenigstens teilweise überdeckende Lippe (16) angeformt
ist.
12. Halter nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß an der dem Filmscharnier (4) gegenüberliegenden Längskante der beweglichen Halbschale (5) außenseitig wenigstens eine Rastnase (7)
und in dem Haltestab (1,2) neben der anderen Halbschale (3) in entsprechender Anordnung wenigstens eine Rastausnehmung (6) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317559 DE8317559U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Kapillarschlauchhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317559 DE8317559U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Kapillarschlauchhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317559U1 true DE8317559U1 (de) | 1983-11-24 |
Family
ID=6754319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838317559 Expired DE8317559U1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Kapillarschlauchhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317559U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117256347A (zh) * | 2023-10-19 | 2023-12-22 | 深圳市水务规划设计院股份有限公司 | 一种树木双注液系统及其使用方法 |
-
1983
- 1983-06-16 DE DE19838317559 patent/DE8317559U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117256347A (zh) * | 2023-10-19 | 2023-12-22 | 深圳市水务规划设计院股份有限公司 | 一种树木双注液系统及其使用方法 |
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