DE8317362U1 - Suchschieber zum Auffinden vorgegebener Stellen in Übersichtsplänen - Google Patents
Suchschieber zum Auffinden vorgegebener Stellen in ÜbersichtsplänenInfo
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- DE8317362U1 DE8317362U1 DE8317362U DE8317362DU DE8317362U1 DE 8317362 U1 DE8317362 U1 DE 8317362U1 DE 8317362 U DE8317362 U DE 8317362U DE 8317362D U DE8317362D U DE 8317362DU DE 8317362 U1 DE8317362 U1 DE 8317362U1
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Description
Suchschieber zürn Auffinden vorgegebener Stellen in überSichtsplänen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Suchschieber gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 .
Den herkömmlichen in Planquadrate aufgeteilten Stadtplänen ist üblicherweise ein gesondertes Heft beigegeben, in welchem eine
Zuordnung der einzelnen Straßen zu den Planquadraten enthalten ist. Damit lassen sich einzelne Straßen zwar unschwer finden,
schwierig wird es jedoch dann, wenn bestimmte Lokalitäten gesucht werden, die in derartigen Straßenheften in der Regel
nicht enthalten sind, wie etwa Rathaus und sonstige touristische Sehenswürdigkeiten.
Es ist zwar bereits eine Mappenkarte bekannt (DE-GM 19 25 024), bei welcher eine transparent ausgebildete Mappenseite mit einem
Planquadrat und einem aufgedruckten Stadtplan versehen ist und die Karteikarten umfaßt, die jeweils bestimmte Sachgruppen,
etwa Verkehrsführung, Parkplätze u. dgl. betreffen. Wird eine solche Karteikarte hinter die transparente Mappenfläche geschoben,
so sind dadurch beispielsweise sämtliche verfügbaren
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Parkplätze aus dem Stadtplan ersichtlich. Diese Selektion
nach Sachgruppen ist für eine schnelle Touristikinformation jedoch noch nachteilhaft, weil dort in der Regel nicht sämtliche
Parkplätze gewünscht werden, sondern nur bestimmte Lokalitäten, wie etwa besondere touristische Besonderheiten,
gesucht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Suchschieber zu schaffen, j mit dem in sehr einfacher Weise das Auffinden von bestimmten |
Lokalitäten anhand einer Übersichtskarte, insbesondere eines Stadtplans,möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst, wobei zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung durch die in den
Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet sind.
Nach Maßgabe der Erfindung umfaßt der Suchschieber eine bevorzugt beidseitig mit einem Stadtplan bzw. Ausschnitten aus
einem Stadtplan bedruckte Hülle, in welcher eine Zunge als Läufer geführt ist. An besonderen Stellen des Stadtplans, wie
etwa touristische Sehenswürdigkeiten, sind die Seitenflächen
der Hülle mit Stanzöffnungen versehen. Entsprechend besitzt die Zunge an ihren Seitenflächen Farbpunkte, insbesondere
kreisrunde oder auch rechteckige Farbbereiche, denen mit Abstand Suchpunkte zugeordnet sind. Da die Hülle an den Seitenflächen
jeweils einen Längsschlitz aufweist, braucht der Suchpunkt lediglich innerhalb des Längsschlitzes ausgerichtet
zu werden, so daß dann der zugeordnete Farbpunkt unterhalb der zugeordneten Stanzöffnung gelangt, und damit für den Betrachter
ohne weiteres innerhalb des Stadtplans aufgrund des Farbpunktes das gewünschte Objekt ersichtlich ist. Wesentlich
ist hierbei, daß der Abstand zwischen einer speziellen Stanzöffnung und dem Längsschlitz gleich dem Abstand ist, den der
zugeordnete Farbpunkt zum entsprechenden Suchpunkt besitzt. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, daß neben dem Längsschlitz
untereinander die Sehenswürdigkeiten, die sich mit dem
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Schieber schnell auf dem Stadtplan aufzeigen lassen, aufgedruckt sind. Der Betrachter braucht dann lediglich zu der gewünschten
Sehenswürdigkeit oder sonstigen Lokalität auf derselben Höhe den Suchpunkt auf den Längsschlitz auszurichten,
wobei dann nach erfolgter Ausrichtung der entsprechende Farbpunkt in Oberdeckung mit der zugeordneten Stanzöffnüng ausgerichtet
ist, diese also entsprechend kenntlich gemacht wird*
In besonders vorteilhafter Weise ist die Zunge als Hülle, etwa
als Einsteckhülle oder als Klapphülle, ausgebildet, so daß sie weiteres Informationsmaterial aufnehmen kann. Zweckmäßig
ist es ferner, daß die Zunge als Einbanddeckel gebildet ist,
so daß sie den Einband eines Stadtführers oder übliche Monatshefte bildet, in denen bestimmte Informationen über die
Stadt aufgeführt sind.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen
Fig. 1 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Suchschiebers in auseinandergezogener Lage sowie
Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Suchschieber in zusammengesetzter
Lage.
Gemäß Fig. 1 umfaßt der Suchschieber eine Hülle 1, die an den beiden Stirnseiten 2 und 3 offen ausgebildet ist und im übrigen
zwei gegenüberliegende Seitenflächen 4 aufweist, von denen in der Figurendarstellung lediglich die vordere sichtbar
ist. Der Suchschieber umfaßt ferner eine aus Fig. 1 näher ersichtliche Zunge 5, die in Betriebsstellung innerhalb der
Hülle 1 verschiebbar aufgenommen ist und dort die Funktion eines Läufers besitzt.
Die Hülle 1 ist beidseitig mit Stadtplänen bedruckt, wobei der Einfachheit halber der entsprechende Plan auf der Seitenfläche
4 durch das Feld 6 gekennzeichnet ist. Im Bereich die-
ses Feldes 6 ist die Seitenfläöhe 4 mit mehreren Stanzöffnungen
7 versehen/ welche vörbestimmte Stellen des Stadtplans
kennzeichnen, wie etwa Rathaus, bestimmte Sehenswürdigkeiten U. dgl<, mehr. Ferner ist die Hülle 1 benachbart des den
Stadtplan oder einen Ausschnitt des Stadtplans darstellenden Feldes 6 mit einem Längsschlitz 8 versehen, der sich im dargestellten
Ausführungsbeispiel im wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung der Hülle 1 erstreckt»
Entsprechend den Stanzöffnungen 7 ist die Zunge 5 mit Farbpuäkten
9 versehen« Die Farbpunkte 9 sind hierbei so ausgebildet, daß im Falle einer Uberdeckung eines Farbpunktes 9
mit der Stanzöffnung 7 diese voll durch den Farbpunkt 9 überdeckt ist. Die Zunge 5 weist neben den Farbpunkten 9 noch
Suchpunkte 10 auf, die im dargestellten Ausführungsbeispiel die Form von Hinweissternen besitzen.
Die Anzahl der Farbpunkte 9 auf jeder Fläche der Zunge 5 entspricht
der Anzahl der Stanzöffnungen 7 an der entsprechenden Seitenfläche der Hülle 1. Ferner sind die Farbpunkte 9 in
Richtung quer zur Längserstreckung der Hülle mit den Stanzöffnungen 7 ausgerichtet, so daß sie beim Verschieben der
Zunge 5 in der Hülle 1 in überdeckung mit den entsprechenden Stanzöffnungen 7 gebracht werden können. Wesentlich ist ferner,
daß die Suchpunkte 10 einen solchen Abstand von dem entsprechenden Farbpunkt 9 aufweisen, der gleich dem der entsprechenden
Stanzöffnung zum Längsschlitz ist. Im Falle des mit 9a bezeichneten Farbpunktes ist der Suchpunkt 10a in
einem Abstand von diesem Farbpunkt entfernt, der gleich dem Abstand zwischen der Stanzöffnung 7a und dem Längsschlitz 8
ist. Es versteht sich, daß die Farbpunkte 9 mit den zugeordneten Suchpunkten 10 auf derselben Höhe liegen wie auch die
entsprechenden Stanzöffnungen, also denselben Abstand beispielsweise
von der Längskante 11 der Hülle 1 besitzen.
Durch diese Anordnung wird gewährleistet, daß dann, wenn einer der Suchpunkte 10 mit dem Schlitz 8 ausgerichtet wird.
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der zugeordnete Farbpunkt 9 unter die entsprechende Stanzöffnung 7 gelangt, wodurch somit für den Betrachter die gesuchte
Stelle im Stadtplan klar ersichtlich wird. Es versteht sich, .
daß zweckmäßigerweise im Falle einer Kennzeichnung die a.nde- §
ren Farbpunkte nicht unterhalb der ihnen zugeordneten Stanz- j<
öffnungen gelangen, um das Auffinden der Suchposition zu er- j
leichtern. Allerdings kann dies je nach Anwendungszweck un- |
terschiedlich vorgesehen sein, so daß bei Bedarf selbstver- |.
ständlich auch zwei oder mehrere Farbpunkte 9 gleichzeitig ί
mit den entsprechenden Stanzöffnungen 7 ausgerichtet sein j·
können. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Suchpunkte 10 i-
auf gleicher Linie normal zur Längserstreckung der Hülle 1 [■
angeordnet sind. |
Wie Fig. 2 zeigt, sind neben dem Längsschlitz 8 die aufzusu- j*
chenden Stellen, wie etwa Rathaus aufgedruckt, so daß ledig- |:
lieh der in Höhe dieser Zeile befindliche Suchpunkt 10b in- [I
nerhalb des Längsschlitzes 8 ausgerichtet werden muß, so daß ij
der entsprechende Farbpunkt 9b in überdeckung mit der ent- f
sprechenden Stanzöffnung 7a gelangt, also beispielsweise das \
Rathaus dort für den Betrachter klar ersichtlich ist. :
Wie bereits oben ausgeführt worden ist, ist es bevorzugt, daß \
die Hülle 1 beidseitig mit einem Stadtplan bzw. unterschiedli- j
chen Ausschnitten eines solchen Stadtplanes bedruckt ist. \
Infolgedessen sind auch beide Seitenflächen 4 mit Längsschlitzen 8 versehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
deckungsgleich sind.
deckungsgleich sind.
Zur Erleichterung des Verschiebens der Zunge 5 sind an einem
Stirnrand der Hülle 1 deckungsgleiche Griffaussparungen 12
in den Seitenflächen 4 vorgesehen.
Stirnrand der Hülle 1 deckungsgleiche Griffaussparungen 12
in den Seitenflächen 4 vorgesehen.
Wie Fig. 1 ferner zu entnehmen ist/ ist die Zunge 5 zweckmäßigerweise
als Hülle oder als Einbanddeckel ausgebildet, um I
Prospekt- oder sonstiges Informationsmaterlal aufnehmen zu .·.
1 können oder als Einbanddeckel für Stadtführer/ Monatshefte
o. dgl. mehr dienen zu können*
Claims (7)
- Schutzansprüche1 . Suchschieber zum Auffinden vorgegebener Stellen In Übersichtsplänen, wie topographischen Karten, Landkarten u.dgl., insbesondere zum Auffinden bestimmter Stellen in Stadtplänen, gekennzeichnet durch eine an beiden Stirnseiten (2, 3) offene und auf mindestens einer Seitenfläche (4) mit einem Stadtplan (6) bedruckten Hülle (1) mit mindestens einem querverlaufenden Längsschlitz (8) in einer an vorbestimmten Stellen mit Stanzöffnungen (7) versehenen Seitenfläche und einer in der Hülle verschiebbar aufgenommenen Zunge (5), die entsprechend der Stanzöffnungen (7) in der Seitenfläche (4) mit Farbpunkten (9) versehen ist, wobei vor jedem Farbpunkt (9a bzw. 9b) auf der Zunge (5) ein Suchpunkt (10a bzw. 10b) in einem Abstand angeordnet ist, der gleich dem Abstand der entsprechenden Stanzöffnung (7a bzw. 7b) zum Längsschlitz (8) ist.It I · · NI f ( f ti«•!«■Ifft■ If · · I I I I« ■■ |l|t*· ·■ ItI ·■ I IiIi ■««in ι ι· if · « i
- 2. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (1) beidseitig mit Stadtplänen bedruckt ist.
- 3. Schieber nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Seitenflächen (4) der Hülle (1) Längsschlitze (8) vorgesehen sind.
- 4. Schieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Längsschlitze (8) deckungsgleich sind.
- 5. Schieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbpunkte (9) auf der Zunge(5) quer zur Hülle (1) mit den entsprechenden Stanzöffnungen (7) lagegleich sind.
- 6. Schieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (5) als Hülle zur Aufnahme von Informationsmaterial oder als Einbanddeckel ausgebildet ist.
- 7. Schieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberhülle (1) mindestens an einem StirnraHd deckungsgleiche Griffaussparungen (12) in beiden Seitenflächen (4) besitzt.. " . " " ' INI Uli ■■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317362U1 true DE8317362U1 (de) | 1983-11-17 |
Family
ID=1332119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8317362U Expired DE8317362U1 (de) | Suchschieber zum Auffinden vorgegebener Stellen in Übersichtsplänen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317362U1 (de) |
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0
- DE DE8317362U patent/DE8317362U1/de not_active Expired
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