DE8317282U1 - Kraftschrauber - Google Patents

Kraftschrauber

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DE8317282U1 DE19838317282 DE8317282U DE8317282U1 DE 8317282 U1 DE8317282 U1 DE 8317282U1 DE 19838317282 DE19838317282 DE 19838317282 DE 8317282 U DE8317282 U DE 8317282U DE 8317282 U1 DE8317282 U1 DE 8317282U1
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screwdriver
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screwdriver housing
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Description

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Robert Pröll, 6 10^- Seeheim-Jugenheira Kra fts ehra ub er
Die Erfindung betrifft einen Kraftschrauber mit einem in einem Schraubergehäuse drehbar gelagerten Schrauberkopf, der von einem Antriebsmotor über ein im Schraubergehäuse angeordnebes Untersetzungsgetriebe antreibbar ist.
Derartige Kraftschrauber werden zum Anziehen und Lösen von Schrauben und Muttern verwendet. Der Antriebsmotor ist mit dem Schraubergehäuse starr verbunden und erstreckt sich üblicherweise axial von dem Schraubergehäuse.
Der Einsatz soldier Kraftschrauber setzt voraus, daß die Verschraubung von der Stirnseite her gut zugänglich ist. Bei Verschrsubungen, h^± denen stirnseitig nur wenig Platz zur Verfügung steht, können die bekannten Kraftschrauber nicht angewandt werden. Hierfür sind übliche Schraubenschlüssel, beispielsweise in Form von Steckschlüsseln mit Knarrenkopf erforderlich. Besondere Schwierigkeiten treten bei Verschraubungen auf, die <=o schlecht zugänglich sind, daß auch die mindestens notwendige
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Schwenkbewegung des Schraubenschlüssels nur in sehr kleinen tfinkelscliritteri er'fol&en kann.
Aufgabe der Erfindung ist os daher, einen Kraftschraüber der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der auch bei schwer >:' gänzlichen Verschraubungen eingesetzt werden kann, bei denen stirnseitig nur wenig Platz zur Verfügung steht und bei denen auch für die Schwenkbewegung eines sich seitlich erstreckenden Schraubenschlüssels wenig oder kein Platz zur Verfügung steht. Ein Beispiel für solche Verschraubungen ist die Stoßdämpferbefestigung an Waschmaschinen. Zum Auswechseln des Stoßdämpfers sind umfangreiche Demontagearbeiten erforderlich.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Untersetzungsgetriebe aus einem mehrstufigen Stirnradgetriebe mit einer Schneckentrieb-Eingangsstufe besteht, deren Schneckenwelle über eine biegsame Welle mit einer Ausgangswelle des vom Schraubergehäuse getrennten Antriebsmotors verbunden ist.
Die Bauhöhe des Untersetzungsgetriebes und damit auch des Schraubergehäuses ist in axialer Richtung sehr gering, so daß stirnseitig nur wenig Platz benötigt wird.
Eine Schwenkbewegung des sich seitlich, erstreckenden Schraubergehäuses ist nicht erforderlich, so daß auch seitlich weniger Platz benötigt wird als bei einem Schraubenschlüssel, zumal das erforderliche Drehmoment nicht durch Handkraft, sondern durch den motorischen An— trieb aufgebracht wird. Der Antriebsmotor benötigt in der Nähe der Verschraubung keinen Platz, weil er über eine beliebig lang ausführbare biegsame ¥elle ange-
schlossen ist* Die Verwendung einer Schneckontrieb-Eingangsstüfe führt dazu, daß sich die Eingangswelle des Untersetzungsgetriebes nicht axial, sondern seitlich vom Schraübergehäüse erstreckt* |
Mit dem erfindungsgemäßen Kraftschrauber können auch |
solche VerschraÜbungen gelöst und angezogen werden, die praktisch nur mit einer Hand zugänglich sind und die normalerweise aufwendige Demontagearbeiten erforderlich machen.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß das Schraubergehäuse länglich ausgeführt ist und daß die Achsen der Stirnrad-Getriebestufen angenähert in einer Längs ebene des S chra üb ergehäus es liegen. Dadurch erhält man ein schlankes, längliches Schraubergehäuse, i| das auch an besonders schwer zugänglichen Stellen einge- | setzt werden kann. Zur Abstützung des Gegenmoments wird das Schraubergehäuse entweder nach Art eines Schraubenschlüsseis in der Hand gehalten oder es stützt sich an umgebenden Bauteilen ab.
Vorzugsweise ist ein das Abstützmoment des Antriebsmotors übertragender Außenschlauch der biegsamen Welle an einem Ende mit dem Schraübergehäuse und am anderen Ende mit einem Gehäuse des Antriebsmotors drehfest verbunden. Damit wird erreicht, daß keine Befestigung des Antriebsmotors erforderlich ist. f|
Für Verschraubungen, bei denen eine Schraube oder Mutter gegengehalten werden muß, ist bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß am Schraubergehäuse ein
Gegenhalteschlüssel befestigbar ist. Dieser kann beispielsweise an einem auf das Schraübergehäuse aufsteckbaten Arm angebracht sein. Dadurch wird das Gegenhaltemoment unmittelbar am Schraubergehäuse abgestützt, so daß keine Drehmoment-Abstützung des Schraubergehäuses an umgebenden Bauteilen erforderlich ist.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß ein Schalter für den Antriebsmotor am Schraubergehäuse angebracht und mit dem Antriebsmotor über eine Leitung verbunden ist. Das Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors kann dabei mit der Hand erfolgen, die das Schraubergehäuse hält. Es ist nicht erforderlich, das Schraubergehäuse loszulassen oder den Schalter mit der anderen Hand J 15 zu betätigen. Dadurch vereinfacht sich der Einsatz des Kraftschraubers bei schwierigen, insbesondere schwer zugänglichen Verachraubungen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt werden. Es zeigt:
Fig« 1 einen Kraftschrauber im Längsschnitt, Figo 2 einen Teilschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht eines Schraubergehäuses, auf das ein Gegenhalteschlüssel aufgesteckt ist und Fig. k in einem vergrößerten Teilschnitt ähnlich der Fig.
eine abgewandelte Ausführungsform.
Der in den Figuren dargestellte Kraftschrauber weist ein schmales, längliches Schraubergehäuse 1 auf, in dem ein Schrauberkopf 2 drehbar gelagert ist. Der Schrauberkopf 2 ist mit einem Vierkantansatz 3 versehen, auf den unterschiedliche Schlüsselaufsätze 4 aufgesteckt werden können.
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(| Im Schrauber gehäuse 1 ist ein mehrstufiges Üntersetzufigs-
j getriebe 5 angeordnet, das beim dargestellten AusführUngs-
beispiel drei Stirnrad-Getriebestufen aufweist, die je-
.' Weils aus Stirrirädpaäreri 6a, 6b; 7a» 7b; 8a > 8b bestehen.
'>■ 5 Das Eingangsrad 8b der ersten Stirnrad-Getriebestufe ist
mit einem Schneckenrad 9 eines Schneckentriebs 10 verbunden, der die Eingangsstufe des Untersetzungsgetriebes 5 bildet. Eine im Schraubergehäuse 1 gelagerte Schnecke 11 steht mit dem Schneckenrad 9 in Eingriff; ihre Schneckenwelle 12 ist über eine in Fig. 1 nur angedeutete Wellen«* kupplung 13 mit oiner biegsamen Kelle 14 verbunden, die mit der Ausgangswelle 15 eines vom Schraubergehäuse 1 getrennten Antriebsmotors 16 verbunden ist, der vorzugsweise als Elektromotor ausgeführt ist. Ein die biegsame Welle 1^ umgebender Außenschlauch 17 ist lösbar» jedoch drehfeist an einem Ende mit dem Schrauber gehäuse 1 und am anderen Ende mit dem Antriebsmotor 16 verbunden und überträgt das Abstützmoment des Antriebsmotors Io auf das Schraubergehäuse 1.
20
Am Schraubergehäuse 1 ist ein Schalter 18 angebracht, der über eine biegsame elektrische Leitung 19 mit dem Antriebsmotor 16 verbunden ist und zum Ein- und Ausschalten sowie zur Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors 16 dient.
Da das Schraubergehäuse 1 länglich ausgeführt ist, weil die Achsen der Stirnrad-Getriebestufen 6a, 6b, ?a, 7b; 8a ,-8b angenähert in einer Längsebene des Schraubergehäuses 1 liegen, kann das Schraubergehäuse 1 selbst als Griff benutzt werden; zusätzlich kann am Schraubergehäuse aber ein verlängerter Griff 20 vorgesehen sein, der in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien nur angedeutet ist.
0 * ftt 3* ft «
In Pig. 3 ist gezeigt, daß ein mit einem gekröpften ί
Arm 21 versehener Gegenhalteschlüssel 22 mittels einer 5
am Arm 21 angebrachten Blechklammer 23 auf das Schrau- §
bergehäuse 1 lösbar aufgesteckt werden kann, um bei §
einer Verschraubung die Gegenmutter bzw. -schraube zu f.
halten. £
Anstelle der dargestellten Anzahl von Getriebestufen '-■
des Untersetzungsgetriebes 5 kann je nach dem erforder-
liehen Moment und der zur Verfügung stehenden Antriebs- ', leistung eine größere oder kleinere Anzahl von Getriebe- 5 stufen verwendet werden. Für Anwendungsfälle, in denen ; eine Trennung des Antriebsmotors 16 vom Schraubergehäuse 1 nicht erforderlich oder gewünscht ist, kann die biegsame
Welle 14 mit dem Außenschlauch 17 an beiden Enden gelöst werden und die Ausgangswelle I5 des Antriebsmotors 16 kann unmittelbar mit der Schneckenwelle 12 verbunden werden, wobei der Antriebsmotor 16 am Sehraübergehäuse 1 befestigt wird.
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Bei einem anderen Ausftinrungsbeispiel, das in Fig. h in ,
einem Teilschnitt im Bereich, des Schrauberkopfes 2 gezeigt ist, weist das Stirnrad 6 a eine stirnseitige Einsenkung 2a auf, in die auswechselbare Schlüsseleinsätze 4a drehfest eingesteckt werden können. Dadurch wird eine besonders flache Bauweise des Kraftschraubers erreicht, da das Schlüsselprofil des Schlüsseleinsatzes k& teilweise innerhalb des Stirnrades 6a liegt.
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Claims (4)

- 1 8009 G G 83 17 282.3 Robert Pröll Kraftschrauber Schutzansprüche
1. Kraftschrauber mit einem in einem Schsaubergehäuse drehbar gelagerten Schrauberkopf, der von einem Antriebsmotor über ein im Schraubergehäuse angeordnetes Untersetzungsgetriebe antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (5) aus einem mehrstufigen Stirnradgetriebe (6a,6b; 7a, 7b; 8a, 8b) mit einer fchneckentrieb-Eingangsstufe (10) besteht, deren Schnekkenwel.le (*2) über eine biegsame Welle (14) mit einer Ausgangswel„e (15) des vom Schraubergehäuse (1) getrennten Antriebsmotors (16) verbunden ist, daß das Schraubergehäuse (1) länglich ausgeführt ist, daß die Achsen der Stirnrad-Getriebestufen (6a, 6b; 7a, 7b; 8a, 8b) angenähert in einer Längsebene des Schraubergehäuses (1) liegen und daß ein Schalter (18) für den Antriebsmotor (16) am Schraubergehäuse (1) angebracht ist.
2. Kraftschrauber nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß ein Außenschlauch (17) der biegsamen Welle (14) zur übertragung des Abstützmoments des Antriebsmotors (16) an einem Ende mit dem Schraubergehäuse (1) und am anderen Ende mit einem Gehäuse des Antriebsmotors (16) drehfest verbunden ist.
3. Kraftschrauber nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß am Schraubergehäuse (1) ein Gegenhalteschlüssel (22) befestigbar ist.
4. Kraftschrauber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenhalteschlüssel (22) an einem auf das Schraubergehäuse (1) aufsteckbaren Arm (21) angebracht ist.
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