DE831103C - Praegevorrichtung fuer Druckformen - Google Patents

Praegevorrichtung fuer Druckformen

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Publication number
DE831103C
DE831103C DEP4491A DE0004491A DE831103C DE 831103 C DE831103 C DE 831103C DE P4491 A DEP4491 A DE P4491A DE 0004491 A DE0004491 A DE 0004491A DE 831103 C DE831103 C DE 831103C
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DE
Germany
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embossing
frame
webs
embossing device
support strips
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Expired
Application number
DEP4491A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Josef Troezmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
B Pichler & Co Maschinenfabrik
Original Assignee
B Pichler & Co Maschinenfabrik
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Beim ?rägen von mehrschichtigen Druckfornien aus Gummimischungen wurden bisher Prägeformei) mit starren Prägerahmen verwendet. Auf die in diesem Prägerahmen ruhende Matrize wird der die zukünftige Druck-form bildende Körper im Rohzustande aufgelegt und mit der den Prägedruck übertragenden Prüssenplatte abgedeckt. Der Begrenzung des Prägevorgaiiges dienen die üblichen Druckabgrenzleisten, deren Höhe der Dicke der fertigen Druckforrn entspricht, und auf die sich die Pressenplatte beim Niedergehen des Pressensteinpels aufsetzt. Diese Druckabgrünzleisten überragen die Stege des Prägerahmens um ein geriiigts Maß, damit die Pressenplatte nicht auf den Prägerahmen, sondern auf die Druckabgrenzleisten aufzuliegen kommt und derart ein Spalt für das Eiitweichen von Gasen und überschüssigem Material gebildet wird.
  • In der Praxis hat es sich jedoch erwiesen, daß diese Art der Austriebsmöglichkeit für überschüssiges Material keine vollkommene Lösung darstellt und fehlerhafte Ergebnisse nicht mit Sicherheit verhindern kann. Die Dicke der zum Prägen aufeinandergelegten Schichten muß nämlich so 1)-emessen sein, daß eine für ein einmandfreies Prägebild erforderliche Materialmenge vorhanden ist. Ist die Gesamtdicke des auszuprägenden Griundkörpers zu gering, wird die Druckform ein unscharfes Prägebild aufweisen. Ist sie dagegen zu groß, so (laß der zwischen Pressenplatte und Prägerahmen gebildete Spalt für den Austritt der ganzen Materia-lüberschußnienge nicht ausreicht, verbleibt zu viel Material im Präg#eraum, das nun unter erhöhtem Druck auf die endgültige Druckforindicke ausgeprägt wird. Das Material hat dabei eine übermäßige Verdichtung erfahren, die es im fertigen Zustand nicht beibehalten kann und daher zu wachsen beginnt. Durch diese Deformation #Nrird die Druckforrn unbrauchbar.
  • Nun ist die zweckentsprechende Dicke der auszuprägenden Grundkörper niemals einheitlich und genau einzuhalten, wodurch die Gefahr der Ausschußbildung gegeben ist. Dieser zu begegnen, den die Leisten des Prägerahmens erfliidungsgeniäl.'> nachgiebig ausgebildet, so daß der Materialüberschuß nicht nur durch den oben erwähnten Spalt austreten, sondern sich auch im Prägerahmen selbst ausweiten kann.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise drei Ausführungsformen des Erfindungsgedankens veraiischaulicht. In den Fig. t und 2 ist eine -\.usführungsform im Schnitt und im Grundriß bei abgehobener Pressenplatte dargestellt, bei der z%%-iselten Druckab-grenzleisten und Rahmenieisteii Federn, z. B. welliger Form, eingeschaltet sind. Nach den Fig.3 und 4 sind diese Federn durch (;ummiputfer ersetzt, #vogegen nach den Fig. 5
    Lind 6 die Bahmenleisten als nachgiebiges Organ
    ausgebildet und mit den Druckabgrenzleisten ver-
    bunden sind. Fig. 7 stellt den Schnitt durch deii
    nachgiebigen Teil der R.ihinc#iilPisteii dar.
    In den Fig. i und 2 ist mit i die Unterplatte c:ei-
    Prägeform bezeichnet, auf die die DruCkabgrenz-
    leisten 2 mit den Rahmenstegen 3 aufgesetzt #vcr-
    den. Die Rahmellstege 3 sind durch Laschen 4 an
    den Druckabgrenzleisten 2 geführt, und zwar mittels
    Bolzen 5, die in Schlitzen 6 der Laschell 4 gleite').
    Z#vischen den Rahmenstegeil 3 und den Druckab-
    stützleisten 2 sind wellenförmig gestaltete Federn
    eingelegt, die bei übermäßigem Prägedruck na,'.h-
    geben und damit eine Ausweitung des nicht dtir,-li
    die Zwischenräume8 zur Gänze austretciideliCbei--
    schußmaterials gestatten.
    In den Fig. 3 und 4 sind die im ersten Beispiel
    dargestellten Federn durch Gummipuffer io ersetzt.
    Auf der Unterplatte i sind ##vieder die Druckab-
    grenzleistüll 2 aufgesetzt, in denen Führung-,-
    bolzeng der Rahmenstege,3 gleitbar gelagert sind.
    Zwischen diesen und den Dru,#kabgrenzleisteiisiii(1
    auf den Führungsbolzeng aufgeschobene Gummi-
    puffer io eingeschaltet. die die Nachgiebigkeit dc1-
    Rahmenstege3 bei übermäßigem Prägedruck ge-
    währleisten.
    Bei der Ausführungsforrn nach den Fig. 5 und 6
    be.stehen die Rahmenstege3 aus Gummi und sind
    durch pufferartig wirkende Stege i i mit den Druck-
    abgrenzleisten2 Mittels Bolzen 12 verbunden. Zur
    Versteifung der Rahmenstege ist eine Stahlseele i-
    einvulkanisiert.
    Bei allen vorbeschriebenen Lösungen ist es er-
    forderlich, das Maß der Nachgiebigkeit der
    Rahmenleisten mit dein für die einwandfreiL- Pr:i-
    gung erforderlichen Presseliclru,-k in Einklang züi
    bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRVCHE-. i. Prägevorrichtung für Druckformen, da- durch gekennzeichnet, daß die Stege(3) des die zu prägende Druckform eins,-hließenden Prägerahmens nachgiebig an den Drii,-l-il)- stützleisten (2) gelagert sind. 2. Prägevorrichtung na,-li Anspruch i, ge- kennzeichnet durch z#Nris"-licii den Stege'] (3) des Prägerahmens und den Druckabstützleisten ( 2) eingeschaltete Federn (7). 3. Prägerahmen nach Anspruch i, gekeiiii- zeichnet durch zwischen den Stegen ' 3) des Prägerahmens und den Druckabstützleisten (2) eingeschaltete Gummipuff er ( i o). 4. Prägerahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenstege (3) aus durch einvulkanisierte Stahlseelen (13) verstärk- ten Gummiteilen bestehen.
DEP4491A 1950-09-06 1950-10-29 Praegevorrichtung fuer Druckformen Expired DE831103C (de)

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