DE830989C - Kombinierter Kohlenstaub- und Gasbrenner - Google Patents

Kombinierter Kohlenstaub- und Gasbrenner

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DE830989C
DE830989C DEP1791A DEP0001791A DE830989C DE 830989 C DE830989 C DE 830989C DE P1791 A DEP1791 A DE P1791A DE P0001791 A DEP0001791 A DE P0001791A DE 830989 C DE830989 C DE 830989C
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DE
Germany
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gas
air
burner
pulverized coal
chamber
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DEP1791A
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English (en)
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Dipl-Ing Julius Lohse
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HUETTENBAU GmbH
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HUETTENBAU GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/14Special features of gas burners
    • F23D2900/14002Special features of gas burners of premix or non premix types, specially adapted for the combustion of low heating value [LHV] gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/002Specific draught control devices for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Kombinierter Kohlenstaub- und Gasbrenner Die Erfindung betrifft einen kombinierten Kohlenstaub- und Gasbrenner, insbesondere Kohlenstaub- unct Schwachgasbrenner, für mittlere und große Leistungen mit gleichmäßig ineinander angeordneten, teilweise ortsfesten, teilweise beweglichen Zuführungen.
  • Es gilt technische Betriebe, bei denen Gas, insbesondere Schwachgas, in großen Mengen anfällt, z. B. Hochofenbetriebe. Es handelt sich hier je nach der Zahl der Hochöfen um Gichtgasmengen von 5o ooo bis 200 ooo cbm/Std., die je nach Ofengang mehr oder weniger ungleichmäßig anfallen. Hinzu kommt, daß der Verbrauch dieses Gases zu einem großen Teil ebenfalls stark schwankt: in der Früh- bzw. Früh- und Mittagsschicht ist der Bedarf in den Gießereien, Kraftzentralen usw. groß, während er des Nachts und an Sonn- und Feiertagen an diesen Verbrauchsstellen wegfällt. Man sucht zwar, durch Einbau großer Gasometer diese Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch des Gichtgases etwas aufzufangen, doch sind die anfallenden Gasmengen, insbesondere in Zeiten des schwachen Verbrauchs, zu groß, um vom Gasometer aufgenommen werden zu können. Man versucht zwar weiterhin, sieh durch kombinierte Kesselbeheizung zu helfen, mit Rostfeuerung und darüber angeordneter Gasdüse. Hierbei treten die Schwierigkeiten auf, daß bei plötzlich ausfallendem Gas die Aufheizung der Rostfeuerung ziemlich lange dauert, um die ausgefallenen Wärmemengen des Gases zu ersetzen und umgekehrt. Man muß bei diesem intermittierenden Gasanfall auch zwangsläufig Kessel unter Kohlenfeuerung in Reserve halten, um plötzlichen Gaswegfall in kurzer Zeit ausgleichen zu können, was alles unnötig Kohle kostet, während andererseits trotz aller dieser Bemühungen erfahrungsgemäß sehr große Gasmengen doch noch ungenutzt in die Luft abgeblasen oder abgefackelt werden müssen. Ein weiterer betrieblicher Nachteil des Schwachgases ist der, daß mit ihm allein nur Temperaturen bis etwa iooo bis 120o° erzielt werden können. Hochofenbetriebe sind aber meist mit Zementfabriken verbunden, deren Drehrohröfen Temperaturen von i-loo° und darüber erfordern, wozu also Gichtgas nicht herangezogen werden kann.
  • Aus diesen technischen und betrieblichen Gegebenheiten ergibt sich .demnach das Problem, einen kombinierten Gichtgas-Kohlenstaub-Brenner zu schaffen, mit dem es möglich ist, die genannten Gasschwankungen durch schnellste Umstellung von Gas auf Kohlenbetrieb bzw. umgekehrt aufzunehmen, der gleichzeitig derart schnell und fein wirkende Steuerorgane für Gas- und Kohlenstaubzuführung besitzt, daß die Gasschwankungen, am Manometer abgelesen, mit wenigen Handgriffen durch ein Mehr oder Weniger an Kohlenstaubzuführung ohne jegliches Absinken derBetriebstemperaturen aufgefangen werden können. Weiterhin müssen auch die Steuerorgane für die Verbrennungsluft (Erst- und Zweitluft) schnell und fein einstellbar sein, da der Kohlenstaub gegenüber dem Schwachgas die fünffache Menge Verbrennungsluft braucht; auch ist es Aufgabe des Brenners, den bisher üblichen Ülberschuß an Verbrennungsluft nicht zu benötigen, d. h. einen unnötigen Luftballast zu vermeiden. Schließlich muß der Brenner für Großleistungen, z. B. bei Zementdrehrohröfen, geeignet sein.
  • Hinsichtlich des Standes der Technik wird bemerkt, daß kombinierte Gas-Kohlenstaub-Brenner an sich bekannt sind, bei denen um eine zentrale Kolllenstaubdüse herum zentrisch zwei weitere Stutzen für die Zuführung der Zweitluft und des Gases angeordnet sind. Es sind dies Zweikammerbrenner. Sie sind für den kontinuierlichen Betrieb einer konstant gegebenen Gas-Kohlenstaub-Mischung bestimmt, haben also keine Steuerorgane für Kohlenstaub, Gas und Erst- und Zweitluft, die schnellsten und fein regelbar umgestellt werden können; sie sind weiterhin nur für kleinere und mittlere Leistungen bestimmt und für Schwachgas unbrauchbar.
  • Gegenüber diesem Stand der Technik betrifft die Erfindung einen Vierkammerbrenner mit zentrisch ineinander angeordneter Kohlenstaubdüse, Zuführungsstutzen für die Erstluft, Stutzen für Gas und dem für die Zweitluft. Die Dimensionierung der Kammern und Strömungswege ist so groß gehalten, daß sowohl iooo/o mit Kohlenstaub als auch iooo/o mit Gas gefahren werden kann. Es muß jedoch mit wenigen Handgriffen an den Steuerorganen auch jedes Gemisch zwischen iooo/o Kohle und iooo/o Gas eingestellt werden können, und zwar hinsichtlich der Brennmedienwie auch hinsichtlich der Erst- und Zweitluft. Dieses Problem ist folgendermaßen gelöst: Der Kohlenstaub in der innersten Brennerkammer wird durch eine Schnecke zugeführt, deren Umlaufzahl je Minute genau regelbar ist und somit die Zuführung dieses Brennstoffes in dem Intervall von o bis iooo/o der jeweils erforderlichen Gesamtwärmemenge sichert. Die Erstluft wird durch Drosselung in der Luftzuführungsleitung gesteuert; die Gaszufuhr muß dagegen ebenfalls von o bis iooo/o fein regelbar sein, und sie erfolgt daher durch ein als Kolbenschieber ausgebildetes Gasventil innerhalb des Brenners, das als Doppelventil wirkt. Eine Anschlagleiste auf dem Ringkörper legt sich beim Schließen auf einen Sitz (Vollabschluß bei iooo/oigem Fahren mit Kohlenstaub), beim öffnen des Schiebers gleitet dieser Ringkörper über Schlitze eines darunterliegenden Ringkörpers und gibt je nach Öffnungsweite dem Gas mehr oder wenigerZutritt; dieZweitluftzuführung kann durch einen ebenfalls im Brenner angeordneten Ringschieber fein regelbar ausgebildet sein. jeder der vier Ströme, Kohlenstaub, Erstluft, Gas und Zweitluft, kann durch Drallrippen in ihren Zuführungskammern in Drall versetzt werden, wodurch eine gute Durchmischung vor allein der beiden Brennmedien schon innerhalb des Brenners gewährleistet ist.
  • Zu diesen wesentlichen 'Merkmalen der Erfindung treten zusätzlich noch folgende: Werden mehrere Brenner zusammen angesetzt, z. B. bei einer Drehofenbatterie oder bei Großkesseln, so kann statt der einzelnen Zuführungsschnecken in jedem Brenner eine gemeinsame Zuteilung außerhalb desselben vorgesehen werden, wobei dann die Zuführung des Kohlenstaub-Erstluft-Gemisches durch die Erstluftkammer erfolgt. Die an sich bekannten, zentral durch den Brenner laufenden Preßluft-, Gas- und Ölrohre zur Erzeugung einer Zündflamme bzw. einer Dauerflamme höherer Temperatur werden mit einem dritten, sie umhüllenden Schutzrohr versehen, das gleichzeitig als Steuerorgan für das Gasventil dient. Der Brenner kann in einem Kugelflansch gelagert sein, um der Flamme jede Richtung geben zu können, wvas betrieblich oft erwünscht ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert.
  • Abb. i. zeigt den Brenner gemäß der Erfindung im Schnitt, während Abb.2 einen Einblasekrümmer für Primärluft darstellt, der gegen die Kohlenstaubzuführung ausgewechselt werden kann, wenn an Stelle von Kohlenstaub im Fall einer Reparatur von dieser Zuführung nur mit Gas gefahren werden soll.
  • Abb. i läßt die wesentlichen Merkmale des Brenners erkennen, nämlich die vier Kammern, und zwar die innerste Kammer i mit der Kohlenstaubzuführungsschnecke 2. die über den regelbaren Schneckenantrieb 3 in verschiedener Umlaufzahl die Kohlenstaubzuteilung von o bis iooo/o des Gesamtwärmebedarfes durchführt; am hinteren Ende der Schnecke ist der Zuleitstutzen .I angeordnet, in den aus einem Bunker Kohlenstaub laufend zugeführt wird; zentrisch um die Kammer i herum ist die Kammer 5 für die Zuführung der Erstluft vorgesehen, die über den Stutzen 6 mit Drosselklappe 24 zugeleitet wird; die beiden Kammern i und 5 enden zur Brennermündung hin in einer gemeinsamen vertikalen Ebene, so daß die Erstluft den aus i austretenden Kohlenstaub sofort erfassen und weitertransportieren kann. Gegen das Ende der Kammern i und 5 zu ist der Gaszuführungsstutzen ; angeordnet, der in die dritte zentrische Kammer 8 für das Gas mündet; 8 ist als ziemlich lange lirennerschnauze ausgebildet, um das Steuerorgan für die Gaszuführung darin unterzubringen. Das Gassteuerventil 9 ist folgendermaßen konstruiert: der durch die ganze Brennerschnauze sich erstreckende Zylinderkolben ist bei g° mit einer Aufschlagleiste versehen, die sich auf den Sitz io im Innern der Schnauze auflegt und dadurch für den Kohlenvollbetrieb den Gaszutritt völlig abschließt. Beim Zurückschieben dieses Gassteuerventils g werden die Tangentialschlitze ii freigegeben. die im Schlitzringkörper 12 vorgesehen sind. Die Feinregelung des Gaszutrittes erfolgt darin durch das mehr oder weniger starke Zurückziehen des Kolbenschiebers über die Schlitze und durch die dadurch erzeugte Spaltweite derselben. Die Tätigung des Gassteuerventilsg geschieht durch <las Handrad 13 und Stellschraube ig am hinteren Ende des Brenners, durch das das Rohr 14 mittels des geteilten Bundes i .# hin und her bewegt wird. Das IZolir 1 4 ist mit dem Kolbenschieber durch den Steg i6 fest verbunden. Für die Zuführung der Zweitluft schließlich ist die Kammer 17 zentrisch über der Gaskammer 8 angeordnet; die Feinregelung der Zweitluft erfolgt über einen Ringschieber. Für den Fall großer Hitze im Verbrennungsraum kann der vordere Schnauzenteil mit einem Wasserkühlmantel 18 versehen sein.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß bei Anordnung mehrerer Brenner zu einem Betriebe, z. B. bei einer Batterie von Drehrohröfen, die Kohlezuteilunn an die Kohlenbunker verlegt werden kann. Die Brenner werden dann als Einblasebrenner ausgebildet, d. h. der Kohlenstaub, der jedem einzelnen Brenner natürlich genau dosiert über die Hauptzuteilschnecke oder Schleuse zugeführt wird, gelangt schon als Gemisch auf seinem Wege zum Brenner in den Erstluftstutzen 6. Die Kohlenaufgabe mit Kammer i und Schnecke 2 fällt in diesem Fall fort, oder besser gesagt, fällt mit der Kammer 5 zusammen, die die aus Abb. 2 ersichtliche Bauart 25 hat.
  • Es ist an sich bekannt, innerhalb von Mehrkammerkombinationsbrennern zentrale Rohre für die Erzeugung einer Zündflamme usw. mittels durch diese Rohre zugeführte Edelgase 27 oder 01 28 und Preßluft 26 anzuordnen. Diese sind bei den bekannten Brennern aber fest angeordnet. Da es betrieblich wünschenswert ist, diese zentralen Rohre mit ihren Zünddüsen am Brennerende während des Betriebes herausnehmen und reparieren zu können, so wird erfindungsgemäß ein drittes Schutzrohr 14 um diese zentralen Zuleitungsrohre herum angeordnet, in dem sie herausziehbar lagern. Das Schutzrohr bietet, wieerwähnt, auchgleichzeitigdie Möglichkeit, als Steuerstange für das Gaskolbenventil mitverwendet werden zu können.
  • Die Feinregelung der Zweitluft, mit der 2/3 bis '/s der ganzen erforderlichen Verbrennungsluft zugeführt wird, ist bei dem Brenner gemäß der Erfindung insofern besonders wichtig, als Schwachgas, z. B. Gichtgas, nur etwa iooo WE/cbm hat und nur o,8 cbm Luft zur Verbrennung bedarf. Jeder Luftüberschuß bedeutet einen Wärmeverlust, der bei so schwachem Gas besonders empfindlich ist; auch wird die Zündbarkeit des an sich schon schwer zündbaren Gichtgases durch vermeidbaren Überschuß an Verbrennungsluft noch weiter herabgemindert. Andererseits braucht das zweite Brennmedium, der Kohlenstaub, sehr erhebliche Verbrennungsluftmengen. Der Brenner braucht also ein zwar groß dimensioniertes, aber doch schnell und fein regelbares Steuerorgan für die Zweitluft. Dieses besteht erfindungsgemäß aus einem Ringschieber, der sich aus einem inneren Ringkörper 20 und einem äußeren Ringkörper 21 zusammensetzt. Diese beiden Ringkörper sind mit gleich großen Schlitzen versehen; der äußere Ringkörper gleitet über dem inneren, und zwar mittels des Handrades 22 und des Antriebsritzels 23. Dadurch können die Schlitze außerhalb jeder Deckung stehen (Vollabschluß) oder bis zur Volldeckung gegeneinander bewegt werden (Voll-Luft). Zwischen diesen beiden Grenzfällen ist infolge der Feinstellbarkeit des Ringschiebers über Ritzel und Handrad jede Zweitluftmenge fein regelbar.
  • Bei metallurgischen oder anderen Schmelz- und Sinterprozessen, z. B. beim Zementbrennen, ist es oft erwünscht, zwecks Abschmelzens von Ansätzen im Ofen eine Änderung der Flammenrichtung vornehmen zu können, d. h. z. B. die Flamme unmittelbar auf den Ansatz zu richten. Zu diesem Zweck kann erfindungsgemäß der Brenner an dem Kopfende, mit dem er in den Ofen hineinragt, in einen Kugelflansch aufgehängt werden; es wäre dies in der Abb. i bei Punkt a. Die Blechrohrleitungen für Luft- und Brennstoffzuführung sind elastisch genug, eine Veränderung der Brennachsrichtung um wenige Grad zu erlauben, die schon genügen, um die erwünschte Änderung der Flammrichtung zu erzielen, andernfalls werden kurze, federnde Metallschläuche dazwischengebaut.
  • Im Betrieb des Brenners kann entsprechend seiner Bauart nur im Antrieb der Kohlenschnecke die Notwendigkeit einer Reparatur eintreten. Es ist nun bei vielen Öfen, insbesondere bei metallurgischen und bei Zementöfen, wegen der empfindlichen Zustellung sehr unerwünscht, den Ofen ganz erkalten zu lassen. Die Konstruktion des Brenners erlaubt es, den hinteren Teil mit den Kammern i und 5 einfach herauszunehmen, während der vordere Teil mit der Gas- und Zweitluftzuführung am Ofen montiert bleibt. Die entstehende Öffnung wird durch einen Blindflansch geschlossen, durch den das Schutzrohr mittels einer kleinen Stopfbüchse hindurchragt. Der Flansch ist zum Abschluß der Kammer 5 mit einem kurzen Stutzen zu versehen (vgl. Abb. 2). Der verbleibende Vorderteil des Brenners kann dann als Gasbrenner sofort weiter benutzt werden, id. h. der Ofen kann zumindest warm gehalten, die Zustellung also vor Schaden bewahrt bleiben.
  • Die Betätigung des Brenners ist folgende: Zu Beginn werden die Ventile 26 für Preßluft und 27 bzw. 28 für Gas bzw. Öl geöffnet und eine Zündflamme erzeugt. Normalerweise werden kalte Öfen mittels Gichtgas auf Hitze gebracht. Es wird daher das Gaskolbenventil9 leicht geöffnet, ebenso die Zweitluftzufuhr, so daß das ausströmende Gasluftgemisch sich an der Zündflamme entzündet. Allmählich wird nun der Ofen auf Betriebshitze gebracht, die für einen Zementofen, etwa bei idoo° liegt. Zu diesem Zweck wird bei Vorhandensein von genügend Gas der Kolbenschieber voll geöffnet und so viel Kohlenstaul) zugeführt, daß die genannte "Temperatur erzielt wird. _\m Brenner selbst ist ein U-Rohr-Nlanometerbrett für Gas, Erst- und Zweitluft angebracht, das mittels kleiner Schlauchhähne an den drei Ringkammern dieser drei Ströme betätigt wird. Der Brennmeister hat darauf zu achten, daß der Druck der Erst- und Zweitluft stets etwas unter dem Gasdruck liegt. Stellt er am Manometer ein Absinken des Gasdruckes fest, so muß mehr Kohlenstaub und auch entsprechend mehr Zweitluft zugegeben werden, um die richtige Betriebstemperatur zu halten; steigt der Gasdruck, so wird eine zu große Hitze sich entwickeln, die durch Drosselung des Kohlenstaubstromes wieder auf Betriebstemperatur Herabgemindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kombinierter Kohlenstaub- und Gasbrenner, insbesondere Kohlenstaub- und Schwachgasbrenner, für mittlere und große Leistungen mit gleichmäßig ineinander angeordneten, teilweise ortsfesten, teilweise be`veglichen Zuführungen, gekennzeichnet durch ein doppelt wirkendes Kolbenschieberventil (o) zum Regeln und !\l>-schließen des Gaszutritts. , z. Bremier gemäß Anspruch r mit zentrisch vorgesehenen Zuführrohren für Gas und Luft zur Erzielung einer Zündflamme, dadurch gekennzeichnet, claß um diese Rohre herum ein Schutzrohr (t4) angeordnet ist, das gleichzeitig <tls Zugstange iiir den (@askolbenschielter (<@) dielst. 3. Bretttier nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Ringschieberventils (2o. 21 ) für die Feinregelung der Zweitluft. +. Brenner nach einem der :\nsprüche 1 bis 3. gekennzeichnet durch seine :\ufll:ingung in eittetn Kugelflansch. Brenner nach Anspruch 1, jedoch nach Abnahme des Teiles für Kohlenstaub- und Erstluftzuführung, gekennzeichnet durch einen auf die entstandene Öffnung zti montierenden Blindflansch mit Stoffbuchse für <las Schutzrohr und Kammerstutzen zur Absperrung des Gasstromes von Kammer (5). Angezogene Druckschriften: Deutsche I'atetitschrift \r. ;43 003-
DEP1791A 1948-10-02 1948-10-02 Kombinierter Kohlenstaub- und Gasbrenner Expired DE830989C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2479491A1 (de) * 2011-01-20 2012-07-25 Fortum OYJ Verfahren und Brenner zum Verbrennen von Schwachgas in einem Kraftwerksboiler

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE543003C (de) * 1927-10-02 1932-02-02 Carl Salat Brenner fuer staubfoermige, fluessige und gasfoermige Brennstoffe

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