DE83092C - - Google Patents

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DE83092C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/24Endless tubes, e.g. inner tubes for pneumatic tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen
HIPPOLYTE EUGENE SERULLAS in PARIS.
nachwachsenden Theilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1892 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Extrahiren der Guttapercha, welche im Guttaperchabaum, insbesondere seinen nachwachsenden Theilen (Blättern, Zweigen) enthalten ist, mittels Toluol, Benzol oder dergl.
Dafs sich Guttapercha in Toluol und Benzol lösen lä'fst, ist eine bekannte Thatsache; dafs beide Lösungsmittel nach der Extraction durch Destillation wiedergewonnen und aufs Neue zur Extraction benutzt werden können, ist selbstverständlich. Der Erfinder hat nun aber gefunden, dafs es besonders zweckmäfsig ist, die Guttapercha enthaltenden Pflanzentheile vor der Extraction mit genannten Lösungmitteln, von welchen er dem Toluol den Vorzug giebt, mit Alkalien zu behandeln, weil Versuche ergeben haben, dafs sich mittels Alkalien ein Theil, unter Umständen sogar der Haupttheil der vegetabilischen Träger der Guttapercha vor der Extraction entfernen läfst. Beispielsweise hat der Erfinder festgestellt, dafs bei der Behandlung von Pflanzentheilen mit einer circa dreiprocentigen Alkalilange nicht nur das spätere Extrahiren bedeutend erleichtert wird, sondern das vegetabilische Pulver auf den fünften Theil seines ursprünglichen Gewichts dadurch reducirt wird, dafs gewisse Theile desselben, namentlich Cutose, aufgelöst werden.
Arbeitet man unter Anwendung von Druck, so wird das Gewicht der zu behandelnden Masse noch mehr verringert, da sich dann auch die Vasculose löst; gerade diese Auflösung hat das Zerfallen zur Folge, welches für die darauf folgende Behandlung mit Toluol äufserst günstig ist.
Eine derartige Behandlung mufs ungefähr zwei Stunden dauern und bei einem Drucke von circa 6 Atmosphären vorgenommen werden. Ferner darf dabei die Temperatur nicht über ι io° C. gesteigert werden, um nicht eine Veränderung des Fluavils herbeizuführen.
Die Cellulose kann aus der fein vertheilten festen Masse in der Kälte durch eine Kupferammoniumlösung oder warm durch eine Chlorzinklösung, welche mit Salzsäure versetzt ist, entfernt werden. Diese Entfernung kann so weit gesteigert werden, dafs man fast ganz reine Guttapercha erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren der Gewinnung von Guttapercha aus dem Guttaperchabaum und seinen nachwachsenden Theilen, dadurch gekennzeichnet, dafs man die Pflanzentheile vor der Extraction mit Toluol oder dergl. mit Alkalien behandelt.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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