DE830809C - Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich - Google Patents

Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich

Info

Publication number
DE830809C
DE830809C DEP13961D DEP0013961D DE830809C DE 830809 C DE830809 C DE 830809C DE P13961 D DEP13961 D DE P13961D DE P0013961 D DEP0013961 D DE P0013961D DE 830809 C DE830809 C DE 830809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
capacitive
screens
balancing
shields
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP13961D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Baumgart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEP13961D priority Critical patent/DE830809C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830809C publication Critical patent/DE830809C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/06Fixed inductances of the signal type with magnetic core with core substantially closed in itself, e.g. toroid
    • H01F17/08Loading coils for telecommunication circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich Die Nebensprechstörungen bilden bei pupinisierten Fernsprechkabeln häufig ein schwieriges Problem. Durch die Pupinisierung entstehen im allgemeinen zusätzliche elektrische Unsymmetrien, die zu störendem Nebensprechen führen. Bei Viererausnutzung kommen durch die Viererspule weitere elektrische Unsymmetrien induktiver, kapazitiver und Ohmscher Natur hinzu. Die induktiven und Ohmschen Unsymmetrien, die nach dem Abgleichen der Viererspule übrigbleiben, kann man durch richtige Wahl der zugehörigen Stammspulen ausgleichen. Wesentlich schwieriger war bisher, wenn überhaupt möglich, der Ausgleich der kapazitiven Kopplungen, den man in der Viererspule selbst vornehmen muß.
  • Bisher war lediglich bekannt, bei Pupinspulen in die Trennstege zwischen den Sektoren Scheiben aus hochpermeablem Stoff einzufügen zu dem Zweck, eine Beeinflussung benachbarter Wicklungssektoren durch magnetische Streufelder zu verhindern. Die Erfindung dagegen bezieht sich auf den kapazitiven Abgleich, und zwar auf den kapazitiven Abgleich von Viererspulen, der bisher häufig noch große Schwierigkeiten bereitete.
  • Erfindungsgemäß sind bei einer Viererspule mit Sektorwicklung, wobei die Sektoren mit Hilfe von Trennstegen gegeneinander abgegrenzt sind, diese Trennstege zur gegenseitigen kapazitiven Abschirmung der Sektorwicklungen als elektrisch leitfähige Schirme ausgebildet, die zwecks Vermeidung elektrischer Kurzschlüsse in radialer Richtung verlaufende Unterbrechungsstellen besitzen. Zum kapazitiven Abgleichen können in bezug auf diese kapazitiven Schirme eine oder mehrere Windungen der obersten Wicklungslagen so lange verlagert werden, bis die U nsymmetrie verschwindet. Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung können statt dessen oder zusätzlich auf die Sektorwicklungen elektrisch leitende Schirme in Form von Metallplättchen oder von Drähten aufgebracht werden, die mit den an den Trennstegen befindlichen Schirmen elektrisch leitend verbunden sind und die hinsichtlich ihrer Anzahl oder ihrer Größe oder nach Zahl und Größe bis zum Verschwinden der Unsymmetrie geändert werden. Nach beiden Verfahren ist der kapazitive Abgleich von Viererspulen in einfacher Weise möglich. Das letztgenannte Verfahren eignet sich auch dazu, den Ausgleich der kapazitiven Kopplungen noch vorzunehmen, nachdem die Spule bereits in den Spulenbecher eingesetzt ist, was den besonderen Vorteil bietet, daß sich die Kopplungen beim Einbau in den metallischen Becher nicht noch nachträglich ändern können.
  • Die kapazitiven Schirme an den Stegen sind vorteilhaft derart ausgebildet, daß sie jeweils die angrenzenden Teile der Sektorwicklungen außen noch ein Stück umfassen. Zu diesem Zweck können nach dem Wickeln der Sektoren über die Stege leitende Bandstücke gewunden sein, die mit den Schirmen an den Stegen in elektrisch leitender Verbindung stehen und deren Breite derart bemessen ist, daß sie die angrenzenden Teile der Sektorwicklungen noch bedecken.
  • Um jedes Übergreifen elektrischer Felder mit Sicherheit auszuschließen, sind zweckmäßig die Schirme an den radialen Unterbrechungsstellen überlappt, wobei zur Vermeidung eines elektrischen Kurzschlusses eine isolierende Trennschicht eingefügt ist. Die einzelnen Schirme können zur besseren Festlegung der Kapazitätsbeziehungen untereinander und allenfalls mit den Spulenkernen und mit Erde elektrisch leitend verbunden sein.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise in einer Ausführungsform eine Viererspule nach der Erfindung. Abb. i stellt die Spule in einer Ansicht dar, Abb. 2 ein Stück der Spule teilweise im Schnitt, um die Ausbildung und Anordnung des Schirmes besser erkennen zu lassen.
  • Die Spulenwicklung ist in den Sektoren i bis 4 gewickelt, die mittels der Trennstege 5 bis 8 gegeneinander abgegrenzt sind. In Abb. 2 bezeichnet 9 den Kern der Spule. Die Trennstege bestehen in dem dargestellten Beispiel aus der ringförmigen Isolierscheibe io und den aus Aluminiumband gebogenen Schirmen i i und 12, die mit Überlappung aufgebracht sind. Dabei sind zwischen den sich überlappenden Enden die isolierenden Trennschichten 13 und 14 eingefügt.

Claims (9)

  1. PATE IQTA\SPRÜCHE: i. Viererspule, deren \\'icklung in Sektoren unterteilt ist, die mit llilfe von Trennstegen gegeneinander abgeschirmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trein istege zur gegenseitigen kapazitiven Abschirmung der Sektorwicklungen als elektrisch leitfähige Schirme ausgebildet sind, die in radialer Richtung verlaufende Unterbrechungsstellen besitzen.
  2. 2. Viererspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitiven Schirme jeweils die angrenzenden Teile der Sektorwicklungen außen nexh ein Stück umfassen.
  3. 3. Viererspule nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirme an den Unterbrechungsstellen unter Einfügung isolierender Trennschichten überlappt sind.
  4. 4. Viererspule nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, claß die kapazitiven Schirme untereinander elektrisch leitend verbunden sind.
  5. 5. Viererspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitiven Schirme finit dem Spulenkern elektrisch leitend verbunden sind.
  6. 6. Viererspule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitiven Schirme geerdet sind.
  7. 7. Verfahren zum kapazitiven Abgleichen einer Viererspule gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf die kapazitiven Schirme Windungen der obersten Wicklungslagen so lange verlagert werden, bis die Unsymmetrie verschwindet. B.
  8. Verfahren zuni kapazitiven Angleichen einer Viererspule gemäß einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Sektorwicklungen zusätzliche elektrisch leitende Schirme aufgebracht werden, die mit den an den Trennstegen befindlichen Schirmen elektrisch leitend verbunden sind ttnd hinsichtlich Anzahl und/oder Größe der vorhandenen Unsymmetrie entsprechend bemessen werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgleichen nach dem Einbau der Spule in den Becher vorgenommen wird.
DEP13961D 1948-10-02 1948-10-02 Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich Expired DE830809C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP13961D DE830809C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP13961D DE830809C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE830809C true DE830809C (de) 1952-02-07

Family

ID=7364890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP13961D Expired DE830809C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE830809C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3043026C2 (de)
DE748787C (de) Als Vierpol geschaltete Laufzeitspule
DE3020400A1 (de) Transformator
DE1292744B (de) Hochspannungswicklung fuer Transformatoren und Drosselspulen
DE3123040C2 (de)
DE19603784C2 (de) Drosselspule
DE584463C (de) Spulenwicklung fuer Induktionsspulen, insbesondere Viereruebertrager
DE830809C (de) Viererspule und Verfahren zu ihrem kapazitiven Abgleich
DE2735407A1 (de) Drosselspule
DE3731330C2 (de)
DE202012104824U1 (de) Vorrichtung zur Erfassung von Fehlerströmen
DE3307262C2 (de)
DE102016203350B4 (de) Spule
DE3238250C2 (de)
DE361873C (de) Eisenkern fuer Induktionsspulen
EP0043065B1 (de) In eine geschirmte Busleitung einschaltbarer Signalkoppler
DE736145C (de) Zur Abstimmung von Antennenkreisen mit verschiedenen Blindwiderstaenden ueber einen Frequenzbereich einstellbare Wicklungsanordnung
DE451755C (de) Verfahren zum Wickeln von Scheibenwicklungen fuer Transformatoren und aehnliche elektrische Apparate ohne jegliche Loet- oder andere Verbindungen zwischen den Einzelspulen
DE741115C (de) Anordnung zur Vormagnetisierung von Hochfrequenzeisenkernspulen
DE4446716C1 (de) Isolieranordnung für magnetische Abschirmungen der Kesselwände von Transformatoren und Drosselspulen
DE408882C (de) Material zur Herstellung einer elektrischen Schutzbekleidung zum Schutze gegen induktive und kapazitive Stoerungen
AT268441B (de) Höchstspannungsnebenschlußdrossel
DE102024109063A1 (de) Induktives Bauteil, magnetische Kernstruktur und Verfahren zur Herstellung eines induktiven Bauteils
AT215488B (de) Mehrfachanordnung von aus Schalen- oder Topfkernspulen bestehenden abgeschirmten Pupinspulen
DE627011C (de) Metallisch leitender Schirm zur Beeinflussung der induktiven Kopplung mehrerer Hochfrequenzspulen