DE8223835U1 - Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstueckes auf einen Behaelter - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstueckes auf einen BehaelterInfo
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Description
• ■ · J III ·· ·
WELLA AKTIENGESELLSCHAFT R 103/79
Berliner Allee 65
6100 Darmstadt
6100 Darmstadt
Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstückes auf einen Behälter
iö Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung
eines wahlweise lösbaren Aufsatzstückes auf dem Hals eines flaschenartigen Behälters.
Es sind bereits zahlreiche verschiedene Ausführungsformen von als Verschlußstücken ausgebildeten Aufsatzstücken
bekannt, welche vom Hals eines flaschenartigen Behälters abgeschraubt oder abgenommen
werden können, um durch andere auf dem Hals befestigbare Aufsatzstücke, beispielsweise zum Ausgießen
bzw. Versprühen des Behälterinhaltes ersetzt zu werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine neuartige, wahlweise
leicht lösbare Verschlußvorrichtung für flaschenartige Behälter anzugeben, welche es ermöglicht,
entweder ein als Zusatzgerät ausgebildetes Aufsatzstück oder ein als Verschlußvorrichtung ausgebildetes
Aufsatzstück auf einen Behälter wiederholt aufzusetzen und leicht wieder abzunehmen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß an der dem
Behälter zugewendeten Seite des Aufsatzstückes wenigstens zwei Rastarme vorgesehen sind, die in
ihrem äußeren Endbereich je einen nach innen ragenden, als Rastnase dienenden Vorsprung aufweisen,
der eine flach ansteigende Planke auf der dem Behälter zugewendeten und eine steil abfallende
Flanke auf der vom Behälter abgewendeten Seite
aufweisen, und daß die aus elastisch deformierbarem Material bestehenden Rastarme auf ihrer
dem Behälter zugewendeten Seite derart ausgebildet sind, daß in auf dem Behälter aufgesetzten
Zustand bei Druck von außen auf eine nahe ihrem oberen (bezogen auf die normale Gebrauchslage) Bereich liegenden Stelle die
' als Rastnasen dienenden Vorsprünge nach außen verschwenkt werden,
10
Hierdurch wird der für die Praxis wichtige Vorteil erzielt, daß die Befestigungsvorrichtung
eines als Verschlußvorrichtung ausgebildeten Aufsatzstückes durch einfaches seitliches
Zusammendrücken einer hierfür vorgesehenen
Zone gelöst und das Aufsatzstück nach oben abgehoben werden kann und daß ein anderes Aufsatzstück
- oder auch wieder dieselbe Verschlußvorrichtung - einfach durch Anwendung eines mäßigen Druckes sicher wieder auf dem
Hals aufgesetzt und dadurch der Behälter verschlossen werden kann. Es ist also mit einfachen
technischen Mitteln ohne besonderen Mehraufwand ein bequem handzuhabender soge- » 25 sogenannter Aufprellverschluß gebildet.
ί Weitere Fortbildungen und Ausgestaltungen der
ί Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
und werden nachstehend in Verbindung mit den Ausführungsbeispiele darstellenden,
teilweise schematisch vereinfachten Figuren beschrieben. In diesen sind einander entsprechende
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, und es sind alle zum Verständnis der
Erfindung nicht notwendigen Einzelheiten fortgelassen worden.
Es
Fig. 1 den oberen Teil des Handgeräts zum
Versprühen einer Flüssigkeit mit einer c erfindungsgemäß ausgebildeten Befestigungsvorrichtung
für das Aufsatzstück, von vorn gesehen, zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das in Fig. 1 f
^q dargestellte Handgerät, um 90° versetzt I
gesehen, im Schnitt entlang der Linie
B-B Fig. 1, i
Fig. 3 das in Fig. 1 dargestellte Gerät in [
-c einer anderen Gebrauchsstellung, von f
der Seite gesehen, mit Zusatzgerät, i|
letzteres zum Teil im Schnitt, |
Fig. 4 das in den Figuren 1 und 2 dargestellte ί
PQ Handgerät, jedoch mit Ansatz zum Ver- '■
schäumen einer Flüssigkeit, von der |
Seite gesehen im Längsschnitt, *
Fig. 5 eine Aufsicht auf das in Fig. 4 dargestellte Gerät, gesehen in Richtung des
Pfeilss Y der Fig. 4,
Fig. 6 den oberen Teil eines Behälters mit
einem als Verschlußkappe ausgebildeten ^q erfindungsgemäß ausgeführten Aufsatz
stück, letzteres zum Teil im Schnitt,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch den in
Fig. 6 dargestellten Behälter und das I
Te dargestellte Aufsatzstück entlang der |
Linie A-A der Fig. 6, f
It · ·
I I · <
t ι < ■
t 1
Fig, 8 eine Draufsicht auf das in den Figuren
6 und 7 dargestellte Aufsatzstück und den darunter befindlichen Behälter, in Richtung des mit X bezeichneten
Pfeiles der Pig. 7, das Aufsatzstilck und der Behälterhals zum Teil im Querschnitt,
Fig. 9 den Beginn des Abnehmens des in den Fig. 6-8 dargestellten Anfsatzstückes,
Fig. 10 als Folgebild zu Fig. 9 das Abheben des bereits vom Behälter entkoppelten
Aufsatzstückes, letzteres im Längsschnitt,
Fig. 11 eine als Verschlußkappe ausgebildete Variante der in den Figuren 6-10 dargestellten
Ausführungsform und
Fig. 12 das in Fig. 11 dargestellte bereits vom zugehörigen Behälter entkoppelte Aufsatz-Stück
in schon angehobenem Zustand im Längsschnitt entlang der Linien C-C der Fig. 11.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Handgerät besteht im wesentlichen aus einem flaschenartigen
Behälter 10 mit fester Wandung. Der flaschenartige Behälter 10 hat oben einen Flaschenhals 11; am Ansatz des Flaschenhalses
ist eine rundum laufende 1RiIIe 12 vorgesehen,
die oben durch eine Ringwulst 12A begrenzt ist. Die in Gebrauchsstellung nach oben weisende
Flanke des Ringwulstes hat einen Winkel oL von etwa 30° zur Mittelachse. Die
in Gebrauchsstellung nach unten weisende Flanke verläuft unter einem wesentlich steileren
* ο
• I
• C
• · t · ■
von vorzugsweise annähernd 90°.
Auf den Flaschenhals 11 ist ein als Sprühkopf ausgebildetes Aufsatzstück 13 aufgesetzt, in
dem ein Luft zuf uhr ungs kanal 14 vorgesehen ist, in welchen Luft in Richtung des Pfeiles 15
unter Druck dem Behälter und der im Sprühkopf
angeordneten Düse 16 zugeführt wird. Das untere Ende des Luftzuführungskanales 14
endet dichtend in einer axialen öffnung eines im Flaschenhals 11 dichtend eingesetzten Einsatzstückes
30. Ferner kommuniziert die Düse 16, über einen zweiten Kanal mit dem in das Innere des Behälters hineinragenden, in einer
exzentrischen öffnung des Einsatzstückes 30 fest gehaltenen Steigrohr 17·
Der Sprühkopf 13 hat einen in Gebrauchsstellung nach oben ragenden rohrförmigen Ansatz
19, der ein Koppelglied trägt, das als ein Teil eines zweiteiligen Bajonettverschlusses
20, 21 ausgebildet ist. Der Bajonettverschluß dient zum Ankoppeln des Handgeräts an eine
Druckluft liefernde Vorrichtung 24, wie dies · beispielsweise in Fig. 3 angedeutet ist. Derartige
Vorrichtungen sind in der europäischen 5| 10 Patentschrift 117 (Bl) beschrieben.
Der Sprühkopf 13 hat an seinem dem Flaschenhals 11 zugewendeten Ende eine rundumlaufende,
f kalottenförmige Dichtlippe 25, welche in Ge-
■i 15 brauchsstellung dicht an der Innenwand des im
. Flaschenhals 11 eingesetzten Einsatzstückes 30
anliegt.
Der Sprühkopf 13 trägt ferner an zwei diametral gegenüber liegenden Stellen Rastarme 26,
die an ihrem in Gebrauchsstellung unteren Ende je einen nach innen in Richtung zum Behälter
vorragenden Vorsprung 27 aufweisen, welche in Betriebsstellung in die umlaufende Rille 12
eingerastet sind - wie dies aus Fig. 2 deutlich erkennbar ist. Die in Betriebsstellung nach
unten weisende Flanke des Ringwulstes 12A sowie die obere Flanke der Vorsprünge 27 sind derart
ausgebildet, daß beim Aufschieben des Sprühkopfes 13 auf den Hals des Behälters 10 die Vorsprünge
27 unterhalb des Ringwulstes 12A einschnappen.
Die beiden Rastarme 26 sind in ihrem mittl^«n
gereich 26A im Material mit dem Sprühkopf 13 verbunden. Dieses Material ist elastisch
deformierbar, und daher können der
obere Bereich 2βΒ und der untere Bereich 26c
der Rastarme 26 um eine etwa in der Mitte
des mittleren Bereichs 26A verlaufende (in
Betriebsstellung horizontale) Achse 26' verschwenkt werden. Die Rastarme 26 haben in
obere Bereich 2βΒ und der untere Bereich 26c
der Rastarme 26 um eine etwa in der Mitte
des mittleren Bereichs 26A verlaufende (in
Betriebsstellung horizontale) Achse 26' verschwenkt werden. Die Rastarme 26 haben in
ihrem oberen Bereich von der jeweils gegenüber liegenden Außenwand des Flaschenhalses
11 einen ausreichenden freien Abstand, so
daß bei Druck von außen auf den oberen Bereich
26b der Rastarm 26 um die Achse 26' geschwenkt
11 einen ausreichenden freien Abstand, so
daß bei Druck von außen auf den oberen Bereich
26b der Rastarm 26 um die Achse 26' geschwenkt
und dadurch der untere Bereich 260 nach außen
verschwenkt wird. Hierdurch wird erreicht,
daß die Vorsprünge 27 aus der Rille 12 nach
verschwenkt wird. Hierdurch wird erreicht,
daß die Vorsprünge 27 aus der Rille 12 nach
außen heraus°"eschv/enkt werden und der S1^rUh- i
kopf 13 nach oben von dem flaschenartigen 1
Behälter 10 abgezogen werden kann. Infolge- |
dessen kann nach Aufbrauchen der im flaschen- · f
artigen Behälter 10 vorhandenen Flüssigkeit |
der Sprühkopf 13 abgehoben und auf einen neu- |
en mit Flüssigkeit gefüllten flaschenartigen ί
Behälter aufgesetzt werden. Bei der in den j
Figuren dargestellten Ausführungsform ver- |
bleibt nach Abziehen des Sprühkopfes 13 das |
Steigrohr 17 zusammen mit dem zugehörigen |
Einsatzstück 30 im Flaschenhals 11. Das Steig- |
I rohr 17 ist hierbei mit seinem oben liegenden 5
Ende in dem auf den Flaschenhals nach dem I
Füllen des Behälters aufgeschnappten, die Be- |
hälteröffnung abdeckenden Einsatzstück 30 jj
befestigt. Dieses Einsatzstück 30 dient weiter- ξ
hin als Originalitätssicherung, um ein spä- |
teres Nachfüllen des Behälters 10 bei aufgesetztem Einsatzstück 30 zu verhindern, jedoch
zumindest erheblich zu erschweren.
zumindest erheblich zu erschweren.
In Fig. 4 und Fig. 5 ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher der Sprühkopf
im Bereich der Düse 16 einen diese konzentrisch umgebenden Fortsatz 32 trägt. Dieser trägt zwei Siebe 33 und ein Ansatzstück
34 aus flexiblem Material.
Die aus der Düse austretende Flüssigkeit und die gleichzeitig damit aus- |
strömende Luft vermischen sich beim Passieren der Siebe 33 und treten als Schaum in bekannter Weise durch die Mündung
des Ansatzstückes 34 aus.
Fig. 4 zeigt diese Ausführungsform des Gerätes von der Seite gesehen im Längsschnitt.
Fig. 5 in Draufsicht gesehen in Richtung des Pfeiles Y der Fig. 4.
Die Figuren 6 bis 10 zeigen eine als Verschlußkappe 13' ausgebildete Ausführungsform des Aufsatzstückes in verschiedenen
Darstellungen; die Rastarme 26 sind in der gleichen Weise ausgebildet und angeordnet,
wie vorstehend in Verbindung mit den Figuren 1 und 2 beschrieben. Fig. 6 zeigt
S die auf den Behälter 10 aufgesetzte Ver- i
κ schlußkappe 13' in Seitenansicht, jedoch
zum Teil im Schnitt, um die Anordnung der Rastarme 26 sichtbar zu machen.
Die einen Vertikalschnitt entlang der Linien A-A der Fig. 6 darstellende Fig.
sowie die eine Darufsicht auf Verschlußkippe und Behälter in Richtung des Pfeiles
X der Fig. 7 zeigenden Darstellungen lassen
die wesentlichen Konstruktionselemente dieeea als Schutzkappe ausgebildeten
Aufsatzstückes sovrie die Ausbildung der Außenseite des Flaschenhalses 11 des
Behälters 10 gut erkennen. Der Flaschenhals 11 trägt außen in radialer Richtung vorspringende, im wesentlichen vertikal
verlaufende Rippen 40, zwischen denen sich Zwischenräume befinden, in welche die
auf der Innenseite des Aufsatzstückes vorgesehenen vertikal verlaufenden Rippen 4l
beim Verschließen, also bei Ausübung eines Druckes in Richtung des Pfeils X (Fig. 7)
geführt werden. Diese Rippen dienen als Schutz gegen Verdrehen des Aufsatzstückes.
Die Rippen 40 sind auch deutlich in den Figuren 9 und 10, jedoch ebenfalls in den
Figuren 1, 2 und 4 des Handgerätes zu erkennen.
Wird auf die Außenseite der Verschlußkappe 13' ein Druck in Richtung der Pfeile
43 (Fig. 7) ausgeübt, beispielsweise durch entgegengesetzt gerichteten Druck von
Daumen und Zeigefinger einer Hand - so wie dies in Fig. 9 angedeutet ist -, dann
werden die oberen Teile 26B der Rastarme bei elastisch federnder Deformation der
Außenwand 44 des Aufsatzstückes in Richtung zum Flaschenhals 11 gedrückt und dadurch
werden - wie vorstehend in Verbindung mit den Figuren 1 und 2 ausführlich beschrieben
die unteren Teile 26C der Rastarme 26 nach außen geschwenkt und die Vorsprünge 27 aus
der rundum laufenden Rille 12 herausgehoben.
- ίο -
Dadurch wird die Verkopplurig zwischen Verschlußkappe
13' und Behälter 10 gelöst. Fig, 9 zeigt diesen Zustand. Nun kann das Aufsatzstück nach oben abgezogen
werden. Fig. 10 zeigt als Folgebild zu Fig. 9 die bereits einsetzende Abhebebewegung.
In den Figuren 11 und 12 ist eine etwas anders ausgeführte Verschlußkappe 13"
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 11 diese im aufgesetzten Zustand (teilweise im Schnitt) und Fig. 12 diese in entkoppeltem,
schon leicht angehobenem Zustand. Die Rastarme 26, deren Gegenglieder sowie die zur Führung und als Schutz gegen Verdrehung
vorgesehenen Rippen .1IO und kl sind in gleicher Weise ausgebildet, wie
dies vorstehend in Verbindung mit anderen Figuren beschrieben ist. Bei dieser Ausführungsform
ist abweichend kein Steigrohr 17 vorhanden und die hohlzylindrische Öffnung des Behälters 10 durch ein als
umlaufende Dichtlippe 42 ausgebildeten hohlzylindrischen nach innen ragenden Vorsprung
der Verschlußkappe 13" abgedichtet.
Claims (1)
- Ansprüche1. Vorrichtung zur Befestigung eines wahlweise lösbaren Aufsatzstückes auf dem Hals (11) eines flaschenartigen Behälters, dadurch gekennzeichnet , daß an der dem Behälter (10) zugewendeten Seite des Aufsatzstückes (13, 13', 13") wenigstens zwei Rastarme (26) vorgesehen sind, die in ihrem äußeren Endbereich je einen nach innen ragenden, als Rastnase dienenden Vorsprung (27) aufweisen, der eine flach ansteigende Flanke auf der dem Behälter zugewendeten und eine steil abfallende Flanke auf der dem Behälter abgewendet-n Seite aufweisen, und daßdie aus elastisch deformierbarem Material bestehenden Rastarme (26) auf ihrer dem Behälter (10) zugewendeten Seite derart ausgebildet sind, daß in auf dem Behälter (10) aufgesetzten Zustand bei Druck von außen auf eine nahe ihrem oberen (bezoeen auf die normale 25 Gebrauchslage) Bereich (26) liegenden• '" Stelle die als Rastnasen dienenden Vorsprünge (27) nach außen verschwenkt werden (Fig. 1, 6 und 11)."λt IMlI 1 · ■I >2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsatzscück (13) als Sprühkopf zum Versprühen bzw. zum Verschäumen einer in dem flaschenartigen Behälter (10) befindlichen Flüssigkeit aus einer in diesem Sprühkopf vorhandenen Düse (16) ausgebildet ist (Fig. 1 bis H).jjj ίο 3· Vorrichtung nach Anspruch. 1 und 2,k dadurch gekennzei-c h η e t , daß das als Sprühkopf (13) ausgebildete Aufsatzstück einen Luftzuführungskanal (14) für das dem Behälter zuzu-p 15 führende Druckgas und einet, zweiten Kanalzur Zuführung der zu versprühenden bzw.y : zu verschäumenden Flüssigkeit vom Be-fi hälter (10) zu der im Sprühkopf (13) be-findlichen Düse (16) aufweist (Fig. 2! 20 und 1J).H. Vorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Rastarme (26) in Bezug auf den angekoppelten Behälter (1O)5 daß die Rastarme (26) in ihrum oberen Bereich (26B) von der jeweils gegenüber liegenden Außenwand des Behälters (10) einen größeren Abstand haben als in ihrem mittleren Bereich (26a) und derart ausgebildet sind, daß bei Ausübung eines Druckes auf den oberen Bereich (26b) der mittlere Bereich (26A) der Rastarme (26) als Drehpunkt eines zweiarmigen Hebels wirksam ;: v;ird und die am unteren Bereich (26C)— "Z ■.angeordneten Vorsprünge (27) der Rastarme (26) aus dem am Behälter befindlichen Gegenglied (12, 12A), der zweiteiligen Rastverbindung herausbewegt werden (Pig. I, 6 und 11).5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet) daß der Hals (11) außen eine rundum laufende ringförmige, einen Teil einer zweiteiligen Rastverbindung bildende Exzentrizität, z. B. eine Rille (12) oder einen Ringwulst (12A) hat, die derart ausgebildet ist und deren Abstand vor dem am Behälter befindlichen Teil der Koppelvorrichtung derart bemessen ist, daß in gekoppeltem Betriebszustand die Vorsprünge (27) an den Rastarmen (26) des Aufsatzstückes (13, 13', 13") in diesen Teil der Rastvorrichtung einrastbar sind (Fig. 1, 6 und 11).6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeic h η e t , daß das Aufsatzstück (13) auf der dem Behälter (10) zugewendeten Seite eine vorzugsweise kalottenförmige, in gekoppeltem Zustand an die Innenwand des Halses (11) bzw. eines in den Hals (11) eingesetzten Einsatzstückes(30) des flaschenartigen Behälters (10) anliegende Dichtlippe (25) trägt, welche sowohl den Kanal (1*0 für die Zuführung von Druckgas als auch den Kanal bzw. das Stück Rohr zur Zuführung der Flüssigkeit in den Sprühkopf (13) umgibt und-Ij-die außen mit Abstand von dem am Sprühkopf (13) befindlichen Teil des zweiteiligen Bajonettverschlusses (20; 21) umgeben ist (Figr. 2 und 4).7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, \ daß am Hals (11) des Behälters (10) außen zwei diametral gegenüber liegende Längsnuten angeordnet sind, die sich vom Bereich der Behälteröffnung an konisch verjüngen und als Koppelelement mit den beiden Rastarmen (26) in eingekoppeltem Zustand zusammenwirken.I8. Vorrichtung nach einem vorhergehenden I Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß sie als sogenannter Aufprellverschluß ausgeführt ist, « ' derart, daß beim Aufstecken des Aufsatzstückes (13, 13', 13") auf den Behälter (10) die Koppelvorrichtungen (26, 27, 12, 12A) in eingekoppeltem Zustand einrasten (Fig. 1, 6 und 11). |S 9· Vorrichtung nach Anspruch 1, d a ι durch gekennzeichnet, daß sie als Verschlußkappe (13', 13") zum dichten Verschließen der am Hals (11) des Behälters (10) befindlichen öffnung ausgebildet ist (Fig. 6 und 11).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828223835 DE8223835U1 (de) | 1982-08-24 | 1982-08-24 | Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstueckes auf einen Behaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828223835 DE8223835U1 (de) | 1982-08-24 | 1982-08-24 | Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstueckes auf einen Behaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8223835U1 true DE8223835U1 (de) | 1983-02-10 |
Family
ID=6743016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828223835 Expired DE8223835U1 (de) | 1982-08-24 | 1982-08-24 | Vorrichtung zur Befestigung eines Aufsatzstueckes auf einen Behaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8223835U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2708474A2 (de) | 2012-09-18 | 2014-03-19 | Modulpac AB | Behälter mit kindersicherem Verschluss |
-
1982
- 1982-08-24 DE DE19828223835 patent/DE8223835U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2708474A2 (de) | 2012-09-18 | 2014-03-19 | Modulpac AB | Behälter mit kindersicherem Verschluss |
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