DE821533C - Verwandlungsstuhl - Google Patents

Verwandlungsstuhl

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Publication number
DE821533C
DE821533C DEM2288A DEM0002288A DE821533C DE 821533 C DE821533 C DE 821533C DE M2288 A DEM2288 A DE M2288A DE M0002288 A DEM0002288 A DE M0002288A DE 821533 C DE821533 C DE 821533C
Authority
DE
Germany
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seat
chair
upholstered
folded
armrests
Prior art date
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Expired
Application number
DEM2288A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1613534U (de
Inventor
Kurt Mix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT MIX
Original Assignee
KURT MIX
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Publication date
Application filed by KURT MIX filed Critical KURT MIX
Priority to DEM2288A priority Critical patent/DE821533C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE821533C publication Critical patent/DE821533C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Verwandlungsstuhl Die 1?rfindung betrifft ein Verwandlungsmö17e1, und zwar einen Stuhl, der als üblicher Stuhl für das Sitzen an EB- oder Arbeitstischen verwendbar ist, der aber lediglich durch Hochklappen der Sitzfläche in einen Polstersessel mit längerer Sitzfläche sowie beiderseitigen Armlehnen umgewandelt werden kann und dann als Sitzgelegenheit an niedrigen Club- oder Spieltischen oder als bequemer Ruhe-oder Arbeitssessel dient.
  • In der heutigen Zeit der Raumknappheit in den Wohnungen ist es meist nicht angängig, außer der erforderlichen Anzahl Stühle für den Eßtisch auch noch ein oder zwei Polsterstühle anzuschaffen, denn dazu reicht ' der Platz in den engen Räumen nicht aus.
  • Diesem Übelstande hilft die Erfindung ab. Gegenstand der Erfindung ist ein Stuhl normaler Art, der mit einem 1-landgritl, lediglich durch Hochklappen der Sitzfläche, in einen Polstersessel mit bequemer iängerer Sitzfläche und mit Armlehnen verwandelt werden kann. Die unterhalb der Stuhlsitzfläche liegende, gepolsterte Sitzfläche schiebt sich beim Hochklappen der Stuhlsitzfläche durch Kniehebel etwas nach vorn, so daß im Zusammenwirken des -,weichen Sitzes und der gepolsterten Rückenlehne, sowie einer die beiden Teile verbindende Überbrückung ein bequemer Sitz erreicht ist, der dem Körper bei der Arbeit sowie beim Ausruhen eine bequeme Ruhelage gestattet. Die hochgeklappte Lage des Stuhlsitzes wird durch einen federnden Riegel arretiert, der in eine Rast an der festen Lehne einschnappt und den Stuhlsitz vor einem ungewollten Herunterfallen bewahrt. Beim Herunterklappen läßt sich diese Sicherungdurch Zurückziehen eines Handgriffes wieder lösen. Die Armlehnen, die sich beim Hochklappen der Stuhlsitzfläche selbsttätig einstellen, 'können flach gelegt werden, so daß sie z. B. beim Arbeiten die Bewegung der Arme nicht behindern. Das Flachlegen der Armlehnen hat aber noch den Vorteil, daß, wenn man zwei oder mehr dieser Polstersessel nebeneinander stellt, eine bequeme Liegefläche geschaffen w,erden'kann, die bei zwei Sesseln als Bett für ein Kind, oder bei mehr nebeneinander gestellten Sesseln als Bett für einen Erwachsenen sehr gut geeignet ist.
  • Zur Erläuterung des Wesens der Erfindung dient die Zeichnung, in der in sechs Einzelabbildungen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. ,Es zeigt Abb. i den Stuhl in Seitenansicht, Abb, 2 in Vorderansicht, :11>b. 3,den Stuhl als Sessel verwandelt in Seitenansicht, Abb. 4 in Vorderansicht, Abb. 5 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 6 und Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 5.
  • Der Sitz i des Stuhles ist durch ein Gelenk 2 an der Rückenlehne 3 befestigt. Die Unterfläche des Sitzes i ist mit einer Polsterung 4 versehen, die leim Hochklappen des Sitzes als Rückenpolster dient. Unterhalb des Stuhlsitzes ist ein Polstersitz ,5 mit Sprungfedern 6 angeordnet, der zu beiden Seiten ausziehbar in Gleitführungen 7, 7' ruht. In den Abb. 2 bis 4 sind die Sprungfedern 6 der Einfachheit halber und um die Darstellung der übrigen Konstruktionen nicht zu stören, nicht eingezeichnet. :1uf dem Boden 8 des Polstersitzes 5 sind zu beiden Seiten Kniehebel 9, 9' bei io, iö drehbar angesetzt, die durch Gelenke i i, i i' mit den Hebel 12, 12' verbunden sind, Letztere führen zum Stuhlsitz i und sind an diesem bei 13,13' ebenfallsdrehbar gelagert. Die Hebel 12, 12' werden von Osen 14, 14 umfaßt, durch die sie eine zwangsläufige Führung erhalten, derart, daß beim Aufklappen des Sitzes i gleichzeitig auch der Polstersitz 5 ein Stück nach vorn geschoben wird. Die Führungsösen 14, 14 sind an einer Querleiste 15 zwischen den hinteren Stuhlbeinen 16, 17 befestigt. Die hochgeklappte Lage des Stuhlsitzes i wind durch einen federnden Riegel oder sonstige Arretierung festgehalten und kann durch einen Griff wieder gelöst werden. Am Boden 8 des Polstersitzes 5 befinden sich noch zwei Lager 18, 18' o. dgl., an die die Armlehnstützen i9, i9' angelenkt sind. Die am aufklappbaren Sitz i drehbar angeordneten Armlehnen 20"20' sind mit der Armlehnstütze i9, i g' beispielsweise durch ein Gelenk folgender Art verbunden: Die Enden eines Stiftes 21 (Abb. 5 und 6) sind als Kugeln 22 und 23 ausgebildet, die in der Armlehnstütze i9 und Armlehne 20 gelagert sind. Das obere Ende 24 ,der Armlehnstütze i9 ist geschlitzt, damit beim Auf- und Herunterklappen des Stuhlsitzes i der Stift 21 den Bewegungen folgen kann. Armlehne und Armlehnstütze sind voneinander lösbar, und zwar durch einen am vorderen Ende gabelförmigen Riegel 25, der mit seiner Gabel den Stift 21 umgreift und durch Entriegeln das kugelförmige Stiftende 23 in der Armlehne 20 freigibt. Die gelenkige Verbindung zwischen Armlehnstütze und Armlehne kann auch in anderer Weise, z. B. durch Druckfedern, lösbare Gelenke o. dgl. geschehen, beispielsweise auch durch eine an der Unterfläche der Armlehne befindliche Gleitschiene, in die das freie Ende der Armlehnstütze eingreift. Die Verbindung der Armlehnen 20, 2o' 'kann also leicht gelöst werden. Die Armlehnen legen sich dann flach an den Außenseiten der Rückenlehne an, wo sie nicht stören, und die Armlehnstützen i9, i9' liegen in ,gleicher Weise flach an der Seite des Stuhlsitzes. Dadurch ist die Polstersitzfläche frei, die Lehnen stören nicht bei der Arbeit, und die Sitzpolster 5 können, wenn mehrere Stühle aneinander gestellt sind, als Liegefläche dienen.
  • Damit zwischen dein Rückenpolster 4 und dein Polstersitz 5, wenn dieser vorgeschoben ist, keine Lücke entsteht, sind beide Teile durch ein Stoffstück 28 verbunden, das vorzugsweise aus demselben Material besteht wie der Polsterbezug. Als Stuhl soll der Sitz i kein federndes, sondern ein starres Auflager haben, deshalb ruht der Sitz nicht auf der Polsterung, sondern mit zwei seitlichen Nocken 26, 26' auf einer vorzugsweise hölzernen Stirnwand 27, die mit dem Polsterstoff überzogen ist.
  • Die Verwandlung des Stuhles in einen Sessel ist sehr .einfach. Es wird lediglich der Stuhlsitz i hochgeklappt, so daß er sich an die Stuhllehne 3 anlegt. Durch e@,nen Riegel wird der Stuhlsitz i an der Lehne 3 Festgehalten. Durch das Hochklappen des Stuhlsitzes i wird das Hebelpaar 12, 12' mitgenommen, das zwangsläufig das andere Hebelpaar 9, 9' vorschiebt und damit auch den Polstersitz 5, so daß hierdurch die bei Sesseln übliche längere Sitzfläche als bei Stühlen entsteht. Dabei stellen sich auch gleichzeitig die Armlehnen 20, 20' und die Armlehnstützen i9, i9' in -die Gebrauchslage ein, denn sie folgen ebenfalls zwangsläutig den Bewegungen des Polstersitzes 5. Sind die Armlehnen während der Benutzung des Sessels zuweilen hinderlich, z. B. bei der Ausführung von Näh- und Strickarbeiten, so wird die Gelenkverbindung 21, 22, 23 mittels des Schiebers 25 entriegelt und die Armlehne, sowie die Armlehnstütze hoch- bzw. heruntergeklappt, mitsprechend der gestrichelt gezeichneten Stellung in Abb. 3.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verwandlungsstuhl, dadurch gekennzeichnet, d.aß ein unigepolsterter Stuhlsitz (i) gegen die Rückenlehne (3) des Stuhles um ein an dieser angeordnetes Gelenk (2) hochgeklappt werden 'kann, wobei an der Unterseite des Sitzes (i) eine Polsterung (4) vorgesehen ist, und daß ferner unterhalb des Sitzes (i) eine gepolsterte Sitzfläche (5) angeordnet ist.
  2. 2. Verwandlungsstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit je einem Schenkel in Führungsösen (14) des Stuhlgestelles schwenkbar abgestützte Kniehebel (9, 12 und 9' 12') mit ihrem einen Hebelende am hochklappbaren Stuhlsitz (i) und mit ihrem anderen Hebelende an der gepolsterten Sitzfläche (5) derart befestigt sind, daß die mit seitlichen Nocken (8) in Gleitbahnen des Stuhlgestells verschiebbare gepolsterte Sitzfläche (5) bei hochgeklapptem Stuhlsitz (i) ein Stück nach vorn verschoben und bei heruntergeklapptem Stuhlsitz (i) wieder in die ursprüngliche Lage zurückgezogen ist.
  3. 3. Verwandlungsstuhl nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Polstersitz (5) und der als Rückenpolster dienenden Polsterung (4) zur Abdeckung des Zwischenraumes eine Überbrückung (28) aus Stoff o. dgl. vorgesehen ist.
  4. 4. N7'erwaildlungsstuhl nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß die unteren Enden der Armlehnenstützen (i9, i9') m-it dem (Zahmen des Polstersitzes (5) gelenkig verbunden sind und mit diesem nach vorn gezogen und im Zusammenwirken mit den Armlehnen (20, 2o') durch den hochklappenden Sitz (i) hochgestellt werden, wobei die Lehnen (20, 20') in die normale Gebrauchslage gelangen.
  5. 5. Verwandlungsstuhl nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beliebig ausgebildete, gelenkige Verbindung der Armlehnenstützen (i9, i9') mit den Armlehnen (20, 20') lösbar ist, so daß die Stützen (i9, i9') und die Armlehnen (20, 2ö) nach Lösen dieser Verbindung (21, 22, 23) flach an den Stuhl gelegt «erden 'können.
  6. 6. Verwandlungsstuhl nach ,den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, @daß der hochgeklappte Stuhlsitz (i) durch einen in eine Raste an der festen Rückenlehne (3) einschnappenden federnden Riegel gegen Herunterklappen gesichert und an diesem Riegel ein Handgriff zur Entsicherung beim Herunterklappen des Stuhlsitzes vorgesehen ist.
DEM2288A 1950-03-11 1950-03-11 Verwandlungsstuhl Expired DE821533C (de)

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DE (1) DE821533C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023870B (de) * 1954-04-14 1958-02-06 Konrad Lammeyer In einen Stuhl verwandelbarer Sessel mit in seinem Gestell verstellbarem Polstersitz
DE1132693B (de) * 1955-02-02 1962-07-05 Wilhelm Wenz Sitzmoebel mit in der Neigung verstellbarer Sitzfllaeche

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023870B (de) * 1954-04-14 1958-02-06 Konrad Lammeyer In einen Stuhl verwandelbarer Sessel mit in seinem Gestell verstellbarem Polstersitz
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