DE820955C - Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstaemmen o. dgl. - Google Patents

Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstaemmen o. dgl.

Info

Publication number
DE820955C
DE820955C DEP865A DE0000865A DE820955C DE 820955 C DE820955 C DE 820955C DE P865 A DEP865 A DE P865A DE 0000865 A DE0000865 A DE 0000865A DE 820955 C DE820955 C DE 820955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cradle
trolley
rope
cable
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP865A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE820955C publication Critical patent/DE820955C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C21/00Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstämmen o. dgl. Die Erfindung betrifft einen Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstämmen o. dgl. Dieser Seilkran hat ein Tragseil, das von der Höhe nach der Verladestelle an einer Straße oder an einer Eisenbahnlinie gespannt ist. Auf dieses Tragseil ist eine Laufkatze aufgesetzt, die derart ausgebildet ist, daß eine 1_ast, z. 13. ein Baumstamm, mit dem Zugseil des Seilkranes bis zur Laufkatze hochgezogen werden kann. Sobald die Last die höchste Stellung erreicht hat, wird die Laufkatze frei, sie kann mit demselben Zugseil auf dem Tragseil nach aufwärts gezogen, oder sie kann auf demselben nach abwärts nach der Verladestelle hinuntergelassen werden.
  • Dabei erfolgt in der Laufkatze zum Heben der Last, zum Transport derselben nach der Verladestelle eine durch das Zugseil verursachte automatische Umschaltung. Damit wird viel Zeit und Arbeit erspart.
  • Es gibt schon einen Seilkran, dessen Zugseil die Last hebt und senkt und gleichzeitig die Steuerung betätigt. Bei diesem muß z. B. vor dem Transport der Last ein besonderer Stellapparat auf dem Tragseil verschoben, in die gewünschte Lage gebracht, mit einem besonderen Halteseil am Tragseil festgehalten werden.
  • Der neue Seilkran hingegen hat keinen Stellapparat und bedarf keines Halteseiles, ist somit viel einfacher.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dieses neuen Seilkranes dargestellt. Fig. i zeigt die Laufkatze des Seilkranes in Seitenansicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diese Laufkatze nach der Linie II-II der Fig: i, jedoch ohne Wiege, diese ist im Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. i gezeichnet; Fig. 3 ist eine Seitenansicht dieser Laufkatze mit umgeschalteter Wiege; Fig. 4 ist die Ansicht einer andern Ausführungsform der Schwungmasse.
  • Das Tragseil i ist am unteren Ende zum Verladen auf Fuhrwerken oder auf Eisenbahnwagen in unmittelbarer Nähe der Verladestelle befestigt. Das andere Ende des Tragseiles ist z. B. auf einem Berg im Boden verankert, derart, daß das Tragseil geneigt nach der Verladestelle abfällt. Das Tragseil wird vorteilhafterweise über einen schwer zugänglichen Talkessel oder über eine Schlucht gespannt, aus welchen z. B. Baumstämme geschoben und leicht und rasch nach der Verladestelle transportiert werden können. Es können so z. B. auch Mineralien, Erze usw. aus den Bergen nach der Verarbeitungsstelle hinuntertransportiert werden. An der oberen Befestigungsstelle des Tragseiles ist eine Lastwinde aufgestellt. Auf dem Tragseil i ist eine Laufkatze 2 aufgesetzt, welche mit den vier Rädern 3 auf demselben hin und her rollen kann.
  • Diese Räder 3 sind in der Höhe beweglich gelagert, so daß sich dieselben der Durchhangkurve des Tragseiles entsprechend einstellen können, wodurch die Last gleichmäßig auf die vier Räder verteilt wird. Diese vier Räder 3 sind in einem zu einem Haken abgebogenen Tragblech 4 eingesetzt. Auf der vorderen Seite der Laufkatze ist das Tragblech 5 mittels Bolzen 6 am Tragblech 4 befestigt. Diese beiden Tragbleche 4 und 5 sind an der unteren Kante nach außen abgebogen und sind auf der der Verladestelle zugekehrten Seite trichterartig, 33, geöffnet. In diesen beiden Tragblechen 4 und 5 ist die Wiege 7 umklappbar gelagert. Sie ist aus den zwei Wiegenblechen 8 mit oben rechtwinklig abgebogenen, als Lauffläche dienenden Kanten zusammengesetzt.
  • An den beiden Wiegenblechen 8 sind die Tragbolzen 9 aufgeschweißt. Diese sind drehbar in auf den Tragblechen 4 und 5 aufgeschweißten Verstärkungen io gelagert. An den vorstehenden freien Enden der Tragbolzen 9 sind mittels Schrauben die zwei Segmente i i mit den an diesen befestigten Schwunggewichten 12 einstellbar befestigt. Diese Segmente dienen als Schwungmassen, sie haben den Zweck, die Wiege 7 von der Lage der Fig. i in die Lage der Fig. 3 zu werfen. Die Wirkung der Schwungmassen kann noch durch Anbringen von , Federn, die an den Segmenten i i und an den Tragblechen 4 und 5 befestigt sind, erhöht werden. An den Innenseiten der Tragbleche 4 und 5 sind die zwei bogenförmigen Anschläge 14 befestigt. Die Wiege 7 ist an dieser Stelle derart abgekröpft, daß sie sich leicht an diesen Anschlägen vorbei bewegen kann. Die Wiege 7 hat am einen freien Ende einen Anschlag 13 und trägt am anderen Ende den Bolzen 15, der mit dem Bremshebel 16 gelenkig über die Zugstange 17, in der Länge mittels Schrauben regulierbar, verbunden ist.
  • Der Bremshebel 16 ist in den beiden Tragblechen 4 und 5 auf dem Bolzen 18 gelagert. Die Keilbremsbacke i9 ist am Bremshebel 16 gelenkig angeschlossen. Durch Keilwirkung der Bremsbacke kann die Laufkatze mit der Keilbremsbacke i9 am Tragseil i festgeklemmt und in dieser Lage -auf demselben festgehalten werden.
  • Auf der Wiege 7 ist mit den Rollen 2o die Lastaufhängevorrichtung verschiebbar angehängt. Diese besteht aus dem Träger 21, der an seinem oberen Ende die Klinke 22 trägt; die zwei Rollen 20 sind beidseitig von ihm mit einem Bolzen gehalten. Im unteren Teil des Trägers 21 ist die Zugseilrolle 23 drehbar gelagert; über diese läuft das Zugseil 24. An der Klinke 22 ist die Schaltstange 25 gelenkig aufgehängt. Diese besitzt an ihrem unteren Ende den Schaltring 26 mit der konisch gehaltenen halbkreisförmigen Verstärkung 27. Der Träger 21 hat ferner am unteren Ende die zwei Vorsprünge 28, in welchen die zwei Tragklinken 29 drehbar gelagert sind. Die zwei Tragklinken 29 sind mit einer nicht gezeichneten Feder verbunden, welche die beiden Tragklinken 29 stets auseinanderdrückt (Lage in Fig. 2). Das Ende des Zugseiles 24 trägt das konisch geformte Gewicht 3o, an welchem der Tragring 31 befestigt ist. An diesem wird die Last, z. B. ein Baumstamm, angebunden.
  • Um das Gewicht der Schwungmasse zu verringern und dennoch deren Wirkung zu sichern, ist die Schwungmasse 37 nach Fig. 4 beidseitig der Tragbleche 4 und 5 je mit einem System von Hebeln mit der Wiege 7 verbunden, wobei die Längen der Hebelarme so gewählt sind, daß die von der Schwungmasse 37 ausgeübte Kraft vergrößert auf die Wiege 7 einwirkt. An den vorstehenden freien Enden der Tragbolzen 9 sind mittels Schrauben die zwei Hebelarme 34 befestigt, welche mit den Zugstangen 35 mit den zweiarmigen Hebeln 36, an denen die Schwungmassen 37 einregulierbar befestigt sind, verbunden sind. Diese zweiarmigen Hebel 36 sind um die in den Tragblechen 4 und 5 eingesetzten Bolzen 38 drehbar gelagert. Die Zugstangen sind mit Schraubengewinde versehen und können mit einem als Schraubenmutter ausgebildeten Gewinderohr in der Länge einreguliert werden. Der Hebelarm 36, an dem die Schwungmasse 37 sitzt, ist mehrfach länger als jener, an dem die Zugstange 35 angreift. Infolge dieser Übersetzung können die Schwungmassen 37 auf die Zugstangen 35 und durch diese eine größere Kraft auf die Wiege 7 ausüben. Die Schwungmassen 37 haben den Zweck, die Wiege 7 von der Lage der Fig. i und 4 in die Lage der Fig. 3 zu werfen. Der Seilkran funktioniert folgendermaßen: In der in Fig. i dargestellten Lage der Laufkatze ist diese am Tragseil i festgebremst. In dieser Lage ist die Lastaufhängevorrichtung mit den Rollen 20 am äußeren Ende der Wiege 7 durch die Klinke 22 festgehalten. Das Zugseil 24 kann somit den Tragring 31 auf die zu hebende Last hinuntersenken, um diese an ihm anbinden zu können. Sobald diese ani Tragring 3 i befestigt ist, wird das Zugseil durch die Lastwinde angezogen und die Last, z. B. ein Baumstamm, so weit in die Höhe gezogen, bis das konische Gewicht 3o den Schaltring 26 und dieser die Schaltstange 25 hinaufstößt, welche dadurch die Klinke 22 hebt, so daß diese vom Anschlag 13 der Wiege 7 entfernt wird.
  • Weil nun in dieser Lage die Last nicht höher Hinaufgezogen werden kann, zieht das Zugseil 24 die ganze Lastaufhängevorrichtung mit den Rollen 20 über die Wiege 7 nach der inneren Endlage derselben im Innern der Laufkatze. Gleichzeitig werden die Tragklinken 29 beim Einfahren der Lastaufhängevorrichtung ins Innere der Laufkatze von den trichterförmig aufgebogenen unteren Teilen 33 der Tragbleche 4 und 5 zusammengedrückt. Die Haken der Tragklinken 29 werden so unter das Gewicht 30 gedrückt, und dieses wird von denselben festgehalten. Sobald die Lastaufhängevorrichtung über den Drehpunkt (Tragbolzen 9) der Wiege gezogen ist, kippt diese in die in Fig. 3 dargestellte Lage. Die Lastaufhängevorrichtung wird in ihrer inneren Endstellung vom Anschlag 14 aufgehalten.
  • Die Wiege 7 hingegen zieht mit der Zugstange 17 den Bremshebel 16 hinunter, dieser entfernt die Keilbremsbacke i9 vom Tragseil i. Damit wird die Laufkatze mit fest verriegelter Last auf dem Tragseil i frei beweglich. Die Lastwinde kann mit dem Zugseil 24 die Laufkatze mit der Last auf dem Tragseil i aufwärts ziehen oder auf diesem abwärts nach der Verladestelle bringen. Sobald die Laufkatze an der Verladestelle angelangt ist, läßt sich die Last vom Tragring 31 loslösen. Die Lastaufhängevorrichtung bleibt dabei in ihrer inneren Endlage im Innern der Laufkatze, die Bremse i9 bleibt gelöst, das Zugseil 24 kann somit von der Lastwinde angezogen werden und dieses kann die Laufkatze auf dem Tragseil i gerade senkrecht über den abzutransportierenden Baumstamm bringen. Um aber die Laufkatze an dieser Stelle am Tragseil festhalten zu können, läßt man vorher die Laufkatze durch das Zugseil 24 auf dem Tragseil i etwa io m höher ziehen als notwendig. Daraufhin wird die Lastwinde abgestellt, man läßt sie rückwärts laufen, das Zugseil 24 wird wieder abgewunden, die Laufkatze rollt auf dem Tragseil i abwärts. Sobald die Laufkatze etwa io m weit abwärts gerollt, in vollem Lauf ist, wird die Lastwinde plötzlich angehalten. Dadurch kommt die Laufkatze plötzlich zum Stehen. Durch diesen plötzlichen Halt werfen die Schwunggewichte 12 mit den Segmenten i i die Wiege 7 wiederum in die in Fig. i dargestellte Lage. Die Lastaufhängevorrichtung rollt auf den zwei Wiegenblechen 8 der Wiege 7 in die äußere Endlage.
  • Die Feder der Tragklinken 29 zieht diese auseinander, das Gewicht 30 wird frei. Gleichzeitig schnappt die Lastaufhängevorrichtung in der äußeren Endlage auf der Wiege 7 fest, während die Zugstange 17 den Bremshebel 16 und durch diesen die Keilbremsbacke i9 in die Höhe drückt und so die Laufkatze am Tragseil i festklemmt.
  • Die Lastwinde kann nun wieder das Zugseil 24 mit dem Tragring 31 nach unten senken, so daß ein anderer Baumstamm daran befestigt und wieder abtransportiert werden kann.
  • Der Führer der Lastwinde wird entweder telephonisch angerufen, wie er die Lastwinde laufen lassen und wann er sie anhalten soll, oder er wird durch optische Signale verständigt. Mit einer Zugseilmarkierung läßt sich der Führer orientieren.
  • Man kann die Verladestelle am oberen Ende des Tragseiles anlegen, wenn die Baumstämme aus der Tiefe aus einer Schlucht geholt werden müssen, um sie nach einer höher als die Schlucht liegenden Straße zu transportieren.
  • Ein ausgeführter Seilkran bewährt sich im Betrieb, er erspart viel Zeit, Arbeit und Kosten und erlaubt den Abtransport von Baumstämmen aus abgelegenen Tälern und Schluchten, die sonst nur sehr schwer zugänglich sind. Der Betrieb dieses Seilkranes ist sehr einfach, die Laufkatze ist einfach konstruiert, sie arbeitet daher betriebssicher.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstämmen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in der auf dem Tragseil (i) des Seilkranes rollenden Laufkatze (2) eine mit einer Schwungmasse (12) versehene, mit einer Tragseilbremse (16, i9) verbundene Wiege (7) umkippbar gelagert, während auf der Wiege (7) eine Lastaufhängevorrichtung mit einem Zugseil (24) verschiebbar aufgesetzt ist, welche in ihrer einen, äußeren Endlage (Fig. i) die Laufkatze am Tragseil (i) festhalten, so daß das Zugseil (24), sobald es die angehängte Last in die obere Stellung an der Laufkatze gezogen hat, durch weiteren Zug die Lastaufhängevorrichtung auf der Wiege (7) in die andere, innere Endlage (Fig. 2) ziehen kann, in welcher die Wiege (7) die Tragseilbremse (16, i9) löst, so daß das Zugseil (24) die Laufkatze mit der fest verriegelten Last auf dem geneigten Tragseil (i) aufwärts ziehen und abwärts bewegen kann, während zum Senken der Tragvorrichtung (31) das Zugseil (24) plötzlich angehalten, die auf dem Tragseil (i) abwärts rollende Laufkatze (2) plötzlich zum Stehen gebracht wird, wodurch die Fliehkraft der Schwungmasse (12) der Wiege (7) diese um ihre Drehachse kippt, wodurch die Tragseilbremse (16, i9) wieder die Laufkatze am Tragseil (i) festhält, während die Lastaufhängevorrichtung auf der Wiege (7) in ihre erste, äußere Endlage (Fig. i) zurückgeht, so daß der Haken (31) gesenkt und dann wieder gehoben werden kann.
  2. 2. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatze (2) zwei Tragbleche (4 und 5) aufweist, in welchen die Wiege (7) umkippbar gelagert ist, welche in ihrem unteren, der äußeren Endlage (Fig. i) der Lastaufhängevorrichtung zugekehrten Teil (33) trichterartig geöffnet sind, um beim Einfahren derselben in die andere, innere Endlage (Fig. 2) das Gewicht (30) des Zugseiles zu verriegeln.
  3. 3. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Wiege (7) mit einer Zugstange (17) mit einem in der Laufkatze schwenkbar gelagerten Bremshebel (16) verbunden ist, welcher ein Bremsmittel (19) trägt, mit welchem die Laufkatze am Tragseil (i) festgehalten werden kann.
  4. 4. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiege (7) einen Anschlag (13) aufweist, um die Endlage der auf der Wiege sich verschiebenden Lastaufhängevorrichtung zu begrenzen.
  5. 5. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastaufhängevorrichtung einen Träger (21) aufweist, an welchem zwei Tragrollen (2o) drehbar gelagert sind, mit welchen sich die Tragvorrichtung auf der Wiege hin und her schieben läßt, während in dessen unterem Teil eine Zugseilrolle (23) drehbar gelagert ist, über die das Zugseil (24) läuft.
  6. 6. Seilkran nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Trägers (21) eine Klinke (22) gelagert ist, welche die Lastaufhängevorrichtung in ihrer äußeren Endlage (Fig. i) an der Wiege festhält, wobei diese Klinke (22) eine Zugstange (25) trägt, welche von einem am Zugseil (24) befestigten Gewicht (30) in der obersten Endlage des Zugseiles (24) nach oben gestoßen wird und so die Laftaufhängevorrichtung zum Verschieben in . ihre andere, innere Endlage (Fig. 3) freigibt.
  7. 7. Seilkran nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß unten der Träger (21) der Lastaufhängevorrichtung seitliche Vorsprünge (28) aufweist, in welchen Tragklinken (29) drehbar gelagert sind, die derart mit einer Feder verbunden sind, daß die Feder die Tragklinken (29) stets in geöffneter Stellung (Fig. 2) hält, sobald aber (las Zugseil (24) die Lastaufhängevorriehtung nach dem Innern der Laufkatze zieht, der trichterförmige Teil (33) der Tragbleche (4 und 5) der Laufkatze diese Tragklinken (29) nach innen drückt, die unter das in seiner obersten Lage stehende Gewicht (30) des Zugseiles (24) greifen, so daß die Last durch die Tragklinken (29) in der Lastaufhängevorrichtung verriegelt ist. B.
  8. Seilkran nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (30) konische Form hat. g.
  9. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbleche (4 und 5) der Laufkatze (2) an der inneren Seite Anschläge (14) aufweisen und die Wiege (7) an dieser Stelle derart abgekröpft ist, daß die Wiege in der Laufkatze frei beweglich bleibt. 1o.
  10. Seilkran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die' Schwungmasse (37) mit Hebeln (34, 36) und einer Zugstange (35) mit der Wiege (7) verbunden ist, welche Hebel derart proportioniert sind, daß die von der Schwungmasse ausgeübte Schwungkraft vergrößert auf die Wiege (7) übertragen wird, zum Zwecke, mit einem kleinen Gewicht der Schwungmasse (37) die nötige Kraft zum sicheren Umwerfen der Wiege (7) zu erhalten. i i.
  11. Seilkran nach Anspruch i und io, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (36), an dem die Schwungmasse (37) befestigt ist, als Doppelhebel ausgebildet ist.
  12. 12. Seilkran nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (35), welche die beiden Hebel miteinander verbindet, in der Länge einstellbar ist.
  13. 13. Seilkran nach Anspruch i und 12, dadurch gekennzeichnet, ciaß die Zugstange (35) mit Schraubengewinde und mit einer langen rohrförmigen Schraubenmutter versehen ist.
DEP865A 1949-02-28 1950-03-01 Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstaemmen o. dgl. Expired DE820955C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH820955X 1949-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE820955C true DE820955C (de) 1951-11-15

Family

ID=4539429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP865A Expired DE820955C (de) 1949-02-28 1950-03-01 Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstaemmen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE820955C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274290B (de) * 1962-01-26 1968-08-01 Boehler & Co Ag Geb Stellwagen fuer Seilkrane

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274290B (de) * 1962-01-26 1968-08-01 Boehler & Co Ag Geb Stellwagen fuer Seilkrane

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2813910C3 (de) Vorrichtung zum Auf- und Abspulen eines strangförmigen Gutes
DE2437570A1 (de) Krantraverse zur horizontalen lastverschiebung
DE820955C (de) Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstaemmen o. dgl.
DE2222591A1 (de) Laufkatze mit Doppelflaschenzug fuer Kraene,Verladebruecken oder aehnliches
DE4019618A1 (de) Fahrzeug zum im senkrechtstehenden zustand aufnehmen und absetzen von behaeltern
DE143670C (de)
DE1246200B (de) Einrichtung zum Verhueten von Pendelungen einer mittels Seilen an einem seitwaerts schwenkbaren Kranausleger haengenden Last
CH296433A (de) Seilbahnkran mit in einer Neigung angeordnetem Tragseil, zum Transporte von Lasten, insbesondere von Baumstämmen.
DE922486C (de) Kranseilbahn
EP0702111A2 (de) Radial-Schrappwerk
AT239306B (de) Förderanlage
DE2101842B2 (de) Turmkran
DE2144624C3 (de) Vorrichtung zum Heben mindestens einer Last
DE2364789A1 (de) Zusammenlegbarer turmkran
DE541500C (de) Zum An- und Abhaengen der Trag- und Entleerungsoesen an Klappkuebeln dienende Vorrichtung
AT249313B (de) Seilkran
DE900003C (de) An einem Ruestwagen angeordneter Kran
AT214477B (de) Katze einer Kranseilbahn
CH305031A (de) Seilbahnkran mit in einer Neigung angeordnetem Tragseil, zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstämmen.
DE1246198B (de) Greiferaufzug
DE2524622A1 (de) Geraet zum entleeren oben offener behaelter, insbesondere von sinkschachteimern
DE907573C (de) Kranseilbahn
AT239477B (de) Laufkatzenkran, insbesondere Seilbahnkran
DEP0000865MA (de) Seilkran mit einem geneigten Tragseil zum Transport von Lasten, insbesondere von Baumstämmen o.dgl.
DE935931C (de) Sperr- und Ausloesevorrichtung fuer einen Einseilgreifer