DE818112C - Einschalung fuer Betonkonstruktionen aller Art, insbesondere Betondecken und Hohlkoerperdecken - Google Patents

Einschalung fuer Betonkonstruktionen aller Art, insbesondere Betondecken und Hohlkoerperdecken

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DE818112C
DE818112C DEP27325A DEP0027325A DE818112C DE 818112 C DE818112 C DE 818112C DE P27325 A DEP27325 A DE P27325A DE P0027325 A DEP0027325 A DE P0027325A DE 818112 C DE818112 C DE 818112C
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DE
Germany
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formwork
steel
ceilings
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beams
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Application number
DEP27325A
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Hermann Joehnk
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/38Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings for plane ceilings of concrete
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/48Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Einschalung für Betonkonstruktionen aller Art, insbesondere Betondecken und Hohlkörperdecken Bekannt sind Einschalungen für Betonkonstruktionen aus Holz und Stahl. Die bekannten Stahlschalungen bestehen aus großflächigen Schalungstafeln oder aus schwächeren gebogenen Stahlblechen, die in kurzen Abständen unterstützt werden müssen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einschalung, die unter Benutzung einfachster Hilfsmittel für jede beliebige Spannweite in Breite und Länge, für jede gebräuchliche Höhe und für alle praktisch beim Bau in Frage kommenden Möglichkeiten, frei stehend oder Mauerauflage, verwendbar ist.
  • ach der Erfindung werden besondere, zweckmäßig gewalzte Stahlbohlen und Schleppbleche auf gegeneinander verschiebbare Unterzüge aufgelegt, die durch wenige in der Höhe verstellbare Tragstützen gehalten werden. Die Tragstützen besitzen besondere Vorrichtungen zur Anbringung von etwaigen Diagonal- und Horizontalverstrebungen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht mit teilweise aufgelegten Schleppblechen, Fig. a den Schnitt nach A-B der Fig. i Fig. 3 den Schnitt nach C-D der Fig. i, Fig. q. einen Querschnitt durch eine beiderseitig umgebogene Stahlbohle, Fig. 5 einen Querschnitt durch eine einseitig umgebogene Stahlbohle, Fig. 6 einen Querschnitt durch ein einmalig umgewinkeltes Schleppblech, Fig. 7 einen Querschnitt durch ein ungewinkeltes Schleppblech, Fig. 8 eine Ansicht der unteren Versteifungsvorrichtung, Fig. 9 eine Seitenansicht, Fig. io den Grundriß der Fig. B.
  • In den zu überdeckenden Wänden i werden, soweit möglich, Aussparungen 2 vorgesehen, in welche die aneinander verschiebbaren Unterzüge 3, .1 eingelegt werden. Diese können aus normalen profilierten U-Eisen bestehen und sind zweckmäßig im Steg im Abstand von io zu io cm mit Durchbohrungen 5 versehen. Die beiden Unterzüge 3, 4 werden nach ihrer Einstellung auf die erforderliche Spannweite von Z. B.__2,50 bis 5,80 m mittels der durch die Durchbohrungen 5 eingeführten Bolzen 6 o. dgl. fest miteinander verbunden. Zur Unterstützung der nach dem Ausführungsbeispiel vorgesehenen beiden Paare Unterzüge werden besondere Tragstützen 7 verwendet. Diese sind zweckmäßig rohrförmig gestaltet, im unteren Drittel geteilt und z. B. mittels einer Links-Rechts-Schraubenspindel 8 in der Höhe einstellbar, z. B. unter Verwendung eines Schraubenschlüssels. Am oberen Ende besitzt die Tragstütze eine Stoßplatte 9 mit einem eine Bohrung aufweisenden Winkel ga. Die Tragstütze wird z. B. mittels Bolzen io fest mit den Unterzügen 3, 4 verbunden. An den Tragstützen können besondere Vorrichtungen zur Ermöglichung einer Verstrebungsbefestigung angebracht sein, beispielsweise je zwei angeschweißte Auflagekloben i i, die besondere Schlitze 2o besitzen, in welche die etwaig erforderlich werdenden Diagonalverstrebungen 12 bzw. Horizontalverstrebungen 13 einschiebbar sind. Die Auflagekloben sind mit Durchhohrungen 14 versehen, durch welche zur Befestigung der eingeführten Verstrebungen Klemmschrauben 15 einfuhrbar sind. Die Anbringung der Verstrebungen ist nur erforderlich, wenn die Unterzüge frei stehend bzw. einseitig frei stehend aufgestellt werden müssen.
  • Auf die Unterzüge 3, 4 werden die beiderseitig umgebogenen Stahlbohlen 16 (vgl. Fig. 4) wechselseitig an die Mauern 17 bzw. 18 anstoßend verlegt. Die Stahlbohlen sind so beschaffen, daß sie ein genügend großes Widerstandsmoment aufweisen, um größere Spannweiten von über 1,50 m überbrücken zu können. Sie werden zweckmäßig je nach ihrer Profilhöhe in verschiedenen Längen von 0,50 m, i m, i,5o m usw. bis 5 m verwendet. Soll ein Raum von z. B. 3,30 m Spannweite eingeschalt werden, so benutzt man Stahlbohlen von 3 m Länge. Ein etwaig verbleibender Restlängsspalt wird durch eine einseitig umgebogene Stahlbohle i9 (vgl. Fig. 5) ausgefüllt Die in der Breite, z. B. an den Wänden 17 bzw. 18 verbleibenden freien Zwischenräume 2o werden mittels der Schleppbleche 21 (vgl. Fig. 6) und 22 (vgl. Fig. 7) überdeckt. Die direkt an der Mauer liegenden Schleppbleche sind zweckmäßig einmal umgewinkelt. Die Einschalung nach vorliegender Erfindung gewährt die folgenden Vorteile: Alle verwendeten Einzelteile haben Gewichte unter 20 kg und können daher von einem Mann ohne Hilfsmittel betätigt werden. Trotz ihres geringen Ge-,vichtes sind sie für die Verhältnisse am Bau stabil gebaut und können bei einigermaßen pfleglicher Behandlung unzählige 'Male verwendet werden. Die Einschalung verzichtet grundsätzlich auf die @-erwendung von Holz und kann ohne sonstige Hilfsmittel, z. B. Paßstücke aus Holz, verwendet werden. Fast alle Einzelteile können aus Normalprofilen in laufender Produktion hergestellt werden: die Stahlbohlen brauchen nicht aus Blechen gebogen, sondern können in beliebigen Längen gewalzt werden. Es ergibt sich daher eine Preiseinsparung von etwa 40 bis 5o% gegenüber den Materialien, die für die sonst gebräuchlichen Stahlschalungssysteme benötigt werden. Beim normalen «'ohnungsbau kommt man etwa zu 90% mit Stahlbohlen von 3 und 4 m und zu etwa io % mit kleineren Längen aus.
  • Die Stahlschalung ist im besonderen für Deckenkonstruktionen zu verwenden, wobei selbst trapezförmige Grundrißfliichen oder abgerundete Deckenbegrenzungen ohne weitere Hilfsmittel eingeschalt und Pfeilervorlagen, Schornsteine u. dgl. ohne Schwierigkeiten und ohne Verschnitt berücksichtigt werden können. Unter Zuhilfenahme kleiner Hilfsmittel kann die Stahlschalung aber auch mit gutem Erfolg als Wandschalung bzw. als Schalung für Fundamente benutzt werden.
  • Infolge des großen Widerstandsmomentes der zur Anwendung kommenden Stahlbohlen 16 ist es möglich, ohne nennenswerte Durchbiegung sehr große Spannweiten, beispielsweise bei einer io cm starken Betondecke 2,80 m, zu überbrücken. Hieraus ergibt sich der große Vorteil, daß nur eine geringe Zahl an Stützen erforderlich ist, z. B. für normale Zimmergrößen von etwa i _# bis i8 qm lediglich zwei Stützen. Es wird also auf 7,5 bis 9 qm Deckenfläche nur eine Stütze benötigt, während bei den bisher gebräuchlichen Konstruktionen im besten Fall auf 2 bis 3 qm eine Stütze erforderlich war.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRIJCHE: i. Einschalung für Betonkonstruktionen, insbesondere Beton- und Hohlkörperdecken aller Art, dadurch gekennzeichnet. daß auf den auf dem Mauerwerk oder den Tragstützen (7) ruhenden, gegeneinander verschiebbaren Unterzügen (3,4) doppelseitig umgebogene Stahlbohlen (16) wechselweise von den sich gegenüberstehenden Wänden (17, 18) ausgehend verlegt sind, wobei die hierbei freigebliebenen Zwischenräume (2o) mittels Schleppblechen (21, 22) bedeckt sind.
  2. 2. Einschalung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwaig nach dem Verlegen der Stahlbohlen (20) verbleibender Restspalt durch eine einseitig umgebogene Stahlbohle (i9) bedeckt ist.
  3. 3. Einschalung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Bedecken der freien Räume (20) verwendeten äußeren Schleppbleche (21) einseitig umgewinkelt sind. Einschalung nach .Artspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitig umgebogenen Stahlbohlen (16) je nach ihrer Profilhöhe %-erschiedene Längen aufweisen. 5. Einschaluilg nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzüge (3, 4) aus profilierten U-Eisen bestehen, die zu ihrer Einstellung auf die erforderliche Spannweite mit Durchbohrungen (5) versehen sind, so daß sie nach dieser Einstellung z. B. mittels Schrauben (6) o. dgl. fest miteinander verbunden werden können. 6. Einschalung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstütze (7) in der Höhe regulierbar ist, beispielsweise mittels einer Links-Rechts-Schraubenspindel (8). 7. Einschalung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Tragstütze eine Stoßplatte (9) mit einem eine Durchbohrung aufweisenden Winkel (9°) zur festen Verbindung der Tragstützen mit den Unterzügen (3, 4) angebracht ist. B. Einschalung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren Teil der Tragstützen (7) z. B. angeschweißte Auflagekloben (i i) zur Anbringung etwaiger Diagonal- bzw. Horizontalverstrebungen (12, 13) vorgesehen sind. 9. Einschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagekloben (i i) Schlitze (20) zum Einschieben der Verstrebungen (12, 13) und Durchbohrungen (14) besitzen, durch die Klemmschrauben (15) zur Befestigung der Verstrebungen (12, 13) einführbar sind.
DEP27325A 1948-12-28 1948-12-28 Einschalung fuer Betonkonstruktionen aller Art, insbesondere Betondecken und Hohlkoerperdecken Expired DE818112C (de)

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