DE8173C - Extinkteur - Google Patents

Extinkteur

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DE8173C
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Germany
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sulfuric acid
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DENDAT8173D
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A. beyhl, Maschinenfabrikant, in München
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62C—FIRE-FIGHTING
    • A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

1879.
Klasse
ADOLPH BEYHL in MÜNCHEN. Extinkteur.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1879 ab. Längste Dauer: 5. Januar 1892.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Extincteur besteht aus einem Kessel A, der aus verbleitem Kesselblech, genietet und gelöthet, hergestellt ist und auf 10 Atmosphären geprüft wird. B ist der Ausflufshahn mit Ansatz für den Schlauch. C ein trichterförmiger Deckel, durch den ein Einfüllen des Wassers schnell geschehen kann. D eine in der Mitte desselben angebrachte Messingmutter. E die dazu gehörige Verschlufsschraube. F eine Metallbüchse zur Aufnahme des Schwefelsäureglases. Ein Bajonnetverschlufs dient zur Befestigung des Ringes R, welcher das Schwefelsäuregefäfs in der Büchse F hält.
Die Metallbüchse F ist an die Verschlufsschraube E angelöthet, und wird folglich mit derselben ein- und abgeschraubt. G ist das Schwefelsäureglas, welches, mit entsprechend starken Bleifolien verschlossen und mit Wachs verklebt, erprobtermafsen die Schwefelsäure Jahre lang hermetisch abschliefst.
Durch die Anbringung des Schwefelsäuregefäfses an der Verschlufsschraube läfst sich die Füllung desselben nach gemachtem Gebrauch des Apparates leicht vornehmen und erlaubt der Verschlufs mittelst Bleifolie eine wiederholte Benutzung des Gefäfses, da hier dasselbe nicht zerbrochen wird, um die Schwefelsäure austreten zu lassen.
H ist ein Hebelwerk mit aufgeschraubtem Spitzkegel zum Durchstofsen des Verschlusses des Schwefelsäureglases.
Durch die Stopfbüchse J ist die am Hebel K befestigte Welle geleitet, welche beim Hin- und Herbewegen des Hebels den Spitzkegel in den Glasverschlufs treibt und diesen zerreifst.
Eine Scheibe aus Bleiblech bewirkt, dafs die ausfliefsende Schwefelsäure nach allen Richtungen vertheilt wird.
M ist eine Sicherung (ein einfaches Scharnier), welche dazu dient, dafs der Hebel nicht zufällig (durch Anstreifen etc.) bewegt werden kann. Will man den Hebel auslösen, so klappt man einfach die Sicherung auf.
N ist eine Wasseraichschraube, um den Apparat mit der richtigen Wassermenge zu füllen. In dem Apparat bleibt ein entsprechender Raum mit Luft angefüllt, damit bei entwickeltem Druck der Kohlensäure die dadurch comprimirt werdende Luft ähnlich dem Windkessel der Feuerspritzen mitwirke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8173D Extinkteur Active DE8173C (de)

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