DE81555C - - Google Patents

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DE81555C
DE81555C DENDAT81555D DE81555DA DE81555C DE 81555 C DE81555 C DE 81555C DE NDAT81555 D DENDAT81555 D DE NDAT81555D DE 81555D A DE81555D A DE 81555DA DE 81555 C DE81555 C DE 81555C
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glass
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/08Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces
    • B24C3/10Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces for treating external surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

efafontanvfo.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine nach vorliegender Erfindung dient zur Herstellung verzierter Glastafeln mittels Sandstrahles. Die Glastafeln werden in der Maschine zwischen Führungsorganen hindurchgeführt, wobei sie durch eine Druckvorrichtung mit Deckmasse versehen und an den nicht gedeckten Stellen der Einwirkung eines Sandstrahles ausgesetzt werden.
Es ist das Decken von Glas durch Druck behufs Benutzung des Sandstrahles zum Verzieren des Glases bereits bekannt geworden, wodurch die Anwendung -von Formen und Schablonen zu diesem letzteren Zweck entbehrlich wird.
In der Maschine nach vorliegender Erfindung erfolgt das Hindurchführen der zu verzierenden Glastafeln, sowie das Bedrucken und Bearbeiten derselben mit dem Sandstrahl in ununterbrochenem Betriebe, so dafs die an dem einen Ende der Maschine eingeführten Glastafeln an dem anderen Ende mit Muster versehen fertig herauskommen.
Dieselbe hat an dem einen Ende den drehbaren Aufgabetisch A, an dem anderen Ende den drehbaren Ablegetisch A1, durch welche Einrichtung eine bequeme Einführung der zu bemusternden Glastafeln in die Maschine und eine bequeme Wegnahme der bemusterten Glastafeln aus der Maschine ermöglicht wird.
Zwischen diesen Tischen bewirken die vier Walzenpaare ab den Vorschub der Glaslafeln. Die Walzen α sind fest gelagert und werden in gleichem Drehsinne angetrieben.
Die vier Walzen b werden nicht besonders ngetrieben, sondern durch Reibung mitge
nommen; sämmtliche Walzen α und b sind in ihrer Länge in gleichmäfsigen Abständen mit Gummiringen überzogen, so dafs eine auf den Tisch A aufgebrachte, in die Horizontalebene geschwungene Glastafel nur so weit in die Maschine von Hand eingeschoben zu werden braucht, dafs sie von den Gummiringen des ersten Walzenpaares α b erfafst wird, worauf sie von sämmtlichen gleichartigen Walzenpaaren durch die ganze Maschine bis zum waagrecht gestellten Abgabetisch A1 transportirt wird.
Bei diesem Durchgange unterliegen die Tafeln auf ihrer Unterfläche zunächst dem Bedruckverfahren durch die elastische Oberfläche des Druckcylinders T. Diese elastische Oberfläche kann in einem elastischen, durch Spannwalze t angezogenen Tuche bestehen, das durch die Walze D bedruckt wird; in diese Walze ist das aufzudruckende Muster, also die im Glase blank zu lassenden Stellen, vertieft eingravirt und empfangen diese Vertiefungen aus einem geeignet angebrachten Troge nebst gewichtbelastefen Abstreichern die Deckmasse, die von Walze D auf das Tuch und von diesem auf die Glastafelunterfläche übertragen wird. Da, wo dieser Uebertrag stattfindet, liegt eine angetriebene Prefswalze c, welche eine gleichmäfsige Berührung der Glastafel mit der Druckfläche hervorruft.
Um die Druckfläche des Tuches stets zu reinigen, ist eine rotirende Waschbürste W in einem Troge angebracht, welche mittels Reinigungsflüssigkeit die Druckfläche abwäscht, während die Schaber s s die Waschflüssigkeit von dieser Fläche abschaben und ein durch / ein-
geführter Windstrom dieselbe trocknet, ehe sie von der Walze D neu bedruckt wird.
Die bedruckte Unterfläche der Glastafel gelangt sodann über eine rotirende Bürste B, die theilweise von einem Kasten umgeben ist, welcher mit geeignetem Pulver oder staubförmiger Masse gefüllt wird.
In dem Kasten ist eine einstellbare Leistej' angebracht, welche so eingestellt wird, dafs die Bürste, welche die staubförmige Masse anhebt, dieselbe gegen die Glasunterfläche schleudert, wo sie an der Deckmasse hängen bleibt und diese so verdickt, dafs sie gegen Verwischen durch die nachfolgende Transportwalze α und durch Führung im Sandstrahlgeblä'seapparat geschützt ist; über der Staubbürste B liegt wieder eine gleichmäfsig angetriebene Belastungswalze c. Das Bestäuben der aufgedruckten Deckmasse kann auch durch einen Luftstrahl an Stelle einer Bürste erfolgen.
An der Stelle M wirkt ein Sandstrahlgebläse in gewöhnlicher Weise gegen die Glastafelunterfiäche, d. h. nur gegen die unbedeckten Stellen der letzteren.
Die Sandzuführung in den Strahlapparat wird hier durch eine Schnecke S in der gesammten Breite der Maschine gleichmäfsig bewirkt. Der Sand fällt auf eine Rinne und vertheilt sich durch den Spalt χ gleichmäfsig auf das darunter liegende Blech. Letzteres ist durch eine Schraube verstellbar, so dafs die unter dem Strahlrohre befindliche Oeffnung ν vergröfsert oder verkleinert werden kann, also hier mehr oder weniger Luft durch Saugwirkung in den Röhren E zuströmt; durch die gröfsere oder kleinere Oeffnung ν wird weniger oder mehr Luftströmung bei u eintreten und weniger oder mehr Sand von der Blechplatte fortgerissen, also auch eine vergröfserte oder verringerte Sandstrahlwirkung je nach Bedarf hervorgebracht werden.
Nachdem ein Blindmachen der unbedeckten Stellen der Glasunterfläche stattgefunden hat, gelangt die Tafel über eine Reinigungsbürste R, die mit erhöhter Geschwindigkeit umläuft und aus dem Troge, in dem sie angeordnet ist, Waschflüssigkeit gegen die Tafel anwirft und letztere reinigt; ein Schaber ο führt das Product der Reinigung und die Flüssigkeit in den Trog zurück, in dem sich die Flüssigkeit durch Zu- und Ablauf ersetzen kann. Ueber der Reinigungsbürste liegt wiederum eine angetriebene Belastungswalze c.
Nachdem die Tafel durch vier Transportwalzen α b dem Ablegetisch zugeführt worden ist, wird sie aus der Maschine abgehoben.
Bei Tafeln von der ganzen Breite der Maschine drücken die Belastungs- und Führungswalzen c und b gleichmäfsig auf die Glastafel und führen dieselben in gerader Richtung durch die Maschine. Gelangen aber schmälere Glasstreifen durch die Maschine, so würden dieselben durch den einseitigen Druck der genannten Walzen aus ihrer geraden Richtung verschoben werden. Um diesen einseitigen Druck zu vermeiden, werden die Lager der Walzen mit Justirschrauben versehen, welche so eingestellt werden, dafs sie die tiefste Lage der Druck- und Führungswalzen begrenzen.
Es ist noch auf die Abänderung in Fig. 4 hinzuweisen, in welcher die Trommel T1 statt mit einem spannbaren elastischen Drucktuche direct mit einem weichen Ueberzuge aus Gummi, Hektögraphenmasse oder geeignetem Stoff zur Aufnahme des Druckmusters und Uebertragung desselben auf die Glastafelunterfläche versehen ist.
Die in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellte Maschine eignet sich für feine Bemusterung des Glases durch Ornamente, Mousselinmuster, Bilder etc.
Für einfachere Musterbildung genügt auch die in Fig. 3 angegebene Anordnung, woselbst an Stelle des in Fig. 2 und 4 angegebenen Bedruckapparates die mit tief gravirtem Muster versehene Walze D1 direct unter der die Maschine passirenden, Glastafel· liegt, aus dem Troge F durch ein über Laufwalzen m η und Spannwalze ρ gehendes Tuch die Deckmasse zugeführt erhält und diese Masse auf die Glastafelunterfläche überträgt
Es sei noch bemerkt, dafs die beispielsweise angegebene Druckvorrichtung und ihre Abänderung, sowie die Bestäubungs- und Sandstrahlblasvorrichtungen an sich als neu nicht beansprucht werden, sondern nur in ihrer Combination zu der im nachstehenden Patent-Anspruch gekennzeichneten Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung verzierter Glastafeln mittels Sandstrahles, dadurch gekennzeichnet, dafs die Tafeln in ununterbrochenem Betriebe zwischen Führungsorganen hindurchgeführt, dabei durch eine Druckvorrichtung mit Deckmasse versehen und an den nicht gedeckten Stellen der Einwirkung eines Sandstrahles ausgesetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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