DE815355C - Gegensprechgeraet - Google Patents

Gegensprechgeraet

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Publication number
DE815355C
DE815355C DEP19187D DEP0019187D DE815355C DE 815355 C DE815355 C DE 815355C DE P19187 D DEP19187 D DE P19187D DE P0019187 D DEP0019187 D DE P0019187D DE 815355 C DE815355 C DE 815355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loudspeaker
microphone
intercom
directional
sound
Prior art date
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Expired
Application number
DEP19187D
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dipl-Ing Stephanus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEP19187D priority Critical patent/DE815355C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815355C publication Critical patent/DE815355C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gegensprecheinrichtung. Darunter wird ein Gerät verstanden, welches in einem gemeinsamen Gehäuse mindestens je ein Mikrophon und einen Lautsprecher enthält und zum Unterschied von Wechselsprechgeräten die Verständigung zwischen zwei voneinander entfernten Gesprächsteilnehmern ohne Bedienung irgendwelcher Umschalteinrichtungen durch diese ermöglicht.
  • Bei Einrichtungen dieser Art liegt die Aufgabe vor, eine Beeinflussung des Mikrophons durch den vom Lautsprecher des gleichen Teilnehmers abgegebenen Schall wenigstens so weit zu unterbinden, daß eine akustische Selbsterregung vermieden wird und das Mikrophon die von dem davor befindlichen Gesprächsteilnehmer ausgehenden Schallwellen in höherem Maße aufnimmt als die vom Lautsprecher erzeugten Schwingungen. Es ist bekannt, die Einwirkung des vom Lautsprecher ausgehenden Schallfeldes auf das Mikrophon durch eine elektrische Ausgleichsschaltung aufzuheben. Eine solche Schaltung arbeitet aber nur bei bestimmten Raumverhältnissen zufriedenstellend und versagt, sobald diese sich ändern oder das Gerät in einen Raum mit anderen akustischen Eigenschaften gebracht wird. Die Erfindung bezweckt, einen von den Raumverhältnissen weitgehend unabhängigen Ausgleich zu ermöglichen.
  • Gemäß der Erfindung werden in einem Gegensprechgerät Mikrophon und Lautsprecher mit Richteigenschaften in verschiedenen Wänden eines gemeinsamen Gehäuses so angeordnet, daß die Maxima der Richtwirkungskurven um 9o° gegeneinander versetzt sind. Vorzugsweise werden Mikrophone und Lautsprecher mit achterförmiger Richtwirkungskurve verwendet, welche sich durch Gegeneinanderschaltung von zwei Mikrophonen oder Lautsprechern erzielen läßt. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme werden Mikrophon und Lautsprecher voneinander so weit entkoppelt, daß sie gleichzeitig in Betriel) sein können, ohne daß eine Selbsterregung der Anlage eintritt, und jeder Gesprächsteilnehmer dem anderen jederzeit ins Wort fallen kann.
  • Es ist bekannt, bei Mikrophon-Lautsprecher-Übertragungen in größeren Räumen das Auftreten einer akustischen Rückkopplung durch Ausnutzung der Richteigenschaften von Mikrophon und Lautsprecher zu verhindern. Von diesen Richteigenschaften wird bei der Erfindung zur Lösung einer anderen Aufgabe Gebrauch gemacht.
  • In der schematischen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine perspektivische Ansicht der Teilnehmerstation einer Gegensprechanlage mit einem kastenförmigen Gehäuse i, welches beispielsweise auf dem Tisch eines Gesprächsteilnehmers steht. An der Vorderseite, die dem Gesprächsteilnehmer gegenüberliegt, ist hinter einer öffnung 2 der Schallempfänger angebracht, während die Lautsprecheröffnungen 3, 4 sich an den in der Horizontalen um 9o° versetzten Seitenwänden befinden. In besonderen Fällen kann es auch in Frage kommen, die Versetzung um 9o° in der Vertikalebene vorzunehmen, d. h. die Schalleintrittsöffnung oben oder unten und die Schallaustrittsöffnungen seitlich anzuordnen oder umgekehrt.
  • Abb. 2 deutet die Lage der Richtwirkungskurven in der Horizontalebene an. Man sieht den viereckigen Grundriß des Gehäuses i, aus dessen linker und rechter Seitenwand die Schallwellen des Lautsprechers austreten. Die Richtkurve 5, 5' des Lautsprechers hat die Form einer Acht, die sich durch Gegeneinanderschaltung von zwei Lautsprechermembranen erzielen läßt. Um 9o° in der Horizontalen versetzt ist die Richtwirkungskurve 6, 6' des Schallempfängers eingetragen. Die Minima der Mikrophonrichtkurve liegen in derselben Richtung . wie die Maxima der Lautsprecherrichtkurve, wodurch gewährleistet ist, daß das Mikrophon ein Mindestmaß von der vom Lautsprecher abgestrahlten Schallenergie aufnimmt. Die Mikrophone und Lautsprecher können dabei mit beliebigen Antriebssystemen ausgestattet, also z. B. magnetische, elektrodynamische, piezoelektrische oder kapazitive elektroakustische Umwandlungsgeräte sein. Es können auch vier gleichartige Systeme vorgesehen werden, von denen je zwei als Mikrophone und als Lautsprecher dienen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegensprechgerät, das in einem gemeinsamen Gehäuse Mikrophon und Lautsprecher enthält, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je ein Mikrophon und ein Lautsprecher mit Richteigenschaften in verschiedenen Wänden so angeordnet sind, daß die Maxima der Richtwirkungskurven um go° gegeneinander versetzt sind.
  2. 2. Gegensprechgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein kastenförmiges Gehäuse mit einer Schalleintrittsöffnung an der dem örtlichen Gesprächsteilnehmer zugekehrten Vorderwand und Schallaustrittsöffnungen an den beiden Seitenwänden.
  3. 3. Gegensprechgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Lautsprechersysteme, deren Membranen nach entgegengesetzten Richtungen abstrahlen und gegeneinander geschaltet sind.
  4. 4. Gegensprechgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von vier gleichartigen elektroakustischen Wandlern, von denen je zwei als Mikrophon und als Lautsprecher dienen.
DEP19187D 1948-10-22 1948-10-22 Gegensprechgeraet Expired DE815355C (de)

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DEP19187D DE815355C (de) 1948-10-22 1948-10-22 Gegensprechgeraet

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DE815355C true DE815355C (de) 1951-10-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958569C (de) * 1953-08-25 1957-02-21 Siemens Ag Anordnung zur Verminderung der Rueckkopplungserscheinungen in Gegensprechanlagen mit lautsprechendem Telefon

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958569C (de) * 1953-08-25 1957-02-21 Siemens Ag Anordnung zur Verminderung der Rueckkopplungserscheinungen in Gegensprechanlagen mit lautsprechendem Telefon

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